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5. Juli 2026

CDU in Hamburg-Altona: Mit Populismus für mehr Stehzeuge an der Elbchaussee


 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

 

 

Mit Populismus für mehr Stehzeuge

Die CDU setzt sich landesweit traditionell für möglichst viel Platz für Stehzeuge ein, auch wenn dies im Widerspruch zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs steht. Aktuelles Beispiel die Grundinstandsetzung der Elbchaussee. Im Planungsabschnitt im Bereich Övelgönne soll es 155 legale Stellplätze für Stehzeuge geben. Einige Anwohnende und Aktivisten (Initiative "Rettet die Elbchaussee") zählen zu den legalen Stellplätzen auch noch sog "geduldete Parkplätze" hinzu, also den Raum, den Kampfparkende einnehmen. Weil diese nicht regelmäßig abgeschleppt oder verwarnt werden, wird von "geduldeten Parkplätzen" gesprochen. Um also Behinderungen und Gefährdungen durch sog. "geduldete Parkplätze" abzustellen, müsste landesweit flächendeckend eine konsequente Parkraumüberwachung stattfinden, damit es keine Argumente für die Einrichtung weiteren Raums für Stehzeuge gemäß argumentativem "Gewohnheitsrecht" mehr gibt. 

Für die Elbchaussee im Bereich Övelgönne spricht sich die CDU gegen Radverkehrsanlagen aus, weil damit Platz für Stehzeuge entfallen würde.

"Die Folge des Umbaus sind der Wegfall zahlreicher Parkplätze und erhebliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei ist der Nutzen für den Radverkehr begrenzt: Auch im Bereich Övelgönne drohen zusätzliche Konflikte und Sicherheitsprobleme, etwa durch sogenannte „Dooring“-Unfälle infolge neuer Längsparkstände."

Laut LSBG soll bis heute nicht feststehen, wie genau der Straßenraum in diesem Planungsabschnitt aufgeteilt werden soll. 

"Der Unterabschnitt zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring befindet sich noch im Planungs- und Abstimmungsprozess; ein konkreter Baustart steht hier noch nicht fest. Zu Bauablauf und Verkehrsführung können daher noch keine Angaben gemacht werden."

Die CDU will jedoch schon wissen, dass dort Radverkehrsanlagen unmittelbar im Dooringbereich platziert werden sollen. Um im Bereich Elbchaussee absoluten vorrang für den MIV zu gewähren, soll Radfahrende stattdessen auf den Straßenzug Holländische Reihe / Bernadottestraße ausweichen.

"Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert deshalb in einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am Mittwoch, eine Radverkehrsverbindung parallel zur Elbchaussee über die Bernadottestraße und die Holländische Reihe zu schaffen und zu prüfen, auf welche belastenden Maßnahmen im Bereich Övelgönne dadurch verzichtet werden kann."
Die CDU will Glauben machen, dass in der Bernadottestraße paradiesische Zustände für Radfahrende herrschen. Es geht dabei um den möglichen Verzicht von Belastungen für die Stehzeuge-Klientel an der Elbchaussee. 

 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda



Anke Frieling (CDU) behauptet sogar, dass Kinder und ältere Menschen auf der Bernadottestraße sowie der Holländischen Reihe sicher unterwegs sein würden. 

"Mit der Bernadottestraße und der Holländischen Reihe gibt es eine attraktive Parallelstrecke, auf der sich der Radverkehr komfortabel führen lässt. Hier können Kinder auf dem Schulweg, ältere Menschen und weniger geübte Radfahrerinnen und Radfahrer sicher unterwegs sein. Wenn wir diese Chance nutzen, kann der Senat prüfen, welche belastenden Maßnahmen insbesondere in Övelgönne überhaupt noch erforderlich sind. Unser Ziel ist eine Lösung, von der alle profitieren: mehr Sicherheit für den Radverkehr und weniger Belastungen für die Menschen vor Ort."

