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5. Oktober 2023

Hamburg-Bergedorf: Alte Holstenstraße soll umgestaltet werden

 

 

Alte Holstenstraße / Vierlandenstraße / Sachsenstraße: Fußgängerzone mit Radweg - © Stefan Warda

 

 

Die Alte Holstenstraße in Bergedorf soll umgestaltet werden. Das Bezirksamt Bergedorf hatte dazu die Möglichkeit einer Beteiligung angeboten. Die Fußgängerzone wird vermutlich das bisherige Kopfsteinpflaster verlieren, aber vermutlich auch den in Form eines Radwegs gestalteten Asphaltstreifen.

 

Alte Holstenstraße: Fußgängerzone mit Radweg - © Stefan Warda

Alte Holstenstraße / Vierlandenstraße / Sachsenstraße: Der Radweg in der Fußgängerzone ist direkt mit dem Radweg aus der Vierlandenstraße verbunden - © Stefan Warda

 

 

Nach der Neugestaltung von Kupferhofterrassen und Serrahnstraße soll mit der Umgestaltung der Alten Holstenstraße ein nächster Schritt in der Entwicklung der Innenstadt folgen. Das Vorhaben soll im Kontext des im Juni präsentierten Innenstadtkonzepts und des bereits etablierten Zukunftsbilds Serrahn 2030+ stehen, welches in den Jahren 2014/2015 im Rahmen eines intensiven Beteiligungsverfahrens entwickelt worden war. Diese Zukunftsbilder sollen als Leitlinie für die städtebauliche Entwicklung des Bergedorfer Hafens und seiner Umgebung dienen. Der Fokus der Umgestaltung soll auf der Schaffung einer hochwertigen Aufenthaltsqualität liegen, die die zentrale Lage zwischen Bergedorfer Innenstadt und Lohbrügge sowie die Wassernähe berücksichtigen soll. 

 

 

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27. Dezember 2021

Hamburg: Teile der Schauenburgerstraße und der Kleinen Johannisstraße sollen Fußgängerzone werden

Hamburg: New pedestrian zones near city hall planned


Schauenburgerstraße / Große Johannisstraße: Versuchversuch von 2019 - © Stefan Warda


Im Hamburger Rathausquartier sind neue Fußgängerzonen geplant. Laut Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sei geplant, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Rathausquartiers zu sichern und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Mehr Platz für Gehende sowie die ansässigen Gastronomiebetriebe solle entstehen. Dazu sollen vor allem die zentralen Straßenzüge im Bereich der Kleinen Johannisstraße und in Teilen der Schauenburgerstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt werden. Auch außerhalb dieses Bereichs solle der fließende und ruhende Verkehr reduziert werden. Der Senat hat jetzt die Grundlage für die Beteiligung der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer an der Umgestaltung mit der Rechtsverordnung zur Einrichtung eines BID (Business Improvement District) geschaffen.


Kleine Johannisstraße / Rathausstraße: Verkehrsversuch von 2019 - © Stefan Warda

Die Planungen knüpfen an den Verkehrsversuch der Initiative Altstadt für alle! an, der 2019 in der Schauenburgerstraße und der Kleinen Johannisstraße durchgeführt wurde.


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1. August 2021

Dortmund: Missglückte Fußgängerzone vor dem Hauptbahnhof

Dortmund: Failed pedestrian zone in front of central station
 

Dortmund, Königswall: Fußgängerzone - © Stefan Warda

 

Nur "Radfahrer frei" - doch was in Dortmund alles durch eine Fußgängerzone fahrt . . .

ÖV-Nutzende könnten sich eigentlich freuen: Die Stadt Dortmund wollte möglicherweise den Hauptbahnhof besser mit der Innenstadt verbinden und die Wege für Gehende vom Bahnhof zu Büros und Einaufsmöglichkeiten erleichtern. Ein Teilstück des Königswalls (Teil der B54) wurde als Fußgängerzone deklariert. Immerhin dürfen Radfahrende die Fußgängerzone passieren - Dortmund ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "fahrradfreundlicher Städte" in NRW. Doch neben Radfahrenden fahren auch zahlreiche andere Fahrzeuge quer durch die Fußgängerzone. Etwas scheint da nicht zu stimmen . . .

