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3. Februar 2025

Verkehrsversuch auf Hamburg St. Pauli: Reeperbahn soll Radfahrstreifen Richtung Altona behalten

 

 

Reeperbahn: Pop-up-Radspur stadtauswärts - © Stefan Warda

 

 

Radfahrstreifen Richtung Königstraße soll Mitte 2025 verstetigt werden

Laut Mobilitätswendebehörde sei der Verkehrsversuch mit dem Radfahrstreifen auf der Reeperbahn in Richtung Altona positiv ausgefallen. Nach abgeschlossener Evaluation soll der bislang provisorisch eingerichtete Radfahrstreifen dauerhaft bleiben und ab Mitte 2025 verstetigt werden. 

Der neue Radfahrsreifen soll auf der Achse von der Innenstadt in Richtung Altona zwischen Millerntorplatz und Holstenstraße (800 Meter Gesamtlänge) einen Lückenschluss bilden. Zudem soll er auch dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit durch die räumliche und verkehrliche Trennung von Kfz-, Fuß- und Radverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werde. Die Verstetigung des Verkehrsversuchs sei nun von der Polizei abgenommen und angeordnet worden.

Die Evaluation des Verkehrsversuchs habe darüber hinaus gezeigt, dass der Kfz-Verkehr in Richtung Altona weiterhin leistungsfähig abgewickelt werden könne. Es hätte keine wesentliche Verdrängung in die parallel verlaufenden Hauptverkehrsstraßen festgestellt werden können. Alle Abbiegebeziehungen sollen bestehen bleiben. Die Kfz-Geschwindigkeit sei im Mittelwert von rund 30 km/h auf rund 25 km/h gesunken.

 

Mehr Radverkehr auf der Reeperbahn

Der Anteil der Radfahrenden auf der Fahrbahn sei von 88 auf 96 Prozent gestiegen. Die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn würde für weniger Konflikte auf den Gehwegen und Nebenflächen sorgen. Gleichzeitig seien die Unfallzahlen auf demselben Niveau geblieben. Die täglichen Kfz-Mengen stadtauswärts sollen leicht zurückgegangen sein – von 18.282 (2023) auf 16.621 (2024).

Gegenüber der Erhebung vor dem Start des Verkehrsversuchs „Fahrtrichtung stadtauswärts“ im März 2023 (2.007 Radfahrende täglich im Schnitt, davon 791 Richtung Altona) sollen sich die Radverkehrsmengen erhöht haben (jetzt 2.691 täglich im Schnitt in beiden Fahrtrichtungen, davon 1.200 Richtung Altona).

Durch den Abschluss der Sanierungen in der Königstraße und Louise-Schröder-Straße ist die Radverkehrsverbindung zwischen Altona und der Innenstadt eindeutig attraktiver geworden. Es sei davon auszugehen, dass nach Abschluss dieser Maßnahme die Radverkehrszahlen weiter steigen werden.

 

 

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27. Dezember 2021

Hamburg: Teile der Schauenburgerstraße und der Kleinen Johannisstraße sollen Fußgängerzone werden

Hamburg: New pedestrian zones near city hall planned


Schauenburgerstraße / Große Johannisstraße: Versuchversuch von 2019 - © Stefan Warda


Im Hamburger Rathausquartier sind neue Fußgängerzonen geplant. Laut Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sei geplant, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Rathausquartiers zu sichern und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Mehr Platz für Gehende sowie die ansässigen Gastronomiebetriebe solle entstehen. Dazu sollen vor allem die zentralen Straßenzüge im Bereich der Kleinen Johannisstraße und in Teilen der Schauenburgerstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt werden. Auch außerhalb dieses Bereichs solle der fließende und ruhende Verkehr reduziert werden. Der Senat hat jetzt die Grundlage für die Beteiligung der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer an der Umgestaltung mit der Rechtsverordnung zur Einrichtung eines BID (Business Improvement District) geschaffen.


