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5. Juli 2026

CDU in Hamburg-Altona: Mit Populismus für mehr Stehzeuge an der Elbchaussee


 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

 

 

Mit Populismus für mehr Stehzeuge

Die CDU setzt sich landesweit traditionell für möglichst viel Platz für Stehzeuge ein, auch wenn dies im Widerspruch zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs steht. Aktuelles Beispiel die Grundinstandsetzung der Elbchaussee. Im Planungsabschnitt im Bereich Övelgönne soll es 155 legale Stellplätze für Stehzeuge geben. Einige Anwohnende und Aktivisten (Initiative "Rettet die Elbchaussee") zählen zu den legalen Stellplätzen auch noch sog "geduldete Parkplätze" hinzu, also den Raum, den Kampfparkende einnehmen. Weil diese nicht regelmäßig abgeschleppt oder verwarnt werden, wird von "geduldeten Parkplätzen" gesprochen. Um also Behinderungen und Gefährdungen durch sog. "geduldete Parkplätze" abzustellen, müsste landesweit flächendeckend eine konsequente Parkraumüberwachung stattfinden, damit es keine Argumente für die Einrichtung weiteren Raums für Stehzeuge gemäß argumentativem "Gewohnheitsrecht" mehr gibt. 

Für die Elbchaussee im Bereich Övelgönne spricht sich die CDU gegen Radverkehrsanlagen aus, weil damit Platz für Stehzeuge entfallen würde.

"Die Folge des Umbaus sind der Wegfall zahlreicher Parkplätze und erhebliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei ist der Nutzen für den Radverkehr begrenzt: Auch im Bereich Övelgönne drohen zusätzliche Konflikte und Sicherheitsprobleme, etwa durch sogenannte „Dooring“-Unfälle infolge neuer Längsparkstände."

Laut LSBG soll bis heute nicht feststehen, wie genau der Straßenraum in diesem Planungsabschnitt aufgeteilt werden soll. 

"Der Unterabschnitt zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring befindet sich noch im Planungs- und Abstimmungsprozess; ein konkreter Baustart steht hier noch nicht fest. Zu Bauablauf und Verkehrsführung können daher noch keine Angaben gemacht werden."

Die CDU will jedoch schon wissen, dass dort Radverkehrsanlagen unmittelbar im Dooringbereich platziert werden sollen. Um im Bereich Elbchaussee absoluten vorrang für den MIV zu gewähren, soll Radfahrende stattdessen auf den Straßenzug Holländische Reihe / Bernadottestraße ausweichen.

"Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert deshalb in einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am Mittwoch, eine Radverkehrsverbindung parallel zur Elbchaussee über die Bernadottestraße und die Holländische Reihe zu schaffen und zu prüfen, auf welche belastenden Maßnahmen im Bereich Övelgönne dadurch verzichtet werden kann."
Die CDU will Glauben machen, dass in der Bernadottestraße paradiesische Zustände für Radfahrende herrschen. Es geht dabei um den möglichen Verzicht von Belastungen für die Stehzeuge-Klientel an der Elbchaussee. 

 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda



Anke Frieling (CDU) behauptet sogar, dass Kinder und ältere Menschen auf der Bernadottestraße sowie der Holländischen Reihe sicher unterwegs sein würden. 

"Mit der Bernadottestraße und der Holländischen Reihe gibt es eine attraktive Parallelstrecke, auf der sich der Radverkehr komfortabel führen lässt. Hier können Kinder auf dem Schulweg, ältere Menschen und weniger geübte Radfahrerinnen und Radfahrer sicher unterwegs sein. Wenn wir diese Chance nutzen, kann der Senat prüfen, welche belastenden Maßnahmen insbesondere in Övelgönne überhaupt noch erforderlich sind. Unser Ziel ist eine Lösung, von der alle profitieren: mehr Sicherheit für den Radverkehr und weniger Belastungen für die Menschen vor Ort."

