25. Februar 2024

Hamburg-St. Pauli: Simon-von-Utrecht-Straße für Radfahrende gesperrt - absurde Umleitungsversuche

 

Simon-von-Utrecht-Straße / Talstraße: Richtung Altona für Radfahrende verboten, Vorrang für den MIV - © Stefan Warda

 

Die Simon-von-Utrecht-Straße ist zwischen Talstraße und Große Freiheit derzeit für den Radverkehr gesperrt. Radfahrende sind mit kuriosen Umleitungsversuchen konfrontiert. 

 

Derzeit ist die Simon-von-Utrecht-Straße zwischen Talstraße und Große Freiheit für den Radverkehr gesperrt. Wegen einer Baustelle wird der MIV in diesem Abschnitt einspurig geführt. Radfahrende sollen dabei nicht stören. Sie sollen vermutlich über Talstraße, Schmuckstraße und Große Freiheit umgeleitet werden. Doch eindeutig sind die Hinweise zur Umleitung keineswegs. Für Radfahrende auf der Simon-von-Utrecht-Straße Richtung Altona ist die Umleitung noch halbwegs verständlich. Kurz vor der Talstraße wird auf eine bevorstehende Umleitung aufmerksam gemacht. Der Hinweis zur Umleitung erfolgt allerdings deutlich zu spät, um sich noch auf die Linksabbiegespur einordnen zu können. Zahlreiche Radfahrende fahren wohl gerade deswegen geradeaus weiter - trotz Verkehrszeichen 254.

 

Simon-von-Utrecht-Straße / Park des ehemaligen israelitischen Krankenhauses: Wenige Meter vor der Kreuzung mit der Talstraße der erste Hinweis auf eine bevorstehende Umleitung - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Talstraße: Erst unmittelbar an der Kreuzung mit der Talstraße der erste Hinweis auf die Fahrtrichtung der Umleitung. An dieser Stelle ist es jedoch zu spät, um auf die Linksabbiegespur zu wechseln. - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / ehemaliges israelitischen Krankenhaus: Ab Hamburger Berg links die Linksabbiegespur in die Talstraße an der Ampel - © Stefan Warda

 

Für Radfahrende in der Talstraße aus Richtung Clemens-Schultz-Straße / Paul-Roosen-Straße ist die Umleitung jedoch vollkommen unverständlich, irreführend und sogar gefährlich. Radfahrende dürfen in diesem Abschnitt der Talstraße entgegen der Einbahnrichtung auf die Simon-von-Utrecht-Straße zufahren, diese auch kreuzen, um geradeaus weiter zur Reeperbahn zu gelangen. An der Kreuzung mit der Simon-von-Utrecht-Straße sollen Radfahrende Vorfahrt achten (Verkehrszeichen 205). 

 

Talstraße vor der Kreuzung mit der Simon-von-Utrecht-Straße: Sowohl Umleitung nach links als auch nach rechts - © Stefan Warda

Talstraße / Somin-von-Utrecht-Straße: Vorfahrt achten und Umleitung nach links - © Stefan Warda

Talstraße / Simon-von-Utrecht-Straße: Schilderausstellung - © Stefan Warda

Talstraße / Simon-von-Utrecht-Straße: Sowohl Umleitung nach links als auch nach rechts - © Stefan Warda

Talstraße / Simon-von-Utrecht-Straße: Sowohl Umleitung nach links als auch nach rechts - nach links kein Verbot der Einfahrt! - © Stefan Warda

Talstraße / Simon-von-Utrecht-Straße: Umleitung nach rechts in den für Radfahrende gesperrten Teil der Simon-von-Utrecht-Straße - © Stefan Warda

 

Im Rahmen der Umleitung werden Radfahrende vor die Wahl gestellt: Sie sollen entweder links abbiegen in die Simon-von-Utrecht-Straße stadteinwärts oder aber rechts abbiegen in den für Radfahrende gesperrten Abschnitt der Simon-von-Utrecht-Straße Richtung Altona. Das Abbiegen nach links könnte allerdings sehr gefährlich werden. Zwar ist die Einfahrt in die Simon-von-Utrecht-Straße an der Stelle nicht verboten (kein entsprechendes Verkehrszeichen), jedoch werden entgegenenkommende Autofahrende nicht mit Radfahrenden rechnen.