Kleine Johannisstraße / Rathausstraße: Verkehrsversuch von 2019 - © Stefan Warda

Die Planungen knüpfen an den Verkehrsversuch der Initiative Altstadt für alle! an, der 2019 in der Schauenburgerstraße und der Kleinen Johannisstraße durchgeführt wurde.


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28. September 2017

Hamburg: "Business Improvement District" verkompliziert offenbar das Aufstellen von Verkehrszeichen

Hamburg: "Business improvement district" seems to delay new traffic signs


Kleiner Burstah / Hopfenmarkt: Einbahnstraße nicht freigegeben - © Stefan Warda


Bislang ist die vermeintlich "freigegebene" Einbahnstraße Kleiner Burstah immer noch nicht wirklich freigegeben. Grund dafür sei nach Auskunft eines Mitarbeiters der Verkehrsdirektion die besondere Situation des Kleinen Burstahs als Teil eines "Business Improvement District" (BID). In einem solchem BID, hier das "BID Nikolai-Quartier" würden Verkehrszechen nicht unmittelbar nach Anordnung der Straßenverkehrsbehörde angeordnet. Daher würde sich die Anbringung eines Zusatzzeichens "Radfahrer frei" (ZZ 1022-10) unter dem Verbot der Einfahrt an der Ecke Kleiner Burstah / Hopfenmarkt noch weiterhin verzögern. Radfahrer müssen sich weiterhin in Geduld üben. Verkehrsanordnungen werden durch die Widmung eines BID offenbar erheblich verkompliziert.


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4. Mai 2017

Hamburg-Wandsbek: Nachträglich zehn Fahrradbügel am Einkaufszentrum "W1" aufgestellt

Hamburg-Wandsbek: Now ten bike racks in front of "W1"


Wandsbeker Marktstraße, "W1": Fahrradbügel - © Stefan Warda


Vor dem im letzten Jahr eröffneten Einkaufszentrum "W1" in Wandsbek stehen nun mittlerweile insgesamt zehn Fahrradbügel.

Das Bezirksamt Wandsbek hatte im Bereich des Einkaufzentrums "W1" entlang der Wandsbeker Marktstraße zehn Fahrradbügel aufgestellen lassen. Das Aufstellen weiterer Fahrradbügel – insbesondere entlang der Brauhausstraße – sei nicht möglich, da die Nebenflächen nach dem Ausbau der Brauhausstraße zu schmal für Einbauten seien. Das "W1" beherbegt jedoch ein Autoparkhaus mit 310 Stellplätzen.

Insgesamt fällt die Straßenecke Wandsbeker Marktstraße / Brauhausstraße auch nach Abschluss der Bauarbeiten rund um das "W1" weiterhin sehr beengt für Radfahrer und Fußgänger aus. Wartende Fußgänger blockieren häufig den benutzungspflichtigen Design-Radweg.


Wandsbeker Marktstaße / Brauhausstraße, Radwegbenutzungszwang - © Stefan Warda

Wandsbeker Marktstraße / Brauhausstraße - © Stefan Warda



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27. Juli 2016

Hamburg: Schmalspurgehwege durch Außengastronomie auf dem "Opernboulevard"

Hamburg: Less space for pedestrians due to outdoor restaurants
Aktualisiert am 28.07.2016
Stephansplatz, "CAMPUS SUITE" - © Stefan Warda


Flanieren auf dem "Opernboulevard" unerwünscht

Geschäftiges Gedränge herrscht auf den Gehwegen de Dammtorstraße und dem Stephansplatz. Mit der Neugestaltung der Dammtorstraße im Rahmen eines Business Improvement Districts (BID) sollte alles viel schöner werden. Doch mittlerweile sind die Bedingungen für Fußgänger extrem verschärft worden. Gerade in der Nähe des Eingangs zur U-Bahnstation Stephansplatz ist die Gehwegfläche trotz einer sehr hohen Fußgängerfrequenz erheblich eingeschränkt worden. Nur noch im Gänsemarsch hintereinander können Fußgänger an den neuen Hindernissen vorbei. Breite Bänke und Tische einer Außengastronomie blockieren den eigentlich ausreichend dimensionierten Gehweg derartig, dass Fußgänger im Bereich der Straßenbäume nur noch ein Minimum an Platz zugestanden wird. Es ist sehr schade, dass in Hamburg bei Genehmigungen für Sondernutzungen wie Außengastronomien selten die Fußgängerfrequenz berücksichtigt wird, sondern oft nur ein kümmerliches Mindestmaß von 1,5 Metern Nettogehwegbreite herangezogen wird.


