18. Februar 2024

Nur wenn die A26-Ost kommt: Fakeradwege entlang der B73 könnten beseitigt werden

 

 

Buxtehuder Straße: Gehwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

 

 

Das Bezirksamt Harburg arbeitet am Entwurf eines städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Magistrale entlang der B73. Die Auftaktveranstaltung soll am 26. Februar stattfinden.

Entwicklung eines Magistralenkonzepts

Das bezirkliche Magistralenkonzept für die B 73 soll die Chance bieten, die Stadtentwicklung in diesem Bereich unter aktuellen Anforderungen wie z.B. Innenentwicklung, Klimaanpassung und Mobilitätswende voranzutreiben und damit die Lebens- und Aufenthaltsqualität für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Nutzende zu erhöhen. Es soll sich zunächst um die erste von drei öffentlichen Veranstaltungen handeln. Interessierte sollen auch die Möglichkeit haben Anregungen und Ideen zum Magistralenkonzept bis zum 17. März online einzubringen. Erste Zielbilder für die zukünftige Entwicklung sollen in der zweiten Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Im Rahmen der dritten Veranstaltung soll die Vorstellung und Erörterung des Entwurfs des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes erfolgen. Die folgenden Veranstaltungen sollen entsprechend dem Planungsfortschritt terminiert werden.

 

© Bezirksamt Harburg

 

 

Magistralenkonzept mit Einschränkung

Laut Abendblatt [] sollen Harburgerinnen und Harburger allerdings diese Kröte schlucken: Verbesserungen für Gehende und Radfahrende entlang der B73 soll es nur geben, wenn die A26-Ost über Moorburg nach Stillhorn gebaut wird.

"Sollte die Straße dagegen entlastet werden, ließen sich nach einem Entwurf der Deges zwei der vier Fahrspuren und einer der beiden Parkstreifen einsparen. Die Fußgänger hätten dann auf beiden Straßen 2,50 Meter (heute 1,5 Meter) Platz, die Radfahrer zwei statt eines Meters. Auf beiden Seiten könnte ein jeweils zwei Meter breiter Grünstreifen mit Bäumen Passanten und Radler vom motorisierten Verkehr trennen."

 

Fakeradwege im Dooringbereich

Radfahrende sollen im Bereich der Buxtehuder Straße noch weitere Jahre mit den überwiegend benutzungspflichtigen Fakeradwegen in Dooringbereich von Stehzeugen vorlieb nehmen, die faktisch jedoch unbenutzbar sind. Ein ausreichender Seitenabstand zu Stehzeugen ist auf den vorhandenen benutzungspflichtigen Fakeradwegen fast ausnahmslos nicht möglich. Deswegen müssen Radfahrende trotz der Benutzungspflicht die Fahrbahnen benutzen.

 

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Konflikte mit Gehenden auf "Radweg" mit Radwegbenutzungspflicht wegen Kampfparken - © Stefan Warda

 

 

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17. Februar 2024

Hamburg: Kampagne soll auf Dooringgefahr aufmerksam machen

Hamburg launched a campaign to make people make more aware of the risk of dooring

Aktualisiert am 18.02.2024

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Hamburgs Mobilitätswendebehörde (BVM), das Hamburger Taxengewerbe und der Hamburger ADFC beteiligen sich an einer Kampagne des Bundesverkehrsministeriums (BMDV) und des Verkehrssicherheitsrats (DVR) für mehr Rücksichtnahme und Verständnis im Straßenverkehr.

 

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Im Rahmen der Kampagne sollen über 750 Taxen mit Kopstützenüberzügen und Slogans mit Hinweisen zur Dooringproblematik ausgestattet werden. Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks möchte mit der Kampagne zu mehr Miteinander im Straßenverkehr beitragen.

"Durch gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit können häufige Unfallquellen, wie beispielsweise Dooring-Unfälle vermieden werden. Die bundesweite Kampagne #mehrAchtung schärft ab heute auch das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden in Hamburg für ein harmonisches Miteinander im Straßenverkehr. Dazu werden wir über 750 Taxis mit auffälligen Kopfstützen-Überzügen und Slogans ausstatten."

 

 

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Der ADFC Hamburg begrüßt die Kampagne, mahnt jedoch weitere Maßnahmen an.

"Die Aufmerksamkeit auf das grundsätzliche Risiko von Dooring-Unfällen zu lenken begrüßen wir außerordentlich, kommt es hierbei doch in der Regel zu schweren Verletzungen bei den Radfahrenden. Für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr setzen wir uns als ADFC seit Jahrzehnten ein, die Kampagne #mehrAchtung zielt genau darauf ab. Es darf aber nicht vergessen werden, dass für ein gerechtes und sicheres Miteinander auf den Straßen zunächst die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden - insoweit darf die Kampagne nicht davon ablenken, das es zeitnah eine Novellierung des StVG und der StVO braucht, um genau das zu erreichen: ein faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden!"

 

 

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Sicherheitsrisiko Babboe-Cargobikes: Verkaufsstopp

 

 

Cargobike von BABBOE - © Stefan Warda

 

Aufgrund von Sicherheitsmängeln hat eine niederländische Behörde einen Verkaufsstopp für Cargobikes der Marke Babboe verhängt. Bei der Nutzung der Cargobikes könne es zu Rahmenbrüchen führen. Laut Abendblatt [€] rät der ADFC in Hamburg Radfahrenden Räder dieser Marke vorerst stehen zu lassen. 

 

Cargobike von BABBOE - © Stefan Warda

 

Bei Vélo 54, einem auf Cargobikes spezialisiertem Fahrradhändler in Wilhelmsburg, sei laut Abendblatt [€] die schlechte Qualität der Räder aufgefallen. Daher wurden dort keine Räder von Babboe verkauft.

"Wir haben schlechte Erfahrungen mit der Verarbeitungsqualität bei Babboe-Lastenrädern gemacht, die in unserer Werkstatt zur Reparatur waren."

 

 

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