 

Simon-von-Utrecht-Straße / Talstraße: Einfahrt in den Abschnitt stadteinwärts nicht verboten - © Stefan Warda

Löwenstraße / Lehmweg: Auch hier ist die Einfahrt über die Haltelinie vollkommen legal, bei wartenden Kfz aber äußerst unglücklich gelöst - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Hamburger Berg: Ab hier Weiterfahrt stadteinwärts verboten - © Stefan Warda

 

Hinter der Kreuzung mit der Simon-von-Utrecht-Straße sind scheinbar vollkommen wahllos weitere Verkehrszeichen 442 aufgestellt worden, die sich widersprechen. Die Wegeführung macht so absolut keinen Sinn.


Talstraße / Simon-von-Utrecht-Straße - © Stefan Warda

Talstraße zwischen Somin-von-Utrecht-Straße und Schmuckstraße: Wohin denn nun?? - © Stefan Warda

 

 

 

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Hamburg-Neustadt: Kuriose Radverkehrsführung an Baustelle Hütten / Ludwig-Erhard-Straße

 

 

Neuer Steinweg / Hütten: Baustelle - © Stefan Warda

In der Neustadt wurde die Verbindung des Neuen Steinwegs zwischen Hütten und Ludwig-Erhard-Straße aufgrund einer Baustelle gesperrt. Es wurde eine kuriose Umleitung eingerichtet.

Radfahrende werden stadtauswärts ab Neuer Steinweg rechts in die Straße Hütten geleitet, sollen anschließend links abbiegen und über Hütten zur Ludwig-Erhard-Straße fahren. 

 

Neuer Steinweg / Ludwig-Erhard-Straße: Baustelle - © Stefan Warda

 

Der Abschnitt im Bereich Hütten wirft jedoch Fragen auf. Trotz nicht vorhandener baulicher Trennung wurde ein getrennter Geh-/Radweg angeordnet. Radfahrende sollen aus beiden Richtungen jeweils rechts fahren, Gehende sollen in beiden Richtungen jeweils links gehen. Die angeordnete Trennung ist dadurch auf jeden Fall nicht gegeben.


Hütten 73 Richtung Ludwig-Erhard-Straße: "Getrennter Geh-/Radweg" ohne bauliche Trennung, Radfahrende rechts - © Stefan Warda

Hütten / Ludwig-Erhard-Straße: "Getrennter Geh-/Radweg" ohne bauliche Trennung, Radfahrende rechts - © Stefan Warda


 

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18. Februar 2024

Nur wenn die A26-Ost kommt: Fakeradwege entlang der B73 könnten beseitigt werden

 

 

Buxtehuder Straße: Gehwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

 

 

Das Bezirksamt Harburg arbeitet am Entwurf eines städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Magistrale entlang der B73. Die Auftaktveranstaltung soll am 26. Februar stattfinden.

Entwicklung eines Magistralenkonzepts

Das bezirkliche Magistralenkonzept für die B 73 soll die Chance bieten, die Stadtentwicklung in diesem Bereich unter aktuellen Anforderungen wie z.B. Innenentwicklung, Klimaanpassung und Mobilitätswende voranzutreiben und damit die Lebens- und Aufenthaltsqualität für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Nutzende zu erhöhen. Es soll sich zunächst um die erste von drei öffentlichen Veranstaltungen handeln. Interessierte sollen auch die Möglichkeit haben Anregungen und Ideen zum Magistralenkonzept bis zum 17. März online einzubringen. Erste Zielbilder für die zukünftige Entwicklung sollen in der zweiten Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Im Rahmen der dritten Veranstaltung soll die Vorstellung und Erörterung des Entwurfs des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes erfolgen. Die folgenden Veranstaltungen sollen entsprechend dem Planungsfortschritt terminiert werden.