Doch auf der Bernadottestraße besteht derzeit auf der Südseite aufgrund zu schmal dimensionierter älterer "Radfahrstreifen" unmittelbar neben Stehzeugen Dooringgefahr. Radfahrende werden dort in die Zange genommen von plötzlich sich öffnenden Autotüren von der rechten Seite und zu eng Überholenden auf der linken Seite. Um der Dooringgefahr vorzubeugen, müssten in der Bernadottestraße ebenfalls zahlreiche bestehende Plätze für Stehzeuge entfallen, damit vor allem Kinder und Senioren, aber auch alle anderen Radfahrenden sicher und ohne Angst komfortabel fahren könnten. Dies hätte dann ebenfalls "Belastungen für die Menschen vor Ort" zur Folge.

 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr und Gefährdung durch "Überholzwang" - © Stefan Warda

 

Frau Frieling will Glauben machen, dass eine zur Fahrradstraße umgebaute Bernadottestraße ohne die Konflike mit den bisherigen Gefährdungsstreifen realisiert werden würde. Können wir das glauben?


Bernadottestraße und Holländische Reihe als Fahrradstraße?

Falls Bernadottestraße und Holländische Reihe zu einer von der CDU schon 2020 vorgeschlagenen Fahrradstraße umgestaltet werden sollten, könnte dies etwa aussehen wie in der Thadenstraße oder der Chemnitzstraße im Verlauf der Veloroute 7. Die Umgestaltung der Thadenstraße zur heutigen Fahrradstraße beanspruchte viel Platz für Stehzeuge. Um den MIV-Durchgangsverkehr aus der vorgeschlagenen Fahrradstraße Bernadottestraße herauszuhalten, müsste es Modalfilter geben. Der durchgehende MIV müsste dann auf andere Straßenzüge ausweichen, z.B. die Elbchaussee oder die Radroute 1. Zudem wäre sicheres Radfahren für Kinder (z.B. auf dem Weg zur Schule) in einer Fahrradstraße nicht vereinbar mit regem Buslinienverkehr. Wegen erforderlicher Modalfilter wäre der Buslinenverkehr ohnehin auf andere Strecken angewiesen. Wäre dies alles wirklich und glaubhaft im Sinne der CDU? In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorbehalte seitens der CDU gegen Fahrradstraßenplanungen, z.B. am Leinpfad, Bellevue, Fährstraße, Schöne Aussicht, Klärchenstraße, usw. Fast immer ging es bei dem Streit um den Platz für Stehzeuge. Sollten die Anwohnenden der Bernadottestraße also zukünftig Platz für ihre Stehzeuge an der Elbchaussee suchen? Erst soll also die Prüfung der Möglichkeit einer Fahrradstraße in der Bernadottestraße und Holländischen Reihe erfolgen, dann soll geprüft werden, ob überhaupt noch Verbesserungen für den Radvekehr an der Elbchaussee erforderlich seien, und anschließend könnte irgendwann die Elbchaussee umgebaut werden?

 

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23. Mai 2026

Trotz "Masterplan Parken": Rellinger Straße in Hamburg vor Grundschule kinderfreundlich umgestaltet

 

Aktualisiert um 21.56 Uhr

Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

 

Mehr Aufenthaltsqualität vor der Schule Rellinger Straße 

Die Rellinger Straße in Hamburg-Eimsbüttel war ab Januar 2026 zwischen Spengelweg und Grädener Straße umgebaut worden. Der ursprünglich für Sommer 2025 geplante Umbau war aus politischen Gründen aufgeschoben worden. Für den geplanten "Masterplan Parken" sollten bis zu einer endgültigen Erfassung aller Stehzeuge-Plätze Hamburgs keine Stehzeuge-Plätze anderweitig umgenutzt werden.