Stephansplatz, "DAILY you" - © Stefan Warda

Stephansplatz, "CAMPUS SUITE" - © Stefan Warda




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6. August 2014

Einbahnverkehr im Großen Burstah soll aufgehoben werden

Cycle Routes in the City: Bi-Directional Cycling in Großer Burstah

© BID Nikolai Quartier 2014
© BID Nikolai Quartier 2014


Gestern wurde die Planungen für das neue BID Nikolai-Quartier vorgestellt. Bis 2019 sollen elf Straßenzüge umgestaltet werden. Ab Sommer 2015 soll der Große Burstah betroffen sein. Zukünftig soll der Einbahnverkehr aufgehoben werden. Stadtauswärts soll es eine Busspur geben, die für Taxen, Radfahrer und eingeschränkt auch für Lieferverkehr freigegeben sein soll. Im Verlauf der Velorouten 1, 2, 11 und 12 könnten sich dadurch Verbesserungen ergeben.


© hamburgize.com / Stefan Warda


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22. August 2013

Velorouten: Großer Burstah demnächst keine Einbahnstraße mehr

Cycle Routes: Großer Burstah without One-Way Street


Velorouten 1, 2 und 12 - Großer Burstah
Großer Burstah noch als Einbahnstraße

Anlieger und Geschäftsleute im Nikolai-Quartier wollen im Rahmen eines neuen BID 8,9 Millionen Euro für die Umgestaltung der Straßenräume ausgeben. U.a. sollen im Großen Burstah zahlreiche Parkplätze im Straßenraum entfallen. Dafür soll der Verkehr dort zukünftig in beide Richtungen fließen. Für die Velorouten 1, 2 und 12 wäre dies eine erhebliche Verbesserung. Der Umweg über den Alten Wall wäre dadurch nicht mehr erforderlich.


Großer Burstah - Veloroutenverlauf
Großer Burstah: Bislang müssen Radler Richtung Westen im Verlauf der Velorouten 1, 2 und 12 den Umweg über Adolphsplatz und Alter Wall fahren (orange Linie). Zukünftig aber soll es Zweirichtungsverkehr geben (rote Strichlinie).


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12. August 2012

Neuigkeiten aus Hamburg: Radfahrstreifen Dammtorstraße

News from Hamburg: Cycle lane at Dammtorstraße

hamburgize.com / Stefan Warda
Radfahrstreifen Dammtorstraße
Cycle lane Dammtorsteaße


Noch ist die gesamte Dammtorstraße eine große Baustelle. Doch die neuen Radfahrstreifen sind schon erkennbar. Auf ganzer Länge zwischen Stephansplatz und Gänsemarkt hat es demnächst beidseitig ebene und geradlinige Spuren für Radler. Radfahren auf holperigem Pflaster ist nun out.Im Rahmen eines Business Improvement Districts (BID) wurde die Straße unter Beteiligung der Anlieger umgestaltet. Ziel war eine gestalterische Aufwertung des Straßenraumes.
Ein leichter Beigeschmack hat allerdings der Umbau. Wie üblich wurde für Radfahrer wurde nur das Minimalergebnis erreicht, also lediglich die Mindestbreite ist für Radfahrer herausgekommen. Der Radfahrstreifen misst inklusive des Breitstriches 1,75 Meter. Zwischen Parkplätzen rechts und Fahrspur links mit zahlreichen Gelenk- und XXL-Bussen kann es bei sich öffenden Autotüren (Dooring) gefährlich werden. Denn die Busse können nicht ausweichen. Die Mittellinie ist durchgezogen.
Hamburg möchte den Radverkehrsanteil zwar weiterhin verdoppeln, der Staatsrat für Verkehr hat das Ziel aber ins Unendliche verschoben. Radwege, auf denen sich Radfahrer aber nicht einmal überholen können, passen da allerdings nicht zur beachsichtigten Steigerung des Radverkehrsanteil in der Hansestadt.