 

© Bezirksamt Harburg

 

 

Magistralenkonzept mit Einschränkung

Laut Abendblatt [] sollen Harburgerinnen und Harburger allerdings diese Kröte schlucken: Verbesserungen für Gehende und Radfahrende entlang der B73 soll es nur geben, wenn die A26-Ost über Moorburg nach Stillhorn gebaut wird.

"Sollte die Straße dagegen entlastet werden, ließen sich nach einem Entwurf der Deges zwei der vier Fahrspuren und einer der beiden Parkstreifen einsparen. Die Fußgänger hätten dann auf beiden Straßen 2,50 Meter (heute 1,5 Meter) Platz, die Radfahrer zwei statt eines Meters. Auf beiden Seiten könnte ein jeweils zwei Meter breiter Grünstreifen mit Bäumen Passanten und Radler vom motorisierten Verkehr trennen."

 

Fakeradwege im Dooringbereich

Radfahrende sollen im Bereich der Buxtehuder Straße noch weitere Jahre mit den überwiegend benutzungspflichtigen Fakeradwegen in Dooringbereich von Stehzeugen vorlieb nehmen, die faktisch jedoch unbenutzbar sind. Ein ausreichender Seitenabstand zu Stehzeugen ist auf den vorhandenen benutzungspflichtigen Fakeradwegen fast ausnahmslos nicht möglich. Deswegen müssen Radfahrende trotz der Benutzungspflicht die Fahrbahnen benutzen.

 

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Konflikte mit Gehenden auf "Radweg" mit Radwegbenutzungspflicht wegen Kampfparken - © Stefan Warda

 

 

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17. Februar 2024

Hamburg: Kampagne soll auf Dooringgefahr aufmerksam machen

Hamburg launched a campaign to make people make more aware of the risk of dooring

Aktualisiert am 18.02.2024

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Hamburgs Mobilitätswendebehörde (BVM), das Hamburger Taxengewerbe und der Hamburger ADFC beteiligen sich an einer Kampagne des Bundesverkehrsministeriums (BMDV) und des Verkehrssicherheitsrats (DVR) für mehr Rücksichtnahme und Verständnis im Straßenverkehr.

 

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Im Rahmen der Kampagne sollen über 750 Taxen mit Kopstützenüberzügen und Slogans mit Hinweisen zur Dooringproblematik ausgestattet werden. Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks möchte mit der Kampagne zu mehr Miteinander im Straßenverkehr beitragen.

"Durch gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit können häufige Unfallquellen, wie beispielsweise Dooring-Unfälle vermieden werden. Die bundesweite Kampagne #mehrAchtung schärft ab heute auch das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden in Hamburg für ein harmonisches Miteinander im Straßenverkehr. Dazu werden wir über 750 Taxis mit auffälligen Kopfstützen-Überzügen und Slogans ausstatten."

 

 

Achtung, Dooring! - © Stefan Warda

 

Der ADFC Hamburg begrüßt die Kampagne, mahnt jedoch weitere Maßnahmen an.

"Die Aufmerksamkeit auf das grundsätzliche Risiko von Dooring-Unfällen zu lenken begrüßen wir außerordentlich, kommt es hierbei doch in der Regel zu schweren Verletzungen bei den Radfahrenden. Für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr setzen wir uns als ADFC seit Jahrzehnten ein, die Kampagne #mehrAchtung zielt genau darauf ab. Es darf aber nicht vergessen werden, dass für ein gerechtes und sicheres Miteinander auf den Straßen zunächst die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden - insoweit darf die Kampagne nicht davon ablenken, das es zeitnah eine Novellierung des StVG und der StVO braucht, um genau das zu erreichen: ein faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden!"