 

 

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5. Februar 2021

Hamburg: Verkehrsversuch "Ottensen macht Platz" erhält Auszeichung

Hamburg: German transport planning award

 

Bahrenfelder Straße, Verkehrsversuch "Ottensen macht Platz" - © Stefan Warda
 

 

Der Verkehrsversuch Ottensen macht Platz wurde mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis 2020 ausgezeichnet. 

Im Rahmen des Verkehrsprojekts "Ottenssen macht Platz war von September 2019 bis Februar 2020 der Durchgangsverkehr auf einigen Ottenser Straßen ausgesperrt. Die entsprechenden Straßen waren versuchsweise Fußgängerzonen - Lieferverkehre (und weitere wenige Ausnahmen) temporär erlaubt. Nach einer Klage wurde das Projekt vorzeitig beendet. Dennoch wurde das Projekt deutschlandweit beachtet und bekannt. Die Jury hob hervor, dass das Projekt in seiner Dimension und Tragweite bislang deutschlandweit einmalig war.

"Das komplexe Projekt zeigt, wie es gelingen kann, im vorhandenen planungsrechtlichen Rahmen vom Verkehrsversuch zu einer dauerhaften Lösung zu gelangen. Dafür braucht es Mut, auch im Umgang mit den Konflikten! Der Quartiersbezug bietet eine flächenhaft wirksame Lösung. Für den Umgang mit dem ruhenden Verkehr ist es gelungen, einen tragfähigen Lösungsansatz zu finden, der bundesweit in Bestandsquartieren in dieser Konsequenz so noch nicht umgesetzt wurde."

 

"Ottensen macht Platz": Ottenser Hauptstraße ohne Stehzeuge - © Stefan Warda

 

Ab dem Frühjahr soll sich ein Projketteam mit der Fortentwicklung des Verkehrsversuchs beschäftigen. Ab April sollen die Straßen des Verkehrsversuchsgebiets zum neuen Bewohnerparkgebiet Ottensen zählen.

 

Vor vier Jahren wurde der umstrittene Umbau der Osterstraße mit den "Schutzstreifen" durch den Deutschen Verkehrsplanungspreis gewürdigt.

 

 

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9. August 2019

Verkehrsversuch Altstadt für alle: Fußgängerzone auf Zeit im Rathausquartier

Hamburg: Test for life sized city close city hall


Kleine Johannisstraße / Rathausstraße: Verkehrsversuch Fußgängerzone - © Stefan Warda


Auf Initiative von "Altstadt für alle!" wurde gestern das fußgängerfreundliche Rathausquartier eingeweiht.

Straßenteile der Schauenburgerstraße und Lleinen Johannisstraße sind nun frei von Stehzeugen. Die neue Fußgängerzone ist als Verkehrsversuch angelegt und befristet bis Ende Oktober. Nach gemeinsamer Prüfung des Konzepts durch die zuständigen Behörden konnten Rahmenbedingungen für das ursprünglich umfangreicher geplante Modellprojekt vereinbart werden.


© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda


Die Szene im Verkehrsversuchsfeld mutet an wie ein groß ausgedehnter "Parking Day". Schon 2016 wurde für die Aktion "Parking Day" in der Kleinen Johannisstraße Fläche als lebendiger Stadtraum genutzt, der üblicherweise Stehzeugen vorbehalten ist.


Parking Day 2016 in der kleinen Johannisstraße: Die Initiatoren hatten sozusagen den Verkehrsversuch mit der Fußgängerzone vorweggenommen - © Stefan Warda


Ein weiterer Verkehrsversuch soll noch dieses Jahr in Ottensen starten: Ottensen macht Platz! Falls sich die Verkehrsversuche bewähren, könnte es hoffentlich in Hamburg auch dauerhaft weitere Straßenzüge geben, die nicht von Stehzeugen dominiert werden.


© Stefan Warda



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