19. März 2019

"Wie viele noch? Wann handelt ihr endlich . . . . ???"


© Stefan Warda

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19.03.2019, Holstenkamp / Große Bahnstraße: Erste Erkenntnisse zum tödlichen Verkehrsunfall in Hamburg-Stellingen / Radfahrer von LKW überrollt und verstirbt an Unfallstelle / Mahnwache nach tödlichem Unfall mit Radfahrer /


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Hamburg: Mahnwache für tödlich verunglückten Radfahrer

Hamburg: Vigil for fatally injured cyclist
Aktualisiert um 16:26 Uhr

Geisterrad - © Stefan Warda


Ein 48-jähriger Radfahrer ist heute gegen 12.30 Uhr bei einem Lkw-Abbiegeunfall getötet worden. Gegen 19.00 Uhr soll es am Unfallort Holstenkamp / Grosse Bahnstraße im Bezirk Eimsbüttel eine Mahnwache geben.

Laut ersten Erkenntnissen von Polizei und Feuerwehr soll der mittlerweile verstorbene Radfahrer den Radweg am Holstenkamp Richtung Eimsbütteler Marktplatz (Richtung Osten) befahren haben. Zeitgleich soll ein Lkw-Fahrer eines Entsorgungsunternehmens in die gleiche Richtung gefahren sein - auf der Fahrbahn. An der Kreuzung mit der Großen Bahnstraße soll der abbiegende Lkw-Fahrer offenbar nicht den Radfahrer beachtet und ihn mit dem schweren Fahrzeug überrollt haben.

Der ADFC hat zu einer Mahnwache aufgerufen.




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8. März 2019

Hamburg: StadtRAD-Lastenräder sollen ab April bereitstehen

Hamburg: StadtRAD cargobikes in April on the streets
 Aktualisiert um 19:04 Uhr

© Stefan Warda


StadtRAD wird ab April erstmals Cargobikes zur Ausleihe bereitstellen. Damit wird deutschlandweit erstmals ein öffentliches Leihradsystem im größeren Umfang Lastenräder zur Ausleihe anbieten.

Getränkekisten mit dem StadtRAD transportieren oder gar Sondermüll wie Farbreste oder leichten Sperrmüll zum Recyclinghof fahren? Ab April will StadtRAD an zunächst zwanzig festen Standorten die Möglichkeit anbieten mit e-unterstützten Cargobikes Transporte in Hamburg durchzuführen. Für die Ausleihe soll eine zusätzliche Reservierungsgebühr anfallen. Die Cargobikes müssen zudem nach Ausleihe wieder an den ursprünglichen Ausleihstandort zurückgebracht werden.

Die ersten 20 StadtRAD-Cargobikes sollen an folgenden 20 Stationen bereit stehen:

Hamburg-Mitte
  • Lange Reihe / Lohmühlenpark
  • U Überseequartier / Grasbrookpark
  • Großneumarkt / Thielbek
  • U Feldstraße / Marktstraße
  • Veringstraße / Mannesallee

Hamburg Altona
  • S Königstraße / Struenseestraße
  • Bahnhof Altona / Ottenser Hauptstraße 
  • Bleickenallee / Fischers Allee
  • Hohenzollernring / Friedensallee

Hamburg Eimsbüttel
  • Lappenbergsallee / Bei der Apostelkirche
  • U Osterstraße / Heußweg
  • U Christuskirche
  • Eppendorfer Weg / Hoheluftchaussee
  • U Hoheluftbrücke

Hamburg-Nord
  • Goldbekplatz / Semperstraße
  • Fuhlsbüttler Straße / Hartzloh
  • Fuhlsbüttler Straße / Piazzetta-Ralph-Giordano 
  • U Mundsburg
  • Lortzingstraße / Friedrichsberger Straße

Hamburg Wandsbek
  • U Ritterstraße

Zunächst sei eine mehrmonatige Pilotphase für den Lastenradbetrieb vorgesehen, für die besonders verdichtete Stadtteile ausgesucht wurden. In der soll das Nutzungsverhalten der Lasten-Pedelecs analysiert und ausgewertet werden. Bei positiven Ergebnissen sei eine Ausdehnung des Einsatzgebiets der StadtRAD-Cargobikes auf alle Bezirke vorgesehen.