Doch auf der Bernadottestraße besteht derzeit auf der Südseite aufgrund zu schmal dimensionierter älterer "Radfahrstreifen" unmittelbar neben Stehzeugen Dooringgefahr. Radfahrende werden dort in die Zange genommen von plötzlich sich öffnenden Autotüren von der rechten Seite und zu eng Überholenden auf der linken Seite. Um der Dooringgefahr vorzubeugen, müssten in der Bernadottestraße ebenfalls zahlreiche bestehende Plätze für Stehzeuge entfallen, damit vor allem Kinder und Senioren, aber auch alle anderen Radfahrenden sicher und ohne Angst komfortabel fahren könnten. Dies hätte dann ebenfalls "Belastungen für die Menschen vor Ort" zur Folge.

 

Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr und Gefährdung durch "Überholzwang" - © Stefan Warda

 

Frau Frieling will Glauben machen, dass eine zur Fahrradstraße umgebaute Bernadottestraße ohne die Konflike mit den bisherigen Gefährdungsstreifen realisiert werden würde. Können wir das glauben?


Bernadottestraße und Holländische Reihe als Fahrradstraße?

Falls Bernadottestraße und Holländische Reihe zu einer von der CDU schon 2020 vorgeschlagenen Fahrradstraße umgestaltet werden sollten, könnte dies etwa aussehen wie in der Thadenstraße oder der Chemnitzstraße im Verlauf der Veloroute 7. Die Umgestaltung der Thadenstraße zur heutigen Fahrradstraße beanspruchte viel Platz für Stehzeuge. Um den MIV-Durchgangsverkehr aus der vorgeschlagenen Fahrradstraße Bernadottestraße herauszuhalten, müsste es Modalfilter geben. Der durchgehende MIV müsste dann auf andere Straßenzüge ausweichen, z.B. die Elbchaussee oder die Radroute 1. Zudem wäre sicheres Radfahren für Kinder (z.B. auf dem Weg zur Schule) in einer Fahrradstraße nicht vereinbar mit regem Buslinienverkehr. Wegen erforderlicher Modalfilter wäre der Buslinenverkehr ohnehin auf andere Strecken angewiesen. Wäre dies alles wirklich und glaubhaft im Sinne der CDU? In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorbehalte seitens der CDU gegen Fahrradstraßenplanungen, z.B. am Leinpfad, Bellevue, Fährstraße, Schöne Aussicht, Klärchenstraße, usw. Fast immer ging es bei dem Streit um den Platz für Stehzeuge. Sollten die Anwohnenden der Bernadottestraße also zukünftig Platz für ihre Stehzeuge an der Elbchaussee suchen? Erst soll also die Prüfung der Möglichkeit einer Fahrradstraße in der Bernadottestraße und Holländischen Reihe erfolgen, dann soll geprüft werden, ob überhaupt noch Verbesserungen für den Radvekehr an der Elbchaussee erforderlich seien, und anschließend könnte irgendwann die Elbchaussee umgebaut werden?

 

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20. Januar 2026

Hamburg-Altona: Teilabschnitt der Friedensallee soll umgebaut werden

 

 

Friedensallee: Vorhandener Fakeradweg - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] soll dieses Jahr ein Teilabschnitt der Friedensallee umgestaltet werden. Zwischen Friesenweg und Händelstraße soll eine Straßengrundinstandsetzung vorgenommen werden. Radfahrende sollen statt der bisherigen Fakeradwege komfortablere Radverkehrsanlagen erhalten, u.a. breitere Radwege, Protected Bike Lanes bzw. Radfahr- und Schutzstreifen. 

Ursprünglich sollte der Umbau für den Straßenabschnitt zwischen Friesenweg und Bahrenfelder Marktplatz / Von-Sauer-Straße erfolgen. Doch die Erarbeitung des "Masterplan Parken" führt landesweit zu Verzögerung von durchgeplanten Straßenbauprojekten.

