13. August 2018

Hamburg: Veloroute 2 ist endlich wie versprochen freigegeben

Hamburg: Finally cycle route opened after fake announcement


Veloroute 2, Weidenallee 60: Endlich ist das Radfahren im Baustellenbereich erlaubt - © Stefan Warda


Die Veloroute 2 ist endlich - wie vor Monaten angekündigt - im Bereich der Baustelle Weidenallee befahrbar. Ein bislang fehlendes Verkehrszeichen erlaubt das Radeln auf dem engen Gehwegbereich neben einer Außengastronomie. Die Verkehrsbehörde (BWVI) hatte vor Einrichtung der Baustelle im Juni ursprünglich angekündigt, dass Radfahrende die Straße sicher durchqueren könnten. Dies war jedoch falsch.


Veloroute 2, Weidenallee 60: Kein Radfahren im Baustellenbereich erlaubt. Die Weidenallee blieb lange Zeit Sackgasse für Radfahrende entgegen der Ankündigungen der BWVI - © Stefan Warda



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7. August 2018

Deutsche Bahn: Neue Nutzungsbedingungen für Call-a-Bike-Familie

Deutsche Bahn: New conditions of use for call-a-bike-family


Call a Bike-Station in Frankfurt - © Stefan Warda


Die Deutsche Bahn ändert zum 1. September die Nutzungsbestimmungen für hre Leihradsysteme. Ob Call a Bike, StadtRAD, Lidl-Bike, FordPass Bike oder RegioRadStuttgart, für alle Leihradmarken gelten ab nächsten Monat neue Bestimmungen für das Abstellen der Räder. Vor allem dürfen die Räder der DB-Leihradsysteme nicht mehr an Fahrradbügeln oder anderen Abstellanlagen, die nicht zu den Leihradsystemen gehören, abgestellt werden.


Call a Bike-Station in Frankfurt - © Stefan Warda


§ 7 Untersagte Abstellorte

1. Das Fahrrad darf insbesondere nicht geparkt oder abgestellt werden:
- an Bäumen,
- in Grünflächen (insbesondere Privatgrund und halböffentliche Flächen, wie Parkanlagen, Grünanlagen, Dauerkleingärten, Sport-, Spiel-, Zelt- und Badeplätze, Friedhöfe)
- an Denkmälern,
- in Innen- und Hinterhöfen,
- an Verkehrsamplen,
- an Parkuhren, Parkscheinautomaten, Briefkästen, oberirdischen Verteilerkästen, Telefonzellen und Bushaltestellen,
- auf Gehwegen, wenn dadurch eine Durchgangsbreite von 1,60 Meter unterschritten wird,
- vor, an und auf Feuerwehr- und Rettungsdienstanfahrtszonen,
- in Bereichen von Zebrastreifen und Mittelinseln,
- vor Zugängen oder Ein- und ausgängen von Gebäuden, vor U- und S-Bahneingängen einschließlich der Aufzüge, wenn diese dadurch versperrt oder der Zugang erheblich erschwert oder in seiner Funktion wesentlich gestört wird,
- an Wegen für Rollstuhl-Fahrende oder auf Leitsystemen für Blinde und sehbehinderte Menschen, wenn diese dadurch versperrt werden oder der Zugang erheblich erschwert oder in seiner Funltion wesentlich gestört wird,
- an Fahrradabstellanlagen (bspw. Anlehnbügel, Vorderradhalter, Fahrradboxen, überdachte Fahrradständer),
- im Abstand kleiner 30 Meter zu Flussufern und sonstigen Gewässern.




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"Fahrradstadt" Hamburg: Behörde hält Unterbrechung des benutzungspflichtigen Radwegs am Gorch-Fock-Wall für vertretbar

Hamburg: Authority agree with interruption of compulsory cycle track at construction site


Gorch-Fock-Wall / Stephansplatz, Dauerbaustelle mit Radwegunterbruch - © Stefan Warda


Die Unterbrechung des benutzungspflichtigen Radwegs entlang des Gorch-Foch-Walls am Stephansplatz durch einen Gehwegabschnitt, auf dem Radfahrende unerwünscht sind, hält die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde für vertretbar.

Die zeitweise eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit des Radwegs steht wegen des Sicherheitsgewinns für Radfahrende (gegenüber der Fahrbahnbenutzung ) nach hiesiger Bewertung nicht außer Verhältnis.

Die Behörde ist der Ansicht, dass sich für Radfahrende durch den Radwegunterbruch ein Sicherheitsgewinn ergäbe. Radfahrende dürfen den Baustellenbereich jedoch nur auf der Fahrbahn umfahren, da die Restfläche auf der Nebenfläche nur als Gehweg verbleibt. Weder vor der Baustelle noch hinter der Baustelle ist aber eine Überleitung vom benutzungspflichtigen Radweg auf die Fahrbahn und wieder zurück eingerichtet worden. Der benutzungspflichtige Radweg ist nicht nur zeitweise, sondern nahezu dauerhaft durch eine mehrjährige Baustelle von Hamburg Wasser so eingeschränkt, dass er nicht befahrbar ist.


Sicherheitsgewinn durch "zeitweise eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit des Radwegs"? - © Stefan Warda



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