Anfang Mai wurde der mittlerweile doch noch umgebaute Abschnitt offiziell eingeweiht. Im Bereich vor dem Eingang der Schule Rellinger Straße wurde der MIV ausgeschlossen. Dem Radverkehr wurde eine Trasse zwischen Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie Hochbeeten freigehalten. Es sollen insgesamt 31 ehemalige Stehzeugeplätze umgewandelt worden sein.

 

Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

Rellinger Straße 11 - © Stefan Warda

Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

Rellinger Straße 16 - © Stefan Warda

Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

Rellinger Straße 15 - © Stefan Warda

 

Grundlage der Maßnahme war ein Beschluss der Bezirksversammlung, der an Ideen aus dem Projekt „Superbüttel“ der Initiative "Kurs Fahrradstadt" sowie der Arbeit aus dem Elternrat der Schule anknüpfte. Mit dem Umbau sollen die Verkehrssicherheit für Schulkinder erhöht und die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Das Verfahren soll vom Bezirksamt von einem umfangreichen Beteiligungsprozess begleitet werden, um Nachbarschaft, Gewerbetreibende, Schulpersonal und Familien sowie lokale Initiativen in den Planungsprozess einzubeziehen. 

Langfristig sei weiterhin geplant, die gesamte Rellinger Straße im Rahmen des Bezirksroutenkonzepts als Fahrradstraße umzuwandeln. 

 

 

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7. Mai 2026

Hamburg-Wandsbek: Umbau des Kupferdamms hat begonnen

 

 Aktualisiert um 20.30 Uhr

Kupferdamm / Pulverhofsweg: aktuelle Baustelle - © Stefan Warda

 

Autogerechte Stadt: Jahrzehntelang geduldetes Kampfparken beeinträchtigte dauerhaft Nutzbarkeit des "Radwegs" 

Letzten Montag haben die Bauarbeiten der Grundinstandsetzung des Kupferdamms zwischen Pulverhofsweg und dem Kreisverkehr mit dem Sonnenweg im Bezirk Wandsbek begonnen. Der Kupferdamm hatte in diesem Abschnitt bislang nur in Richtung Süden einen unbenutzbaren 1,5 Meter breiten Fakeradweg, dessen Benutzung durch wildparkende Stehzeuge beeinträchtigt war. Radfahrende waren durch das jahrzehntelang geduldete Wildparken (halb auf dem durch Wildparken zerstörten Grünstreifen, halb auf der Fahrbahn bzw. halb auf dem Radweg und halb auf dem durch Wildparken zerstörten Grünstreifen) der Dooringgefahr ausgesetzt. Ein Mindestabstand von einem Meter zu den Stehzeugen war auf dem Fakeradweg nicht möglich. Zudem war der "Radweg" seit Jahrzehnten kaum noch instandgehalten worden. Der "Radweg" wies zahlreiche Unebenheiten und Belagswechsel auf. In Fahrtrichtung Norden hatte der Abschnitt zuletzt keine Radverkehrsanlagen. Angesichts des geduldeten Wildparkens mussten Radfahrende in beide Fahrtrichtungen die Fahrbahn benutzen.

 

Kupferdamm / Kroneweg: Benutzungspflichtiger "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2007 - © Stefan Warda

Kupferdamm / Kroneweg: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2016 - © Stefan Warda

Kupferdamm / Kroneweg: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2026 - © Stefan Warda

Kupferdamm 59: Benutzungspflichtiger "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2009 mit Kampfparken - © Stefan Warda

Kupferdamm 59: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2016 - © Stefan Warda

Kupferdamm 59: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2026 - © Stefan Warda

Kupferdamm 29: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2016 mit Kampfparken - © Stefan Warda

Kupferdamm 29: "Radweg" und "Grünstreifen" Zustand 2026 mit Kampfparken - © Stefan Warda

Kupferdamm 63: "Radweg" und Grünstreifen Zustand 2016 - © Stefan Warda

Kupferdamm 63: "Radweg" und Grünstreifen Zustand 2026 - © Stefan Warda

Kupferdamm / Barenkrug: in Fahrtrichtung Norden keine Radverkehrsanlage, gegenüber Blockade des Radwegs - © Stefan Warda