 

 

 

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23. September 2025

Hamburg-Altona: Poller gegen Kampffahrende in der Großen Bergstraße?

 

 

Große Bergstraße / Virchowstraße: Verbot der Einfahrt (mit Ausnahmen) - © Stefan Warda

 

Laut Abendbklatt [€] erwägen Bezirkspolitiker das Aufstellen von Pollern oder anderer geeigneter Maßnahmen gegen illegalen Verkehr in der Großen Bergstraße. Diese sollen Kampffahrende vom regelwidirigen Durchfahren des Abschnitts zwischen dem Kreisverkehr bei der Virchowstraße und dem Goetheplatz abhalten. Der Straßenabschnitt stellt eine wichtige Hauptradverbindung dar, der auch von Linienbussen, Taxen und temporär auch von Lieferverkehr befahren werden darf. Nur der Radverkehr ist in beide Fahrtrichtungen zulässig. Ziele entlang der Großen Bergstraße sind für den Radverkehr zudem Geschäfte, Arztpraxen, Gastronomie und Wochenmärkte.

 

Große Bergstraße / Virchowstraße: Tempo 20 - © Stefan Warda

Große Bergstraße / Goetheplatz: Verbot der Einfahrt (Radverkehr ausgenommen) - © Stefan Warda

Große Bergstraße / IKEA: Reger Radverkehr - © Stefan Warda

Große Bergstraße / IKEA: Reger Radverkehr - © Stefan Warda

 

 

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11. August 2025

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Masterplan Vision Zero statt Masterplan Parken?

 

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall mit Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] kritisiert ADFC-Sprecher Dirk Lau die Entwicklung der Unfalltoten beim Radverkehr in Hamburg. Der Erhalt von Stellplätzen seien Senat und CDU wichtiger als die Sorge um die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer, so Dirk Lau im Abendblatt. 

"Ganz offensichtlich schafft es der Senat trotz seiner ‚umfassenden Analyse‘ der Unfälle und des Straßenverkehrs in Hamburg nicht, sein Ziel von null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – ,Vision Zero‘ – umzusetzen. Zynisch gesagt, sind dem Senat – und der CDU sowieso – im politischen Alltag der Kampf um den Erhalt einzelner Kfz-Stellplätze wichtiger als die Sorge um den umfassenden Schutz von Leben und Gesundheit der Verkehrsteilnehmer:innen. Sonst hätte er statt einem ‚Masterplan Parken‘ längst einen ‚Masterplan Vision Zero‘ aufstellen müssen." 

Laut Polizeiangaben starben 2025 bislang sechs Radfahrende. Drei dieser Radfahrenden wurden von Lkw-Fahrenden verursacht, als diese beim Rechtsabbiegen die Radfahrenden "übersahen" und dann töteten.

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall durch Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

 

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5. Februar 2025

Endlosspirale Straßenneubau: Verkehrspolitik bislang gefangen im Teufelskreislauf

 

 

© Stefan Warda

 

Gesetz des Straßenbaus

Stefan Bratzel, Verkehrswissenschaftler, erklärte im ZEIT-Interview den Zusammenhang zwischen Straßenbau, Verkehrszunahme, Stau und Zersiedlung.

"Wenn eine neue Kapazität geschaffen wird – zum Beispiel eine neue Straße oder eine neue Spur auf der Autobahn –, gibt es aus drei Gründen mehr Verkehr. Der erste: Die Leute, die vorher andere Routen benutzt haben, nutzen jetzt diese neue oder breitere Straße, weil ihre Fahrzeit da geringer ist. Der zweite Effekt entsteht durch Fahrten, die vorher gar nicht gemacht wurden, weil es zu lange gedauert hätte. Und der dritte Effekt ist langfristig und strukturell. Weil ich neue Verkehrsadern geschaffen habe, wird es attraktiver, weiter weg zu wohnen. Die Wege zur Arbeit und zu Freizeitaktivitäten werden länger. Und schon ist die neue Straße wieder voll. Dann versucht man, auch diesen Stau wieder durch Straßenausbau zu beheben."

