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9. September 2026

Verkehrsversuch in Hamburg-Altona: Die etwas andere Stresemannstraße

 

 Aktualisiert am 10.09.2026

Stresemannstraße: Neuer Radfahrstreifen stadtauswärts - © Stefan Warda

 

 

Neuer Verkehrsversuch auf der Stresemannstraße im Bereich um die Sternbrücke

Seit Wiedereröffnung der Stresemannstraße nach dem Einbau der neuen Sternbrücke stehen im Bereich der Sternbrücke jeweils nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung für den MIV zur Verfühung. Dies hängt mit dem noch andauernden Rückbau der Umleitungstrasse für die Versorgungsleitungen der Verbindungsbahn zusammen. Noch verlaufen die Kabelstränge provisorisch oberirdisch entlang der Max-Brauer-Allee, der Stresemannstraße und der Eifflerstraße. Solange die Pfeiler im Straßenraum untergebracht sind, kann die Stresemannstraße auch noch nicht endgültig wiederhergestellt werden. 

Diesen Zeitraum nutzt die Mobilitätswendebehörde für einen Verkehrsversuch mit neuen eigenständigen Radverkehrsanlagen. Vor dem Umbau der Sternbrücke wurden Radfahrende in Fahrtrichtung Innenstadt zwischen Stresemannstraße 118 sowie der Kreuzung mit der Mistralstraße sowie stadtauswärts zwischen Eifflertstraße und Oelkersallee auf dem Gehweg unter extremst beegnten Verhältnissen gemeinsam mit Gehenden geführt (Gehwegbenutzungspflicht Verkehrszeichen 240). Zwischen Einbauten und Sondernutzungen gab es z.T. lichte Breiten für den Geh- und Radverkehr von nur etwa einem Meter. 

Mit dem Verkehrsversuch entsteht stadteinwärts ab Stresemannstraße 118 bis zur Kreuzung mit der Max-Brauer-Allee ein baulicher Radweg getrennt vom Gehweg. Zwischen Max-Brauer-Allee und Mistralstraße wird eine Protected-Bike-Lane eingerichtet. Stadteinwärts wurde zwischen Eifflerstraße und Oelkersallee ein Radfahrstreifen eingerichtet. Die Bushaltestellen an der Sternbrücke wurden / werden so verlegt, dass es nun keine Konflikte mit Busfahrgästen und dem Radverkehr mehr gibt. 

Der Verkehrsversuch soll aufzeigen, ob auch dauerhaft nach Rückbau der provisorischen Versorgungsleitungstrasse der Deutschen Bahn je eine Fahrspur für den MIV ausreichen könnte und somit die nun eingerichteten neuen Radverkehrsanlagen in irgendeiner Form bestehen bleiben könnten. 

 

 

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18. März 2026

Hamburg-Altona: Verkehrsversuch unter der neuen Sternbrücke geplant

 

 Aktualisiert um 20.06 Uhr

Stresemannstraße / Eifflerstraße, gemeinsamer Geh-/Radweg: Radfahrende und Gehende werden seit Jahrzehnten auf engstem Raum zusammengedrängt - © Stefan Warda

 

Trennung von Fuß- und Radverkehr im Bereich der Stresemannstraße vorgesehen 

Bislang werden Gehende und Radfahrende im Umfeld der Sternbrücke noch auf engstem Raum zusammengepfercht. Ein mögliches Ende dieses Umstands wurde diese Woche in Altona angekündigt.  

Die Deutsche Bahn wird diesen Sommer die neue Sternbrücke über der Kreuzung Stresemannstraße / Max-Brauer-Allee / Wohlers Allee einbauen. Die Hilfskabeltrasse, die entlang Max-Brauer-Allee, Stresemannstraße und Eifflerstraße aufgestellt wurde, soll noch mindestens bis Anfang 2028 stehen bleiben. 

 

Stresemannstraße mit Hilfskabeltrasse der Deutschen Bahn - © Stefan Warda

Max-Brauer-Allee mit Hilfskabeltrasse der Deutschen Bahn - © Stefan Warda

Max-Brauer-Allee mit Hilfskabeltrasse der Deutschen Bahn - © Stefan Warda

 

Bis dahin kann der Straßenraum unter der Sternbrücke noch nicht endgültig umgestaltet werden. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) will den Zeitraum zwischen Einhub der neuen Brücke und dem Abbau der Hilfskabeltrasse für einen Verkehrsversuch nutzen. Zum Ende des Einhubs soll die Stresemannstraße entsprechend der Vorzugsvariante für den endgültigen Umbau angepasst werden. Der Umbau sieht eine provisorische Verlegung der Bushaltestellen jeweils vor die Sternbrücke, zusätzlich einige Hundert Meter Busspur sowie die Trennung von Fuß- und Radverkehr vor. Das Provisorium soll über einen längeren Zeitraum evaluiert werden, das Ergebnis in die endgültige Planung des Straßenraums unter der Sternbrücke sowie dem Umfeld einfließen. Das Konzept für den Umbau im Rahmen des Verkehrsversuchs sowie der anvisierte endgültige Zustand wurden diese Woche in Altona vorgestellt.  

