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1. April 2025

Norderstedt: Kreuzung Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße soll noch autogerechter umgestaltet werden

 

 Aktualisiert am 13.04.2025

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung - © Stefan Warda

 

Die Stadt Norderstedt lässt derzeit die Horrorkreuzung Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße noch autoverkehrsgerechter ausbauen. Die Bauarbeiten sollen bis Frühjahr 2026 andauern.

Die Kreuzung Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße ist für Radfahrende eine Horrorkreuzung. Laut Abendblattt [€] sei es das Ziel, "den Knotenpunkt auf der Nord-Süd-Achse leistungsfähiger für die Zukunft zu machen". Dazu solle es eine neue Linksabbiegespur geben - für den Autoverkehr. Da die Fläche im Kreuzungsbereich begrenzt ist, wird es mit dem Umbau der Kreuzung für Radfahrende wohl keine Verbesserungen geben. Im Verlauf des Friedrichsgaber Wegs gibt es lediglich auf der Ostseite einen benutzungspflichtigen "Radweg", den Radfahrende im Gegenverkehr befahren sollen. Allerdings sind Begegnungsfälle unter Radfahrenden auf dem Fakeradweg stellenweise unmöglich, da dieser zu schmal ist. Begegnungsfälle von Lastenrädern sind ohnehin ausgeschlossen bei der Radwegbreite von stellenweise nur 1,3 Metern. 

 

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung aus Richtung Norden (zwischen den beiden rechten Masten verläuft der benutzungspflichtige "Zweirichtungsradweg", der Betteltaster ist vom Radweg aus nicht erreichbar, wartende querende Radelnde blockieren den Radverkehr in Fahrtrichtung geradeaus) - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung aus Richtung Norden - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung aus Richtung Norden - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung aus Richtung Norden - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Horrorkreuzung aus Richtung Süden - kaum Platz für Gehende (aus dieser Richtung soll eine zusaätzliche Linksabbiegespur entstehen) - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg südlich der Kreuzung mit der Friedrich-Ebert-Straße: Der Begegnungsfall auf dem benutzungspflichtigem Fakeradweg ist unmöglich - © Stefan Warda

 

Im Verlauf der Friedrich-Ebert-Straße sollen Radfahrende den nördlichen Gehweg in beide Fahrtrichtungen verpflichtend befahren. Dazu müssen sie beim Queren des Friedrichsgaber Wegs sehr weit versetzt fahren. Querende Radfahrende müssen sich an der Ampel gegenseitig behindern, da für wartende Radfahrende keine Warteflächen eingerichtet sind. Hauptsache: Der Autoverkehr rollt. Alles andere sei bekanntlich "Ideologie".

 

Norderstedt, Friedrichsgaber Weg / Friedrich-Ebert-Straße: Gehwegbenutzungspflicht im Verlauf der Friedrich-Ebert-Straße Richtung Westen im Zweirichtungsverkehr - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrich-Ebert-Straße /Friedrichsgaber Weg: Gehwegbenutzungspflicht im Zweirichtungsverkehr aus Richtung Westen auf der Nordseite - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrich-Ebert-Straße /Friedrichsgaber Weg: Gehwegbenutzungspflicht im Zweirichtungsverkehr aus Richtung Westen auf der Nordseite - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrich-Ebert-Straße /Friedrichsgaber Weg: Gehwegbenutzungspflicht im Zweirichtungsverkehr aus Richtung Westen auf der Nordseite und sehr weit abgesetzte Furt über den Friedricsgaber Weg - © Stefan Warda

Norderstedt, Friedrich-Ebert-Straße /Friedrichsgaber Weg: Gehwegbenutzungspflicht im Zweirichtungsverkehr aus Richtung Westen in richtung Osten auf der Nordseite - © Stefan Warda

 

Seitens der Stadt Norderstedt wird immer wieder regelwidriges Radfahren auf der falschen Straßenseite (Geisterradeln) beklagt. Im Bereich dieser Kreuzung ist es allerdings für alle vier Knotenarme behördlich vorgeschrieben.