 

© Stefan Warda

© Stefan Warda

 

 

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16. Januar 2025

Hamburg: "Desolate Bilanz" oder Rekord beim Radverkehrsanlagenbau?

 

 Aktualisiert um 16.06 Uhr

Louise-Schroeder-Straße / Friedhof: Echter Radweg - © Stefan Warda

 

"Desolate Bilanz"?

Noch im September 2024 titelte das Abendblatt einen Bericht zum Radverkehrsanlagenbau in Hamburg mit ""Desolate Bilanz" - Hamburg baut weniger Radverkehrsanlagen als versprochen" [€] und setzte dem Artikel voran: "Eigentlich sollen im Jahr 60 Kilometer Radwege gebaut werden, doch Verkehrssenator Tjarks verfehlt die eigenen Ziele wohl erneut." Das Abendblatt stellte ausführlich eine Kritik des CDU-Abgeordneten Seelmaecker am Radwegebau dar: Gemessen an den eigenen Zielen würde der erneute Einbruch beim Ausbau der Radwege für den Verkehrssenator zu einer desolaten Bilanz führen.

"Verkehrssenator Tjarks will Hamburg bekanntermaßen zur Fahrradstadt umbauen. Trotz im Jahr 2024 erneut gesunkener Nutzungszahlen, hält er stur an seinem falschen Kurs fest. [...] Jetzt kommt jedoch heraus: Wie auch schon im Vorjahr versagt der grüne Verkehrssenator bei seinem Prestigeprojekt, dem Ausbau der Fahrradinfrastruktur. [...] Für uns als CDU ist klar: Der Ausbau der Fahrradinfrastruktur muss bedarfsorientiert erfolgen und darf nicht durch Ideologie unterfüttert sein."

Vor zwei Tagen titelte das Abendblatt einen aktuelleren Bericht mit "Rekord beim Radwegebau in Hamburg: Das sind die neuen Strecken" [€]. 

 

"Noch nicht dagewesene Bestmarke"

Laut Mobilitätswendebehörde (BVM) seien im Jahr 2024 65 Kilometer Radverkehrsanlagen neu gebaut oder saniert worden. Das sei "eine bislang noch nicht dagewesene Bestmarke". 

Neben der reinen Zahl an sanierten und gebauten Radverkehrsanlagen-Kilometern sei für die BVM ein weiteres wichtiges Kriterium die Qualität der Radwege: Breite, Konnektivität und möglichst eine bauliche Trennung vom Fuß- und Kfz-Verkehr durch Protektionen. 2024 seien 73 Prozent der neu gebauten oder sanierten Radverkehrsanlagen vom Autoverkehr getrennte Radverkehrsinfrastruktur, die für alle Radfahrenden unabhängig von Alter oder Reisegeschwindigkeit qualitativ deutlich besser sei. Vor dem Hintergrund des Radentscheids Hamburg seien zudem viele alte Planungen (etwa Radfahrstreifen in Mittellage) nachträglich geändert und den neuen Regelwerken angepasst (Breite, Komfort) worden.

Insgesamt seien in dieser Legislatur knapp 300 Kilometer Radverkehrsanlagen neu gebaut oder saniert worden – erheblich mehr als in den vorangegangenen Legislaturperioden. Die Ausbauleistung habe sich im Vergleich zur Legislaturperiode 2011 – 2015 verdreifacht. Von 2011 – 2014 seien im Schnitt 19,5 Kilometer pro Jahr gebaut, von 2015 – 2019 im Schnitt 35,3 Kilometer pro Jahr und von 2020 – 2024 im Schnitt 58,6 Kilometer pro Jahr. Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks möchte mit der neuen und sanierten Infrastruktur "eine deutliche Veränderung im Modal Split erreichen".

