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7. März 2023

Parkraummanagement in Düsseldorf: Anwohnerparkausweis soll ab Herbst 240 - 360 Euro kosten

 

 Aktualisiert um 21.03 Uhr

Düsseldorf - © Stefan Warda

 

 

Düsseldorf: Ruhender Verkehr solle auf private Flächen verlagert werden

Laut WDR werden Stehzeugbesitzer in Düsseldorf für den Anwohnerparkausweis in Bewohnerparkzonen statt bislang 30 Euro ab Herbst 240, 300 oder 360 Euro zahlen müssen. Je nach Lage in Abhängigkeit vom Stadtzentrum soll die Gebühr demnächst unterschiedlich ausfallen. 


Dauerstehzeug in Hamburg - © Stefan Warda


OB Keller erklärte, die Stadt Düsseldorf wolle mit der neuen Gesamtstrategie zum Parkraummanagement den ruhenden Verkehr vom öffentlichen Raum auf private Flächen verlagern, um Platz z.B. für neue Radverkehrsanlagen oder Bäume zu schaffen.

 

 

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22. Dezember 2022

Düsseldorf: Was verspricht sich Fuß e.V. von einer Führerscheinpflicht für Radfahrende?

 

 

Eppendorfer Landstraße: Kampfparken auf dem Radweg - trotz Führerscheinpflicht - © Stefan Warda

 

 

Trotz Führerscheinpflicht nutzen Autofahrende wie selbstverständlich regelwidrig Mobiltelefone beim Fahren, fahren oder parken auf Geh- und Radwegen, fahren zu schnell oder missachten andere Verkehrsregeln, wie z.B. das Fahrverbot auf dem Hamburger Jungfernstieg. Trotz Führerscheinbesitz missachten Autofahrende tagtäglich Regeln der StVO. Was verspricht sich der Düsseldorfer FUSS-Sprecher Ferry Weber nun von einer Führerscheinpflicht für Radfahrende? Laut WDR plädiere der FUSS-Sprecher, auch stellvertretender Bezirksbürgermeister und FDP-Mitglied, für eine Führerschein-Pflicht für Radfahrende.

 

 

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16. Oktober 2022

Nach schwerem Unfall in Düsseldorf: Auch in Hamburg zahlreiche Brücken mit zu niedrigem Geländer

 

 Aktualisiert um 20.01 Uhr

Oberbaumbrücke: Vor einigen Jahren noch wurden Radfahrende explixit vor der ungenügenden Brüstungshöhe gewarnt - © Stefan Warda

 

An der Düsseldorfer Theodor-Heuss-Brücke ereignete sich letzte Woche ein schwerer Verkehrsunfall. Letzte Woche Freitag stürzte ein Radfahrer sieben Meter in die Tiefe. Das Geländer der Brücke hat nicht die erforderliche Höhe von 1,3 Metern, die für Radfahrende notwendig ist.  

 

 

Bekannt sind einigen auch noch die Stürze von der Holtenauer Hochbrücke in Kiel im Jahr 2010 und und vier Jahre zuvor, die allerdings tödlich endeten (siehe HA).

Auch in Hamburg genügen zahlreiche Brückengeländer nicht der vorgeschriebenen Geländerhöhe von 1,3 Metern. So dürfen Radfahrende auf der Oberbaumbrücke nur auf der Fahrbahn fahren. Das Radfahren auf den Gehwegen ist wegen "ungenügender Brüstungshöhe" nicht erlaubt. Die Brückengeländer haben eine Höhe von nur knapp einem Meter.

 

Oberbaumbrücke: Brückengeländer zu niedrig - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Brückengeländer zu niedrig - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Brückengeländer erreicht nicht einmal einen Meter Höhe - © Stefan Warda

 

Der Radweg vom Deichtorplatz Richtung Hafencity wird vor der Brücke auf die Fahrbahn geleitet. Im Anschluss setzt sich der Pop-up-Radfahrstreifen Richtung Kehrwieder fort. So wird vermieden, dass Radfahrende den Gehweg befahren und dort wegen der zu niedrigen Geländerhöhe von der Brücke ins Wasser des Oberhafens stürzen könnten. Vor Jahren noch warnten Schilder vor der ungenügenden Brüstungshöhe. Zudem waren Verkehrszeichen für Gehweg aufgestellt.