 

Der geplante Umbau sieht eine Beseitigung des Fakeradwegs vor. Stattdessen sollen auf dem Bereich des bisherigen "Radwegs" überwiegend Stellflächen für Stehzeuge entstehen. Insgesamt soll der umgebaute Kupferdamm fünf zusätzliche Stellplätze für Stehzeuge bieten. Dazu bemerkt das Bezirksamt Wandsbek, dass sich im Kupferdamm keine regelkonformen Radverkehrsanlagen anlegen ließen.

"Die Planung sieht die Führung des Radverkehrs im Mischverkehr bei Tempo 30 vor, da sich im Kupferdamm keine regelkonformen Radverkehrsanlagen anlegen lassen, ohne entweder den vorhandenen Baumbestand zu gefährden oder auf potenziellen Grunderwerb mit geringen Erfolgsaussichten zurückzugreifen. Auf die Anlage von eigenständigen Radverkehrsanlagen wird daher verzichtet." 

 

Kupferdamm / Pulverhofsweg: auf wenigen Metern Länge soll es ab der Kreuzung Radfahrstreifen geben (Zustand 2016) - © Stefan Warda

Kupferdamm / Pulverhofsweg: Zustand 2016 - © Stefan Warda

Kupferdamm 67: Zustand 2016 - © Stefan Warda

Kupferdamm 67: aktuelle Baustelle - © Stefan Warda

Kupferdamm / Pulverhofsweg: Blickrichtung Norden Zustand 2016 - © Stefan Warda

 

Richtig ist, dass sich bei der Anlage regelkonformer Radverkehrsanlagen auf beiden Straßenseiten lediglich "Schutzstreifen" herstellen lassen, ohne den Baumbestand zu gefährden. Die Fahrbahn soll zukünftig eine Breite von nur 6 Metern erhalten, um Radfahrenden im Mischverkehr mehr Sicherheit zu bieten. Nur im Kreuzungsbereich mit dem Pulverhofsweg soll der Kupferdamm 1,85 Meter breite Radfahrstreifen jeweils aus beiden Richtungen vor und hinter der Kreuzung erhalten. In diesem Bereich sind keine legalen Plätze für Stehzeuge vorgesehen. Das Bezirksamt Wandsbek erwägt, diese Radverkehrsanlagen in Richtung Rahlstedter Weg bei einer weiteren Grundinstandsetzung fortzusetzen. 

"Somit wird der Radverkehr zwischen dem Kreisverkehr Sonnenweg und dem Kroneweg auf etwa 320 Meter Länge bei Tempo 30 im Mischverkehr geführt, um die vorhandene Baumreihe zu schützen. Im Anschluss werden rund 100 Meter Radverkehrsanlagen vorgesehen, die gegebenenfalls im nächsten Ausbauabschnitt weiter nach Norden fortgeführt werden." 

Allerdings ist der nördlich anschließende Straßenquerschnitt deutlich schmaler, der Platz für eigenständige Radverkehrsanlagen ohne Grunderwerb unmöglich. 

 

Kupferdamm zwischen Pulverhofsweg und Rahlstedter Weg: beengter Straßenquerschnitt ohne Radverkehrsanlagen - © Stefan Warda

Kupferdamm zwischen Pulverhofsweg und Rahlstedter Weg: beengter Straßenquerschnitt ohne Radverkehrsanlagen - © Stefan Warda

 

 

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17. März 2026

Hamburg: Autogerechte Radwegsanierung in Lokstedt und Eppendorf

 

 Aktualisiert am 17.03.2026

Osterfeldstraße 82: Radwegsanierung - © Stefan Warda

 

Radwege in Osterfeldstraße und Lokstedter Weg sollen bis Oktober 2026 aufgehübscht werden 