 

Die Mobilitätswendebehörde nennt folgende Beispiele der neuen und erneuerten Infrastruktur aus den Hamburger Bezirken:

Hamburg-Mitte

  • Ludwig-Erhard-Straße vom Holstenwall bis zum Rödingsmarkt (1.250 Meter)
  • Veloroute 11: Fahrradstraße Hauland von Am Inselpark bis zur Unterführung unter der Peutebahn (3.730 Meter)

 

Ludwig-Erhard-Straße / Zeughausmarkt: Sanierter konventioneller Radweg - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße / Englische Planke: Sanierter konventioneller Radweg mit Querverkehr bei stark eingeschränkter Sicht - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße 7: Sanierter konventioneller Radweg - Überholvorgänge bei Gefälle nicht möglich - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße 7: Sanierter konventioneller Radweg - trotz Sanierung leider nur 1,25 Meter schmal! - © Stefan Warda

Ludwig-Erhard-Straße / Herrengraben: Sanierter konventioneller Radweg - © Stefan Warda

 

 

Altona 

 

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Echter Radweg - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Echter Radweg - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Unzerstraße: Echter Radweg - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße: Echter Radweg - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Echter Radweg - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Nobistor: Echte Radwege - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Endoklinik: Echter Radweg - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12, Königstraße: Protected Bike Lane - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12, Königstraße / Behnstraße: Protected Bike Lane - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 12, Königstraße: Protected Bike Lane - © Stefan Warda

Jessenstraße: Protected Bike Lane - © Stefan Warda

Ehrenbergstraße: Radweg / Protected Bike Lane - © Stefan Warda

 

 

Eimsbüttel  

  • Lenhartzstraße vom Eppendorfer Baum bis Schottmüllerstraße (800 Meter)
  • Weg auf dem A7-Deckel Stellingen von der Güterumgehungsbahn zur Kieler Straße (1.800 Meter)

Hamburg-Nord

  • Veloroute 13: Wagnerstraße vom Holsteinischen Kamp bis zum Eilbekkanal (920 Meter)
  • Barmbeker Straße von der Maria-Louisen-Straße zur Bushaltestelle Maria-Louisen-Straße Nord (400 Meter)

Wandsbek

  • Farmsener Weg / Karlshöhe von der Saseler Chaussee bis zum Carsten-Reimers-Ring (2.060 Meter) 
  • Am Neumarkt von der Efftingestraße bis zur Luetkensallee (1.800 Meter)

Bergedorf

  • Veloroute 9: Oberer Landweg von der Kurt-A.-Körber-Chausse bis zum Nettelnburger Landweg (1.500 Meter)
  • Fersenweg vom Kirchwerder Landweg zum Kirchenheerweg (6.550 Meter)

Harburg

  • Georg-Heyken-Straße von der Waltershofer Straße zur AS Hausbruch (1.450 Meter)
  • Veloroute 11: Denickestraße von der Weusthoffstraße zur Triftstraße (1.700 Meter)

 

 

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9. November 2024

Verkehrspolitik in Hamburg: Fertigstellung der geplanten Veloroute 6 wird sich um weitere Jahre verzögern

 

Aktualisiert um 22.51 Uhr

Ehemals geplante Führung für die zukünftige Veloroute 6, Freizeitroute 3: Radweg am Mundsburger Kanal - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] wird sich die ursprünglich im Jahr 2015 vorgesehene Fertigstellung der geplanten Veloroute 6 um weitere Jahre verzögern. Eine neue politische Mehrheit im Bezirk Nord wünscht sich eine neue Linienführung im Bereich Uhlenhorst. Statt wie bislang geplant durch den Kuhmühlenteichpark soll eine alternative Führung gewählt werden. Angeblich seien bei der zuletzt gewählten Führung die Interessen der Anwohnenden nicht ausreichend mit denen der befragten Radfahrenden abgewogen worden. 

