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3. April 2023

Paris: Ab September soll es keine Leih-E-Scooter mehr geben

 

 

Paris - © Stefan Warda

 

 

Leih-E-Scooter-Anbieter werden sich ab September aus Paris zurückziehen müssen. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Paris haben bei der Abstimmung eindeutig gegen den Verbleib der Leihtretroller entschieden. Bürgermeisterin Anne Hidalgo wolle das Abstimmungsergebnis berücksichtigen. [ZEIT]


Hamburg: E-Scooter versperren einen Gehweg - © Stefan Warda



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2. April 2023

Paris: Bürgerinnen und Bürger stimmen über Zukunft der Leih-E-Scooter ab

 

 

Paris - © Stefan Warda

 

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Paris sind heute dazu aufgerufen, über die Zukunft von Leihtretrollersystemen in ihrer Stadt abzustimmen. [ZEIT]

 

 

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16. Januar 2023

Paris stimmt über Zukunft von Leihtretrollersystemen ab

 

 Aktualisiert um 13.04 Uhr

© Stefan Warda

 

 

Nach einem Bericht der ZEIT werden die Bürgerinnen und Bürger von Paris dieses Jahr über die Zukunft der Leihtrerollersysteme in ihrer Stadt abstimmen. E-Scooter im Privatbesitz seien von dem am 2. April geplanten Referendum nicht betroffen.


Auch in Hamburg liegen und stehen E-Scooter der Verleihfirmen überall kreuz und quer ungeordnet herum. Das E-Scooter-Chaos mit Verweis auf die gewohnte Duldung der Dominanz der Stehzeuge im Straßenraum und dem Wildparken zu verharmlosen hilft auch nicht weiter.

 

© Stefan Warda

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28. Dezember 2022

"Beleuchtungsoffensive" in Hamburg: Mehr Licht an Rad- und Gehwegen geplant?

 

 

Wann kommt die Beleuchtungsoffensive für Rad- und Gehwege an Hauptstraße? Im Bild Straßenbeleuchtung in Paris - © Stefan Warda

 

 

Hamburg will mit einer "Beleuchtungsoffensive" für mehr Licht an Rad- und Gehwegen sorgen. Das Programm läuft seit 2021 und soll noch bis 2024 andauern. Allerdings scheint im Rahmen dieses Programms keine Nachbesserung an schlecht beleuchteten Rad- und Gehwegen im Verlauf von Straßen geplant zu sein. Es soll sich wohl lediglich um "die bessere Beleuchtung von verkehrswichtigen Verbindungswegen in Wohngebieten, Radwegen sowie Fußwegen in Grünanlagen" handeln. 

Zwar benannte auch das Abendblatt in einem Artikel [] zu der kleinen Anfrage des Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter an die Bürgerschaft zur "Beleuchtungsoffensive" die bisherige Ausrichtung der Hamburger Straßenbeleuchtung auf die Bedürfnisse des Autoverkehrs.


"Die öffentliche Beleuchtung sei in Hamburg im Wesentlichen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Prämisse der autogerechten Stadt entstanden. Fußgänger und Radfahrer hätten dabei kaum eine Rolle gespielt."

 

Die Hamburger Straßenbeleuchtung zielt bislang in der Regel auf die Fahrbahnmitte. Liegen Geh- und Radwege von der Fahrbahn getrennt hinter Stehzeugen, Straßenbäumen und anderen Gehölzen weit abseits der Beleuchtung, sind in Hamburg in der Regel Rad- und Gehwege schlecht auszumachen. Daher verirren sich insbesondere bei Dunkelheit sehr häufig Gehende auf den angrenzenden z.T auch benutzungspflichtigen Radwegen. Betroffen ist u.a. auch die Ludwig-Erhard-Straße.