 

© LSBG

 

Laut Abendblatt [€] übt der ADAC Hansa heftige Kritik an der derzeit geplanten Verkehrsführung unter der Sternbrücke.

 

 

 

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28. Februar 2026

Hamburg: Reeperbahn soll dauerhaft Rad-/Busspuren erhalten - Baubeginn am Montag

 

 

Reeperbahn: Verkehrsversuch mit Pop-up-Radspur im Verlauf der jetzigen Radroute 1 - © Stefan Warda

 

Die Verkehrsversuche mit Radfahrstreifen auf der Reeperbahn seien laut Mobilitätswendebehörde bsialng erfolgreich verlaufen. Montag sollen die Bauarbeiten für eine Verstetigung der Spuren beginnen. 

 

2023 wurde auf der Reeperbahn ein Radfahrstreifen (mit Freigabe für HVV-Busse) stadteinwärts und im Jahr 2024 ein Radfahrstreifen (ohne Freigabe für HVV-Busse) stadtauswärts eingerichtet. Ziel der Verkehrsversuche sei gewesen, die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs deutlich zu erhöhen und zugleich die Verkehrsabläufe auf der vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße zu prüfen.

 

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

 

Beobachtungen, Fahrzeitmessungen, Unfallanalysen sowie eine Online-Befragung hätten gezeigt, dass sich die neue Radverkehrsführung bewährt habe und der Verkehrsfluss für Kraftfahrzeuge nicht gravierend gestört wurde. Die Zahl der Radfahrenden sei überproportional gestiegen, Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden blieben seien selten und meist geringfügig geblieben. Die neue Radverkehrsführung habe sich daher bewährt und soll dauerhaft eingerichtet werden. Mit der Verstetigung soll zusätzlich der Radfahrstreifen für den Busverkehr in Fahrtrichtung stadtauswärts freigegeben werden.  

In den ersten Märzhälfte soll in Fahrtrichtung stadteinwärts umgebaut werden, ab der zweiten Märzhäfte bis Ende März soll die nördliche Straßenseite stadtauswärts umgebaut werden.

 

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25. Januar 2026

Hamburg-St. Pauli: Radfahrstreifen auf Reeperbahn sollen im März verstetigt werden

 

  

Radroute 1, Reeperbahn / Spielbudenplatz: Rad-/Busspur - © Stefan Warda



Verkehrsversch erfolgreich - Radspuren sollen bleiben 

Im März 2026 sollen Bauarbeiten für die Radroute 1 auf der Reeperbahn anstehen. Die temporären Radfahrstreifen stadtauswärts Richtung Altona sollen für den HVV-Buslinienverkehr freigegeben und verstetigt werden. Die Pop-up-Radspuren stadteinwärts Richtung Osten sollen ebenfalls verstetigt. Die bislang gelben Markierungen im Rahmen des Verkehrsversuchs sollen durch weiße Markierungen ersetzt werden.

 

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Hintergrund ist die Auswertung der Verkehrsversuche. Der Radfahrstreifen stadtauswärts sei "sehr gut" von Radfahrernden angenommen worden, stadteinwärts seien die Radverkehrsmengen überproportional angestiegen.

 

Reeperbahn / Talstraße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Der vorhandene Hochbordradweg im Bereich Millerntorplatz bis Kleine Seilerstraße soll auf zwei Meter verbreitert werden. Ohne eine bauliche Trennung zum Gehweg werden Konflikte mit Gehenden jedoch weiterhin bestehen bleiben. 

 

Radroute 1, Reeperbahn 5-1: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn 1-5: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

Verbesserungen für die Kreuzung mit Zirkusweg / Helgoländer Allee / Millerntorplatz sind leider nicht geplant. Slalomführungen und Konflikte mit Gehenden werden somit bestehen bleiben.

