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11. August 2025

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Masterplan Vision Zero statt Masterplan Parken?

 

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall mit Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] kritisiert ADFC-Sprecher Dirk Lau die Entwicklung der Unfalltoten beim Radverkehr in Hamburg. Der Erhalt von Stellplätzen seien Senat und CDU wichtiger als die Sorge um die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer, so Dirk Lau im Abendblatt. 

"Ganz offensichtlich schafft es der Senat trotz seiner ‚umfassenden Analyse‘ der Unfälle und des Straßenverkehrs in Hamburg nicht, sein Ziel von null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – ,Vision Zero‘ – umzusetzen. Zynisch gesagt, sind dem Senat – und der CDU sowieso – im politischen Alltag der Kampf um den Erhalt einzelner Kfz-Stellplätze wichtiger als die Sorge um den umfassenden Schutz von Leben und Gesundheit der Verkehrsteilnehmer:innen. Sonst hätte er statt einem ‚Masterplan Parken‘ längst einen ‚Masterplan Vision Zero‘ aufstellen müssen." 

Laut Polizeiangaben starben 2025 bislang sechs Radfahrende. Drei dieser Radfahrenden wurden von Lkw-Fahrenden verursacht, als diese beim Rechtsabbiegen die Radfahrenden "übersahen" und dann töteten.

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall durch Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

 

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26. Juli 2025

Hamburg: Heute Mahnwache für getötete Radfahrerin an der Kreuzung Hammer Steindamm / Sievekingsallee

 

 

Symbolbild - © Stefan Warda

 

Heute um 14 Uhr veranstaltet der ADFC eine Mahnwache für die vorgerstern getötete Radfahrerin an der Kreuzung Hammer Steindamm / Sievekingsallee im Stadtteil Hamm im Bezirk Hamburg-Mitte. 

Die Radfahrerin wollte vermutlich im Verlauf des Hammer Steindamms die Sievekingsallee Richtung Süden queren, der Lkw-Fahrer kam aus der gleichen richtung und überfuhr die Radfahrerin, als er in die Sievekingsallee stadteinwärts abbog. 

 

 

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4. Juni 2025

Verkehrsunsicherheit an zukünftiger Radroute 12: Lkw-Fahrer reißt Radfahrer Bein aus - tot

 

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung mit Ghostbike - © Stefan Warda

 

Der Ende Mai durch einen Unfall mit einem Lkw-Fahrer schwer verletzte Radfahrer ist mittlerweile an den Folgen der schweren Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben. Der Radfahrer soll den Radweg der zukünftigen Radroute 12 entlang des Heidenkampswegs in Richtung Norden befahren haben. An der Kreuzung mit dem Bullerdeich soll ein Lkw-Fahrer, der mit seinem Gefährt rechts abbiegen sollte, die Fahrt des Radfahrers abrupt beendet haben. 

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung mit Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Bullerdeich / Heidenkampsweg: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Bullerdeich / Heidenkampsweg: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

 

 

27.05.2025 - Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Erste Erkenntnise nach Verkehrsunfall mit schwerverletztem Fahrradfahrer in Hamburg-Hammerbrook / Fahrradfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall in Hammerbrook / Radfahrer verliert Bein bei Lkw-Unfall - und stirbt Tage später [€] / Mahnwache für toten Radfahrer (53) - "sind zutiefst bestürzt" [€] / Gedenken an tödlichen Unfall: Radfahrer legen sich "sterben" [€] / Radfahrer nach schwerem Unfall in Hammerbrook gestorben //

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

 

 

 

 

 

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27. März 2025

Hamburg: Unfall auf der provisorischen Busspur der Domstraße

 

 

Domstraße / Große Reichenstraße, Busspur mit Freigabe für Radverkehr: Fahrbahnverengung mit Metallkante - © Stefan Warda

 

Eine Fahrbahnverengung im Bereich der Busspur auf der Domstraße nahe der Kreuzung mit der Großen Reichenstraße soll letzte Woche zu einem Unfall mit einem Radfahrer geführt haben. Laut Abendblatt habe der Radfahrer die ungesicherte Fahrbahnverengung übersehen und sei gegen die metallene Bordkante gefahren. Der Radfahrer sei gestürzt und erlitt Verletzungen. Seit dem Unfall soll nun eine Bake vor der Fahrbahnverengung warnen.  

