11. Oktober 2019

"Allerdings stelle ich mir dann auch die Frage, wo sie denn sonst parken sollen"

Where should E-Scooters be parked?
Aktualisiert am 12.10.2019
Ernst-Merck-Straße: Kampfparker auf dem Radweg - © Stefan Warda


Jashar Seyfi, Chef des E-Scooter-Anbieters Lime fordert in einem Interview mit der dpa mehr Platz für seine E-Leihtretroller. Es brauche breitere Radwege, die E-Scooter mitnutzen, sowie mehr Platz für abgestellte E-Scooter. Für wildgeparkte E-Scooter hat er eine einfache Entschuldigung.

Es häufen sich ja jetzt schon Beschwerden darüber, dass Scooter schlecht geparkt sind und teilweise Wege blockieren. Allerdings stelle ich mir dann auch die Frage, wo sie denn sonst parken sollen.

Vehement wendet er sich allerdings gegen Pläne verschiedener Kommunen, Leihtretrollersysteme an vorgegebene Stationen - ähnlich dem Leihradsystem StadtRAD - geordnet aufzustellen.

Beschwerden über E-Scooter auf Radwegen gibt es nicht nur in Hamburg, so auch in Essen.



Mehr . . . / More . . . :
.

10. Oktober 2019

Problembaustelle Lessingtunnel: Straßenverkehrsbehörde sucht nach Lösung

Construction site Lessingtunnel in Hamburg-Altona: Authority going to find a solution for cyclists


Lessingtunnel - © Stefan Warda


Seit gestern sollte die Unterführung Lessingtunnel zwischen Altona-Altstadt und Ottensen für den Radverkehr wieder geöffnet sein. Entgegen der veröffentlichten Ankündigungen ist die Unterführung bislang aber nur für Baustellenverkehr und Fußverkehr geöffnet worden. Radfahrende dürfen die Unterführung bislang nicht nutzen. Es gibt keinerlei Verkehrszeichen, die den Radfahrenden die Durchfahrt gestatten. Deswegen will die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde sich heute mit der verantwortlichen Bauleitung zusammensetzen und eine Lösung erarbeiten.


Lessingtunnel / Präsident-Krahn-Straße: Für Radverkehr weiterhin gesperrt - © Stefan Warda


Mehr . . . / More . . . :
.

9. Oktober 2019

Hamburg: Lessingtunnel seit heute für Fußverkehr, nicht aber für Radverkehr geöffnet

Hamburg: Lessingtunnel open again - for pedestrians only

Aktualisiert um 22:07 Uhr
Lessingtunnel / Scheel-Plessen-Straße, Baustelle: Kampfradler heute auf dem Weg durch die Unterführung - © Stefan Warda


Nur Kampfradler kommen durch den Lessingtunnel

Laut Medienbereichten (Abendblatt, MOPO) sei der Lessingtunnel zwischen Altona und Ottensen seit heute wieder für den Radverkehr geöffnet. Tatsächlich dürfen allerdings nur Gehende (und Baustellenfahrzeuge) den Tunnel benutzen. Radfahrenden ist die Durchfahrt nicht gestattet. Es gibt weder auf der Ottenser Seite noch auf der Altonaer Seite entsprechende Verkehrszeichen, die das Radfahren durch den Tunnel gestatten würden. Somit können derzeit nur Kampfradler den Tunnel durchfahren.


Scheel-Plessen-Straße / Zuwegung zum Lessungtunnel: Kampfradlerin auf dem Gehweg aus der Unterfühtung kommend - © Stefan Warda

Lessingtunnel / Scheel-Plessen-Straße: Die Durchfahrt ist nur für Baustellenfahrzeuge gestattet, nicht aber für Radfahrende - © Stefan Warda

Lessingtunnel / Scheel-Plessen-Straße: Kampfradler auf dem Weg durch den Lessingtunnel - © Stefan Warda

Doch nicht nur die Durchfahrt durch die Unterführung ist nicht erlaubt. Radfahrenden ist es nicht einmal erlaubt von der Julius-Leber-Straße geradeaus zur Tunnelzufahrt zu radeln. An der Kreuzung Julius-Leber-Straße / Präsident-Krahn-Straße müssen alle Fahrzeuge rechts in die Harkortstraße abbiegen.