 

Oberbaumbrücke: Richtung Hafencity wird der Radweg vor der Brücke auf die Fahrbahn geleitet - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Richtung Hafencity beginnt im Anschluss an den Schutzstreifen auf der Brücke ein Pop-up-Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Richtung Hafencity endete vormals der Radweg an der Brückenkante, auf der Brücke gab es keine Radverkehrsanlage (damals noch mit dem Warnhinweis!) - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Richtung Hafencity endete vormals der Radweg an der Brückenkante, Radfahrende mussten die Fahrbahn benutzen (der Warnhinweis fehlt schon) - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Richtung Hafencity endete vormals der Radweg an der Brückenkante, 2016 wurde noch auf den "Gehweg" hingewiesen - © Stefan Warda

 

In Gegenrichtung aus Hafencity kommend in Richtung Deichtorplatz gibt es keine Radverkehrsanlage auf der Brücke - weder auf der Fahrbahn noch auf der sog. Nebenfläche. Der bauliche Radweg endet unmittelbar vor der Brücke. Im Anschluss gibt es lediglich einen Gehweg. Hinter der Brücke beginnt wieder ein Radweg. Eine Aufleitung vom Radweg auf die Fahrbahn kurz vor der Brücke wurde bedauerlicherweise nicht einmal im Rahmen der Umbauten für die angepriesenen Pop-up-Radfahrstreifen zwischen Niederbaumbrücke und Oberbaumbrücke eingerichtet. Es fehlt dort definitiv eine Radverkehrsführung. 

 

Oberbaumbrücke, Radweglücke: Aus Richtung Hafencity endet der Radweg an der Brückenkante - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: Aus Richtung Hafencity endet der Radweg an der Brückenkante - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke: Aus Richtung Hafencity müssen Radfahrende spätestens an dieser Absenkung den Radweg verlassen - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz müssen Radfahrende die Fahrbahn nutzen - © Stefan Warda

 

Nahezu alle Radfahrenden und Nutzende von E-Scootern nutzen dort regelwidrig den Gehweg, das mit dem zu niedrigen Geländer keinen ausreichenden Schutz für Radfahrende bietet. Besonders brisant ist die Lage auf der Brückenseite wegen der zahlreichenden Gehenden sowie der äußerst zahlreichen Geisterradelnden. Dies könnte jederzeit zu einer Unfallsituation führen. Das Radfahren auf dem Gehweg scheint mittlerweile trotz unzureichender Geländerhöhe zumindest geduldet zu werden. Alle Verkehrszeichen für Gehweg und die Warnschilder ("unzureichende Brüstungshöhe" und "Radfahrer absteigen") sind mittlerweile sogar verschwunden. Die Straßenverkehrsbehörde wird sich nach einem Unfall aus der Verantwortung heruaswinden, denn es handelt sich weiterhin um einen Gehweg, den Radfahrende und E-Scooter-Nutzende regelwidirg befahren. In diesem Herbst sollen übrigens die Pop-up-Radfahrstreifen verstetigt werden (siehe HA): Wird die Radweglücke dann beseitigt werden?


Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz nutzen viele Gehende den Gehweg - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz nutzen nahezu alle Radfahrenden regelwidrig den Gehweg - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz nutzen nahezu alle Radfahrenden regelwidrig den Gehweg - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz nutzen nahezu alle Radfahrenden regelwidrig den Gehweg - © Stefan Warda

Oberbaumbrücke, Radweglücke: In Richtung Deichtorplatz nutzen nahezu alle Personen auf E-Scootern regelwidrig den Gehweg - © Stefan Warda


Eine weitere Problemstelle betrifft die Binnenhafenbrücke im Verlauf des Elberadwegs. Radfahrende werden Richtung Landunsgbrücken kurz vor der Brücke noch im Fahrbahnbereich geführt. Dort haben sie die Wahl weiter auf der Fahrbahn die Brücke zu befahren oder auf einen Radwegstummel zur Brücke zu radeln. Der Radwegstummel endet allerdings ebenso wie an der Oberbaumbrücke unmittelbar an der Brückenkante. Im Anschluss an die Brücke bei der Kreuzung mit Steinhöft beginnt wieder ein Radwegstummel. 

 

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Radweglücke Binnenhafenbrücke: Der Radweg endet diskret vor der Brücke und beginnt erneut hinter der Brücke - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Radweglücke Binnenhafenbrücke: Die Höhe des Brückengeländers links zur Fahrbahnseite beträgt knapp 1,1 Meter - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Radweglücke Binnenhafenbrücke: Die Höhe des Brückengeländers rechs zur Wasserseite beträgt knapp 1,2 Meter - © Stefan Warda

 

 

Die gegenüberliegende Otto-Sill-Brücke ("Elberadweg", Freizeitroute 5) hat ebenfalls keine ausreichenden Geländerhöhen. Dort werden Radfahrende trotzdem per "Radweg" über die Brücke - dicht am zu niedrigem Geländer entlang - geführt.