 

 

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31. März 2025

Norderstedt: Weiterer Abschnitt der Ulzburger Straße soll umgebaut werden

 

Norderstedt, Ulzburger Straße 415 nördlich des "Meilensteins": Gehwegbenutzungspflicht auf der Westseite - © Stefan Warda

 

Die Stadt Norderstedt plant laut Abendblatt [€] den Umbau der Ulzburger Straße im Abschnitt zwischen Glashütter Weg und Harckesheyde. Dieser Abschnitt würde nördlich an den sog. "Meilenstein" anschließen, der vor einigen Jahren vorgenomme Umbau der Ulzburger Straße zwischen Waldstraße und Glashütter Weg. Der Bereich des "Meilensteins" wurde zu einer Tempo-30-Zone ohne Radverkehrsanlagen umgestaltet - abgesehen von Fahrradstellplätzen. Zuvor sollten Radfahrende den westlichen Gehweg in beide Richtungen verpflichtend befahren. 

 

Norderstedt, Ulzburger Straße im Bereich des "Meilensteins": Tempo-30-Zone - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße im Bereich des "Meilensteins": Tempo-30-Zone - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße im Bereich des "Meilensteins": Tempo-30-Zone - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt sei für den neu zu gestaltenden Abschnitt Radverkehrsanlagen auf beiden Straßenseiten vorgesehen.

"Da die „Ulze“ eine der Hauptrouten für den Radverkehr darstellt, sollen Radwege in beide Richtungen geschaffen werden. Das ist das oberste Ziel."

Bislang werden Radfahrende auch dort gezwungen den westlichen Gehweg in beide Richtungen zu befahren - trotz zahlreicher Engstellen und fehlender Anschlüsse für Radfahrende an Querstraßen auf der Ostseite der Ulzburger Straße.

 

Norderstedt, Ulzburger Straße / Glashütter Weg: Nördliches Ausbauende des "Meilensteins, Ende der Tempo-30-Zone - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße / Glashütter Weg: Nördliches Ausbauende des "Meilensteins, Ende der Tempo-30-Zone - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße 322b: Ab hier müssen Radfahrende Richtung norden auf den linken Gehweg wechseln - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße 417: Gemeinsamer Geh-/Radweg, Radverkehr im Zweirichtungsverkehr - © Stefan Warda

Norderstedt, Ulzburger Straße 419: Gemeinsamer Geh-/Radweg, Radverkehr im Zweirichtungsverkehr - © Stefan Warda

 

 

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5. Juli 2023

Radschnellweg Hamburg - Norderstedt - Bad Bramstedt: Bezirksamt Hamburg-Nord will ersten Planungsabschnitt vorstellen

 

Radschnellweg - © Stefan Warda

 

Das Bezirksamt Hamburg-Nord will die Planung des ersten Planungsabschnitts zum Radschnellweg Hamburg - Bad Bramstedt vorstellen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Hohe Liedt und der Landesgrenze am Ochsenzoll. Die Präsentation soll am 17. Juli um 18 Uhr im ella Kulturhaus in Langenhorn erfolgen.

 

Radschnellwegplanung - © FHH, Bezirksamt Hamburg-Nord

Radschnellweg - © Stefan Warda

 

 

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18. September 2020

Norderstedt: Deutlicher Rückgang des Radverkehrsanteils

 Norderstedt: Proportion of bicycle use shrinks
Aktualisiert am 19.09.2020
Norderstedt, Ulzburger Straße - © Stefan Warda


Der Radverkehrsanteil in der Stadt Norderstedt ist seit der letzten Erhebung im Jahr 2007 von 19 Prozent auf derzeit nur noch 15 Prozent gesunken, so ein Bericht des Abendblatts.




Die Vision Fahrradstadt Norderstedt scheint in weitere Ferne zu rücken. Nach neuesten Erhebungen ist der Radverkehrsanteil der Stadt Norderstedt im Vergleich zu Daten aus dem Jahr 2007 deutlich abgefallen. 2007 entfielen auf den MIV 57 Prozent, auf den ÖV acht Prozent, auf den Radverkehr neunzehn Prozent und den Fußverkehr sechzehn Prozent.
Die Zahlen von 2020 ergeben für den MIV 49 Prozent, ÖV zwölf Prozent, Radverkehr fünfzehn Prpzent und Fußverkehr 24 Prozent.