 

Radroute 1, Reeperbahn / Zirkusweg: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn / Helgoländer Allee: Slalomradweg Richtung Millerntordamm mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

 

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3. Februar 2025

Verkehrsversuch auf Hamburg St. Pauli: Reeperbahn soll Radfahrstreifen Richtung Altona behalten

 

 

Reeperbahn: Pop-up-Radspur stadtauswärts - © Stefan Warda

 

 

Radfahrstreifen Richtung Königstraße soll Mitte 2025 verstetigt werden

Laut Mobilitätswendebehörde sei der Verkehrsversuch mit dem Radfahrstreifen auf der Reeperbahn in Richtung Altona positiv ausgefallen. Nach abgeschlossener Evaluation soll der bislang provisorisch eingerichtete Radfahrstreifen dauerhaft bleiben und ab Mitte 2025 verstetigt werden. 

Der neue Radfahrsreifen soll auf der Achse von der Innenstadt in Richtung Altona zwischen Millerntorplatz und Holstenstraße (800 Meter Gesamtlänge) einen Lückenschluss bilden. Zudem soll er auch dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit durch die räumliche und verkehrliche Trennung von Kfz-, Fuß- und Radverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werde. Die Verstetigung des Verkehrsversuchs sei nun von der Polizei abgenommen und angeordnet worden.

Die Evaluation des Verkehrsversuchs habe darüber hinaus gezeigt, dass der Kfz-Verkehr in Richtung Altona weiterhin leistungsfähig abgewickelt werden könne. Es hätte keine wesentliche Verdrängung in die parallel verlaufenden Hauptverkehrsstraßen festgestellt werden können. Alle Abbiegebeziehungen sollen bestehen bleiben. Die Kfz-Geschwindigkeit sei im Mittelwert von rund 30 km/h auf rund 25 km/h gesunken.

 

Mehr Radverkehr auf der Reeperbahn

Der Anteil der Radfahrenden auf der Fahrbahn sei von 88 auf 96 Prozent gestiegen. Die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn würde für weniger Konflikte auf den Gehwegen und Nebenflächen sorgen. Gleichzeitig seien die Unfallzahlen auf demselben Niveau geblieben. Die täglichen Kfz-Mengen stadtauswärts sollen leicht zurückgegangen sein – von 18.282 (2023) auf 16.621 (2024).

Gegenüber der Erhebung vor dem Start des Verkehrsversuchs „Fahrtrichtung stadtauswärts“ im März 2023 (2.007 Radfahrende täglich im Schnitt, davon 791 Richtung Altona) sollen sich die Radverkehrsmengen erhöht haben (jetzt 2.691 täglich im Schnitt in beiden Fahrtrichtungen, davon 1.200 Richtung Altona).

Durch den Abschluss der Sanierungen in der Königstraße und Louise-Schröder-Straße ist die Radverkehrsverbindung zwischen Altona und der Innenstadt eindeutig attraktiver geworden. Es sei davon auszugehen, dass nach Abschluss dieser Maßnahme die Radverkehrszahlen weiter steigen werden.

 

 

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14. Juli 2024

Hamburg: Pilotprojekt zur Erprobung von Radboxen gestartet

 

 

Paulinenplatz: Radboxen - © Stefan Warda

 

 

Seit diesem Monat stehen rund um den Paulinenplatz auf St. Pauli drei neue Radboxen. Laut der Behörde für Mobilitätswende sollen die abschließbaren Boxen Platz für bis zu sechs Fahrräder bieten und dazu beitragen, den öffentlichen Raum auch in dicht bebauten Quartieren effizient zu nutzen. Sie sollen zudem die Wahrnehmung des Fahrrads als Verkehrsmittel stärken und könnten dazu beitragen, das Gehwegparken zu verringern und so die Barrierefreiheit verbessern. 


Paulinenplatz: Radboxen - © Stefan Warda

Paulinenplatz: Radboxen - © Stefan Warda

Paulinenstraße: Radbox - © Stefan Warda


Die drei Radboxen sind Teil eines einjähriges Pilotprojekts zur Erprobung von Radboxen an zwölf Standorten in vier Bezirken. Ziel sei es, Fahrradfahrenden und ihren Rädern mehr Schutz vor Witterung und Diebstahl sowie eine komfortable Abstellmöglichkeit im öffentlichen Raum zu bieten (https://www.radkultur.hamburg/radparken-im-quartier). Der Test wird im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende von der P+R Betriebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit den Bezirken umgesetzt. 

 

Paulinenplatz: Radbox - © Stefan Warda

 

Perspektisch sollen die Radboxen eine Alternative zu den bisherigen Fahrradhäuschen sein, in die nur von sehr kräftigen Personen Pedelecs oder E-Bikes einghängt werden können. Auch bieten die bisherigen Fahrradhäuschen keine Bleibe für Cargobikes. Langfristig sollen die Radboxen möglicherweise die bekannten Fahrradhäuschen ersetzen.