Kunden sollten sich vor Ausleihe der Cargobikes bzw. Pedelecs zunächst mit den zum 8. April geänderten Geschäfts- und Nutzungsbedingungen von StadtRAD vertraut machen. Das Mindestalter für die Ausleihe von Pedelcs beträgt 16 Jahre. Nutzer von Pedelecs und Cargobikes müssen sich vor der ersten Fahrt mit den jeweiligen Bedienungsanleitungen vertraut machen (www.callabike.de/bedienungsanleitung).


TINK-Cargobike aus Norderstedt - © Stefan Warda


Bislang werden schon in Norderstedt und Konstanz im Rahmen des vom BMVI geförderten Modellprojekts TINK Lastenräder zur Ausleihe angeboten. In Norderstedt können 24 Cargobikes und 15 e-unterstützte Cargobikes an den Nextbike-Stationen ausgelieen werden. In Konstanz werden an 13 TINK-Stationen insgesamt 26 Lastenräder angeboten.


StadtRAD - © Stefan Warda


StadtRAD soll darüber hinaus im Jahr 2019 bis zu 25 weitere Stationen erhalten, die Fahrradflotte soll um 325 weitere Leihräder aufgestockt werden. Damit wird es der zusätzlichen Nachfrage gerecht und erleichert weiteren Hamburgern die Nutzung der roten Räder. 2018 verzeichnete StadtRAD fast drei Millionen Ausleihvorgänge und 58.563 Neukunden. Ende 2018 waren bei StadtRAD 473.237 Kunden registriert.


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22. Februar 2019

Hamburg: Zählstelle An der Alster verbucht neuen Jahresrekord

Hamburg. New cyclist record at bike counter near Alster lake




Die Zahl der Radfahrenden entlang der geplanten Velorouten 5 und 6 an der Zählstelle An der Alster neben der Außenalster hat im Jahr 2018 erneut zugenommen. Das ergibt eine Antwort des Senats auf eine kleine schriftliche Anfrage der Grünen. 2017 passierten durchschnittlich 5581 Radfahrende am Tag die Zählstelle. 2018 beträgt der Tagesdurchschnitt 6319 Radfahrende. Das entspricht einer Steigerung von dreizehn Prozent.

Montags bis freitags wird zwischen 8 und 9 Uhr eine besondere hohe Verkehrsbelastung registriert. An Wochenenden ist die Belastung insgesamt ausgewogener. Der Jahreshöchstwert wurde am 6. Juni 2018 mit 13.936 Radfahrenden registriert. Der beste Tageswert seit Einrichtung der Zählsäule im Jahr 2014 wurde am 1. Juli 2015 mit 14.774 Radfahrenden verzeichnet.


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Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Weniger Unfälle, mehr Verletzte

Hamburg: Traffic unsafety report 2018


© Stefan Warda


Die Hamburger Innenbehörde hat die vorläufige Verkehrsunsicherheitsbilanz 2018 vorgestellt. Demnach ist die Zahl der Verkehrsunfälle leicht zurückgegangen, die Zahl der verletzten bzw. getöteten Personen ist dagegen leicht gestiegen.

Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle in Hamburg ist 2018 gegenüber 2017 um 0,5 Prozent gesunken. 2017 waren es 67.888 Unfälle, 2018 wurden noch 67.537 Unfälle. Die Zahl der verunglückten Personen hat jedoch um 1,1 Prozent zugenommen, die der Leichtverletzten um 1,2 Prozent, die der Schwerverletzten um 0,8 Prozent. Die Zahl der Getöteten veränderte sich um ein Opfer von 28 auf 29. Die Hauptgruppe der Getöteten stellen Gehende mit 14 Opfern, Pkw-Insassen folgen mit sechs Opfern,  gefolgt von Krad/Mofa-Opfern (vier Getötete), Lkw-Insassen und Radfahrenden (je zwei Opfer) und Kutschenfahrgast (ein Opfer). Die Anzahl der verunglückten Personen liegt unverändert bei 531 Verunglückten pro 100.000 Einwohnern.

Die Zahl der verletzten aktiv beteiligten Kinder ist in etwa gleichbleibend, während die Zahl der passiv beteiligten Kinder (mitfahrende Kinder / Elterntaxis) stark (+24%) zugenommen hat. Die Zahl der verunglückten Gehenden ging um 8,8 Prozent zurück. Die Zahl der verunglückten Radfahrenden stieg um 8,9 Prozent. Die Bilanz verweist allerdings auf 23 Prozent mehr Radfahrende an den Hamburger Zählstellen gegenüber dem Vorjahr.

Das Ziel Vision Zero, also die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr gen Null zu senken, liegt noch in weiter Ferne. 2018 hat sich die Zahl der Unfallopfer nicht grundsätzlich verändert. Es braucht dazu also wesentlich einschneidendere Maßnahmen als bislang.



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20. Februar 2019

Umbau des Eppendorfer Wegs: Weniger Fakeradwege in Hamburg

Hamburg: Less fake cycle tracks in Eppendorf
Aktualisiert am 21.02.2019

Eppendorfer Weg / Lehmweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg als Tempo-30-Zone

Im Bezirk Nord wurde ein Teilabschnitt des Eppendorfer Wegs umgebaut. Zwischen Lehmweg / Curschmannstraße / Lenhartzstraße und der Löwenstraße wurde der Eppendorfer Weg teilweise umgestaltet und eine Tempo-30-Zone angeordnet. Der Radverkehr ist nun in beiden Fahrtrichtungen auf der Fahrbahn zugelassen. Der bisherige kaum erkennbare Fakeradweg auf dem Gehweg vor den zahlreichen Geschäften entgegen der Einbahnstraßenrichtung soll nun entfallen. Zudem wurde die Kreuzung von Eppendorfer Weg und Lehmweg umgestaltet durch Rückbau der überdimensionierten Fahrbahnfläche. Der Radweg in Richtung Lehmweg wurde deutlich verbreitet und erhielt eine verbesserte Führung über die Kreuzung. Der angrenzende Gehweg hat dadurch an Fläche gewonnen und bietet nun weniger Konfliktpotential - auch angesichts der Sondernutzungen (Außengastronomie). Radfahrende werden nun nicht mehr in Verlegenheit kommen wie bisher ihre Räder auf dem "Radweg" abzustellen und dort am Absperrgitter anzuschließen, denn es gibt nun neue Fahrradbügel, die sichere Abstellmöglichkeiten abseits des neuen Radwegs bieten.


Eppendorfer Weg / Curschmannstraße nach Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Curschmannstraße vor Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Curschmannstraße nach Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Curschmannstraße vor Umbau: Wegen geparkter Fahrräder war der extrem schmale Fakeradweg jahrzehntelang nicht befahrbar. Vormals war dieser "Radweg" benutzungspflichtog - trotz Unbenutzbarkeit - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Curschmannstraße vor Umbau: Die überbreite Fahrbahn wurde zurückgrbaut - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg nach Umbau: Die Ampel wurde entfernt. Radfahrende und Fußgänger haben nun Vorrang - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg nach Umbau: Die Ampel wurde entfernt. Radfahrende und Fußgänger haben nun Vorrang - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg nach Umbau: Radfahrende aus Richtung Hoheluft werden kurz vor der Kreuzung auf einen Radweg aufgeleitet - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg vor Umbau: Radfahrende sollten zuvor diesen kaum erkennbaren Fakeradweg auf dem Hochbord nutzen. Der Gegenverkehr auf der Fahrbahn war nicht erlaubt - © Stefan Warda


Für Radfahrende Richtung Eppendorfer Landstraße gibt es nun eine verbesserte Führung zur Anforderungsampel. Damit Autofahrende bei der Einfahrt in den Eppendorfer Weg Radfahrenden und Fußgängern Vorrang einräumen, wurde die Fahrbahn verengt und aufgepflastert.