 

 

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Sicherheitsrisiko Babboe-Cargobikes: Verkaufsstopp

 

 

Cargobike von BABBOE - © Stefan Warda

 

Aufgrund von Sicherheitsmängeln hat eine niederländische Behörde einen Verkaufsstopp für Cargobikes der Marke Babboe verhängt. Bei der Nutzung der Cargobikes könne es zu Rahmenbrüchen führen. Laut Abendblatt [€] rät der ADFC in Hamburg Radfahrenden Räder dieser Marke vorerst stehen zu lassen. 

 

Cargobike von BABBOE - © Stefan Warda

 

Bei Vélo 54, einem auf Cargobikes spezialisiertem Fahrradhändler in Wilhelmsburg, sei laut Abendblatt [€] die schlechte Qualität der Räder aufgefallen. Daher wurden dort keine Räder von Babboe verkauft.

"Wir haben schlechte Erfahrungen mit der Verarbeitungsqualität bei Babboe-Lastenrädern gemacht, die in unserer Werkstatt zur Reparatur waren."

 

 

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13. Februar 2024

Trotz Warnweste totgefahren: Gedenken an Radaktivist Andreas Mandalka (Natenom)

 

 


 

Wenn Autofahrende Radfahrende nicht sehen wollen, helfen auch Warnwesten nicht. Andreas Mandalka (Natenom) wurde letzten Monat trotz Warnweste bei Neuhausen im Enzkreis von einem Autofahrer totgefahren. 


Verkleidete Radfahrende in Hamburg - © Stefan Warda


In mehreren Städten fanden am Sonntag Gedenkveranstaltungen für Andreas Mandalka statt, u.a. auch in Hamburg. Laut taz forderten Demonstrierende mehr Schutz für Radfahrende sowie eine Reform des StVG.

 

 

 

 

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31. Januar 2024

Unerträglich: Natenom getötet

 

 Aktualisiert um 22.20 Uhr

© Stefan Warda

 

Die Radverkehrscommunity ist um einen Mitstreiter ärmer: Andreas Mandalka (Natenom) aus Pforzheim wurde auf einer baden-württembergischen Landesstraße im Enzkreis von einem Autofahrer getötet. Laut Polizeibericht kollidierte der Autofahrer "aus noch unbekannter Ursache" mit dem Radfahrer.

"Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 43-Jährige gegen 19.20 Uhr die Pforzheimer Straße von Neuhausen kommend in Richtung Schellbronn. Hinter ihm fuhr ein 77-jähriger Citroen-Fahrer. Aus noch unbekannter Ursache kollidierte der Citroen-Fahrer mit dem vorausfahrenden Mountainbikefahrer. Der 43-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall schwerste Verletzungen und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle."

Andreas Mandalka prangerte insbesondere aggressives Ververkehrverhalten von Autofahrenden auf Landstraßen an, die den vorgeschriebenen Mindestabstand beim Überholen missachteten. 

"Im Austausch mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Bußgeldstelle wird immer wieder deutlich, dass fast nur die Autoperspektive bekannt ist. Es gibt kaum Bewusstsein für die Gefahren, die von einem zu geringen Überholabstand ausgehen" [KstA]

 

Er wird uns fehlen. 🕯️


© Stefan Warda

© Stefan Warda



 

 

 

 

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Veloroutenplanung in Hamburg: 2025 heißt es Abschied nehmen vom Fakeradweg in der Saarlandstraße

 

 

Zukünftige Veloroute 5N, Saarlandstraße: Dieser niedliche Fakeradweg soll beseitigt werden - © Stefan Warda

 