Eine Verbesserung der Lichtverhältnisse straßenbegleitender Geh- und Radwege wird im Rahmen der "Beluchtungsoofensive" scheinbar nicht angestrebt. Dass es auch anders geht, zeigt z.B. die Stadt Paris



Straßenbeleuchtung in Paris: Trotz Baumkronen sind die Geh- und Radwegbereiche gut ausgeleuchtet - © Stefan Warda

Straßenbeleuchtung in Paris - © Stefan Warda


Meldungen zu gewünschten Beleuchtungsstrecken können über die Funktionspostfächer der Bezirksämter zugestellt werden:
(Bezirksamt Hamburg-Mitte):
mr@hamburg-mitte.hamburg.de
(Bezirksamt Altona):
mr@altona.hamburg.de
(Bezirksamt Eimsbüttel):
mr@eimsbuettel.hamburg.de
(Bezirksamt Hamburg-Nord):
mr@hamburg-nord.hamburg.de
(Bezirksamt Wandsbek):
mr@wandsbek.hamburg.de
(Bezirksamt Bergedorf):
mr@bergedorf.hamburg.de
(Bezirksamt Harburg):
mr@harburg.hamburg.de
 

 

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11. November 2019

Hamburg-Harburg: Umbau der Veloroute 11

Hamburg: Redesign of cycle route in Harburg


Veloroute 11, Hannoversche Straße: Der Radweg auf der Ostseite (Bahnlinie) soll durch einen Radfahrstreifen ersetzt werden. Dieser soll mit einem Kantstein zur Fahrbahn geschützt werden - © Stefan Warda


Protected Bike Lane auf der Hannoverschen Straße

Die im Bezirk Harburg vor dem Regierungswechsel 2001 geplante und 2002 fertiggestellte Veloroute 11 soll ab kommender Woche erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen die Hannoversche Straße im Abschnitt Seevestraße - Neuländer Straße betreffen und bis Juni 2020 andauern. Die vor rund zwanzig Jahren angelegten bzw. erneuerten Radwege sollen entfallen und durch mehr als zwei Meter breite Radfahrstreifen ersetzt werden. Als Besonderheit soll der Radfahrstreifen auf der Ostseite neben der Bahnlinie durch Kanststeine von der Fahrbahn getrennt werden. Somit wird es eine Protected Bike Lane geben, auf der das Nebeneinanderradeln möglich ist.


Auf der Westseite soll es keine Protected Bike Lane geben, weil der Radfahrstreifen überfahrbar bleibe soll. Es soll Stehzeugplätze rechts vom Radfahrstreifen geben.


Veloroute 11, Hannoversche Straße: Radweg auf der Westseite (HHA-Betriebshof) soll durch Radfahrstreifen ersetzt werden. Tempo 60 war nach 2001 von Innensenator Schill eingeführt worden - © Stefan Warda

Veloroute 11, Hannoversche Straße: Hinweise zur Baustelle an der Hannoverschen Brücke - © Stefan Warda


Die weitere Planung sieht auch den Umbau des nördlch anschließenden Teilstücks der Hannoverschen Straße bis zur Kreuzung mit der Nartenstraße vor. Auch dort sollen die bestehenden Radwege entfallen und durch Radfahrstreifen ersetzt werden. Die Kreuzung am Übergang zur Alten Harburger Elbbrücke soll zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden (fünfarmige Kreuzung Nartenstraße / Hannoversche Straße / Neuländer Hauptdeich / Brücke des 17. Juni / Alte Harburger Elbbrücke).


Veloroute 11, Hannoversche Straße: Im Abschnitt bei Marschwinkel sorgt ein Gebrauchtwagenhändler für Konflikte - © Stefan Warda

Veloroute 11, Hannoversche Straße zwischen Nartenstraße und Neuländer Straße: Die Betonsteinoberfläche wurde durch Baumwurzeln beschädigt - © Stefan Warda

Veloroute 11, Hannoversche Straße / Nartenstraße: An dieser Kreuzung ist ein Kreisverkehr geplant - © Stefan Warda


Die Veloroute 11 war vor zwanzig Jahren hochmodern und hatte für die damalige Zeit mehrere Besonderheiten aufzuweisen. Es gab an der Kreuzung mit der Neuländer Straße eigene Lichtsignale für den Radverkehr, vorgezogene Haltelinien und einen Schutzstreifen in der Linksabbiegespur vor der Kreuzung mit der Nartenstraße. Die nun zur Anwendung kommende Lösung mit von der Fahrbahn durch Kantsteine abgetrennte Radfahrstreifen gab es schon in den 1990er Jahren in Paris - damals allerdings mit noch sehr schmalen Radspuren.


