15. Juni 2019

"Fahr ein schöneres Hamburg": Limboradweg An der Alster

Hamburg: Limbo for cyclists


An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda


Die Behörde für Inneres und Sport (BIS) probt auf dem Radweg An der Alster in St. Georg ein neues Konzept. Neben dem reinen Radfahren wird zusätzlich die Geschicklichkeit der Radfahrenden gefordert. Bis Ende August dürfen Radfahrende beim Befahren des benutzungspflichtigen Radwegs stadtauswärts Richtung Schwanenwik sich im Limbo üben. Die Maßnahme ist Teil der Kampagnen "Hamburg gibt Acht" und "Fahr ein schöneres Hamburg". Ziel sei es; Fahrradfahren in Hamburg noch besser zu machen.


An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

© Stefan Warda


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Verkehrsunsicherheit in der "Fahrradstadt" Hamburg: "Ist mein Papa als nächstes dran?"

Again in Hamburg: Rule breaking lorry driver killed cyclist


An der Alster / Lohmühlenstraße, Die In - © Stefan Warda


Gestern missachtete ein Lkw-Fahrer ein Rotlicht an der Hauptverkehrsstraße An der Alster und tötete dadurch einen Radfahrer, der bei Grünlicht die sechspurige Fahrbahn kreuzte. Der 52-jährige Radfahrer verstarb wenig später im Krankenhaus an schweren Kopfverletzungen. Nach dem schweren Unfall am Holstenkamp im März mit tödlichem Ausgang wurde gestern wieder ein Radfahrer Opfer eines Lkw-Fahrers, der die Verkehrsregeln missachtete.


An der Alster / Lohmühlenstraße, Ghostbike - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße, Schweigeminute - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße, Die In - © Stefan Warda


Heute gedachten etwa 60-80 Bürger dem Menschen, der Opfer eines unmenschlichen Verkehrssystems wurde. Mit einer Schweigeminute, zu der die Polizei den Straßenverkehr an der Straße An der Alster unterbrach, gedachten sie an den verstorbenen Vater. Anschließend legten sie sich zu einem Die In auf die regennasse Fahrbahn, von der die Polizei zwei Spuren abgesperrt hatte.


Nach Unfall An der Alster / Lohmühlenstraße: "Ist mein Papa als nächsten dran" - © Stefan Warda

Nach Unfall An der Alster / Lohmühlenstraße: "Ist mein Papa als nächstes dran" - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße - © Stefan Warda


Eine Sprecherin des ADFC forderte heute gegenüber dem NDR angesichts des neuen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang Konsequenzen vom Senat und den Straßenverkehrsbehörden und erinnerte an die Vision Zero.

Wir fordern, dass die Politik und die Straßenverkehrsbehörden die Vision Zero - also das Ziel Null Verkehrstote auf Hamburgs Straßen - als oberstes Planungsziel bei allen Straßenverkehrsplanungen vornimmt. Wir fordern weiterhin: Wenn Unfälle passieren, dass dann analysiert wird, wäre es durch Infrastruktur oder durch eine andere Ampelschaltung oder ähnliches möglich, diese Unfälle komplett zu verhindern.



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11. Juni 2019

Hamburg: Weniger Radweglücken auf der Luruper Hauptstraße geplant

Hamburg: Less interruptions for Luruper Hauptstraße cycle tracks

Luruper Hauptstraße 46, Radwegende an der Bushaltestelle und Kampfradler - © Stefan Warda


Zwei Lücken im Verlauf der Radwege entlang der Luruper Hauptstraße sollen dieses Jahr beseitigt werden. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) lässt die Luruper Hauptstraße dazu erneut umgestalten. Zwischen Elbgaustraße und Achtern Styg sollen die Radverkehrsführungen im Bereich der Bushaltestellen erneuert werden. Im Rahmen der vor wenigen Jahren erfolgten Busbeschleunigung wurden nach Erneuerung der Radwege an den Bushaltestellen Lücken eingerichtet. Radfahrende sollen sich seitdem dort entweder in Gehende verwandeln oder aber auf der Fahrbahn radeln, was dort ausdrücklich erlaubt ist. Jedoch mögen nicht alle Radfahrenden den vierspurigen Fahrbahnbereich mit den Autos teilen - oder umgekehrt.