 

Bislang geplante Führung für die zukünftige Veloroute 6, Freizeitroute 3: Radfahrstreifen Immenhof / Lerchenfeld bei Wartenaubrücke - © Stefan Warda

 

Ursprünglich sollte die Veloroute 6 zwischen Uferstraße und Schwanenwik stadteinwärts über Wartenaubrücke, Eilenau, Armgartstraße, Mundsburger Damm geführt werden. Stadtauswärts war ursprünglich vorgesehen, die Veloroute 6 ab Schwanenwik über Hartwicusstraße, Radweg am Mundsburger Kanal, Kuhmühlenteichpark, Immenhof zur Uferstraße zu führen. 2017 wurde im Rahmen des Bündnis für den Radverkehr mehrere Änderungen bei den Linienführungen der geplanten Velorouten vorgenommen.

 

Ausschnitt aus der Karte "Hamburgs Fahrradrouten" der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Ausgabe April 2004

 

 

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7. November 2024

Hamburg: Weniger Lärmschutz mit der CDU?

 

 

Budapester Straße: Tempo 30 als Lärmschutzmaßnahme - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] wolle die Hamburger CDU Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen ausschließen. Dies sei Teil des Wahlprogramms für die Bürgerschaftswahl 2025.

"Tempo 30 soll es nur noch vor Schulen, Kitas, Alten- und Pflegeheimen, aber nicht mehr auf Hauptverkehrsstraßen geben."

Entlang vieler Hauptverkehrsstraßen gilt allerdings mittlerweile zumindest nachts Tempo 30, um Anwohnende vor Autolärm zu schützen. Diese Maßnahmen sind Teil des Lärmaktionsplans, zu dem die Stadt verpflichtet ist. Wird es - falls die CDU den Hamburger Senat stellen wird - ab 2025 zur Aufhebung von Tempo 30 an Budapester Straße, Holstenstraße, Winsener Straße und anderen oder auch der Stresemannstraße kommen? Anwohnende mit geringerem Einkommen, die überwiegend an von Verkehrslärm belasteten Straßenzügen wohnen, sind eher nicht die CDU-Stammwähler.

Tenor der CDU-Verkehrspolitik: Anreize und Angebote statt Verbote. Es sollen also mehr Anreize und Angebote für den Autoverkehr und weniger für den Radverkehr geschaffen werden - mehr Platz für Stehzeuge, Radverkehrsanlagen nur dort, wo kein Platz für Stehzeuge verloren geht. Ideologisch handele allerdings nur der bisherige Senat.

Gegenüber dem NDR stellte Dennis Thering mehr Verkehrssicherheit in Aussicht.

"Wir wollen einen Politikwechsel in den Hamburg zu mehr Sicherheit im fließenden Verkehr"

 

Leider bietet die CDU Hamburg auf ihrer Internetseite keine Einsicht in das gestern der Presse vorgestellte Wahlprogramm an.

 

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23. Oktober 2024

Verkehrspolitik im Bezirk Hamburg-Nord: Zukünftige Veloroute 6 soll neue Linienführung erhalten

 

 

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Radweg am Mundsburger Kanal / Hartwicusstraße: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

 

 

Neue Linienführung für Veloroute 6 in Uhlenhorst geplant

Laut NDR soll die immer noch in Planung befindliche Veloroute 6 im Stadtteil Uhlenhorst eine neue Führung erhalten. Statt der bislang geplanten Führung zwischen Hartwicusstraße und Immenhof durch die Grünfläche am Mundsburger Kanal und Kuhmühlenteich wollen Politiker eine andere Route wählen. 