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13. Mai 2020

Norderstedt modernisiert Leihradsystem

Norderstedt improves bike rental system


© Stadt Norderstedt


Das Leihradsystem der Stadt Norderstedt wird grundlegend modernisiert. Bis Anfang Mai wurde die Fahrzeugflotte ausgetauscht - mit Ausnahme der E- und Cargobikes. Auch der Ausbau und die Modernisierung der 14 Leihstationen sei weitestgehend abgeschlossen. Neben festen Stationen soll es künftig auch Zonen zur flexiblen Rückgabe der Leihräder geben. Die Buchung der Fahrräder ist per App oder telefonisch möglich. Konstant geblieben sei der Preis für die Ausleihe: Die erste halbe Stunde am Tag sei weiterhin kostenlos, jede weitere halbe Stunde kostet ein Euro. Der Höchstpreis pro 24 Stunden sind neun Euro.
 
"Ein neues Radleihsystem ist nötig geworden, weil sich die Technik seit der Einführung des Radleihsystems vor neun Jahren weiterentwickelt hat. Außerdem konnten wir die Erfahrungen der vergangenen Jahre nutzen, um das Angebot noch besser an die Bedürfnisse der Norderstedterinnen und Norderstedter anzupassen.“ 

Laut Norderstedts Radverkehrsplanerin Christine Haß sei die Modernisierung eine logische Folge des technischen fortschritts. Norderstedt arbeitet nach einer europaweiten Ausschreibung weiterhin mit Nextbike zusammen. Die neuen Räder sollen leichter und sportlicher sein und über ein Rahmenschloss verfügen, welches sich bei der Ausleihe automatisch öffnet. Zusätzlich enthält es einen GPS-Sender, der den Abruf des Standortes in Echtzeit ermöglicht.

Neu seien die sogenannten „Flexzonen“. In diesen „Flexzonen“ soll - zusätzlich zu den bisherigen Abstellmöglichkeiten an den festen Stationen - die Rückgabe der Räder am Straßenrand oder an herkömmlichen Fahrradständern möglich sein. Die „Flexzonen“ befinden sich u.a. an der Horst-Embacher-Allee sowie an der Ulzburger Straße. Das Leihen und Zurückbringen der Fahrräder werde somit für Nutzende noch flexibler. Die Stadt Norderstedt bittet alle Ausleihende, bei der Rückgabe der Leihräder in den „Flexzonen“ immer die gesetzlichen Vorgaben, beispielsweise zur vorgeschriebenen Mindestdurchfahrtsbreite, zu beachten.

Neue feste Stationen sollen am Feuerwehrmuseum und an der Kreuzung Tannenallee / Kiefernweg installiert werden. Die beiden Stationen am Gutenbergring sowie die Station am Buchenweg sollen dagegen mangels Nachfrage entfallen.

Die Stadt Norderstedt bietet seit der Landesgartenschau 2011 ein Leihradsystem für das Stadtgebiet an. In den vergangenen Jahren erfolgte ein schrittweiser Ausbau von Stationen. 2016 wurde die Fahrradflotte um 24 Cargobikes erweitert, seit 2019 können auch fünfzehn E-Cargobikes ausgeliehen werden.