Luruper Hauptstraße 46, Radwegende an der Bushaltestelle - © Stefan Warda

 Im Bereich der Bushaltestellen sollen Radfahrende zukünftig auf Radspuren geführt werden, auf denen Buskaphaltestellen eingerichtet werden. Bei haltenden Bussen werden Radler zukünftig warten oder die haltenden Busse auf den angrenzenden Fahrspuren überholen müssen.


Luruper Hauptstraße / Tannenberg, Radwegende an der Bushaltestelle - © Stefan Warda

Die Bauarbeiten sollen am kommenden Montag, den 17. Juni, beginnen und bis in den November andauern. Laut Verkehrsbehörde sollen Gehende und Radfahrende während der gesamten Bauzeit angeblich sicher durch bzw. entlang des Baufelds geführt werden - was auch immer das bedeuten mag.


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Überlastet

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Ottenser Hauptstraße / Bahrenfelder Straße - © Stefan Warda


Ein offenbar überlastetes E-Lastenrad von StadtRAD ist in der Ottenser Hauptstaße bei der Bahrenfelder Straße liegengeblieben: Der Gepäckträger ist verbogen, das Hinterrad platt. Bis zur nächsten Stromtankstelle ist es noch etwas weit. Ob nach dem Platten eine Servicegühr für das Umsetzen des Cargobikes erforderlich wird?


Ottenser Hauptstraße / Bahrenfelder Straße - © Stefan Warda

StadtRAD-Station am Paul-Nevermann-Platz - © Stefan Warda


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5. Juni 2019

Hamburg: Zukünftige Veloroute 1 derzeit in der Chemnitzstraße unterbrochen

Hamburg: Interruption for future cycle route at Chemnitzstraße
Aktualisiert um 14:15 Uhr

Zukünftige Veloroute 1, Thadenstraße / Hospitalstraße: Baustelle ohne durchlass für den Radverkehr - © Stefan Warda


Die Veloroute 1 verbindet derzeit den Rathausmarkt mit St. Pauli. Eine Verlängerung ab Thadenstraße über Altona nach Rissen bzw. Osdorf ist geplant. Doch schon jetzt nutzen viele Radfahrende die zur Verfügung stehende Infrastruktur im Verlauf der geplanten Route - so auch in der Chemnitzstraße in Altona. Diese soll noch in diesem Jahr zu einer Fahrradstraße umgebaut werden und damit Teil der Veloroute 1 werden.


Zukünftige Veloroute 1, Chemnitzstraße / August-Lütgens-Park: Baustelle mit Verbot für Fahrzeuge aller Art - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 1, Chemnitzstraße / Hospitalstraße: Radverkehr gestern abends - © Stefan Warda


Derzeit ist die von Radfahrenden oft genutzte Chemnitzstraße jedoch für den Radverkehr im Verlauf der geplanten Veloroute unterbrochen. Eine Baugrube bei der Hospitalstraße nervt, denn ein Durchlass für Radfahrnede ist nicht eingerichtet und eine Umleitung - wie es sich für eine echte Fahrradstadt gehört - ist nicht ausgewiesen.




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3. Juni 2019

Hamburg: St. Pauli Elbtunnel bleibt weiterhin für Autos gesperrt

Hamburg: Elbtunnel still closed for cars


Veloroute 11, Alter Elbtunnel - © Stefan Warda


Fahrradfahrer können aufatmen: Während der seit heute andauernden neuen Bauphase im Alten Elbtunnel, bei der nur eine Röhe für den Verkehr zur Verfügung steht, müssen Radfahrende sich nicht mehr in Gehende verwandeln. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat die renovierte Oströhre für den Autoverkehr gesperrt. Radfahrende im Verlauf der Veloroute 11 dürfen die Röhre anders als bei Renovierung der Oströhre in beide Richtungen befahren.


Veloroute 11, Alter Elbtunnel - © Stefan Warda


Zudem ist der Betrieb der großen Fahrkörbe an die Bedarfe der Radfahrenden angepasst worden: Die Fahrkörbe sind montags bis freitags 6 - 20 Uhr in Betrieb, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr.



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Hamburg: Verlängerung der Betriebszeiten der großen Fahrkörbe im Alten Elbtunnel
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