hamburgize.com / Stefan Warda
Dammtorstraße: Radfahrstreifen und zahleiche Bügel zum Veloparken

hamburgize.com / Frank Bokelmann
Dooring am Radfahrstreifen: Autotüren können Radfahrer gefährden (Bild: Frank Bokelmann)

hamburgize.com / Frank Bokelmann
Dooring am Radfahrstreifen: Autotüren können Radfahrer gefährden (Bild: Frank Bokelmann)

hamburgize.com / Frank Bokelmann
Dooring am Radfahrstreifen: Autotüren können Radfahrer gefährden, vor allem bei gleichzeitigem Überholverkehr durch dicke Linienbusse (Bild: Frank Bokelmann)

hamburgize.com / Stefan Warda
Dammtorstraße: Zum Überholen ist kein Platz auf der Fahrspur, der Bus gerät sonst in den Gegenverkehr. Radfahrer haben das Nachsehen, wenn sie um geöffnete Autotüren den Radfahrstreifen plötzlich verlassen müssen

hamburgize.com / Stefan Warda
Radfahrstreifenbreite 1,75 Meter: Kopenhagens Radwege haben ein Mindestmaß von 2,20 Metern, das Regelmaß für Radfahrstreifen in Deutschland beträgt 2,00 Meter zuzüglich Sicherheitsabstand zu Parkplätzen
Width of cycle lane 1.75 meter


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16. Juni 2010

New Fashionable Cycle Tracks to be Reopened

Neue modische Radwege wieder eröffnet

Wandsbek Markt now under BID this week at a lovely sunny noon


On Friday Hamburgs mayor Ole von Beust will open the new Business Improvement District (BID) in Wandsbek with it´s redesigned cycle tracks. For a period of eighteen months cyclists had to keep clear of Wandsbek Markt while the cycle tracks were interrupted. For cyclists the authorities did not offer a way along the busy main road in the center of the district of Wandsbek.

Cycle tracks have changed it´s color from ordinary hamburgish red to fashionable light dark gray. For some parts of Wandsbek Markt the sidewalks have become wider, and even the cycle tracks are wider than before in some parts. Hopefully in future time cyclists won´t get in conflicts with pedestrians like before. Lot´s of cycle racks have been implemented and invite to visit the shopping center by cycle.

In the first draft the planners suggested narrow and invisible cycle tracks in the same design like those at the famous Jungfernstieg near City Hall. The builders couldn´t be convinced to use cycle lanes. At least the cycle tracks became half visible and wider than in the first sketches.

The Wandsbek BID is second big one in Hamburg after Jungfernstieg where the investors - here the owner of the stores - pay for the new sidewalks and cycle tracks and therefore decide about the dimension and design of the cycle infrastructure.

New bus stop stops cyclists
Another new planning changes the condition of the cycle track in Bergedorf´s center. In front of the shopping center CCB cyclist will get in conflict with pedestrians and bus commuters. Local politicans decided that cyclists and pedestrians will have to share the narrow sidewalk at the future bus stop. Read in Bergedorfer Zeitung: Neuer Bushalt bremst Radfahrer




Some years ago pedestrians overcrowed the cycle tracks
Hard times for cyclists to pass the shopping center area at Wandsbek Markt the last years
Under construction: No way for cyclists, very common in Hamburg. On the traffic sign "Cyclists get off"
DESIGN: The unvisible cycle tracks at Jungfernstieg had been model for the Wandsbek cycle tracks in the BID area
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