Abschied tut weh: Freundinnen und Freunde des Fakeradwegs in der Saarlandstraße müssen sich ab jetzt auf dessen Ableben vorbereiten. Laut Abendblatt [€] sollen die Bauarbeiten zur Beseitung des Fakeradwegs in der Saarlandstraße im Frühjahr 2025 beginnen. Damit wird einer der bekanntesten Fakeradwege Hamburgs, der so niedlich ist, dass darauf Kinderanhänger keinen Platz finden, bald Geschichte sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gute Nachricht: Die aktuelle Planung sieht bessere Bedingungen für Radfahrende vor. Der zukünftige Radweg soll weiterhin durch einen schmalen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt sein. Er soll allerdings etwa drei mal so breit ausfallen (2,25 Meter breit) wie der bislang vorhandene Fakeradweg. Leider soll der neue Radweg in der seit Jahrzehnten praktizierten Billigbauweise ausgeführt werden: rote quadratische Betonsteine auf Sandbettung.

 

 

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30. Januar 2024

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Mahnwache für getötete Radfahrerin an Holsteiner Chaussee geplant

 

Holsteiner Chaussee / A23: Zustand der Kreuzung im Jahr 2007 - © Stefan Warda

 

Letzten Freitag tötete ein Autofahrer eine Radfahrerin an der Holsteiner Chaussee. Der 74-jährige Autofahrer missachtete die Vorfahrt der 57-jährigen Frau, als er von der A23 kommend auf die Bundesstraße abbiegen wollte. Der Autofahrer musste laut Polizei seinen Führerschein abgeben.

Der ADFC ruft zu einer Mahnwache für die getötete Radfahrerin auf. Diese soll am folgenden Samstag um 14 Uhr an der Unfallstelle Holsteiner Chaussee / A23 stattfinden. 

 

 

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28. Januar 2024

Verkehrsmittelwahl in Hamburg: Radverkehr bleibt 2023 auf hohem Niveau

 

© BVM

 

 

Die Mobilitätswendebehörde stellte vor zwei Tagen die Entwicklung der Mobilität im Jahr 2023 in Hamburg vor.   

Der Radverkehr habe sich 2023 auch nach Ende der pandemischen Maßnahmen auf sehr hohem Niveau etabliert. Gegenüber den Rekordwerten aus den Jahren 2020 und 2022 zeige sich zwar ein leichter Rückgang um vier Prozent, allerdings sei 2023 das drittstärkste Radverkehrsjahr seit Beginn der statistischen Ermittlung im Jahr 2000 gewesen. Insgesamt habe sich der Radverkehr in Hamburg in diesem Zeitraum verdoppelt. Auch gegenüber dem Vor-Corona-Niveau 2019 sei der Radverkehr 2023 um 28 Prozent angestiegen.

Der HVV registrierte 2023 einen Fahrgastzuwachs von fünfzehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da noch nicht alle Dauerzählstellen für den Autoverkehr ausgewertet worden sind, liegt noch keine endgültige Zahl für den MIV vor.

 



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Hamburg: Ausbau sowie Sanierung von Radverkehrsanlagen weiterhin auf hohem Niveau

 

 Aktualisiert um 12.51 Uhr

Louise-Schröder-Straße / Thedestraße: Nach Umbau optimierte Radwegführung - © Stefan Warda

 

Laut Mobilitätswendebehörde sollen im Jahr 2023 insgesamt 57 Kilometer Radverkehrsanlagen in Hamburg neu gebaut oder saniert worden sein. Das sei der zweithöchste Wert seit der statistischen Erfassung. Der Anteil geschützter Rad-Infrastruktur habe 2023 bei 67 Prozent gelegen. 

 

Große Bergstraße / Blücherstraße: Nach Umbau deutlich verbesserte Radwegführung und deutlicher Trennung vom Fußverkehr - © Stefan Warda

 
Louise-Schröder-Straße: Nach Umbau optimierte Radwegführung - © Stefan Warda

 

Einen weiteren Höchstwert habe Hamburg zudem bei den Fußwegen erreicht: 2023 sollen in der Stadt insgesamt 93 Kilometer Gehwege neu gebaut oder saniert worden sein. Für das Jahr zuvor seien lediglich 67 Kilometer ermittelt worden.