© Stefan Warda


Die Leihstationen in Norderstedt:
  • Norderstedt Mitte
  • Herold Center
  • Glashütte Markt
  • Harksheide Markt
  • Quickborner Straße
  • Freizeitbad Arriba
  • Ulzburger Straße in Höhe REWE
  • Schmuggelstieg
  • Richtweg
  • Ochsenzoller Straße / Hogenfelde
  • Segeberger Chaussee 137
  • Ulzburger Straße / Bahnhofstraße
  • Tannenallee / Kiefernweg
  • Feuerwehrmuseum


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26. August 2019

Norderstedt plant Veloroutennetz

Norderstedt going to have cycle routes


Norderstedt, Radroutennetz - © Stefan Warda


Die Stadt Norderstedt plant derzeit ein eigenes Veloroutennetz. Konkret beschäftigt sich die Stadt mit der Planung der Velorouten 1 und 3. Die Veloroute 1 soll zwischen Friedrichsgabe und Garstedt (Schmuggelstieg, Anschluß Richtung Hamburg) verlaufen, die Veloroute 3 zwischen Norderstedt-Mitte und Glashütte. Ein zweistufiges Bürgerbeteiligungsverfahren erfolgte Anfang diesen Jahres. Die Norderstedter Regionalausgabe des Abendblatts berichtet heute über die weitere Planung. Demnach soll die Veloroute 1 überwiegend parallel zur U-Bahn- bzw. AKN-Trasse verlaufen.


Norderstedt, Radrouten - © Stefan Warda

Norderstedt, gemeinsamer Geh- und Radweg parallel zur U-Bahnlinie: Soll zukünftig Veloroute 1 werden - © Stefan Warda


Die Velorouten sollen Bestandteil des 20-Punkte-Programms für den Radverkehr sein, das im Oktober 2016 politisch beschlossen worden war. Diese Routen sollen mit hoher Priorität geplant und umgesetzt werden.


Norderstedt, Rathausallee: Soll Teil der Veloroute 3 werden - © Stefan Warda



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20. Dezember 2017

"Fahrradstadt" Hamburg? Neu gestaltete Radweglücke an der Rentzelstraßenbrücke

Hamburg city of cyclists? New designed interrupted mandatory cycle track


Rentzelstraße / An der Verbidungsbahn: Ende des b-pflichtigen Radwegs kurz vor dem Ampelmast. Radfahrer müssen dort dann auf die Fahrbahn wechseln oder sich schon vor dem Ende des Radwegs an geeigneter Stelle - also der letzten Bordsteinabsenkung auf die Fahrbahn wechseln. Damit entfällt ab Tiergartenstraße die Radwegbenutzungspflicht über die Rentzelstraßenbrücke komplett - © Stefan Warda


Hamburgs Radfahrer sind Kummer gewohnt. Zu den gewohnten Ärgernissen wie Wildparker oder schlechte Radwegeoberflächen zählen auch Radwegelücken. Sowohl bei älteren Radwegen, als auch bei neu gestalteten Radwegen tauchen unvermittelt Lücken auf. Radfahrer müssen dann auf angrenzende Fahrbahnen ausweichen. Viele Radfahrer halten sich an den eingebauten Lücken nicht an die Fahrbahnbenutzungspflicht, was im Falle eines Unfalls mit einem beteiligten Fußgänger zum Nachteil des Radfahrers ausgehen kann. Besonders spektakulär ist der Einbau der Lücken im Verlauf der Radwege entlang der Luruper Hauptstraße und Luruper Chaussee. An den meisten Bushaltestellen ist der gut ausgebaute Radweg für einen z.T. sogar längeren Abschnitt unterbrochen. Eine Aufleitung auf die Fahrbahn ist nicht eingebaut. Das Befahren des Gehwegs im Bereich der Lücken bleibt verboten. Solche Schikanen sind einer "Fahrradstadt" jedoch nicht würdig.


Luruper Hauptstraße, Radweglücke und Gehwegradler - © Stefan Warda

 Eine weitere Lücke bestand bis vor kurzem an der Holstenstraße kurz vor der Kreuzung mit dem Holstenplatz. Der auch dort benutzungspflichtige Radweg endet kurz vor der Kreuzung. Weder war eine sichere Aufleitung auf die Fahrbahn, noch das Gehwegradeln vorgesehen. Nach Kritik wurde das Gehwegradeln verpflichtet angeordnet und somit Rechtssicherheit für die in der überwiegenden Mehrzahl auf der Gehweg Radelnden geschaffenen.