Derzeit läuft die Erneuerung der Geh- und Radwege im Verlauf von Osterfeldstraße und Lokstedter Weg. Zwischen Siemersplatz und Eppendorfer Landstraße sollen die sog. Nebenflächen saniert werden. Radfahrende sollten keine allzu großen Erwartungen an Verbesserungen stellen: Die Breite der Radwege soll auch nach Sanierung überwiegend nur 1,25 Meter betragen. Zwischen Höxterstraße und Corveystraße soll es allerdings einen Radwegabschnitt mit einer Breite von 2,50 Meter geben, zwischen Münsterstraße und Frickestraße von 1,5 Meter. 

 

Osterfeldstraße 83 / Siemersplatz: Vier Fahrspuren, beengte Radwege - © Stefan Warda

Osterfeldstraße 59: Vorrang für den Autoverkehr - © Stefan Warda

Osterfeldstraße 72, Radwegsanierung: Schmale Geh- und Radwege - © Stefan Warda

Osterfeldstraße 72, Radwegsanierung: Schmale Geh- und Radwege - © Stefan Warda

Osterfeldstraße 72, Radwegsanierung: Schmale Geh- und Radwege, Überholen auf dem Radweg unmöglich, Konflikte mit Gehenden einkalkuliert - © Stefan Warda


Osterfeldstraße / Frickestraße: Blick Richtung Lokstedter Weg - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 100A: Straßenbreite im aktuellen Baustellenbereich - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 102, Radwegsanierung: Radwegbreite 1,25 Meter - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 102, Radwegsanierung: Vergleich vorherige und zukünftige Radwegbreite - © Stefan Warda


 

Vorrang für den Autoverkehr soll weiterhin Bestand haben

Das Überholen langsamer Radfahrender wird damit auch auf den erneuerten Radwegen weiterhin nahezu unmöglich bleiben. Der Autoverkehr soll schließlich auch zukünftig Vorrang haben auf dem West-Ost-Straßenzug zwischen Lokstedt und Eppendorf. An der Kreuzung Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße soll es weiterhin bei sechs Fahrspuren für den MIV geben. Der schmale Radweg auf der Südseite bei Haus-Nr. 33 soll auf 1,25 Meter verbreitert werden, die Absperrbügel zwischen Radweg und Fahrbahn entfernt werden. Der 1,00 Meter schmale Radweg um das Eckhaus Lokstedter Weg / Tarpenbek Straße mit dem umlaufenden Gitter und angeschlossenen Fahrrädern soll beibehalten werden. Der 1,25 Meter schmale Radweg auf der Nordseite des Lokstedter Wegs bei Haus-Nr. 68 / 70  soll bestehen bleiben - inklusive Absperrbügel und abgestellte Fahrräder. Die abgesetzten Furten im Kreuzungsbereich Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße sollen ebenfalls nicht verändert werden.

 

Autogerechte Kreuzung Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Mit der Radwegsanierung soll sich hier fast nichts ändern. Dem MIV sollen weiterhin sechs Fahrspuren gewährt werden, Radfahrenden werden beiderseits schmale Fakeradwege gegönnt. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: An der Hausecke soll der schmale Fakeradweg bestehen bleiben. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 33: Der Fakeradweg soll auf 1,25 Meter verbreitert werden, die Absperrbügel sollen entfernt werden. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Die verschwenkte Fakeradwegführung im Kreuzungsbereich soll bleiben. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Die verschwenkte Fakeradwegführung im Kreuzungsbereich soll bleiben. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Der Fakeradweg an der Hausecke soll bestehen bleiben. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 68-70: Dieser Abschnitt soll unverändert bleiben. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Winzeldorfer Weg: Mit der Radwegsanierung soll sich hier kaum etwas ändern - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 39: Mit der Radwegsanierung soll sich hier kaum etwas ändern - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 39: Mit der Radwegsanierung soll sich hier kaum etwas ändern - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 35A: Mit der Radwegsanierung soll sich hier kaum etwas ändern - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 33: Mit der Radwegsanierung sollen die Bügel entfernt, der Radweg auf 1,25 Meter verbreitert werden. Ohne Poller oder andere Absperrungen wird der sanierte Radweg künftig Möglichkeiten zum Kampfparken bieten. - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 33: Vor der Radwegsanierung beträgt die Radwegbreite nur 1,00 Meter - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Mit der Radwegsanierung soll sich hier nichts ändern - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Tarpenbekstraße: Mit der Radwegsanierung soll sich hier kaum etwas ändern - © Stefan Warda
  