 

Zukünftige Veloroute 1, Agathe-Lasch-Weg: Nach Umbau neue Rad- und Gehwegführung - © Stefan Warda

 

 

 

 

 

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25. Januar 2024

E-Scooter-Chaos in Hamburg: Feste Abstellplätze für Leihtretroller bald verpflichtend in der gesamten Stadt?

 

Aktualisiert um 15.47 Uhr

Veloroute 3, Theodor-Heuss-Platz: Kampfparken quer auf dem Radweg - © Stefan Warda

 

Wird das E-Scooter-Chaos bald beseitigt?

Kreuz und quer auf Rad- und Gehwegen stehende oder liegende Leih-E-Scooter sind vielen ein Ärgernis. SPD und Grüne wollen in der Bürgerschaft über einen Antrag an den Senat mehr Regeln nach der Nutzung von Leih-E-Scootern auf den Weg bringen. Zunächst soll es mehr feste Abstellflächen geben.

"Der Senat wird ersucht,
1. mehr verpflichtende Abstellflächen für E-Scooter zu schaffen, in deren Umkreis
Abstellverbotszonen eingerichtet werden. Insbesondere Verkehrsknotenpunkte
wie etwa Schnellbahnhaltestellen, wichtige Umsteige-Bushaltestellen und hvv
switch Punkte sind dabei in den Blick zu nehmen.
2. Abstellverbotszonen an Orten zu prüfen, an denen die Beschwerdelage zu abge-
stellten E-Scootern besonders hoch ist.
3. sich auf Bundesebene weiterhin dafür einzusetzen, dass Kommunen geeignete
Steuerungsmöglichkeiten erhalten hinsichtlich des Bereit- und Abstellens sowie der
für alle im Verkehr sicheren Nutzung von E-Scootern.
4. der Bürgerschaft bis 31.10.2024 zu berichten."


Neuer Wall: Abstellplatz für E-Scooter - © Stefan Warda


Landesweit feste Abstellflächen für Leih-E-Scooter?

Den positiven Effekt verpflichtender Abstellflächen wollen beide Fraktionen nun für die gesamte Stadt. Wird es also bald landesweit nur noch feste Rückgabepunkte für Leih-E-Scooter geben vergleichbar mit den StadtRad-Stationen für das stadtweite Leihradsystem?

 

Budapester Straße 14: Kampfparken quer auf dem benutzungspflichtigem Radweg - © Stefan Warda

Velorouten 1 und 2, Sievekingplatz: Kampfparken auf dem Radweg - © Stefan Warda

Seewartenstraße / Neumayerstraße: Kampfparken quer auf dem Radweg - © Stefan Warda

Budapester Straße 12: Kampfparken auf dem benutzungspflichtigem Radweg - © Stefan Warda

Budapester Straße / Millerntorplatz: Kampfparken auf dem benutzungspflichtigem Radweg - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße / KPMG: Kampfparken auf dem benutzungspflichtigem Radweg - © Stefan Warda

Elberadweg, Vorsetzen: Kampfparken auf dem Radweg - © Stefan Warda

Ehrenbergstraße: Kampfparken quer auf dem Radweg - © Stefan Warda

Glockengießerwall: Kampfparken auf dem Radweg - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße / Citadines: Kampfparken quer auf Rad- und Gehweg - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 9, Deichtorplatz: Kampfparken quer auf dem Gehweg - © Stefan Warda

Willy-Brandt-Straße / Neue Gröningerstraße: Kampfparken quer auf dem Gehweg - © Stefan Warda

Am Sandtorkai: Kampfparken auf dem Gehweg - © Stefan Warda

Budapester Straße / Wirtschaftsgymnasium: Kampfparken kreuz und quer auf dem Gehweg - © Stefan Warda

Altländer Straße: Kampfparken kreuz und quer auf dem Gehweg - © Stefan Warda

 

 

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