Eine ganz neu gestaltete Lücke im Verlauf eines benutzungspflichtigen Radwegs gibt es auf der Rentzelstraßenbrücke. Vom Messeplatz kommend gilt ab der Querung mit der Tiergartenstraße die Radwegbenutzungspflicht über die Verbindungsbahn auf der Rentzelstraßenbrücke. Genau am Ende der Brücke unmittelbar vor der Kreuzung mit den Straßen An der Verbindungsbahn und Schröderstiftstraße endet der benutzungspflichtige Radweg. Bis zum querenden neu gestalteten Radweg klafft eine Lücke, die als Gehweg gestaltet wurde. In Verlängerung der Flucht des endenden Radwegs steht mittendrin ein Ampelmast.


Rentzelstraße / Tiergartenstraße - © Stefan Warda

Rentzelstraßenbrücke, Radweglücke - © Stefan Warda

Auch die Nachbarkommune Norderstedt hat sich auf Radwegelücken spezialisiert. Handlungsbedarf wird aus Sicht der Kommune nicht gesehen, denn die Stadt vertritt die Ansicht, dass die Radwegbenutzungspflicht, die mit dem Ende des Radwegs endet, auch für den anschließenden Gehweg gelten würde.


Norderstedtt, Ulzburger Straße: Radweglücke - © Stefan Warda



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18. November 2017

Partei Die Linke fordert Kopenhagenisierung Norderstedts

Linke: Copenhagenize Norderstedt


Kopenhagen: Grüne Welle bei Tempo 20 - © Stefan Warda


Die norderstedter Linken wollen ihre Stadt kopenhagenisieren. Für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf 2018 wurden diese Woche die Themenschwerpunkte bekanntgegeben. Demnach fordert Die Linke in Sachen Verkehr eine echte Kehrtwende: Mit Blick auf das Musterbeispiel Kopenhagen soll der Radverkehr massiv ausgebaut werden. Auf langen, zusammenhängenden Radstrecken will Die Linke eine „grüne Welle“ bei Tempo 20 und dort auch Vorrang vor dem Autoverkehr einführen. Außerdem strebt die Partei nach Angaben von Sprecher Olaf Harning ein günstiges „Norderstedt-Ticket“ für den ÖPNV und langfristig den fahrscheinlosen, heißt: kostenlosen Nahverkehr an. „Die Themen Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln sollen aber in allen Arbeitsbereichen ganz nach vorne rücken“, betont Bilger einen weiteren Schwerpunkt der LINKEN. „Wir wollen die Stadt ja nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkel gestalten!“


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8. August 2017

Norderstedt: Tödlicher Unfall bewegt Radfahrer

Norderstedt: Truck driver kills cyclists


Norderstedt, Ulzburger Straße: Gemeinsamer Geh- und Radweg für Zweirichtungsverkehr an der Zufahrt zum ehemaligen Gärtnereigelände, auf das der Lastwagen abbog - © Stefan Warda


Eine Radfahrerin wurde von einem Lastwagenfahrer getötet. Die Radfahrerin fuhr auf einem straßenbegleitendem Gehweg, für den die Benutzungspflicht im Zweirichtungsverkehr angeordnet ist. Der Lkw-Fahrer fuhr in die gleiche Richtung wie die Radfahrerin und bog dann unvermittelt auf ein Grundstück ab. Dabei querte das schwere Fahrzeug den Weg der Radfahrerin und überrollte die Frau. Das Abendblatt greift den Unfall von Mittwoch letzter Woche heute erneut auf. Laut Nico Möller, Sprecher der Polizeidirektion Segerberg, müssten Radfahrer überall mit solchen Unfällen rechnen.

Das kann auf jeder Straße zu jedem Zeitpunkt geschehen, egal ob mit oder ohne Radstreifen.

Sollen Radfahrer tatsächlich hinnehmen, dass sie jederzeit an jedem Ort von einem Lastwagenfahrer überfahren werden können, weil solche Unfälle quasi schicksalsbedingt als Opfer des suspekten "toten Winkels" zugeschrieben werden? Dieser "tote Winkel" kann offenbar jederzeit und überall auf Deutschlands Straßen zuschlagen und Radfahrer und Fußgänger urplötzlich unvermittelt aus dem Leben reißen.