Eppendorfer Weg / Löwenstraße - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Löwenstraße - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg / Lehmweg - © Stefan Warda


Der Umbau ist ein deutlicher Gewinn im Vergleich zum vorherigen autogerechten Kreuzungsdesign. Es fehlen aber weiterhin dringend befahrbare Radverkehrsanlagen im Lehmweg. Der neue breite Radweg geht nach der Kreuzung mit dem Eppendorfer Weg über auf den schmalen Fakeradweg im Lehmweg . . .


Lehmweg / Eppendorfer Weg - © Stefan Warda

Lehmweg / Eppendorfer Weg - © Stefan Warda

Lehmweg / Eppendorfer Weg: Der Lehmweg ist immer noch äußerst autogerecht ausgebaut - © Stefan Warda



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18. Februar 2019

Vorfrühling lockt viele Hamburger aufs Fahrrad

Friendly weather lured many Hamburger on bicycles


An der Alster, Zählstelle - © Stefan Warda


Das freundliche frühlingshafte Winterwetter lockte heute viele Hamburger auf die Fahrräder. Die Zählstelle an der Außenalster verbuchte gegen 17 Uhr schon mehr als 5000 Radfahrende. Auf den Velorouten rund um die Außenalster reihten sich Radfahrende an Radfahrende.


Zukünftige Velorouten 5 und 6, An der Alster - © Stefan Warda

Zukünftige Velorouten 5 und 6, An der Alster - © Stefan Warda

Veloroute 4, An der alster: Radweg - © Stefan Warda

Veloroute 4, Harvestehuder Weg: Fahrradstraße - © Stefan Warda



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14. Februar 2019

Sicherheitswarnung: Obikes nicht benutzen

Warning: Do not use obikes


Obike in Hamburg - © Stefan Warda


Die eidgenössische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) warnt vor dem Gebrauch von Obikes. Darauf weist das eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK) hin. Aufgrund ungenügender Bremskraft bestehe ein erhöhtes Unfallrisiko. Sicherheitstechnische Prüfungen hätten ergeben, dass die Bremskraft der Obikes ungenügend sei und auch bei korrekt eingestellten Bremsen nicht den Vorschriften entspreche. Benutzern wird geraten, Obikes nicht mehr zu verwenden.


In Schleswig-Holstein ist der Verkauf verboten: Obike in Hamburg - © Stefan Warda


Schon im letzten Jahr hatten das schleswig-holsteinische Verbraucherschutzministerium und die hamburgische Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Warnungen ausgesprochen bzw. den Verkauf verboten.


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8. Februar 2019

Hamburg: Vom Engagement gegen deplatzierte Werbeträger

Hamburg: Struggle against out of place bill boards


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © Stefan Warda


Beharrlichkeit und Ausdauer haben dazu geführt, dass ein sichtbehindernder Werbeträger (bzw. Stadtinformationsdisplay) im Stadtteil Hoheluft immerhin leicht versetzt worden ist. An der Kreuzung Hoheluftchaussee / Lehmweg verdeckte ein beleuchtetes Werbedisplay die Sicht auf querende Gehende und Radfahrende. Die schwächeren Verkehrsteilnehmer waren vor allem durch nach rechts abbiegende Autos gefährdet.