 

Paulinenplatz / Annenstraße: Fahrradhäuschen - © Stefan Warda

 

 

 

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30. Oktober 2023

Hamburg: Pop-up-Radspur auf der Reeperbahn bis Holstenstraße verlängert

 

 Aktualisiert um 22.05 Uhr

Reeperbahn / Talstraße: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

 

 

Die Pop-up-Radspur auf der Reeperbahn in Richtung Altona wurde verlängert. Mittlerweile reicht der neue Radfahrstreifen von der Kleinen Seilerstraße bis zur Holstenstraße. Die Maßnahme wird nun als Verkehrsversuch über einen Zeitraum von einem Jahr erprobt.

 

Reeperbahn / Hein-Hoyer-Straße: Vor wenigen Tagen noch ohne separate Radverkehrsinfrastruktur - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hein-Hoyer-Straße: Mittlerweile mit Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn / Talstraße: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

 

Reeperbahn: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn / Beatles-Platz: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn / Beatles-Platz: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn / Nobistor: Pop-up-Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

 

 

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19. Oktober 2023

Verkehrsversuch auf Hamburg-St. Pauli: Reeperbahn mit neuem Pop-up-Radspur-Abschnitt

 

 Aktualisiert am 20.10.2023

Reeperbahn / Millerntorplatz: Fakeradweg - © Stefan Warda

 

Auf der Reeperbahn wurde im Abschnitt zwischen Kleine Seilerstraße (Imperial-Theater) und Hein-Hoyer-Straße ein Pop-up-Radfahrstreifen eingerichtet. Insgesamt soll die neue Pop-up-Radspur stadtauswärts 800 Meter lang werden. Das Projekt wird als Verkehrsversuch eingerichtet.

 

 

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße - © Stefan Warda

 

Bislang mussten Radfahrende auf der Reeperbahn stadauswärts bis auf einen kurzen Abschnitt am Millerntorplatz auf der Fahrbahn radeln. Am Millerntorplatz besteht bis zur Kleinen Seilerstraße ein "Radweg", der jedoch nicht ausreichend getrennt vom Gehweg ist und dadurch sehr häufig regelwidrig von Gehenden blockiert wird. Zudem war am Ende des "Radwegs" bei der Kleinen Seilerstraße die Aufleitung auf die Fahrbahn etwas unglücklich gestaltet. Sie war für den Fahrbahnverkehr kaum erkennbar, der Wechsel vom "Radweg" auf die Fahrbahn daher äußerst riskant.

 

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Partyzone "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

Reeperbahn / Millerntorplatz: Bisheriger "Radweg" - © Stefan Warda

 

Der bislang eingerichtete Pop-up-Radfahrstreifen schließt leider nur an den bestehenden "Radweg" an, die Aufleitung wurde zumindest mit Markierungen deutlicher gestaltet. Bislang reicht der Radfahrstreifen vom Ende des "Radwegs" an der Kleinen Seilerstraße bis zur Hein-Hoyer-Straße.

 

Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Bisherige Aufleitung vom "Radweg" auf die Fahrbahn - © Stefan Warda

Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Bisherige Aufleitung vom "Radweg" auf die Fahrbahn - © Stefan Warda

Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Neue Aufleitung vom "Radweg" auf die Fahrbahn - © Stefan Warda


Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Bisherige Ableitung vom "Radweg" auf die Fahrbahn - © Stefan Warda

Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Bisherige Ableitung vom "Radweg" auf die Fahrbahn - © Stefan Warda
 

 

Der neue Radfahrstreifen soll auf einer Gesamtlänge von 800 Metern als weiterer Verkehrsversuch eingerichtet werden. In Bereichen ohne angrenzende Stehzeuge soll die Breite zwischen 3,2 und rund vier Meter betragen, sodass ein komfortables, sicheres Radfahren möglich sei. In Bereichen mit angrenzendem Stehzeugen soll ein zusätzlicher "Sicherheitstrennstreifen" von 0,75 Meter zwischen den Stehzeugeplätzen und dem Radfahrstreifen installiert werden. Die Breite des Radfahrstreifens soll in diesen Bereichen ca. 2,5 Meter betragen. Die Radverkehrsinfrastruktur stadtauswärts soll damit einen wichtigen Lückenschluss für den Radverkehr zwischen der Innenstadt und Altona Rathaus schaffen. In der Fahrtrichtung stadtauswärts sollen täglich rund 1000 Menschen mit dem Fahrrad unterwegs.