 

 

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23. September 2024

No risk no fun? - Reges Kampffahren am Baumwall

 

 

Elberadweg, Baumwall 5: Gedenken an getötete Radfahrerin - © Stefan Warda

 

 

Ghostbike soll mahnen und an Verkehrsunfallopfer erinnern

Vor zehn Tagen wurde eine 71-jährige Radfahrerin am Baumwall von einer Lkw-Fahrerin auf dem Radfahrstreifen überrollt. Vor wenigen Tagen wurde neben der Unfallstelle ein Ghostbike aufgestellt und während einer Mahnwache des Opfers gedacht.


Elberadweg, Baumwall 5: Ghostbike - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Ghostbike - © Stefan Warda


Nor risk no fun: Kampffahren weiterhin sehr beliebt

Trotz Nachbesserungen an der Verkehrsführung im Bereich der Unfallstelle gibt es unter Autofahrenden weiterhin großes Bedürfnis am Kampffahren. Regelmäßig wird regelwidrig über den Radfahrstreifen neben der Busbucht gefahren. Genau dieses regelwidrige Queren des Radfahrstreifens war aller Wahrscheinlichkeit nach Ursache für den tödlichen Verkehrsunfall von vor zehn Tagen.

 

Elberadweg, Baumwall 5-7: Radfahrstreifen, Busbucht, Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5-7: ADAC-Wagen auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5-7: ADAC-Wagen auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

 

 

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21. September 2024

Nach tödlichem Unfall am Baumwall: Nichte der überfahrenen Radfahrerin fordert mehr Sicherheit für Radfahrende

 

 

Elberadweg, Baumwall 3-5: Baustelle / Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Eine Woche nach dem tödlichen Unfall am Baumwall richtet die Nichte der getöteten Radfahrerin einen Appell an den Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks mit Forderungen für mehr Verkehrssicherheit.

 

 

Letzte Woche Freitag wurde eine 71-Jährige am Baumwall auf einem Radfahrstreifen überrollt. Nach dem Unfall wurde zwar die Verkehrsführung verdeutlicht. Doch auch weiterhin gibt es Kampffahrende, die regelwidrig über den Radfahrstreifen fahren (siehe Video im Abendblatt). Das Abendblatt [] berichtet heute über den Appell der Nichte der getöteten Radfahrerin für mehr Sicherheit für Radfahrende, der an Senator Anjes Tjarks gerichtet ist. Darin fordert sie z.B.:

  • "Anpassen des Tempos für die dicht an Fahrradstreifen vorbeifahrenden Autos" 
  • "Kantsteine zwischen Autos und Fahrrädern, sodass die Fahrradstreifen nicht beliebig überfahren werden können“ 
  • "Bessere Kennzeichnung der Fahrwege für alle Beteiligten"


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17. September 2024

Nach tödlichem Unfall in Hamburg: Verkehrsführung am Baumwall wurde verändert

 

 

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

 

Verkehrsführung am Baumwall wurde nach tödlichem Verkehrsunfall nachgebessert

Die Verkehrsführung am Baumwall im Verlauf des Elberadwegs wurde nach dem tödlichem Unfall am 13. September verändert bzw. teilweise nachgebessert. Die abgenutzte Markierung für den Radstreifen wurde nun mit gelber Farbe hervorgehoben. Zudem wurde das Verkehrszeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) mit den Zusatzzeichen Freigabe für Buslinienverkehr sowie Freigabe für Radverkehr (!?) aufgestellt. Vor die Baken wurde ein Schild aufgestellt, welches Autofahrende auf das Vorbeifahren links von den Baken hinweist. Ob dies ausreicht, um weiteres Kampffahren (und Unfälle) zu verhindern?

 

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Vorherige Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Vorherige Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

 

 

 

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3. Mai 2024

Unfallschwerpunkt in Hamburg-Eimsbüttel: Tempo 30 für Veloroute 3 auf Teilabschnitt der Stresemannallee

 

 

Veloroute 3, Stresemannallee: Radverkehr auf der Fahrbahn Richtung stadteinwärts - © Stefan Warda

 

 

Laut Abendblatt [€] wolle die Polizei Tempo 30 auf einem Teilstück der Stresemannallee einrichten. Der Abschnitt zwischen Bötelkamp und Eidelstedter Weg gelt als Unfallschwerpunkt. Zudem gebe es dort zwei Kitas.

 

Veloroute 3, Stresemannallee: Radverkehr auf älterem Radweg Richtung stadtauswärts - © Stefan Warda

Veloroute 3, Stresemannallee / Troplowitzstraße: Radweg stadtauswärts mit Ampelmast "verschönert" - © Stefan Warda

 

Radfahrende fahren in diesem Abschnitt stadteinwärts auf der Fahrbahn. Stadtauswärts steht ein Radweg älterer Bauart zur Verfügung, der jedoch nicht benutzt werden muss.