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © Stefan Warda

Ein aufmerksamer Anwohner wandte sich letztes Jahr zunächst an die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde, nachdem er zweimal fast von einem abbiegenden Kfz beim Überqueren der Hoheluftchaussee (aus Richtung Lehmweg in Richtung Bismarckstr) angefahren wurde. Er bat die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde um Entfernung oder ggf. Versetzen der Werbetafel an einen Ort, wo sie nicht verkehrsgefährdend sei. 

Laut Straßenverkehrsbehörde wurde die Werbeanlage 1986 genehmigt. Beim späteren Umbau der Kreuzung sei der jetzige Standort von allen am Verfahren beteiligten Behörden überprüft worden. Aufgrund der Eingabe des Anwohners wurde die Werbeanlage erneut in Augenschein genommen. Der Bitte, die Werbeanlage zu entfernen, weil sie verkehrsgefährdend sei, konnte die Straßenverkehrsbehörde nicht folgen. Eine Sichtbehinderung möge "marginal gegeben sein, wird jedoch aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht nicht als verkehrsgefährdend bewertet." Die Unfalllage sei unauffällig.

Anschließend schaltete der Anwohner die politischen Gremien ein. Auf eine gemeinsamen Antrag von SPD- und Grünen-Fraktion wurde der Bezirksamtsleiter Eimsbüttels aufgefordert, "falls nötig in Absprache mit dem zuständigen Polizeikommissariat die genehmigung für die sichtbehindernde Stadtinformationsanlage am Standort Hoheluftchaussee Ecke Lehmweg aufzuheben und für eine Versetzung zu sorgen." 


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Werbeträgerstandort nach Eingaben im Dezember 2018 - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Werbeträgerstandort nach Eingaben im Dezember 2018 - © hamburgize


Einige Zeit später gab es Veränderungen an der Stelle. Die Werbeanlage war verschwunden - leider nur für kurze Zeit. Einige Tage später wurde die Werbeanlage wieder aufgebaut, jedoch ein wenig eingedreht. Die Sichtbehinderung wurde dadurch ein klein wenig gemindert, der Standort bleibt aber zum Nachteil der Gehenden und Radfahrenden auf dem Radweg.


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger nach Eindrehen - © Stefan Warda

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger nach Eindrehen - © Stefan Warda


Im Bezirk Mitte fielen dem Bürger sechs weitere Werbeträger auf, die die Verkehrsabläufe behindern oder gefährden. Dazu zählt u.a. der Werbeträger an der Kreuzung Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße. Ein antrag der Fraktion der grünen in der Bezirksversammlung Mitte blieb bislang ohne Ergebnis. Wahrscheinlich ist der Antrag zu weich formuliert worden:

Der Ausschuss für Verkehr und Umwelt möge daher beschließen:
1. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte möge eine Verlegung der o.g.  Werbetafeln und -säulen prüfen und sie, wenn möglich, an andere, weniger störende oder gefährliche Standorte verlegen.
2. Über das Ergebnis wird dem Ausschuss für Verkehr und Umwelt Bericht erstattet

Wegen der Werbetafel an der Simon-von-Utrecht-Straße hatte sich hamburgize schon vor einigen Jahren an das Bezirksamt Mitte und die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde gewandt. Da es erst schwere Unfälle geben muss, wird die Anlage wohl solange noch bleiben.


Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda



Dangerous Cycle Track in Hamburg from hamburgize.com on Vimeo.


Schlechte Sichtbeziehungen verursacht u.a. auch der Werbeträger beim Hanseatic Trade Center Am Sandtorkai 40. Der Werbeträger erschwert die Sichtbeziehungen zwischen Autofahrenden (und Radfahrenden) und Passanten, die die Straße queren wollen.


Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize


Werbeträger behindern jedoch nicht nur die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, sie nehmen auch die Sicht auf entscheidende Verkehrszeichen.


Habichtstraße / Steilshooper Straße: Litfaßsäule verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda

Barmbeker Straße / Eppendorfer Stieg: Werbeträger verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda

Veloroute 11, Harburger Ring / Neue Straße: Werbeträger verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda






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