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7. Januar 2023

Diskussion um Fahrtüchtigkeit von Älteren: "Denn das Fahrrad ist für Alte zu gefährlich"

 

 

Waitzstraße - © Stefan Warda

 

 

Die Hamburger Waitzstraße ist mittlerweile bundesweit bekannt für eine Serie von Unfällen, bei denen überforderte vor allem ältere Autofahrende in Geschäfte hineinfuhren - einige davon sogar mehrfach.





Die Unfallhäufigkeit in der Waitzstraße hat in Hamburg mittlerweile eine Diskussion um die Fahrtüchtigkeit von älteren Autofahrenden ausgelöst. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin von Altona, brachte die aktuelle Diskussion ins Rollen. Sie schlug Fahreignungstests für Ältere vor. Unterstützung bekam Frau von Berg vom Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel. Gegen solche Tests sprachen sich Vertreter des Sozailverbands SoVD und des ADAC aus. 

Die taz-Redakteurin Kaija Kutter behauptet in ihrem heutigen Kommentar zur Fahrtüchtigkeitsdiskussion, dass Radfahren für Alte zu gefährlich sein.

"Denn das Fahrrad ist für Alte zu gefährlich"

Für Ältere sollten dagegen andere Mobilitätsangebote geschaffen werden - mit Ausnahme des Radfahrens. Folgende Beispiele aus den Niederlanden widerlegen allerdings Kaija Kutters steile These:







 

 

 


 


  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr . . . / More . . . :

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28. Juli 2021

Radeln ohne Alter mittlerweile auch in Hamburg

Cycling without age meanwhile in Hamburg


© Stefan Warda

 

Den Wind in den Haaren spüren dürfen mittlerweile auch ältere Menschen in Hamburg, die nicht mehr selbst radeln können. Das gemeinnützige Unternehmen Oll Inklusiv ist der erste Hamburger Standort für Radeln ohne Alter und wird in Zusammenarbeit mit der Fahrradgarderobe organisiert. Drei Rikschas stehen bislang für Ausfahrten zur Verfügung.

Die Bewegung Cycling Without Age wurde 2012 von Ole Kassow in Kopenhagen gegründet. Ole wollte mobilitätseingeschränkten Älteren wieder die Möglichkeit geben, auf Fahrrädern unterwegs zu sein. So bot er auf eigene Initiative Heimbewohnenden freie Rikschafahrten an.

Nach einem Kontakt mit der begeisterten Kopenhagener Sozialbehördenmitarbeiterin Dorthe Pedersen kam die Idee zur Gründung der Initiative Cycling without Age (Cycling uden alder) und es wurden die ersten fünf Rikschas mit Unterstützung der Stadt Kopenhagen angeschafft. Cycling without Age ist mitterweile in nahezu ganz Dänemark und fünfzig weiteren Ländern weltweit vertreten. Weltweit sind rund 3.500 Rikschas für Cycling without Age unterwegs.

 

Cycling without Age-Initiator Ole Kassow mit Mutter und einer weiteren Dame bei Ankunft aus Odense in Hamburg 2014 - © Stefan Warda


Odense - Hamburg-Tour durch Hamburg - © Stefan Warda

 

Odense - Hamburg-Tour auf der Krugkoppelbrücke - © Stefan Warda

 

Odense - Hamburg-Tour am Ballindamm - © Stefan Warda

 

Odense - Hamburg-Tour am Jungfernstieg - © Stefan Warda

 

Immerhin - einige Jahre nach der spektakulären Rikschatour von Odense nach Hamburg mit zwanzig Seniorinnen und Senioren im Alter von 70 bis 89 Jahren in zehn Cargobikes im Jahr 2014 hat es nun auch in Hamburg einen Standort für diese mittlwerweile weltweit vertretene Initiative. Die Botschaft von Ole Kassow, den abenteuerfreudigen und mutigen Rikschapassagierinnen und Rikschapassagieren und deren Helfenden ist in Hamburg angekommen. 

Für das Recht auf Wind in den Haaren braucht Hamburg mehr Unterstützung und noch mehr als drei Rikschas . . .