 

 

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31. Januar 2024

Unerträglich: Natenom getötet

Sickening: Natenom has been killed

 Aktualisiert um 22.20 Uhr

© Stefan Warda

 

Die Radverkehrscommunity ist um einen Mitstreiter ärmer: Andreas Mandalka (Natenom) aus Pforzheim wurde auf einer baden-württembergischen Landesstraße im Enzkreis von einem Autofahrer getötet. Laut Polizeibericht kollidierte der Autofahrer "aus noch unbekannter Ursache" mit dem Radfahrer.

"Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 43-Jährige gegen 19.20 Uhr die Pforzheimer Straße von Neuhausen kommend in Richtung Schellbronn. Hinter ihm fuhr ein 77-jähriger Citroen-Fahrer. Aus noch unbekannter Ursache kollidierte der Citroen-Fahrer mit dem vorausfahrenden Mountainbikefahrer. Der 43-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall schwerste Verletzungen und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle."

Andreas Mandalka prangerte insbesondere aggressives Ververkehrverhalten von Autofahrenden auf Landstraßen an, die den vorgeschriebenen Mindestabstand beim Überholen missachteten. 

"Im Austausch mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Bußgeldstelle wird immer wieder deutlich, dass fast nur die Autoperspektive bekannt ist. Es gibt kaum Bewusstsein für die Gefahren, die von einem zu geringen Überholabstand ausgehen" [KstA]

 

Er wird uns fehlen. 🕯️


© Stefan Warda

© Stefan Warda



 

 

 

 

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30. Januar 2024

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Mahnwache für getötete Radfahrerin an Holsteiner Chaussee geplant

 

Holsteiner Chaussee / A23: Zustand der Kreuzung im Jahr 2007 - © Stefan Warda

 

Letzten Freitag tötete ein Autofahrer eine Radfahrerin an der Holsteiner Chaussee. Der 74-jährige Autofahrer missachtete die Vorfahrt der 57-jährigen Frau, als er von der A23 kommend auf die Bundesstraße abbiegen wollte. Der Autofahrer musste laut Polizei seinen Führerschein abgeben.

Der ADFC ruft zu einer Mahnwache für die getötete Radfahrerin auf. Diese soll am folgenden Samstag um 14 Uhr an der Unfallstelle Holsteiner Chaussee / A23 stattfinden. 

 

 

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12. Januar 2024

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Unfallhäufungen am Lokstedter Steindamm

 

 

Lokstedter Steindamm 3 - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [] gibt es verschiedene Vorschläge, die Verkehrssicherheit im Verlauf des Lokstedter Steindamms zu verbessern. Die Polizei habe den Bereich im Abschnitt Lokstedter Steindamm 1-5 als Unfallschwerpunkt für Radfahrende identifiziert. Auffällig sei auch die Unfallzahl mit Radverkehrsbeteiligung an der Kreuzung mit der Wiben-Peter-Straße. Konkrete Maßnahmen sind noch nicht geplant.

 

Lokstedter Steindamm / Wiben-Peter-Straße - © Stefan Warda

 

 

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18. November 2023

Hamburg-St. Georg: Busfahrer tötet Radfahrer - "offenbar übersehen"

 

Aktualisiert um 19.38 Uhr

Kurt-Schumacher-Allee: Radweg stadteinwärts (vor dem nächsten Gebäude die Brockesstraße mit der Unfallstelle) - © Stefan Warda

 

Auf der Kurt-Schumacher-Allee wurde heute ein Radfahrer "übersehen": Ein Busfahrer soll den Radfahrer beim Abbiegen in die Brockesstraße überfahren haben. Laut NDR habe der Busfahrer den Radfahrer "offenbar übersehen".

Auch das Abendblatt berichtet, dass der Radfahrer "übersehen" worden sei - heute bei strahlendem Sonnenschein um 11.55 Uhr.

"Wie der Lagedienst der Polizei auf Anfrage mitteilt, hatte der Fahrer eines Reisebusses auf der Kurt-Schumacher-Allee am Samstag gegen 11.55 Uhr beim Rechtsabbiegen in die Brockesstraße den 33-jährigen Radfahrer übersehen, teilte der Lagedienst der Polizei mit."

Kurze Zeit später soll der Radfahrer in einem Krankenhaus verstorben sein. Die Kurt-Schumacher-Allee hat beidseitig benutzungspflichtige Radwege. 

