19. Januar 2019

Hamburg: Verlängerung der Veloroute 1 geplant

Hamburg: Extension of cycle route


Veloroute 1, Beim Grünen Jäger / Thadenstraße - © Stefan Warda


Die Verlängerung der Veloroute 1 nach Altona ist geplant. Bislang endet diese Veloroute an der Bezirksgrenze zwischen Mitte und Altona. Für den Abschnitt Agathe-Lasch-Weg, Emkendorfstraße und Jungmannstraße westlich des Othmarscher Kirchenwegs im Stadtteil Othmarschen soll demnächst eine Informationsveranstaltung stattfinden. Das Bezirksamt will Ende Januar Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und den Zeitplan der Baumaßnahmen informieren. Zudem soll in diesem Jahr der Umbau der Chemnitzstraße zur Fahrradstraße beginnen. Dort hat es derzeit noch Kopfsteinpflaster sowie eine ungelöste Kreuzungssituation mit der Max-Brauer-Allee.



Geplante Veloroute 1, derzeitiger Zustand in der Bleickenallee - © Stefan Warda

Die Veloroute 1 soll irgendwann mal bis nach Rissen führen. Ein Abzweig Richtung Osdorf ist ebenfalls geplant.


Informationsveranstaltung zur Veloroute 1
Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr
Hamburger Volkshochschule, VHS-Zentrum West
Waitzstraße 31


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10. Januar 2019

Verkehrsversuch: Grünpfeil nur für Radfahrende

Trial: Right turns at red lights


© BASt


Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) führt derzeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kommunen einen Pilotversuch durch, um die grundsätzliche Umsetzbarkeit einer Grünpfeilregelung für den Radverkehr zu prüfen.

Bei Rot an Ampeln nach vorherigem Anhalten rechts abbiegen – dies erlaubt die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), wenn rechts neben dem roten Lichtzeichen ein grüner Pfeil auf schwarzem Grund angebracht ist. Diese Regelung ist seit 1994 Bestandteil der bundesdeutschen StVO, in der DDR wurde der Grünpfeil bereits 1978 eingeführt. Die bislang nur für den rechten Fahrstreifen einer Straße geltende Regelung soll mit einer zurzeit laufenden Novelle der StVO auf am rechten Fahrbahnrand gelegene Radfahrstreifen sowie baulich angelegte straßenbegleitende Radwege ausgedehnt werden.
Die BASt initiiert nun im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen Pilotversuch, um zu untersuchen, ob es unter Aspekten der Verkehrssicherheit sinnvoll ist, die Grünpfeilregelung in ausgewählten Fällen auf den Radverkehr zu beschränken. In den Städten Bamberg, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Münster, Reutlingen und Stuttgart werden deshalb an ausgewählten Knotenpunkten für die Dauer des Pilotversuchs entsprechende Verkehrszeichen angebracht.

Für die Verkehrsteilnehmer ändert sich an der eigentlichen Regelung nichts: Es darf nach vorherigem Anhalten auch bei Rot rechts abgebogen werden, wenn andere Verkehrsteilnehmer dabei nicht behindert oder gefährdet werden. Neu ist jedoch, dass diese Verkehrszeichen durch den Zusatz „nur Radverkehr“ dies ausschließlich Radfahrern gestatten.

Im Jahr 2020 soll auf Basis der gewonnenen Erfahrungen beschlossen werden, ob die StVO sowie die Anforderungen in der zugehörigen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (VwV-StVO) entsprechend angepasst werden.

Neben dem Verkehrsversuch der BASt will die Stadt Berlin ebenfalls an mehreren Kreuzungen den Grünpfeil für Radverkehr in einem eigenem Verkehrsversuch testen.

Erfolgreiche Versuche mit Rechtsabbiegen bei Rotlicht gab es u.a. in Kopenhagen und Basel.


Dänemark - © Vejdirektoratet


Basel - © Stefan Warda



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Forsa-Umfrage: Mobilität bewegt Hamburger

Survey: Mobility bothers Hamburger


© Stefan Warda


Laut einer Umfrage im Auftrag des Abendblatts sehen 86 Prozent der Hamburger Verkehrsprobleme als das größte Problem in Hamburg an - weit vor den Themen Wohnen und Bildung.

Elf Prozent der Hamburger glauben, dass sich das Radverkehrsnetz in den letzten Jahren verbessert habe. 

Zur Entwicklung Hamburgs in den letzten Jahren gibt es gegenteilige Bewertungen. 21 Prozent der Hamburger sind der Meinung, der ÖPNV bzw. der HVV seien besser geworden. Dagegen meinen elf Prozent, das ÖPNV-Angebot habe sich verschlechtert.

Trotz der Verbesserung beim Radverkehr glauben 40 Prozent der Hamburger, dass die Verkehrssituation insgesamt sich in den vergangen Jahren verschlechtert habe.



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