 

Mehr . . . / More . . . :

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25. März 2015

"Radeln ohne Alter" sucht Freunde in Berlin

"Cycling without age" looking for friends in Berlin





Aus der spontanen Idee einen älteren Menschen aus einem Altenheim zu einer Rikschafahrt einzuladen ist mittlerweile eine weltweite Bewegung entstanden. 2013 fragte Ole Kassow, Gründer von "Radeln ohne Alter", in Kopenhagen bei einem Altenheim nach, ob nicht ein Bewohner Lust auf eine Rikschafahrt hätte. Kurze Zeit später saßen eine Bewohnerin und eine Begleiterin in der Rikscha und die Bewohnerin wünschte sich eine Ausfahrt an Kopenhagens Langeline mit der Meerjungfrau.


© hamburgize.com / Stefan Warda


Seit diesem Tag entwickelte sich "Radeln ohne Alter" zu einem festen Bestandteil zahlreicher Kommunen in Dänemark. Ole Kassow war derart bewegt von den positiven Reaktionen der älteren Menschen auf die Ausfahrten, dass er die Idee auch noch Deutschland tragen wollte. Im September 2014 starteten zwanzig ältere Menschen aus Odense in Fahrradrikschas nach Hamburg, um auch hier bei uns in Deutschland für "Radeln ohne Alter" Freunde zu gewinnen.


© hamburgize.com / Stefan Warda


Nach der spektalären Fahrt von Odense nach Hamburg gibt es in Deutschland nun eine erste Anlaufstelle in Berlin. Calle Overweg sucht Mitstreiter, die in Berlin helfen älteren Menschen den Wind in den Haaren spüren zu lassen.

"Radeln ohne Alter" gibt es neben Dänemark auch in Norwegen, Schweden, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien, USA, Argentinien, Singapur, und Australien - und hoffentlich bald auch in Berlin und Hamburg.


Mehr . . . / More . . . :
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14. September 2014

Projekt "Radeln ohne Alter" soll jetzt in Hamburg starten

Project "Cycling Without Age" is going to start in Hamburg

Aktualisiert am 15.09.2014
 © hamburgize.com / Stefan Warda


Zwanzig liebenswerte Botschafter des Projekts "Radeln ohne Alter" verbrachten heute ihren zweiten Tag in Hamburg. Nach der Ankunft gestern in Hamburg und der Übergabe des Staffelstabs an Hamburg unternahmen die Damen und Herren im Alter von 70 bis 89 Jahren heute eine Stadtbesichtigung in den komfortablen Christiania-Rikschas vom Hotel in Stellingen zum Jungfernstieg. Leider ging es für die Gäste aus Odense und Kopenhagen nach einem Imbiss zurück nach Dänemark - diesmal ausnahmsweise per Reisebus. Für eine der Teilnehmerinnen sei es der schönste Urlaub gewesen, den sie verbracht hatte.


Rikscha-Konvoi durch Hamburg war aufsehenerregend

Viele Passanten zeigten sich bei der Stadttour sehr interessiert an dem ungewöhnlichen Konvoi von zehn Cargobikes samt Begleitfahrrädern. Die Rikscha-Parade am Jungernstieg erregte viel Aufsehen bei und wurde zum begehrten Fotomotiv.


Hamburg bestens geeignet für das großartige Projekt "Radfahren ohne Alter" - Mitwirkende und Freunde gesucht

Die lächelnden Gesichter der liebenswerten Botschafter aus Dänemark auf der Radtour durch die Stadt haben gezeigt, dass das großartige Projekt "Radeln ohne Alter" perfekt zu Hamburg passt. Die dreihundert Kilometer lange Radtour von Odense nach Hamburg soll nach dem Willen der Botschafter Früchte tragen. "Radeln ohne Alter" braucht begeisterte Freiwillige und generöse Wohltäter, die das Projekt in Hamburg unterstützen wollen. Als erste Stadt in Deutschland hat Hamburg nun eine Anlaufstelle für "Radeln ohne Alter" - Kontakt postmaster [at] hamburgize.com (Stefan Warda)



Großartige Projektidee

Die Initiative "Radeln ohne Alter" (Cycling Without Age) wurde vor zwei Jahren in Dänemark gestartet. Ole Kassow hatte die Idee ältere Menschen wieder auf Fahrräder zu bringen, aber er musste eine an die eingeschränkte Mobilität angepasste Lösung finden. Die Antwort war die Fahrradrikscha und Ole begann kostenlose Rikschafahrten den lokalen Altenheimbewohner anzubieten. Später lernte er Dorthe Pedersen, Sozialberaterin der Stadt Kopenhagen, kennen, die von der Projektidee fasziniert war. Zusammen schafften sie fünf Christiania-Rikschas an und gründeten somit "Cycling Without Age".