 

 

 

 

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12. September 2023

Radinfrastruktur aus der Hölle: Hamburg beklagt Todesopfer nach Unfall an einem freien Rechtsabbieger

 


Königsreihe 6: Ghostbike an der Unfallstelle - © Stefan Warda

 

 

Hamburg hat ein weiteres Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen: Ein 83-jähriger Radfahrer, der am 28. August in der Königsreihe 4-6 von einer Autofahrerin überfahren wurde, ist einige Tage später aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben. Die Frau kam von der Brauhausstraße, nutzte den freien Rechtsabbieger in die Königsreihe und missachtete möglicherweise die Vorfahrt des aus Richtung Eilbeker Weg kommenden Radfahrers. Ob der Radfahrer den Fakeradweg oder die Fahrbahn nutzte, geht nicht aus der Berichterstattung zum Unfall hervor. Auf der Verkehrsinsel zwischen Hauptfahrbahn und dem freien Rechtsabbieger exisitert noch ein schmaler Fakeradweg, der an der Bordkante zum freien Rechtsabbieger abrupt endet. Zudem verdeckt ein Baum die Sichtverhältnisse, wie auch die Ausrüstungsgegenstände einen Baustelle. Eine ordnungsgemäße Aufleitung auf die Fahrbahn in den Mischverkehr fehlt. 

Letzten Samstag ließ der ADFC im Rahmen einer Mahnwache ein Ghostbike an der Unfallstelle aufstellen. Die Nachbarn aus der Hausgemeinschaft des Getöteten hinterließen am Ghostbike eine Trauerbotschaft verbunden mit einem deutlichen Appell an motorisierte Verkehrsteilnehmende.


"EIN APPELL AN ALLE VERKEHRSTEILNEHMER, VOR ALLEM AN DIE PS-STARKEN AUTOFAHRER, SICH AUF STRASSEN, FAHRRAD- UND GEHWEGEN ACHTSAMER UND RÜCKSICHTSVOLLER ZU BEGEGNEN, UM SOLCHE SCHRECKLICHEN UNFÄLLE ZU VERMEIDEN!!!"


Königsreihe 6: Trauerbotschaft am Ghostbike mit Appell - © Stefan Warda

 

 

 

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5. Juni 2023

Hamburg: Neues Opfer der weiterhin geduldeten Verkehrsunsicherheit

 

 

Georgswerder Bogen / Veddeler Bogen: Ghostbike an Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Am 1. Juni überrollte ein Lkw-Fahrer im Verlauf der Veloroute 10 mit einem Lkw einen Radfahrer auf einer Kreuzung nahe der "Ballinstadt". Laut Polizei soll der Radfahrer Kopfverletzungen erlitten haben, an deren Folgen er noch an der Unfallstelle Veddeler Bogen / Georgswerder Bogen verstarb. Der Lkw soll nicht mit einem Abbiegeaisstenten ausgestattet gewesen sein.   

Der 62-jährige Radfahrer folgte dem Verlauf der Veloroute 10 Richtung Süden und nutzte dabei vermutlich den Radweg älterer Bauart mit leicht abgesetzter, aber ausgeblichener Furt. Er wurde dann vermutlich noch einige Meter weit mitgeschleift in die nach rechts führende Straße Georgswerder Bogen - wie es die gelben Markierungen noch erahnen lassen.

 

Veloroute 10, Veddeler Bogen / Georgswerder Bogen: Der Radfahrer nutzte vermutlich den Radweg und wollte geradeaus die Kreuzung queren - © Stefan Warda

Veloroute 10, Veddeler Bogen / Georgswerder Bogen: Markierung auf der Furt - © Stefan Warda

Georgswerder Bogen / Veddeler Bogen: Markierung auf der Furt in Blickrichtung Georgswerrder Bogen - © Stefan Warda

Georgswerder Bogen: Der Radfahrer wurde noch einige Meter weit in den Georgswerder Bogen mitgeschleift - wie die Markierungen vermuten lassen - © Stefan Warda

 

Anders als bei dem Unfall mit tödlichem Ausgang im Verlauf der zukünftigen Veloroute 14 an der Kreuzung Poppenbütteler Weg / Goldröschenweg vor einen Jahr handelte es sich also nicht um damals teils heftig kritisierte Radfahrstreifen, sondern genau um die Radverkehrsführung, die sich Kritiker damals nach dem Unfall gewünscht hatten. 


Georgswerder Bogen / Veddeler bogen: Unfallstelle - © Stefan Warda


Leider wird weiterhin billigend hingenommen, dass solche schrecklichen Unfälle mit tödlichem Ausgang immer wieder geschehen und geschehen können. Leider

 

 

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28. April 2023

Abbiegende Lkw bleiben eine große Gefahr

 

 

Verkehrskontrolle am "autofreien" Jungfernstieg - © Stefan Warda

 

Die Hamburger Polizei meldet heute den Einsatz der Fahrradstaffeln zur gestrigen Kontrollaktion. Dabei seien auch die Geschwindigkeiten abbiegender Lkw an Kreuzungen kontrolliert worden. Das ist gut so.