 

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Hartwicusstraße - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Hartwicusstraße / Radweg am Mundsburger Kanal: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Radweg am Mundsburger Kanal / Hartwicusstraße: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Radweg am Mundsburger Kanal / Hartwicusstraße: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Radweg am Mundsburger Kanal / Hartwicusstraße: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Weg im Kuhmühlenteichpark: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

Bislang geplante Veloroute 6 sowie Freizeitroute 3, Immhof / Kuhmühlenteichpark: Der Radverkehr soll hier im Zweirichtungsverkehr geführt sein - © Stefan Warda

 

Es sollen zwei bislang verworfene alternative Routen geprüft werden. Laut Abendblatt [€] soll es sich dabei um eine Variante über Hartwicusstraße - Schürbeker Straße - Immenhof handeln sowie um eine Variante über Wartenaubrücke - Eilenau - Armgartstraße. Vor allem bei der zweiten Variante wird es zu Konflikten mit bestehenden und illegalen Stehzeugeplätzen und ggf. auch Bäumen kommen. Bis 2011 / 2012 war der Radweg im Verlauf Eilenau und Armgartstraße zwischen Wartenaubrücke und Mundsburger Brücke als benutzungspflichtiger Zweirichtungsradweg deklariert, obwohl der Gegenverkehr nicht möglich war. Ob nun zukünftig eine Fahrspur aufgegeben wird für eine Radspur (gegenläufig?) oder aber das Abstellen von Stehzeugen verboten und unterbunden wird bleibt nun zu prüfen. Eilenau ist eine Einbahnstraße, Armgartstraße hat Kfz-Gegenverkehr. Für die Armgartstraße würde sich ggf. noch eine Fahrradstraße (obligatorische Freigabe für MIV) anbieten, wobei die Stehzeuge auf den Fakeradweg verlagert werden könnten..


Variante Schürbeker Straße

Schürbeker Straße / Immenhof: Radweg - © Stefan Warda

Schürbeker Straße / Hartwicusstraße: Radweg - © Stefan Warda

 

 

Variante Eilenau / Armgartstraße
 

Eilenau / Wartenaubrücke: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht nur noch Einrichtungsradweg mit Kampfparkenden und Dooringgefahr - © Stefan Warda


Eilenau / Wartenaubrücke: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht nur noch Einrichtungsradweg mit Dooringgefahr - © Stefan Warda
 
Eilenau / Wartenaubrücke: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht nur noch Einrichtungsradweg mit Dooringgefahr - © Stefan Warda


Eilenau / Wartenaubrücke: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Horrorfakeradweg mit Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Wartenaubrücke: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Fakeradweg mit Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

 
Eilenau / Wartenaubrücke: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht nur noch Einrichtungsradweg mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht nur noch Einrichtungsradweg mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

 
Eilenau / Kuhmühlenteich: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Kampfparkenden, Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Kampfparkenden, Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Kampfparkenden, Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter Fakeradweg mit Kampfparkenden, Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Eilenau / Kuhmühlenteich: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

 

 

Armgartstraße / Kuhmühlenbrücke: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Kuhmühlenbrücke: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Kuhmühlenbrücke: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter unbenutzbarer Fakeradweg mit erheblicher Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Nach Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Einrichtungsradweg mit erheblicher Dooringgefahr - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter unbenutzbarer Fakeradweg mit erheblicher Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter unbenutzbarer Fakeradweg mit erheblicher Dooringgefahr und ohne Begegnungsmöglichkeit - © Stefan Warda

Armgartstraße / Mundsburger Kanal: Vor Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht autoverkehrsgerechter unbenutzbarer Fakeradweg - wegen dreistem Kampfparker vollkommen unbenutzbar - © Stefan Warda

 

 

Der Bau der Veloroute, die längst hätte fertiggestellt sein sollen, wird sich dadurch weiter verzögern. Derzeit werden Bauarbeiten für die zukünftige Veloroute 6 in der Uferstraße (Lerchenfeld - Richardstraße) durchgeführt. Nach der Radverkehrsstrategie für Hamburg, die ein CDU-geführter Senat auf den Weg gebracht hatte, sollten die Velorouten ursprünglich 2015 fertiggestellt worden sein.


 

 

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