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12. Januar 2023

Hamburg: Grundinstandsetzung der Georg-Wilhelm-Straße (auch Veloroute 11) soll nächste Woche beginnen

 

 Aktualisiert am 13.01.2023

Veloroute 11, Georg-Wilhelm-Straße: Piktogrammkette und Kampffahrer - © Stefan Warda


 

 

Der Georg-Wilhelm-Straße steht eine seit langem geplante Grundinstandsetzung bevor. Am 16. Januar sollen die Arbeiten beginnen und im Herbst 2025 abgeschlossen sein.

 

Die Fahrbahn und die Nebenflächen der Georg-Wilhelm-Straße seien laut der Mobilitätswendebehörde nach jahrzehntelanger Nutzung sanierungsbedürftig und müssen instandgesetzt werden. Neben der Instandsetzung des gesamten Straßenraumes inklusive der Geh- und Radwege, Stehzeuge-Lagerplätze und der Fahrbahn, sollen auch die Trinkwasser- und die Straßenentwässerungsleitungen erneuert werden. Der gesamte Straßenraum soll neu gestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität sowie die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu verbessern. Der bestehende unbeleuchtete Radweg in Richtung Norden soll wiederhergestellt werden. Für Radfahrende in Richtung Süden soll ein Radfahrstreifen hergestellt werden. Dieser soll teilweise mit sogenannten Protektionselementen baulich von der Fahrbahn abgetrennt werden. Ziel sei es, die Georg-Wilhelm-Straße für alle Verkehrsteilnehmende sicherer und komfortabler zu gestalten und die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Zugleich sollen erneuerte Versorgungsleitungen weiterhin eine zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen. Die grundlegende Instandsetzung soll abschnittsweise durchgeführt werden und voraussichtlich im Herbst 2025 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahmen sollen am Montag, 16. Januar im südlichen Bereich der Georg-Wilhelm-Straße beginnen.

 

Zwischen Gert-Schwämmle-Weg und König-Georg-Deich war die Georg-Wilhelm-Straße bislang auch eine Variante der Veloroute 11. Mit dem Umbau der Georg-Wilhelm-Straße wird Hamburgs längster Straßenabschnitt mit Piktogrammkette verloren gehen. Die Meldung zu einer "gewünschten Beleuchtungsstrecke" für den bislang unbeleuchteten Radweg auf der Ostseite der Georg-Wilhelm-Straße ist heute an das Bezirksamt Mitte rausgegangen.


Veloroute 11, Georg-Wilhelm-Straße: Bisheriger unbeleuchteter Radweg und Gehweg auf der Ostseite sollen nach Umbau wieder hergestellt werden - © Stefan Warda


 

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28. Dezember 2022

"Beleuchtungsoffensive" in Hamburg: Mehr Licht an Rad- und Gehwegen geplant?

 

 

Wann kommt die Beleuchtungsoffensive für Rad- und Gehwege an Hauptstraße? Im Bild Straßenbeleuchtung in Paris - © Stefan Warda

 

 

Hamburg will mit einer "Beleuchtungsoffensive" für mehr Licht an Rad- und Gehwegen sorgen. Das Programm läuft seit 2021 und soll noch bis 2024 andauern. Allerdings scheint im Rahmen dieses Programms keine Nachbesserung an schlecht beleuchteten Rad- und Gehwegen im Verlauf von Straßen geplant zu sein. Es soll sich wohl lediglich um "die bessere Beleuchtung von verkehrswichtigen Verbindungswegen in Wohngebieten, Radwegen sowie Fußwegen in Grünanlagen" handeln. 

Zwar benannte auch das Abendblatt in einem Artikel [] zu der kleinen Anfrage des Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter an die Bürgerschaft zur "Beleuchtungsoffensive" die bisherige Ausrichtung der Hamburger Straßenbeleuchtung auf die Bedürfnisse des Autoverkehrs.


"Die öffentliche Beleuchtung sei in Hamburg im Wesentlichen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Prämisse der autogerechten Stadt entstanden. Fußgänger und Radfahrer hätten dabei kaum eine Rolle gespielt."

 

Die Hamburger Straßenbeleuchtung zielt bislang in der Regel auf die Fahrbahnmitte. Liegen Geh- und Radwege von der Fahrbahn getrennt hinter Stehzeugen, Straßenbäumen und anderen Gehölzen weit abseits der Beleuchtung, sind in Hamburg in der Regel Rad- und Gehwege schlecht auszumachen. Daher verirren sich insbesondere bei Dunkelheit sehr häufig Gehende auf den angrenzenden z.T auch benutzungspflichtigen Radwegen. Betroffen ist u.a. auch die Ludwig-Erhard-Straße.

Eine Verbesserung der Lichtverhältnisse straßenbegleitender Geh- und Radwege wird im Rahmen der "Beluchtungsoofensive" scheinbar nicht angestrebt. Dass es auch anders geht, zeigt z.B. die Stadt Paris



Straßenbeleuchtung in Paris: Trotz Baumkronen sind die Geh- und Radwegbereiche gut ausgeleuchtet - © Stefan Warda

Straßenbeleuchtung in Paris - © Stefan Warda


Meldungen zu gewünschten Beleuchtungsstrecken können über die Funktionspostfächer der Bezirksämter zugestellt werden:
(Bezirksamt Hamburg-Mitte):
mr@hamburg-mitte.hamburg.de
(Bezirksamt Altona):
mr@altona.hamburg.de
(Bezirksamt Eimsbüttel):
mr@eimsbuettel.hamburg.de
(Bezirksamt Hamburg-Nord):
mr@hamburg-nord.hamburg.de
(Bezirksamt Wandsbek):
mr@wandsbek.hamburg.de
(Bezirksamt Bergedorf):
mr@bergedorf.hamburg.de
(Bezirksamt Harburg):
mr@harburg.hamburg.de
 

 

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5. Juli 2013

Abschaffung der Dynamo-Pflicht

Abolition of Compulsory Dynamo




Offenbar fällt die Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung unkomplizierter aus als bislang vermutet. Die Abschaffung der Dynamopflicht erfordert nicht zwingend Akkubeleuchtung, sondern lässt sogar batteriebetriebenere Lichter zu. Dazu die heutige Pressemeldung der Senatskanzlei:


Auf Initiative von Hamburg hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung in die von der Bundesregierung vorgelegten vielfältigen Änderungen zur Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eine weitere Änderung eingefügt, die endlich die veraltete Dynamo-Pflicht abschafft. Künftig können Fahrräder für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte entweder mit einem Dynamo oder mit einer Batterie oder mit einem wiederaufladbaren Akku ausgerüstet sein. 

Alles ist möglich

In der Praxis werden bereits seit Jahren vielfach nur noch Batterie- oder Akku-Leuchten verwendet. Daneben musste nach der veralteten Vorschrift der StVZO trotzdem immer ein Dynamo am Fahrrad vorhanden sein. Dieser alte Zopf wird jetzt abgeschnitten; Fahrradfahrer haben nun die freie Wahl, mit welcher Energiequelle sie Scheinwerfer und Schlussleuchte am Fahrrad betreiben wollen. Die Bundesregierung arbeitet seit Jahren an einer Neuregelung der Rechtsvorschriften zur Fahrradbeleuchtung, hat aber bisher keinen Vorschlag dazu vorgelegt. Hamburg ist deswegen jetzt aktiv geworden und hat dafür gesorgt, dass eine moderne und praxisgerechte Rechtsvorschrift zur Fahrradbeleuchtung in die StVZO aufgenommen wird.

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