Julius-Leber-Straße / Präsident-Krahn-Straße: Alle Fahrzeuge - auch Radfahrernde - müssen nach rechts in die Harkortstraße abbiegen. Radfahrende dürfen nicht geradeaus zum Lessingtunnel fahren - © Stefan Warda


Julius-Leber-Straße / Präsident-Krahn-Straße - © Stefan Warda


Schon 2016 wurde seitens der Deutschen Bahn behauptet, der Lessingtunnel sei während Bauarbeiten für den Radverkehr geöffnet. Erst mehrere Wochen später wurde - nach Beschwerde - das Radfahren durch den Tunnel legalisiert.



Mehr . . . / More . . . :
.

Noch eine Woche: Online-Umfrage zum Zustand der Radinfrastruktur im Kreis Pinneberg

Kreis Pinneberg: Online participation for better cycling
Aktualisiert um 16:14 Uhr
Elsmhorn, Berliner Straße: Fakeradweg um Miniparkbucht - © Stefan Warda


Nächsten Mittwoch endet die Online-Umfrage zum Zustand der Radverkehrsinfrastruktur im Kreis Pinneberg. Unter radfahren-im-kreis-pinneberg.de können Bürger bis dahin noch weitere Hinweise zu Fakeradwegen o.ä. machen. Alle Hinweise sollen anschließend in ein Radverkehrskonzept einfließen.


Quickborn, Harksheider Weg: Fakeradweg mit Pollern - © Stefan Warda

Quickborn, Harksheider Weg: Fakeradweg mit Ampelmast - © Stefan Warda

Quickborn, Heinrich-Lohse-Straße: Fehlerhafte Bordsteinabsenkung bei Fakeradwg im Dooringbereich - © Stefan Warda

Quickborn, Harksheider Weg: Konflikte mit Fußgängern - © Stefan Warda



Mehr . . . / More . . . :
.

7. Oktober 2019

Veloroutenbau in Hamburg: Umbau des Ballindamms startete heute

Cycle routes in Hamburg: Reconstruction of Ballindamm has startet
Aktualisiert am 08.10.2019

Velorouten 5, 6, Ballindamm / Brandsende: Heutige Baustelle - © Stefan Warda


Seit heute ist der Ballindamm eine große Baustelle. Bis in zum Herbst des nächsten Jahres hinein soll der gesamte Straßenquerschnitt vollkommen neu aufgeteilt werden. Radfahrende sollen zukünftig auf der Wasserseite einen 2,25 Meter breiten Radfahrstreifen erhalten. Auf der Häuserseite soll ein 2,75 Meter breiter Radfahrstreifen entstehen. Allerdings soll auf der Häuserseite Raum für Stehzeuge bzw. Ladebuchten rechts vom Radfahrstreifen entstehen, sodass Radfahrende mit querendem Auto- bzw. Parksuchverkehr auf dem Radfahrstreifen rechnen müssen.

Velorouten 5 und 6, Ballindamm: Zukünftiger Straßenquerschnitt - Bildquelle: FHH / LSBG


Die bisherigen Radwege, die den Bedürfnissen des heutigen und zukünftig geplanten Radverkehrs nicht gerecht werden, werden bald Geschichte sein. Glücklicherweise sollen im Rahmen der Baumaßnahme auch die unsichtbaren Designradwege aus der CDU-Ära vor der Europapassage und im Kreuzungsbereich mit dem Jungfernstieg und der Reesendammbrücke beseitigt werden. Auf dem Jungfernstieg soll wasserseitig ein 2,5 Meter breiter Radfahrstreifen entstehen - als Ersatz für den berühmten unsichtbaren Fakeradweg, auf dem immer mit Konflikten mit Flaneuren zu rechnen ist.


