13. Dezember 2018

Hamburg: Schneefall für Sonntag vorhergesagt

Weather forecast for Hamburg: Snow on sunday


© Stefan Warda


Der Hamburger Winterdienst wird voraussichtlich am Sonntag auf eine erneute Bewährungsprobe gestellt. Laut Wettervorhersage soll Sonntag Schneefall bei Minusgraden die Stadt in eine Winterwelt verzaubern. Angeblich sollen etliche Kilometer Velorouten, Radwege und Radfahrstreifen geräumt werden - aber erst, nachdem die Fahrbahnen für den Autoverkehr geräumt sind.


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10. Dezember 2018

Hamburg: App Nunav soll Belastung des Autoverkehrs gleichmäßig auf das gesamte Straßennetz verteilen

Happy car drivers in Hamburg: More traffic in residential roads with app nunav


Stau auf der Stresemannstraße - © Stefan Warda


Hamburgs Autofahrer sollen glücklicher gemacht werden. Statt genervter Autofahrer, die wegen Baustellen oder Unfällen in Staus stehen, sollen Anwohner von Nebenstraßen Tribut für einen besseren Autoverkehrsfluss leisten. Mit der App Nunav soll der Autoverkehr auf das gesamte Hamburger Straßennetz verteilt werden, damit an Nadelöhren keine Staus mehr entstehen. Somit würde die Autoverkehrsbalstung gleichmäßig auf das gesamte Straßennetz verteilt - aber eben auch auf ruhigere Wohnstraßen.

Das Navigationssystem, das Staus verhindert.

Mit Nunav bald zum engültigen Autoverkehrskollaps

Doch auch das beste Navigationssystem hat seine Grenzen. Ähnlich wie jede neue Straße, jede weitere Umgehungsstraße, zu einen kurzfristigen Entlastung führt, ist die Entspannung im Straßennetz Anreiz für weitere zusätzliche Fahrten - bis es wieder zum Kollaps kommt. Mit Nunav wird es aber bald zum endgültigen Kollaps kommen, wenn die Entspannung im Verkehrsnetz durch Umwegfahrten über "Schleichwege" und Nebenstraßen dazu führen wird, dass wegen der sich zunächst einstellenden Entlastung weitere zusätzliche Autofahrende bzw Autofahrten angelockt werden. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Mit Nunav wird das Straßennetz als Ganzes bis ans Limit ausgereizt - bis nichts mehr gehen wird, und alles stehen wird. Es sei denn, die Zahl der heutigen Autofahrten würde gedeckelt, vielleicht ähnlich wie in Singapur.


Budapester Straße - © Stefan Warda



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7. Dezember 2018

Verkehrsinfo Hamburg: Veloroute 2 am Weidenstieg wieder geöffnet

Hamburg: Cycle route opened at Weidenstieg road works


Veloroute 2, Weidenstieg: Radfahrende dürfen wieder freie Fahrt im Baustellenbereich genissen - aber wie lange? - © Stefan Warda


Die Sperrung der Veloroute 2 am Weidenstieg ist seit Anfang dieser Woche endlich aufgehoben. Nach wiederholtem Hinweis an die örtlich zuständigen Behörden wurde das Verbot für Fahrzeuge aller Art im Baustellenbereich versetzt. Dadurch haben Radfahrende wieder freie Fahrt stadtauswärts über den Weidenstieg. Wochen zuvor war der Abschnitt für Radfahrende gesperrt, obwohl die Verkehrsbehörde eine durchlässige Veloroute während der Baumaßnahmen verkündete. Leider müssen in der "Fahrradstadt" Hamburg immer noch Radfahrende in ihrer Freizeit unendgeltlich das Baustellencontrolling übernehmen . . .


Veloroute 2, Weidenstieg 29b: Zustand der Baustelle nach erster Eingabe bei der Straßenverkehrsbehörde - © Stefan Warda

Veloroute 2, Weidenstieg 29b: Zustand vor Eingaben - © Stefan Warda




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2. Dezember 2018

Verkehrsinfo Hamburg: Veloroute 2 bleibt weiterhin gesperrt

Road works in Hamburg: Cycle route at Weidenstieg still closed
Aktualisiert am 02.12.2018

Veloroute 2, Weidenstieg 29b: Zustand der derzeitigen Sperrung - © Stefan Warda


Ist den Baustellenverantwortlichen die Bedeutung der Verkehrszeichennicht bekannt?

Die Veloroute 2 bleibt im Abschnitt Weidenstieg weiterhin für Radfahrende gesperrt. Trotz Hinweis an die örtlich zuständige Verkehrsbehörde wurde nun zwar die Verkehrsführung geändert, aber das Verbot für Fahrzeuge aller Art, wovon auch Radfahrende betroffen sind, beibehalten. Ist den Baustellenverantwortlichen die Bedeutung der verwendeten Verkehrszeichen nicht bekannt?

Stadtauswärts bleibt also weiterhin der Abschnitt zwischen Fruchtallee und Isebekpark für den Radverkehr gesperrt. Viele Radfahrende werden also die Sperrung ignorieren, Verkehrsregeln brechen und generell zu regeluntreuen Verkehrsteilnehmern erzogen. Aus Sicht von Radfahrenden sind Verkehrsanordnungen oftmals nicht sinnvoll und nachvollziehbar. Sie lernen die Verkehrsanordnungen selbst einschätzen zu müssen: Ist das Verbot sinnvoll oder nicht, ist die rote Ampel sinnvoll oder nicht.


Veloroute 2, Weidenstieg 29b: Zustand der derzeitigen Sperrung - © Stefan Warda

Veloroute 2, Weidenstieg 29b: Zustand der Sperrung am letzten Montag - © Stefan Warda


Für die Veloroute 2 wurde im Bereich Schanzenstraße nach Hinweis an die dort zuständige Straßenverkehrsbehörde zumindest eine Absperrung verschoben. Somit ist die Radspur zwischen Sternschanze und Weidenallee / Kleiner Schäferkamp nunmehr befahrbar.



Veloroute 2, Schanzenstraße / Sternschanze: Durchlass für die Radspur Richtung Weidenallee geöffnet - © Stefan Warda

Veloroute 2, Schanzenstraße / Sternschanze: Durchlass für die Radspur Richtung Weidenallee zuvor gesperrt - © Stefan Warda

Weiter südlich in der Schanzenstraße besteht weiterhin eine abweichend angeordnete Gehwegbenutzungspflicht. Die zuständige Straßenverkehrsbehörde hat bestätigt, dass das Verkehrszeichen entfernt werden muss. Eine Entfernung soll veranlasst worden sein, wurde aber noch nicht vollzogen. Solange nutzen Radfahrende dort weiterhin regelwidrig die Fahrbahn.


Schanzenstraße / Neuer Kamp: Weiterhin Gehwegbenutzungspflicht und Kampfradler - © Stefan Warda




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