Norderstedt, Ulzburger Straße: Zufahrt zum ehemaligen Gärtnereigelände - © Stefan Warda


Vielleicht war die Unfallursache "menschliches Versagen", je nach Ergebnis des noch andauernden Unfallgutachtens. Dann würde die Radfahrerin nicht Opfer des ominösen "toten Winkels" werden, für den angeblich keiner etwas kann.

Anders als bei Terroranschlägen hat sich unsere Gesellschaft aber damit abgefunden, dass jährlich mehrere Hundert Menschen diesem "toten Winkel" geopfert werden. Gegen Terroranschläge werden mittlerweile Barrikaden aufgebaut, um Veranstaltungen wie den Hamburger Dom, den Christopher Street Day, den Hafengeburtstag, usw. zu schützen. Damit sollen Anschläge wie nach dem Vorbild von Nizza oder Berlin vermieden werden. Gegen den "toten Winkel" gibt es bislang kein Mittel. Er kann jederzeit weiterhin zuschlagen, wie der Sprecher der Segeberger Polizeidirektion sagte. Es ist bezeichnend für den Stellenwert unseres Verkehrssystems, wie schnell Abwehrmaßnahmen gegen vermeintliche Terroranschläge bei öffentlichen Veranstaltungen eingerichtet wurden, wie lange es dagegen braucht, bis geeignete Maßnahmen wie Fahrrerassistenzsysteme zur Anwendung gegen den "toten Winkel" kommen.



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18. Juli 2017

Norderstedt: Radverkehrsunfreundliche Kommune verlangt an Kreuzung schieben statt radfahren

Norderstedt: Cycle-unfriendly city asks cyclists to dismount for turning to the right
Aktualisiert um 19:53 Uhr

Links eine Kampfradlerin auf dem Gehweg an der Kreuzung Ulzburger / Steindamm (linke Straßenseite ein reiner Gehweg, rechte Straßenseite Gehwegbenutzungspflicht im Zweirichtungsbetrieb): Radler aus Richtung Norderstedt-Mitte, die im Verlauf der Ulzburger Straße der Gehwegbenutzungspflicht folgen und am Steindamm rechts abbiegen wollen, wurden von den Verkehrsplanern nicht berücksichtigt. Auf der anderen Straßenseite gibt es keine Radverkehrsanlagen, der Steindamm hat keine Radverkehrsanlagen. also müssen Radler an der Ampel betteln, beim Warten auf Grün blockieren sie solange den Fuß- und gegenläufigen Radverkehr, dann über die Fahrbahn schieben, auf der anderen Straßenseite bis zur Straßenecke schieben und sich dann in den Mischverkehr einfädeln. Alternativ dürfen Radfahrer - die schließlich keine Fußgänger sind - an der letzten sicheren Gelegenheit vor der Kreuzung den linken Gehweg verlassen und bis zur Kreuzung mit dem Steindamm die Fahrbahn der Ulzburger Straße benutzen. Falls geeignete Querungsmöglichkeiten vor der Kreuzung Steindamm fehlen, kann dies die letzte signalisierte Querungsstelle vorher sein. Selbstverständlich für die autogerechte Stadt ist das Abbiegen von Norden kommend nach links in den Steindamm über die Fußgängerfurt auch nicht möglich. Auch in dem Fall müssen Radler gemäß StVO rauf auf die Fahrbahn - trotz VZ240 - und direkt links abbiegen - © Stefan Warda
Old school and progressive cycling in Norderstedt at Ulzburger Straße / Steindamm


Die radverkehrsunfreundliche Kommune Norderstedt verlangt von Radfahrern an manchen Kreuzungen sich in Fußgänger zu verwandeln. Um an der Kreuzung Ulzburger Straße / Steindamm von der Hauptstraße in die Nebenstraße abzubiegen, sollen Radfahrer vom Fahrrad absteigen und in den Fußgängermodus wechseln. Dies hat ein Mitarbeiter der Verwaltung über das "RADar!"-Programm schriftlich bestätigt.