"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Trotz zu niedriger Brückengeländer ist ein Radweg vorhanden - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Die Höhe des Brückengeländers links zur Fahrbahnseite beträgt knapp 1,2 Meter - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Die Höhe des Brückengeländers rechts zur Wasserseite beträgt einen Meter - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Konfliktpotential auf der Brücke mit "Radweg" ausreichend vorhanden - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Konfliktpotential auf der Brücke mit "Radweg" ausreichend vorhanden - gerne auch Geisterradelnde und Geisterfahrende auf E-Scootern - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Konfliktpotential auf der Brücke mit "Radweg" ausreichend vorhanden - © Stefan Warda

"Elberadweg" und Freizeitroute 5, Otto-Sill-Brücke: Konfliktpotential auf der Brücke mit "Radweg" ausreichend vorhanden - © Stefan Warda

 

Radweglücken gibt es in Hamburg also nicht nur an Bushaltestellen, sondern auch an Brücken aufgrund unzureichender Geländerhöhen.

 

 

 

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1. Dezember 2020

OVG Münster: Mieträder dürfen ohne Sondernutzungsgenehmigung nicht im öffentlichen Raum stehen

Düsseldorf: Bike rental system Call-a-Bike to reduce service

 

Düsseldorf Hauptbahnhof, Call-a-Bike-Station - © Stefan Warda

 

Düsseldorf: Deutsche Bahn beschränkt seit heute Call-a-Bike-Leihradsystem auf nur noch eine Station 

Die Deutsche Bahn schränkt ab heute ihr Leihräderangebot in Düsseldorf auf nur noch eine feste Ausleihstation am Hauptbahnhof ein. Grund für den Rückzug des Leihradsystems ist ein Rechtsstreit mit der Stadt Düsseldorf, bei dem die Deutsche Bahn als Betreiber von Call-a-Bike eine Niederlage beim OVG Münster erlitt.

"Die “Call a Bike“-Mietfahrräder der Deutschen Bahn dürfen in Düsseldorf nicht weiter im öffentlichen Straßenraum, etwa auf Gehwegen, abgestellt werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht heute im Eilverfahren entschieden und den vorausgehenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf geändert.
Die Stadt Düsseldorf hatte der Antragstellerin, der Deutsche Bahn Connect GmbH, per Ordnungsverfügung aufgegeben, die “komplette Leihfahrräderflotte“ aus dem öffentlichen Straßenraum zu entfernen und das Abstellen der Fahrräder auch in Zukunft zu unterlassen, weil die dafür erforderliche Sondernutzungserlaubnis fehle. Auf Antrag des Unternehmens hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf mit Eilbeschluss vom 15. September 2020 die Nutzung des öffentlichen Straßenraums vorläufig weiter zugelassen, weil das Aufstellen und Anbieten der Mietfahrräder keine Sondernutzung sei. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Stadt Düsseldorf hatte Erfolg.
Zur Begründung seines Eilbeschlusses hat das Oberverwaltungsgericht ausgeführt: Die Ordnungsverfügung sei voraussichtlich rechtmäßig. Das stationsunabhängige Aufstellen der Fahrräder im öffentlichen Straßenraum zwecks Vermietung sei eine Sondernutzung, wofür die Antragstellerin nicht die erforderliche Erlaubnis habe. Die Nutzung des öffentlichen Straßenraums durch das Abstellen der Fahrräder sei kein Gemeingebrauch.Denn die Straße werde hier nicht vorwiegend zum Verkehr genutzt; insbesondere seien die Mieträder nicht nur zum Parken abgestellt. Nach dem Geschäftsmodell der Antragstellerin (“Call a Bike“) stünden sie zwar auch zwecks späterer Wiederinbetriebnahme im Straßenraum. Im Vordergrund stehe aber der gewerbliche Zweck, mit Hilfe des abgestellten Fahrrads den Abschluss eines Mietvertrags zu bewirken. Die Nutzung der Straße unterscheide sich insofern nicht von sonstigem Straßenhandel, der regelmäßig als Sondernutzung zu qualifizieren sei. Die deshalb erforderliche Sondernutzungserlaubnis liege nicht vor, die Antragstellerin habe eine solche auch nicht beantragt.
Der Beschluss ist unanfechtbar."
 

Das Ergebnis des Rechtsstreits dürfte übertragbar sein auf andere Leihsysteme, wie z.B. E-Scooter.


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30. Juni 2017

Grand Départ in Düsseldorf: Kann die Tour de France den Radverkehr beflügeln?

