8. Februar 2026

Hamburg-Altona: B+R am S-Bahnhof Bahrenfeld

 

 

Hegarstraße: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

 

Die Hegarstraße am S-Bahnhof Bahrenfeld bleibt seit dem Umbau zwischen Zöllnerstraße und Bahrenfelder Kirchenweg dem Rad- und Fußverkehr vorbehalten. Die kopfsteinpflasterfahrbahn wurde durch einen 3,50 Meter breiten Radweg mit Asphaltdecke ersetzt. 

Pendlern stehen nun neben Anlehnbügeln auch gesicherte Fahrradstellplätze zur Verfühung. Als weiteren Service soll es zukünftig eine Luftstation sowie Schließfächer geben. 

 

Hegarstraße / Bahrenfelder Kirchenweg: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

Hegarstraße: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

 

Die Kooperationsmaßnahme des Bezirksamts Altona und der P+R-Betriebsgesellschaft wurde im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gut einer Million Euro gefördert. 

 

 

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Kein Winterdienst: Die mit dem "Deutschen Fahrradpreis" ausgezeichneten Radwege bis gestern unbenutzbar

  

 

Louise-Schroeder-Straße: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

 

Mit "Deutschem Fahrradpreis" ausgezeichnete Radwege bei Schnee und Eis nicht benutzbar 

Die mit dem "Deutschen Fahrradpreis" ausgezeichneten Radweg entlang der Louise-Schroeder-Straße waren gestern aufgrund von Schnee und Eis immer noch nicht benutzbar. Ein Winterdienst ist auf diesen Radwegen nicht vorgesehen. 

 

Louise-Schroeder-Straße: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Nobistor: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

 

 

Beim Fahren auf der einspurigen Fahbahn in Richtung Altona werden Radfahrende von Kampffahrenden in Autos - trotz Führerscheinpflicht - angehupt und bedrängt, z.B. durch rythmisches dichtes Auffahren. Die Situation entspricht so keineswegs einer "Fahrradstadt".

 

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Fahrbahnbenutzung neben unbenutzbarem Radweg führt zu agggressivem Verhalten bei Autofahrenden - trotz Führerscheinpflicht - © Stefan Warda

 

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27. Januar 2026

Hamburg: Neuer Schneefall, neue Winterdienstchancen - Radwege am Goch-Fock-Wall werden aber nicht geräumt

 

 

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Ungeräumter benutzungspflichtiger Radweg unter der Schneedecke - © Stefan Warda

 

Nach erneutem Schneefall in Hamburg ist der Winterdienst der Stadtreinigung wieder im Einsatz gewesen. Der versprochene "Winterdienst auf Radwegen" am Sievekingplatz und auf dem Gorch-Fock-Wall ist wie immer ausgblieben. Wie üblich gab es dort einen Winterdiensteinsatz - jedoch neben den teilweise auch benutzungspflichtigen Radwegen auf den Gehwegflächen. Die Stadtreinigung weigert sich oder sieht sich nicht in der Lage die in Auftrag gegebene Winterdienstleistung auf den jeweiligen Radwegen auszuführen.

 

Radrouten7, Sievekingplatz / Glacischaussee: Ungeräumter Radweg unter der Schneedecke - © Stefan Warda

 

 

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26. Januar 2026

Hamburg-Eimsbüttel: Bezirksversammlung uneins über zukünftige Gestaltung der Frohmestraße

 

 

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Illegale Sondernutzungen engen den Gehweg auf weniger als ein Meter Breite ein, wodurch Gehende regelwidrig auf den "Radweg" ausweichen -  © Stefan Warda

 

 

Veraltete Fakeradwege im Schnelsener Geschäftszentrum warten auf Veränderung 

Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20, Tempo 30 und Schutzstreifen oder Einbahnstraße? Bislang konnten sich die Mitglieder der Bezirksversammlung nicht auf eine Variante für die Frohmestraße einigen. Die Geschäftsstraße im Zentrum des Stadtteils Schnelsen weist immer noch schmale und kaum benutzbare Fakeradwege auf. Insbesondere im Bereich der Bushaltestellen werden die Fakeradwege durch den Fußverkehr blockiert, weil u.a. der Gehweg als Wartebereich für Busfahrgäste blockiert ist. Der Fußverkehr weicht deswegen regelwidrig auf die Fakeradwege aus, wodurch der Radverkehr behindert wird.
 

 

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Das Straßenmobiliar behindert den Fußverkehr, der dadurch regelwidrig auf den "Radweg" ausweicht - © Stefan Warda

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Auch wenn kein Bus an der Haltebucht steht, halten sich Gehende oder Wartende auf dem "Radweg" auf - © Stefan Warda

Frohmestraße, Fakeradweg: Bedienen sich Kunden an den Geschäftsauslagen, weichen Gehenden regelwidirg auf den Radweg aus, wodurch Radfahrende behindert werden - © Stefan Warda

 

Radfahrende, die die Fahrbahn benutzen, sind leider oftmals viel zu eng überholenden HVV-Bussen ausgeliefert. Laut NDR nutzen sieben Buslinien die Frohmestraße. Bislang fehlt es an einer Lösung, bei der der Radverkehr angemessen berücksichtigt wird. 

 

Frohemstraße / A7, "Schutzstreifen": Der Linienbus überholt nicht mit dem erforderlichem Mindestanstand - © Stefan Warda

Bei der angestrebten Planungsvariante mit diesen Gefährdungsstreifen wären Radfahrende dauerhaft zu eng überholenden Bussen ausgeliefert - © Stefan Warda

 

   

 

 

 

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25. Januar 2026

Hamburg-St. Pauli: Radfahrstreifen auf Reeperbahn sollen im März verstetigt werden

 

  

Radroute 1, Reeperbahn / Spielbudenplatz: Rad-/Busspur - © Stefan Warda



Verkehrsversch erfolgreich - Radspuren sollen bleiben 

Im März 2026 sollen Bauarbeiten für die Radroute 1 auf der Reeperbahn anstehen. Die temporären Radfahrstreifen stadtauswärts Richtung Altona sollen für den HVV-Buslinienverkehr freigegeben und verstetigt werden. Die Pop-up-Radspuren stadteinwärts Richtung Osten sollen ebenfalls verstetigt. Die bislang gelben Markierungen im Rahmen des Verkehrsversuchs sollen durch weiße Markierungen ersetzt werden.

 

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Hintergrund ist die Auswertung der Verkehrsversuche. Der Radfahrstreifen stadtauswärts sei "sehr gut" von Radfahrernden angenommen worden, stadteinwärts seien die Radverkehrsmengen überproportional angestiegen.

 

Reeperbahn / Talstraße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Der vorhandene Hochbordradweg im Bereich Millerntorplatz bis Kleine Seilerstraße soll auf zwei Meter verbreitert werden. Ohne eine bauliche Trennung zum Gehweg werden Konflikte mit Gehenden jedoch weiterhin bestehen bleiben. 

 

Radroute 1, Reeperbahn 5-1: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn 1-5: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

Verbesserungen für die Kreuzung mit Zirkusweg / Helgoländer Allee / Millerntorplatz sind leider nicht geplant. Slalomführungen und Konflikte mit Gehenden werden somit bestehen bleiben.

 

Radroute 1, Reeperbahn / Zirkusweg: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn / Helgoländer Allee: Slalomradweg Richtung Millerntordamm mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

 

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