Für eine sicherere Querung sollte derzeit gehender Weise die Fußgängersignalanlage genutzt werden. Umso die Ulzburger Straße zu queren, wie auch danach den Steindamm um auf die rechte Fahrbahnseite zu gelangen.

Von Autofahrern wird an gleicher Kreuzung keine solche Schikane verlangt. Autofahrer dürfen für die gleichen Wegebeziehungen fahrend die Kreuzung passieren. Einziger Trost: Die Kreuzung soll demnächst neu überplant werden.

Die Stadtverwaltung verscheigt allerdings, dass Radfahrer gemäß StVO dennoch die Kreuzung fahrend pasieren dürfen: Wer sich derzeit als Radfahrer an der betroffenden Kreuzung betätigen will, darf jedoch trotz der Auffassung der Verwaltung radfahrend die Kreuzung passieren. Dazu muss er jedoch entgegen der Gehwegbenutzungspflicht rechtzeitig vor der Kreuzung den Gehweg verlassen und auf der Fahrbahn fahrend die Kreuzung passieren. Die Straße ist keine Kraftfahrzeugstraße, für Radfahrer Wegebeziehungen zu verbieten ist dort nicht zulässig. Für die verquere Ansicht, dass Radfahrer innerstädtische Kreuzungen nicht passieren dürfen, verdient die Stadt Norderstedt, die als Mitglied in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein (RAD.SH) besonders "fahrradfreundlich" sein will, einen Negativpreis als besonders radverkehrsunfreundliche Kommune.


Norderstedt, Ulzburger Straße: Radweglücke im Bereich einer Bushaltestelle (Fahrbahnbenutzungspflicht) - © Stefan Warda


Das vermeintliche Schieben an der Kreuzung Ulzburger Straße / Steindamm ist nicht der erste Fall einer blamablen Antwort der Stadtverwaltung im Rahmen des "RADar!"-Programms. Zu den Lücken im Verlauf des eigentlich b-pflichtigen Radwegs entlang der südlichen Ulzburger Straße, wo an Bushaltestellen Gehwegabschnitte den Radwegverlauf trennen, behauptete die Stadtverwaltung via "RADar!", dass Radfahrer dort auf den Gehwegen fahren müssten, obwohl keine Verkehrszeichen das Radfahren dort auf den Gehwegen erlauben oder gar vorschreiben. Noch haben einzelne Mitarbeiter der Stadtverwaltung wenig Fachkenntnisse bezüglich der gültigen Richtlinien und Rahmenbedingen für den Radverkehr. Norderstedt muss auf dem Gebiet dringend nachbessern.


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30. April 2017

Norderstedt: Pannen-Kreisverkehr bleibt Unfallschwerpunkt

Norderstedt: Roundabout Ochsenzoll still unsafe


Norderstedt, Kreisverkehr am Ochsenzoll - © Stefan Warda


Nach einem Bericht des Abendblatts bleibt der Norderstedter Pannen-Kreisverkehr am Ochsenzoll weiterhin ein Unfallschwerpunkt. Die meisten registrierten Unfälle würden Autofahrer auf der Fahrbahn untereinander verursachen. Bislang seien alle ausprobierten Maßnahmen, die Unfallzahlen zu senken, ergebnislos geblieben. Stadtverwaltung und Polizei haben mittlerweile sogar in Erwägung gezogen, den Kreisverkehr auf eine Fahrspur zu verengen. Dann wäre er jedoch nicht mehr so leistungsfähig wie gewünscht.


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25. März 2017

Norderstedt: Tempo 30 auf der Ohechaussee als Lärmschutz und zur Luftreinhaltung?

Norderstedt: 30 km/h along Ohechaussee?


