22. Juli 2021

E-Scooter-Plage in Hamburg

 Fed-up with e-scooter

 

Zukünftige Veloroute 9, Oberhafenbrücke - © Stefan Warda

 

Die Spaßmobile, die Teil der Mobilitätswende in Deutschland werden sollten, werden immer mehr zum Ärgernis. Deren Nutzende stellen die Geräte allzu oft vollkommen achtlos und ignorant auf Rad- und Gehwegen ab. 

 

Zukünftige Veloroute 9, Oberhafenkanalradweg - © Stefan Warda

Hein-Hoyer-Straße - © Stefan Warda

Bahnhof Altona - © Stefan Warda

Behringstraße - © Stefan Warda

Behringstraße - © Stefan Warda

Millerntordamm - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt - © Stefan Warda

Annenstraße: An die Mülltonnen kommt niemand mehr dran - © Stefan Warda

Lagerstraße am Schlachthof - © Stefan Warda

Glockengießerwall, E-Scooter-Arrangement - © Stefan Warda

Steintorwall, E-Scooter-Arrangement - © Stefan Warda

Steintorwall, E-Scooter-Arrangement - © Stefan Warda

Glockengießerwall, E-Scooter-Arrangement - © Stefan Warda

Glockengießerwall, E-Scooter-Arrangement - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

Gorch-Fock-Wall, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Budapester Straße, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

Budapester Straße, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

 

 

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Hamburg: Umbau der Max-Brauer-Allee soll am Wochenende mit erstem Bauabschnitt beginnen

Hamburg: Redesign Max-Brauer-Allee going to start next weekend

Aktualisiert um 00:35 Uhr

Max-Brauer-Allee / Holstenstraße - © Stefan Warda

 

Der mehrfach verschobene Umbau der Max-Brauer-Allee soll am kommenden Wochenende beginnnen. Nach umfangreichen Beteiligungsverfahren soll am Samstag der Start für den ersten Bauabschnitt an der Kreuzung Max-Brauer-Allee / Holstenstraße erfolgen.

Ziel für diesen Abschnitt sei, die Verkehrssicherheit der Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, die Abwicklung des Rad- und Fußverkehrs komfortabler und sicherer zu gestalten sowie die Abläufe für den ÖPNV zukunftsgerecht anzupassen. Die Arbeiten im Kreuzungsbereich sollen bis zum Sommer 2022 andauern. Vor allem entlang der Holstenstraße hat es bislang äußerst schlechte "Radwege". Es kann zukünftig eigentlich nur besser werden.

 

Holstenstraße / Max-Brauer-Allee: "Radweg" - © Stefan Warda


Holstenstraße / Max-Brauer-Allee: "Radweg" - © Stefan Warda



Radentscheid soll bei Umbau der Kreuzung berücksichtigt werden

Die ursprünglichen Planungen zum Umbau des Kreuzungsbereichs wurden basierend auf einem öffentlichen Beteiligungsverfahren entwickelt und waren bereits 2018 abgeschlossen. Nach der Einigung mit der Volksinitiative Radentscheid im letzten Jahr wurden sie durch den LSBG noch einmal in Teilen überarbeitet und angepasst. Unter anderem sollen Radfahrstreifen breiter als ursprünglich geplant werden, im südlichen Kreuzungsarm der Holstenstraße soll ein Radweg nach Kopenhagener Vorbild entstehen (beidseitig durch Bordsteine vom Fußweg und der Fahrbahn abgesetzt), der Radverkehr soll größtenteils am Rand der Fahrbahn geführt und mittels Rotmarkierungen und Piktogrammen im Kreuzungsbereich noch sicherer und klarer gestaltet werden. Auch zusätzliche Fahrradstellplätze (auch für Lastenräder) sollen in die Planungen integriert worden sein.

 

Max-Brauer-Allee / Holstenstraße - © Stefan Warda

Max-Brauer-Alllee / Holstenstraße - © Stefan Warda

 

In den kommenden Jahren will der LSBG auch die nächsten Abschnitte der Max-Brauer-Allee bis zur Palmaille umbauen lassen. Derzeit sollen die Planungen für diese weiteren Abschnitte noch im Hinblick auf die durch den Radentscheid geänderten Randbedingungen angepasst werden.

Mehr Informationen zur Planung und den einzelnen Bauphasen im ersten Abschnitt: https://lsbg.hamburg.de/max-brauer-allee.