"Unter anderem überprüften die Polizisten auch die Geschwindigkeiten abbiegender Lkw. Seit Ende April 2020 dürfen alle Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen, die innerorts auf Straßen, wo mit Rad- oder Fußgängerverkehr gerechnet werden muss, rechts abbiegen, zur Vermeidung schwerer Unfälle nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren."

Doch die wenigen Kontrollen reichen nicht aus. Weiterhin stellen abbiegende Lkw eine große Gefahr für Gehende und Radfahrende in unserer Stadt dar. 

Diese Woche wurde ein Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung einer 88-jährigen Dame (unterwegs zu Fuß mit Rollator) zu 2.250 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Fahrer soll sich bei dem Unfall im Jahr 2021 an der Kreuzung Habichtstraße / Bramfelder Straße nicht an das Schrittgeschwindigkeitsgebot gehalten haben. Laut NDR darf der Fahrer weiterhin Lkw fahren.  

Gestern wurde eine Radfahrerin am Reiherdamm von einem Lkw-Fahrer "übersehen" und schwer verletzt (HA [€]).

"Die Frau befuhr laut Polizei vorschriftsmäßig den Radweg des Reiherdamms im Stadtteil Steinwerder – was ein Lkw-Fahrer offenbar übersehen hatte."

Doch auch Pkw-Fahrende sind viel zu häufig vollkommen außer Kontrolle: Gestern erfasste ein Rotlichtfahrer einen Radfahrer, der dadurch mehrere Knochenbrüche erlitt. Warnwesten und Helme helfen bei solchen Unfällen so gut wie gar nichts.

 

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9. Februar 2023

Hamburg-Altona: Kampffahrer begehen Autorennen auf zukünftiger Veloroute 12 (auch "Elberadweg" und "Nordseeküstenradweg") am St. Pauli Fischmarkt

 

Aktualisiert um 17.52 Uhr

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

 

Handelte es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen oder die "nasse Straße" für den spektakulären Unfall am Montagabend am St Pauli Fischmarkt im Verlauf des Elberadwegs sowie der zukünftigen Veloroute 12? Gestern noch waren deutliche Spuren des Unfalls an der Bushaltestelle bei der Hafentreppe zu sehen. Das Buswarteunterstand sowie Teile der Mauer am Fahrbahnrand wurden zerstört. 

 

 

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Fischmarkt / Hafentreppe: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Das Abendblatt berichtete von Zeugenaussagen, nach denen die beiden Autos "mit aufheulenden Motorengeräuschen und stark überhöhter Geschwindigkeit am Hafenrand in Richtung stadteinwärts gefahren sein" sollen. Glücklicherweise sind keine Unbeteiligten in das Spektakel involviert worden. Was, wenn zu dem Zeitpunkt doch Radfahrende oder Gehende sich auf dem Gehweg der Promenade aufgehalten hätten? Was, wenn Radfahrende auf der Fahrbahn unterwegs gewesen wären? In Richtung Altona ist im Bereich der Unfallstelle kein Radweg vorhanden, das Radfahren auf dem rechten Gehweg nicht erlaubt. Auch auf der Südseite ist kein Radweg vorhanden. Radfahrende dürfen stadteinwärts auf dem Gehweg auf der Flutschutzanlage radeln - bei Schritttempo.

 

Zukünftige Veloroute 12 / Elberadweg / NSCR / Freizeitroute 8, St. Pauli Hafenstraße / Große Elbstraße: Nutzungsrecht für Radfahrende auf dem Gehweg der Flutschutzanlage - bei Schritttempo - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt behauptete der nicht unbekannte Unfallfahrer, dass "lediglich die nasse Straße" zum Unfall geführt hätte. Demnach müssten Radfahrende und Gehende in Hamburg bei Nässe grundsätzlich immer um ihr Leben fürchten. Die StVO gibt allerdings vor, die gefahrene Geschwindigkeit an Witterungsbedingungen anzupassen.

"Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen."

 

Der NDR zeigte Aufnahmen von der Unfallstelle unmittelbar nach dem Unfall.

"Dieser bayerische Kühlergrill atmet wohl nicht mehr die Luft der Überholspur. Die Straßenbegrenzung: Weggesprengt. Die Bushaltestelle fast dem Erdboden gleichgemacht."

 

 

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