Grand Départ: Will le Tour de France make Düsseldorf more cycle-friendly?


© Stefan Warda


Bei regnerischem Wetter soll morgen die Tour de France in Düsseldorf starten. Etwa eine Million Besucher werden erwartet. Nach einem Bericht der Rheinischen Post wird die Stadt Düssledorf dreizehn Millionen Euro für den großen Event ausgeben müssen. Ob sich die Investitionen lohnen, um mittels der Tour de France die Düsseldorfer für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu begeistern?


© Stefan Warda

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Radfahren in Düsseldorf heute

Noch ist Düsseldorf keine Fahrradstadt. Zwar wurden in den letzten Jahren an einigen Stellen Verbesserungen vorgenommen, doch viele Straßen laden nicht zum entspannten Radfahren ein. Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, statt des Events mehr in die Verbesserung der Infrastruktuktur zu stecken? Vielleicht finden wir die Anwort darauf in ein oder zwei Jahren.


Unsichtbare Designradwege am Köbogen und der Immermannstraße

© Stefan Warda

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Das Radverkehrsanlagennetz ist immer noch sehr rudimentär. Viele Radwege lösen sich plötzlich in Luft auf, sind zu schmal, selbst neue wie am Köbogen schlecht gestaltet. An anderer Stelle sollen neue Radfahrstreifen Verbesserungen für Radfahrer schaffen, wo vormals keine Radverkehrsanlagen waren.


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5. Juni 2017

Düsseldorf: Mit der Tour de France auf dem Weg zur Fahrradstadt

Düsseldorf: Going to be cycle-friendlier with le Tour de France


© Stefan Warda


Nicht nur Hamburg möchte "Fahrradstadt" werden. Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich vorgenommen, bald eine Fahrradstadt zu sein. Noch 24 Tage, dann wird die Tour de France in Düsseldorf starten. Mit diesem großen Event möchte die Stadt eine Anschubhilfe auf dem offenbar beschwerlichen Weg zu einer Fahrradstadt leisten. Bislang kann von einer Fahrradstadt noch keine Rede sein. Beim "Fahrradklima-Test" 2016 errang die Stadt Düsseldorf die Note 4,2. Damit wird sie von Radfahrern schlechter bewertet als die weitaus größere Stadt München (Note 3,8) oder die in etwa vergleichbar großen Städte Bremen (Note 3,5), Hannover (Note 3,6) oder Leipzig (Note 3,7). Bislang (Stand 2013) soll der Radverkehrsanteil Düsseldorfs bei vierzehn Prozent liegen.

Breite Asphaltpisten ohne jegliche Radverkehrsanlagen prägen immer noch viele Stadträume der Innenstadt. Radwege sind, insofern vorhanden, oftmals viel zu schmal und in erbärmlichem Zustand. Das Stadtzentrum ist nur beschwerlich mit dem Fahrrad zu erreichen. Doch in den letzten Jahren tut sich etwas. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel zeigt sich gern als Radfahrer. Anregungen zum Umbau Düsseldorfs zu einer fahrradfreundlicheren Stadt holte sich OB Thomas Geisel im April in der Fahrradstadt Kopenhagen. 2014 eröffnete der OB die Ausstellung "The Good City" des Kopenhagener Bicycle Innovation Lab im Düsseldorfer Rathaus.


Düsseldorf, Königsallee - © Stefan Warda


Bald schon soll die bekannte Königsallee radverkehrsfreundlicher werden - ein mutiges Unterfangen angesichts des potentiellen Verlusts an Stehzeugeraum. In einigen Innenstadtstraßen wurden Fahrspuren in Radfahrstreifen umgewandelt. Aufsehen erregte Düsseldorf dieses Jahr mit Bekanntwerden der Pläne einer "Protected Bike Lane". Ein Radschnellweg soll bald Neuss, Düsseldorf, Monheim und Langenfeld verbinden. Die Tour de France soll bei den Düsseldorfern mehr Begeisterung für das Radfahren im Alltag wecken. Im Vorfeld der Tour de France zeigt das Stadtmuseum der Landeshauptstadt die Ausstellung "Fahrradgerechte Stadt". Bleibt der Stadt zu wünschen, dass sie tatsächlich von der Tour der France profitiert und mehr Bewohner vom Radverkehr fasziniert und überzeugt. Vor zwei Jahren startete die Tour de France in Utrecht. Seitdem hat sich viel getan in Utrecht zu einer noch fahrradfreundlicheren Fahrradstadt.


Tour de France in Utrecht 2015

© Stefan Warda

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Utrecht Centraal - © Stefan Warda

Utrecht Centraal - © Stefan Warda

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