Velorouten 5, 6, Ballindamm: Konflikte mit Flaneuren und Wildparkern - © Stefan Warda

Velorouten 5, 6, Ballindamm: Konflikte mit Flaneuren - © Stefan Warda

Velorouten 5, 6, Ballindamm: Konflikte mit Flaneuren - © Stefan Warda


Derzeit ist für den Radverkehr in Richtung stadtauswärts eine Umleitung eingerichtet, die allerdings ins Nichts führt. Radfahrende haben aber auch die Wahlfreiheit, ab Alstertor Richtung Ferdinandstor die Fahrbahn zu nutzen. Die Umleitung ist ab Ballindamm / Alstertor ausgewiesen und leitet Radfahrende über alstertor, Raboisen, Glockengießerwall, Ernst-Merck-Straße zur Ernst-Merck-Brücke. Ab dort werden Radfahrende sich selbst überlassen.


Velorouten 5, 6, Ballindamm / Alstertor: Heutige Baustelle - © Stefan Warda

Velorouten 5, 6, Ballindamm, heutige Baustelle - © Stefan Warda

Velorouten 5, 6, Ballindamm / Alstertor: Umleitung für Radverkehr an heutiger Baustelle - © Stefan Warda

Velorouten 5 und 6: Umleitung über Raboisen - © Stefan Warda


Mehr . . . / More . . . :
.

4. Oktober 2019

Hamburg: Radfahrstreifen für den Friedrich-Ebert-Damm

Hamburg: Cycle lanes to replace cycle tracks at Friedrich-Ebert-Damm


Friedrich-Ebert-Damm / An der Walddörferbahn - © Stefan Warda


Nächsten Montag sollen Bauarbeiten am Friedrich-Ebert-Damm in Wandsbek beginnen. Im Rahmen der Veloroutenplanung soll das Teilstück Eckerkoppel - Berner Heerweg für die zukünftige Veloroute 6 umgebaut werden. Die Planung sieht zukünftig beidseitig Radfahrstreifen vor. Die bisherigen zum Teil sehr schmalen Radwege sollen somit ersetzt werden.


Friedrich-Ebert-Damm / An der Walddörferbahn - © Stefan Warda


Mehr . . . / More . . . :
.

Hamburger Umweltbehörde will Anschaffung von Cargobikes finanziell unterstützen

Hamburg going to support purchase of cargobikes


© Stefan Warda



Die Hamburger Umweltbehörde stellt 1,5 Millionen Euro für die Anschaffung von Cargobikes zur Verfügung. Ab dem 15. Oktober können Anträge gestellt werden.


Alle Hamburgerinnen und Hamburger können den Zuschuss beantragen – ob Privatperson, Hausgemeinschaft, Verein, einzelne Gewerbetreibende, Selbstständige oder Firmen. Der Erstwohnsitz muss aber in Hamburg liegen. Gefördert werden 33% des Kaufpreises, maximal 2.000 Euro bei E-Lastenrädern, 500 Euro bei normalen Lastenrädern und 500 Euro für einen Lastenrad-Fahrradanhänger. Dafür sind 1,5 Millionen Euro bis Ende 2021 bereitgestellt. Besonderer Clou: Wenn ein Autobesitzer gerade ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug verschrottet hat, erhöht sich der Zuschuss für ein neues E-Lastenrad einmalig um 500 Euro (Abwrackbonus). Wichtig: Der Zuschuss kann nur gewährt werden, wenn der Zuwendungsantrag vor der Beschaffung des Lastenrades gestellt und genehmigt wurde.


© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda


Bis zu 2.500 Euro inklusive Abwrackprämie

Alle Bedingungen und wie und wo man eine Förderung beantragen kann, sind auf www.moinzukunft.hamburg/lastenrad-programm nachzulesen. Anträge können ab dem 15. Oktober 2019 bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB), die das Förderprogramm für die Umweltbehörde umsetzt, eingereicht werden.


© Stefan Warda

© Stefan Warda


Die Hamburger Umweltbehörde folgt mit der Cargobike-Förderung anderen Städten wie etwa Basel oder München.


Mehr . . . / More . . . :
.