Paris, Quai de Jemmapes: Protected Bike Lane, 1999 - © Stefan Warda

Paris, Quai de Jemmapes: Protected Bike Lane, 2007 - © Stefan Warda

Paris, Boulevard de la Chapelle: Protected Bike Lane, 2014 - © Stefan Warda


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16. Mai 2017

Vélib´: Paris will Leihradflotte zum Jahresanfang 2018 komplett umstellen

Paris to change it´s bike share fleet in 2018
Aktualisiert am 17.05.2017

© Stefan Warda


Nach einem Bericht von THE LOCAL will die Stadt Paris den Anbieter für das bekannte Leihradsytem "Vélib´" wechseln. Zehn Jahre nach Einführung des "Vélib´" hat die Stadt Paris neue Pläne. Anfang 2018 sollen die 20.000 Räder von JCDecaux und deren 1.200 Leihstationen entfernt werden. Gleichzeitig soll der neue Betreiber Smoove sein System aufbauen.



Paris, Vélib´-Einführung - © Stefan Warda

© Stefan Warda

Für die etwa 300.000 Abonnements-Kunden werden mit dem Systemwechsel zusätzliche Neuerungen eintreten. Vermutlich wird das Preissystem geändert, da zukünftig 30 Prozent der neuen Flotte elektrisch unterstützt fahren sollen. Am Leihradsystem werden möglicherweise weitere Umlandgemeinden partizipieren. Und mit dem neuen Vélib´-Modell soll die Vandalismusrate von derzeit 70 Prozent auf 15 Prozent gesenkt werden.


© Stefan Warda

Paris: Zerstörtes "Vélib´" - © Stefan Warda

Das "Vélib´" war Vorbild für das wenige Jahre später eingeführte stationsgebundene Hamburger Leihradsystem "StadtRAD". Der bevorstehende Betreiberwechsel in Paris dürfte auch für die Hamburger interessant sein. Denn der Vertrag der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation mit der Deutschen Bahn für das "StadtRAD" läuft demnächst aus und soll neu ausgeschrieben werden. Ähnlich wie in Berlin könnte es auch in Hamburg zu einem Wechsel vom gewohnten Leihradsystembetreiber zu einem neuen anbieter kommen. Für regelmäßige Nutzer könnte es mit dem Anbieterwechsel zu vorübergehenden oder dauerhaften Einschränkungen kommen. Zukünftig sollen in Hamburg ähnlich wie in Norderstedt auch Cargobikes in die Leihradflotte aufgenommen werden. Für alle, die ein Lastenrad an ihrem Wohnort nicht sicher unterstellen können und bislang auf den Kauf eines Lastenrades verzichten, wäre ein weiteres Leihangebot sehr sinnvoll.


Ausleihbares Lastenrad aus Norderstedt - © Stefan Warda



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27. September 2016

Paris: Sperrung der Seineuferstraße zunächst für sechs Monate als Verkehrsversuch

Paris: One big step further to the human scale city


Paris, Voie Georges Pompidou - © Stefan Warda


Laut SPIEGEL bleibt der Abschnitt der Seineuferstraße im Pariser Stadtzentrum zunächst für weitere sechs Monate für den MIV gesperrt. Dies habe éine Mehrheit im Pariser Stadtrat gestern beschlossen.

Bürgermeisterin Anne Hidalgo und die Befürworter des Verkehrsexperiments wollen mit der Sperrung des Voie Georges Pompidou den Autoverkehr in der Metropole zurückdrängen, um somit die Luftschadstoffe schrittweise zu senken. Falls das Experiment glückt und die früheren Nutzer der Schnellstraße ihr Verkehrsverhalten ohne weitere Nachteile für die Stadt ändern, könnte Paris mit der Rückgewinnung einer Schnellstraße für die Menschen ein Vorbild für viele Städte der Welt werden, auch für Deutschland.


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25. September 2016

Paris: Morgen entscheidet der Stadtrat über die Zukunft der Seineuferstraße

Paris: Tomorrow city council will take a decision on car traffic along river Seine

© Stefan Warda


Nach dem heutigen autofeien Sonntag soll der Stadtrat morgen über die zukünftige Nutzung der Seineuferstraße im Stadtzentrum entscheiden. Wird der etwa drei Kilometer lange Abschnitt der Straße zukünftig dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt, oder aber vorerst probeweise für nur sechs Monate? Wird der Autoverkehr, rund 40.000 Fahrzeuge am Tag, im Fall einer Sperrung auf andere Innenstadtstraßen ausweichen, oder werden die Autofahrer auf andere Verkehrsmittel umsteigen? Die Stadt steht vor einer möglicherweise mutigen Entscheidung.