Bauarbeiten und Verkehrsführung

Die Arbeiten am ersten Abschnitt sollen in drei Hauptbauphasen durchgeführt werden. Grundsätzlich soll dabei für die gesamte Bauzeit gelten:

  • für den motorisierten Verkehr werde jeweils eine Fahrspur in jede Richtung aufrechterhalten; alle Rechtsabbiegebeziehungen in der Kreuzung bleiben bestehen; Linksabbiegen ist nur von der Max-Brauer-Allee in die Holstenstraße, Fahrtrichtung Holstenplatz möglich
  • Fußverkehr durch die Baufelder soll gesichert durch Absperrschranken erfolgen
  • Radverkehr soll sowohl auf den Gehwegen als auch auf der Fahrbahn möglich sein
  • für den Busverkehr sollen Ersatzhaltestellen eingerichtet werden, über die der HVV rechtzeitig informiert werde
  • Geschäfte und Häuser sollen grundsätzlich erreichbar bleiben
  • Ein- und Zufahrten zu Grundstücken sollen weitestgehend offen gehalten werden; notwendige Sperrungen sollen frühzeitig angekündigt werden
  • die Müllentsorgung sei während der Bauzeit sichergestellt

Jeweils zum Abschluss der Bauphasen sowie zum Ende der gesamten Maßnahme sollen Asphaltierungsarbeiten zu größeren Einschränkungen im Kreuzungsbereich führen. Diese sollen gesondert angekündigt werden.

 

Max-Brauer-Alllee / Holstenstraße - © Stefan Warda

 

 

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24. Juni 2021

Hamburg: Bezirksamt Altona will Umfrage zur emissionsfreien Paketzustellung starten

Hamburg-Altona: Parcel delivery survey

 

© Stefan Warda

 

 

Rund 7.500 Menschen aus der "Mitte Altona" und dem Gerichtsviertel sollen zur Teilnahme einer Umfrage aufgerufen sein: Im Rahmen des EU-Projekts HUPMOBILE will das Bezirksamt Altona eine Online-Umfrage zu einer künftig möglichen emissionsfreien Paketzustellung in dem Gebiet starten. Durch die verstärkte Nutzung von (E-)Lastenrädern, Packstationen und Mikro-Depots solle eine klimafreundliche City-Logistik realisiert werden.

Im Rahmen des EU-Projekts HUPMOBILE möchte das Bezirksamt Altona herausfinden, ob bestellte Waren in diesem Gebiet in Zukunft verstärkt mit (E-)Lastenrädern ausgeliefert werden können. Ziel sei die Reduktion von Emissionen durch die Lieferverkehre. Rund 7.500 in "Mitte Altona" und dem Gerichtsviertel lebende Menschen ab 16 Jahren seien daher postalisch zur Teilnahme an einer Online-Umfrage ab Freitag, den 25.06.2021, aufgerufen worden. Das Bezirksamt Altona habe die Umfrage mit Unterstützung des Quartiersmanagement "Mitte Altona" als Betreiberin der Mobilstation und der Kooperationspartnerin DB Smart City entwickelt.

 

© Stefan Warda

 

Auf dem Weg zu einer klimafreundlichen City-Logistik würden Packstationen und sogenannte Mikro-Depots eine wichtige Rolle spielen. Über die gemeinsame Nutzung eines Depots durch verschiedene Unternehmen könnten knappe innerstädtische Fläche effizienter genutzt und motorisierter Lieferverkehr reduziert werden. Mithilfe der Umfrage sollen Erkenntnisse zum derzeitigen und zukünftigen Kauf- und Bestellverhalten der Haushalte gewonnen werden, um diese in die konkrete Ausgestaltung zukünftiger Mikro-Depots, Liefer- oder Abholservices einfließen zu lassen. Darüber hinaus interessiert, wie sich das Mobilitätsverhalten der Menschen durch die Pandemie akut und nachhaltig geändert hat.

Die Teilnahme an der Online-Umfrage soll mindestens vier Wochen lang möglich sein und etwa 20 Minuten dauern. Die teilnahmeberechtigten in dem Gebiet lebenden Personen sollen den Link bzw. den QR-Code direkt mit der postalischen Einladung erhalten. Unter allen Teilnehmenden werde jeweils ein Jahresticket der folgenden Museen verlost: Altonaer Museum, Museum für Kunst und Gewerbe, Museum der Arbeit, Museum für Hamburgische Geschichte (Gültigkeitsbeginn in Abhängigkeit der Pandemielage).

Hintergrund:

Das EU Interreg Projekt HUPMOBILE (Holistic urban and peri-urban Mobility) soll sich für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätskonzepte im städtischen Raum einsetzen. Das Projekt würde dabei den Blick auf unterschiedlichste Aspekte umweltfreundlicher Mobilität lenken. Das Bezirksamt Altona will im Rahmen des EU-Projektes mit sechs Partnern und Partnerinnen sowie weiteren zwanzig assoziierten Institutionen und Organisationen aus dem Ostseeraum zusammenarbeiten.

Mehr Infos zum Projekt unter: www.hamburg.de/altona/eu-projekte/12786704/altona-hubmobile/

 

 

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