Norderstedt, Ohechaussee - © Stefan Warda


Nach einem Bericht des Abendblatts werden die Luftschadstoffgrenzwerte entlang der Ohechaussee dauerhaft überschritten. Derzeit werde der Norderstedter Luftreinhalteplan überarbeitet. Der Umbau der Kreuzung am Ochsenzoll zu einem großen Kreisverkehr habe nicht zu der erhofften Luftschadstoffreduktion geführt. Nun müssten andere Maßnahmen ergriffen werden, um die Grenzwerte zukünftig dauerhaft einzuhalten. Eine Maßnahme, um auch dem Lärmschutz entgegen zu kommen, könnte ein Tempolimit sein.


Norderstedt, Ohechaussee - © Stefan Warda


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19. November 2016

Norderstedt: Vorerst doch keine Gebührengleichheit beim Parken

Norderstedt: For now no charge equalization for parking cars and cycles


© Stefan Warda


Keine Mehrheit für Parkraumbewirtschaftungskonzept in Norderstedts Verkehrsausschuss

Laut eines Berichts des Abendblatts fand sich in dieser Woche doch keine Mehrheit für das in Norderstedt ausgearbeitete Parkraumbewirtschaftungskonzept. Stattdessen soll nun eine Parkscheibenregelung entwickelt werden, die das Dauerparken unterbinden soll. Welche Regelung für die P+R-Anlagen getroffen werden soll, blieb wohl offen.

Radfahrer müssen jedoch weiterhin für das Parken in der Radstation Gebühren entrichten. Eine Parkscheibenregelung für die Radstation stand nicht zur Debatte.


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15. November 2016

Norderstedt: Gebührengleichheit beim Parken

Norderstedt: Charge equalization for parking cycles and cars


Norderstedt, Radstation - © Stefan Warda


Laut einem Bericht des Abendblatts will die Stadt Norderstedt auch von Autofahrern Gebühren für das Parken erheben. Seit dem Bau der Fahrradstation in Norderstedt-Mitte besteht eine Ungleichbehandlung zwischen Radfahrern und Autofahrern. Während Radfahrer für das Einstellen der Räder in der Radstation Gebühren entrichten müssen, können Autofahrer auf den P+R-Plätzen bislang noch kostenlos ihre Autos platzieren. Nächsten Donnerstag soll der Beschluß über das neue Parkraummanagement gefasst werden.


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7. November 2016

Kreis Segeberg gibt Machbarkeitsstudie für Radschnellweg in Auftrag

Study on fast cycle route Norderstedt - Kaltenkirchen - Bad Bramstedt on the way


Norderstedt, Kreisverkehr am Ochsenzoll - © Stefan Warda

Genial: Bundestagsabgeordneter wünscht sich Radwegbrücke über den Ochsenzollkreisverkehr in Norderstedt

Laut eines Berichts des Abendblatts hat der Kreis Segeberg hat eine Machbarkeitsstudie zur Planung eines Radschnellwegs von Norderstedt über Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen nach Bad Bramstedt in Auftrag gegeben. Gero Storjohann, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Segeberg, wünscht sich die Führung des geplanten Radschnellwegs bis an die Stadtgrenze mit Hamburg am Ochsenzoll. Dazu stellt er sich eine Radwegbrücke über den vermurksten Ochsenzoll-Kreisverkehr vor.

Und über die B432 stelle ich mir am Ochsenzoll eine Brücke vor, über die die Radfahrer ohne anhalten zu müssen nach Hamburg reinfahren.

Seit Umbau der Kreuzung am Ochsenzoll mittels Kreisverkehr und unterirdischen Bypass für den Autoverkehr werden Radfahrern nur unzureichende Wegeverbindungen angeboten. Eine Radwegbrücke würde zumindest einen Teil der mit dem Bau des Kreuzungsbauwerks unberücksichtigten Radverkehrsverbindungen kompensieren und somit bislang regelwidrigem Verkehrsverhalten entgegenwirken. Wegen fehlender Radverkehrsführungen fahren viele Radfahrer auf Gehwegen oder als Geisterradler über die missgestaltete Kreuzung. Eigentlich müssten Radfahrer im Verlauf nicht vorhandener Radverkehrsführungen auf der Fahrbahn fahren.


Vision Radschnellweg Hamburg - Norderstedt - Kaltenkirchen - Neumünster



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