 

Reeperbahn / Kleine Seilerstraße: Neue Radspur Richtung Altona - © Stefan Warda

Reeperbahn: Neue Radspur - ohne Freigabe für Busse - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße: Neue Radspur - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hein-Hoyer-Straße: Bisheriges Ende der neuen Radspur - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hein-Hoyer-Straße: Bisheriges Ende der neuen Radspur - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hein-Hoyer-Straße: Noch keine Radspur Richtung Altona vorhanden - © Stefan Warda

 

 

Der geplante Radfahrstreifen soll im Westen an die Radfahrstreifen in der Königstraße und dem späteren Verlauf der Veloroute 12 anknüpfen und im Osten an bestehende baulich getrennte "Radwege" anschließen.

Nach Abschluss beider Verkehrsversuche (Radfahrstreifen stadteinwärts sowie stadtauswärts, Laufzeit jeweils ein Jahr) soll auf Grundlage der Evaluationsergebnisse eine Entscheidung zur Verstetigung sowie zur genauen Führung der künftigen Radverkehrsstreifen erfolgen. Daran anschließend sollen dann auch Gehwege und Nebenflächen im westlichen Teil der Reeperbahn zwischen Davidstraße / Hein-Hoyer- und Holstenstraße überplant, saniert, weiterentwickelt und aufgewertet werden. Da insbesondere in den Abendstunden und nachts die Reeperbahn stark vom Fußverkehr frequentiert ist sei es das Ziel, mehr Fläche für Gehende, Gastronomie sowie für Veranstaltungen zu gewinnen. 

 


Reeperbahn / Davidstraße: Mittlerweile beidseitig Radspuren vorhanden - © Stefan Warda

 

 

Hierfür sollen ganz konkret die Gehwege den aktuellen Standards gemäß dem Hamburger Regelwerk für Planung und Entwurf von Stadtstraßen (kurz ReStra) angepasst und verbreitert werden. Das Stadtmobiliar wie Bänke, Zäune und Litfaßsäulen sollen ebenfalls aufgeräumt und aufgewertet werden. Darüber hinaus sei es das gemeinsame Ziel des Bezirks Hamburg-Mitte, der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) und des Business Improvement Districts (BID) Reeperbahn, den Beatles-Platzes mit dem bereits 2006 erneuerten östlichen Teils zu harmonisieren, um ein einheitliches Gesamtbild mit mehr Platz für den Fußverkehr zu erreichen.

Der Prozess soll nach der Evaluierung der beiden Radfahrstreifen und der Entscheidung ihrer künftigen Lage beginnen. Dieses Vorgehen sei mit dem BID Reeperbahn sowie dem Bezirksamt Hamburg-Mitte vereinbart und abgestimmt. Die BVM stellt die für eine Sanierung erforderlichen Mittel zur Verfügung.

Alle Stehzeugeplätze und auch die Abbiegemöglichkeiten auf der Reeperbahn sollen während des Verkehrsversuchs erhalten bleiben. Auf der Nordseite soll es ausreichend Haltemöglichkeiten für den Lieferverkehr geben. Für Reisebusse bestehen auf der Reeperbahn in Fahrtrichtung stadteinwärts Haltemöglichkeiten - allerdings auf dem Pop-up-Radfahrstreifen. 

 

Reeperbahn / Spielbudenplatz: Reisebusse dürfen bis zu zehn Minuten die Radspur blockieren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Spielbudenplatz: Reisebusse dürfen bis zu zehn Minuten die Radspur blockieren - © Stefan Warda

 

Die Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs sollen nicht verändert werden. In Fahrtrichtung stadtauswärts soll der Radfahrstreifen nicht für HVV-Busse freigegeben werden, da die Verkehrsstärke gegenüber der Fahrtrichtung stadteinwärts (hier für HVV-Busse freigegeben) geringer ist und Verkehrsverlagerungen in die parallel verlaufende Simon-von-Utrecht-Straße angenommen werden.

Laut BVM wurden auf der Reeperbahn 2.580 Radfahrende pro Tag gemessen, davon 1.631 Radfahrende/Tag in Fahrtrichtung stadteinwärts und 949 pro Tag in Richtung stadtauswärts. Die Differenz hängt der Radinfrastruktur am Millerntorplatz zusammen. Radfahrende aus Richtung Ludwig-Erhard-Straße können leider nicht bequem und direkt - wie der MIV - in der Reeperbahn fahren. Sie müssen am Millerntorplatz einen Umweg nehmen. Andere weichenzudem auf die parallel verlaufende Simon-von-Utrecht-Straße aus.

 

 

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