  

 

Weniger Poller und Absperrbügel geplant: Mehr Kampfparken als Folge? 

Mehrere Poller sollen entfernt werden, wie auch die Absperrbügel am Haus Lokstedter Weg 33. Zwischen Erikastraße und Tarpenbekstraße sollen alle Poller und Bügel auf der Nordseite des Lokstedter Wegs entfallen. Pfosten sollen im Bereich der Einmündungen Wendloher Straße und Im Tale beseitigt werden. 

 

Lokstedter Weg: Poller im Abschnitt Erikastraße - Tarpenbekstraße sollen entfernt werden - © Stefan Warda

Lokstedter Weg: Poller im Abschnitt Erikastraße - Tarpenbekstraße sollen entfernt werden - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 33: Bügel sollen entfernt werden - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Im Tale: Pfosten im Einmündungsbereich sollen entfernt werden - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Wendloher Weg: Pfosten im Einmündungsbereich sollen entfernt werden - © Stefan Warda

 

Die Verpollerung des Lokstedter Wegs erfolgte jedoch nicht ohne Grund. Zuvor wurden Gehwege und ehemals benutzungspflichtige Radwege von Kampfparkenden missbräuchlich genutzt. "Radwege" waren entweder vollständig unbenutzbar oder es gab Konflikte mit Gehenden, die wegen unbenutzbarer Gehweg regelwidrig auf Radwege auswichen. Eine landesweit flächendeckende Wildparkendenüberwachung könnte auch Abhilfe schaffen, beschränkt sich bislang jedoch nur auf bewirtschaftete Gebiete wie Bewohnerparkgebiete oder andere kostenpflichtige Bereiche. Außerdem wäre eine Wildparkendenüberwachung von vielen (u.a. Verursacher, Politik) nicht gewollt, da das landesweit geduldete Kampfparken bei Wildparkenden mittlerweile als Gewohnheitsrecht verstanden wird. Schwacher Trost für Osterfeldstraße und Lokstedter Weg: Die Radwegbenutzungspflicht wurde vor mehr als zehn Jahren aufgehoben. 

 

Lokstedter Weg / Wendloher Weg: Heutiger Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Wendloher Weg: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 45: Heutiger Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 45: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 51: Heutiger Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 51: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 61: Heutiger Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 61: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 82: Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 82: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 100: Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 100: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 102: Heutiger Zustand nach Verpollerung - © Stefan Warda

Lokstedter Weg 102: Früherer Zustand vor Verpollerung - © Stefan Warda

 

  

Kopfsteinpflaster an Grundstückszufahrten soll entfernt werden

Die hauptsächliche Verbesserung soll dem Austausch von Kopfsteinpflaster an den Grundstückszufahrten durch rotes Betonsteinpflaster gelten. Dadurch würde zumindest der Fahrkomfort verbessert und das Radfahren vor allem bei Nässe insgesamt sicherer. Außerdem soll die bislang noch weit abgesetzte Furt über den Appener Weg zwischen Lokstedter Weg und Osterfeldstraße begradigt werden. 

 

Osterfeldstraße 6-8: Im Rahmen der Radwegesanierung soll das Kopfsteinpflaster entfernt werden - © Stefan Warda

Lokstedter Weg / Appener Weg: Furt soll begradigt werden - © Stefan Warda

 


 

 

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