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6. September 2016

"Paris Plages": Wird das Seine-Ufer dauerhaft autofrei?

"Paris Plages": Is the bank of river Seine going to be car-free?


© Stefan Warda


Jedes Jahr im Sommer ist die nördliche Uferstraße entlang der Seine im Herzen der französischen Metropole mehrere Wochen für den Autoverkehr gesperrt. Paris Plages lädt dann zum Flanieren und Entspannen ein, wo ansonsten der Autoverkehr tobt und lärmt. Nach Plänen der Bürgermeisterin Anne Hidalgo soll der Uferbereich entlang der Seine dauerhaft zurückerobert werden für eine lebenswertere Stadt, so ein Bericht des SPIEGELs. Ende September wird der Stadtrat darüber entscheiden, ob die Straße, die unter Georges Pompidou im Zeichen der autogerechten Stadt angelegt wurde, zukünftig Fußgängern und Radfahrern vorbehalten bleiben wird. Die Automobilistenlobby läuft Sturm gegen die Pläne, für die Stadt wäre es eine Bereicherung, wenn der Uferbereich im historischen Stadtzentrum dauerhaft begehbar wäre. Paris steht vor einem mutigen Entschluss.

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

Auch Hamburg täte die Reduzierung des Autoverkehrs gut, z.B. am Alsterufer. Wir warten schon lange auf die angekündigten Verbesserungen für den Straßenzug An der Alster, die im Rahmen des Alsterachsenkonzepts durchgeführt werden sollen. Vielleicht hilft der Plan für das Seine-Ufer, auch in Hamburg die Alsteruferstraße lebenswerter zu gestalten.


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3. Oktober 2013

Stadtverkehr der Zukunft mit E-Bikes und Leihradsystemen

Future Urban Transport with E-Bikes and Bike Rental Systems

Aktualisiert am 04.10.2013
ARTE-TV XENIUS


Das Wissens-Magazin X:enius auf Arte TV widmet sich dem Stadtverkehr der Zukunft. Welche Möglichkeiten bieten Pedelics, E-Bikes, Lastenräder und Leihradsysteme. Beispiele aus Paris, Utrecht und Deutschland. Sehenswert . . . 


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29. Oktober 2012

Der Herbst ist da

Autumn has come

hamburgize.com / Stefan Warda


Der Herbst ist da. Hatten wir vor einer Woche noch unser Lieblingsshirt aus dem Schrank geholt fühlen wir uns heute auf dem Rad mit Handschuhe, Mütze und Schal besonders wohl.
Viel Spaß beim Radeln.

hamburgize.com / Stefan Warda

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28. August 2012

Protest per Pedal: Critical Mass

Protest with pedal: Critcal Mass

hamburgize.com / Stefan Warda


Nächsten Freitag Abend treffen sich irgendwo in Hamburg vermutlich mehr als tausend Radfahrer, die alle das gleich wollen: Zusammen für ein bis zwei Stunden gemeinsam durch Hamburg radeln und einfach nur auf sich aufmerksam machen wollen. "Das Gefühl, von Rädern umgeben auf der Straße zu fahren, angstfrei, ist großartig", berichtete die taz über die letzte Ausfahrt Ende Juli. Und weiter: "Konkret geht es darum, von den Radwegen, die oft zu eng und meistens in einem erbärmlichen Zustand sind, wegzukommen, auf die Straße." 

 Critical Mass gibt es in Hamburg mit Unterbrechungen schon seit Ende der 1990er Jahre, doch mittlerweile sind die monatlichen gemeinsamen Touren durch die Stadt so beliebt wie nie zuvor. Der Treffpunkt wird am Freitag auf der Homepage von Critical Mass bekannt gegeben.

"Es ist nicht das Ziel einer Critical Mass, den motorisierten Straßenverkehr zu blockieren - dafür sorgt dieser tagtäglich selbst." (Critical Mass)

Ein ähnliches Anliegen wie die Anhänger der Critical Mass-Bewegung verfolgen die Freunde von Vélorution, die mehrere Ableger in Frankreich haben.


Vélorution in Paris

hamburgize.com / Stefan Warda

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