Das Projekt bringt freiwillige Radler und Bewohner von Pflege- und Altenheimen zusammen. Zusammen unternehmen sie Ausfahrten in die Stadt, um abseits vom Pflegeheimalltag schöne Erlebnisse zu haben, sich Geschichten zu erzählen, ihren alten Wohnort oder Straßen und Plätze mit besonderen Erinnerungen nochmals aufzusuchen oder einfach nur den Wind in den Haaren auf dem Fahrrad zu spüren. Mittlerweile hat sich ein Netzwerk mit 500 Freiwilligen in zwanzig Städten in Dänemark ausgebreitet, welches über einhundert Christiania-Rikschas verfügt. Auch in Norwegen hat die Idee Freunde gefunden, und viel Aufmerksamt in aller Welt bis nach Japan. Mit der Tour nach Hamburg wollen die Initiatoren, unter ihnen auch Ole, Gründer von "Cycling Without Age", ihre Idee auch in Deutschland bekannt machen und zunächst in Hamburg weitere Freunde für das Projekt gewinnen.


"Radfahren ohne Alter" - Hamburgtour

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

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 © hamburgize.com / Stefan Warda

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 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda

 © hamburgize.com / Stefan Warda


Tak for touren Ole, Søren, Elisa, Dorthe og alle andre.


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13. September 2014

"Radeln ohne Alter": Dänen überbringen Botschaft an Hamburg

"Cycling Without Age" reaches Hamburg

Aktualisiert am 15.09.2014
© hamburgize.com / Stefan Warda
Ole Kassow, Gründer von "Cycling Without Age", mit seiner Mutter (als Beifahrerin links)

Gut gelaunt erreichten heute Abend zwanzig ältere Menschen aus Dänemark per Fahrradrikschas Hamburg. Die Entfernung von 284 Kilometern wurde in drei Tagesetappen zurückgelegt. Für die Damen und Herren im Alter zwischen 70 und 89 Jahren war die Tour von Odense über Sonderburg und Rendsburg ein großes Erlebnis. Ihre Botschaft war die Überbringung der großartigen Projektidee "Radeln ohne Alter" an die Hamburger.


© hamburgize.com / Stefan Warda


Die Initiative "Radeln ohne Alter" (Cycling Without Age) wurde vor zwei Jahren in Dänemark gestartet. Ole Kassow hatte die Idee ältere Menschen wieder auf Fahrräder zu bringen, aber er musste eine an die eingeschränkte Mobilität angepasste Lösung finden. Die Antwort war die Fahrradrikscha und Ole begann kostenlose Rikschafahrten den lokalen Altenheimbewohner anzubieten. Später lernte er Dorthe Pedersen, Sozialberaterin der Stadt Kopenhagen, kennen, die von der Projektidee fasziniert war. Zusammen schafften sie fünf Christiania-Rikschas an und gründeten somit "Cycling Without Age".

Das Projekt bringt freiwillige Radler und Bewohner von Pflege- und Altenheimen zusammen. Zusammen unternehmen sie Ausfahrten in die Stadt, um abseits vom Pflegeheimalltag schöne Erlebnisse zu haben, sich Geschichten zu erzählen, ihren alten Wohnort oder Straßen und Plätze mit besonderen Erinnerungen nochmals aufzusuchen oder einfach nur den Wind in den Haaren auf dem Fahrrad zu spüren. Mittlerweile hat sich ein Netzwerk mit 500 Freiwilligen in zwanzig Städten in Dänemark ausgebreitet, welches über einhundert Christiania-Rikschas verfügt. Auch in Norwegen hat die Idee Freunde gefunden, und viel Aufmerksamt in aller Welt bis nach Japan. Mit der Tour nach Hamburg wollen die Initiatoren, unter ihnen auch Ole, Gründer von "Cycling Without Age", ihre Idee auch in Deutschland bekannt machen und zunächst in Hamburg weitere Freunde für das Projekt gewinnen.


