8. August 2020

Alsterfahrradachsen in Hamburg: Baubeginn für nächsten Bauabschnitt steht bevor

Hamburg: Alster lake circle to be completed


Freizeitroute 2, Schöne Aussicht - © Stefan Warda

Der Bauabeginn eines weiteren Abschnitts der Alsterfahrradachsen steht bevor. Ab 17. August bis voraussichtlich Herbst 2021 sollen Eduard-Rhein-Ufer, Schöne Aussicht und Fährhausstraße in Fahrradstraßen umgewandelt werden. Der Umbau soll den gesamten Straßenabschnitt zwischen Schwanenwik und Herbert-Weichmann-Straße betreffen.

Für den MIV soll mit Vollsperrungen zu rechnen sein. Für den Radverkehr soll eine Umleitung ausgeschildert werden. Teilweise soll es neben den Baufeldern auch je nach Baufortschritt drei Meter breite Zweirichtungsradwege geben.


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5. August 2020

Hamburg: Mopo unterstützt Lobby der Wildparkenden vom Sievekingdamm

Hamburg: Mopo takes sides for illegal car parking at Sievekingdamm

Aktualisiert um 19:41 Uhr

Sievekingdamm: Ende der Radinfrastruktur vor Installation des Pop-Radwegs - © Stefan Warda


Wenige Tage nach Einrichtung von Pop-Up-Radweg und Pop-Up-Radfahrstreifen als temporäre Maßnahme bis zur Straßenumgestaltung des nördlichen Sievekingdamms ergreift die Mopo Partei für die Wildparkenden.

Der nördliche Teil des Sievekingdamm ist kein Paradies für Radfahrende. Auf der Ostseite wurde der schmale Fakeradweg zwischen Stehzeugen, Bäumen und der Bordsteinkante vor wenigen Jahren ersatzlos entfernt. Radfahrende mussten seitdem nördlich der Carl-Petersen-Straße die Fahrbahn nutzen. Lediglich im Abschnitt zwischen Stoeckhardtstraße und Auf den Blöcken ist das Befahren des Gehwegs bei Schritttempo erlaubt. Obwohl die Nebenfläche zwischen Fahrbahn und Häuserfront sehr breit ist, hatte es in der vierspurigen Straße bislang keinen Platz für angemessene und sichere Radverkehrsanlagen. Mit der Entfernung der Fakeradwege ist der Straßenraum weiterhin autogerecht aufgeteilt. Auf dem Hochbord ist das Parken in Längsaufstellung seit Jahrzehnten erlaubt gewesen, jedoch wurde die regelwidrige Queraufstellung ebenso lange geduldet. Nun - nachdem der Fakeradweg beseitigt und der Umbau des Sievekingdamms verschoben wurde - hatte das Bezirksamt das vorgesehene Parken in Längsaufstellung endlich durchgesetzt. Auf der gewonnen Fläche auf dem Hochbord wurde ein Pop-Up-Radweg eingerichtet.
"Das Parken zwischen Carl-Petersen-Straße und Auf dem Blöcken wird, wie ursprünglich angeordnet, auf die Parallelaufstellung beschränkt."

 

Wie die Mopo in einem Satz aus illegalen vermeintlich legale Plätze für Stehzeuge macht

Die Mopo stellt in ihrem Artikel jedoch das illegale Schrägparken als rechtmäßig dar.
"Die ursprünglichen Schrägparkplätze sind dafür jetzt zu einer Parallelaufstellung beschränkt worden."
Die Mopo behauptet damit, es hätte sich zuvor um legale Schrägparkplätze gehandelt und räumt der Lobby der Wildparkenden großen Raum ein: Deren Meinung nach sei ohne Beteiligung der Betroffenen das illegale Schrägparken unterbunden worden. Dazu hätte es einer Bürgerbeteiligung bedurft. Brauchen wir in Hamburg nun auch für Geschwindigkeitskontrollen zunächst erst aufwendige Bürgerbeteiligungsverfahren, bevor Raser kontrolliert werden dürfen? Müssen Bürgerinnen und Bürger erst beteiligt werden, bevor Strafen für Mund-Nasen-Schutz-Verweigerer verhängt werden?


Sievekingdamm: Lediglich Längsaufstellung war seit Jahrzehnten angeordnet - © Stefan Warda

Sievekingdamm: Die Verkehrszeichen 315 stellten lediglich Längsaufstellung dar - © Stefan Warda



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26. Juli 2020

Hamburg asozial: Der Wildparker des Abends

Hamburg: illegal car parking of this evening

Freizeitroute 11 bzw. zukünftige Veloroute 11, Elbpark Entenwerder / Entenwerder Stieg - © Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda


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