 Ankunft in Hamburg

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda



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7. September 2014

"Cycling Without Age" kommt nach Hamburg

"Cycling Without Age" Soon in Hamburg
Aktualisiert am 15.09.2014
http://www.copenhagenize.com/2013/04/ageless-cycling.html


Zehn Velotaxen mit zwanzig älteren Personen gefahren von zehn freiwilligen Radlern starten am Donnerstag in Odense Richtung Hamburg. Mit der grenzüberschreitenden Fahrt wollen die Radler auf das Projekt "Cycling Without Age" aufmerksam machen.

Die Initiatoren des Projekts möchten in Hamburg neue Freunde finden, die die Idee des Projekts in Hamburg weiterführen. Die Initiatoren verstehen die Fahrt von Odense nach Hamburg quasi als Staffellauf. In sechs Monaten soll es an Hamburg liegen die Idee in eine andere Stadt weiter zu tragen und dort die Staffel abzugeben. Ist Hamburg bereit für "Cycling Without Age"?

Die Gruppe von "Cycling Without Age" wird am späten Samstag Nachmittag Hamburg erreichen. Die Teilnehmer werden viel zu berichten haben . . . 


Mehr . . . / More . . . :
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15. März 2014

Radfahren ohne Alter

Cycling without Age

http://www.copenhagenize.com/2013/04/ageless-cycling.html


Die Stadt Kopenhagen stellt eine Million Kronen (ca. 130.000 €) für die Anschaffung von vierzig weiteren altengerechten Velotaxen für das Projekt "Cykling uden alder" zur Verfügung. Mit der Unterstützung von 150 Freiwilligen kommen Bewohner der Kopenhagener Senioren- und Pflegeeinrichtungen in den Genuss von Ausfahrten in die Stadt oder ihres früheren Wohnumfelds. Die Idee zu diesem Projekt entstand vor zwei Jahren. Der Kopenhagener Ole Kassow bot auf Eigeninitiative den Bewohnern einer Senioreneinrichtung Ausflüge mit gemieteten Rikschas an, um ihnen die Gelegenheit für Gespräche zu geben, ihnen zuzuhören, ihnen die Stadt vom Radweg aus zu zeigen - außerhalb den Wänden der Pflegeeinrichtung. Die Idee kam so gut an, dass die Senioreneinrichtung daraufhin eigene Cargo-Bikes für die Beförderung ihrer Bewohner anschaffte. Mittlerweile ist aus dieser Idee eine Bewegung entstanden, die Nachahmer in zahlreichen anderen danischen Städten gefunden hat. In Oslo hat eine Pflegeeinrichtung für siebzig Bewohner vier Christianiabikes angeschafft. Auch Bewohner mit Demenz kommen dort in den Genuss der Ausfahrten mit den Rädern. Die Bewohner der Alteneinrichtungen sind begeistert. Eine Ausfahrt mit dem Rad sei anders als mit dem Auto. Auf dem Rad sei man näher am Leben dran. Das Rad könne jederzeit stoppen und es gebe die Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu kommen. Und mit dem Rad komme man viel näher ran an Parks, Seen und Ufer. Regelmäßige Ausflüge wirken sich für Demente positiv aus. Die Erlebnisse während der Ausfahrten versetzen sie in gute Laune, so dass bei einigen die Verabreichung von Medikamente gesenkt werden kann. Laut dem dänischen Fernsehen (DR) gibt es auch in Brasilien und Österreich Interesse an dem Projekt. Auch in Japan wurde "Cykling uden alder" Aufmerksamkeit geschenkt.


BBC, 21.04.2013


Mehr Lebensqualität

Die Stadt Kopenhagen fördert das Projekt mit der Absicht, die Lebensqualität der Älteren zu verbessern: Es fördere Gesundheit, rege die Sinne an und gebe Gelegenheit den begrenzten Räumlichkeiten der Pflegeheime zu entfliehen. Zudem bringt das Projekt Menschen verschiedener Generationen zusammen.


© hamburgize.com / Stefan Warda
Christianiabike als Velotaxi

So erfreulich und erfolgreich das Projekt "Radfahren ohne Alter" in Dänemark ist, auf Deutschland oder speziell Hamburg lässt es sich nicht unmittelbar übertragen. Hamburgs Radwege sind überwiegend zu schmal für den Einsatz der Christianiabikes. Und mitten zwischen den Autos auf den Fahrbahnen von Hauptverkehrsstraßen möchten Senioren sicherlich nicht gefahren werden. 


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