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26. Mai 2022

Kopenhagen will Parkraumbewirtschaftung deutlich ausweiten

 

 

Kopenhagen: Karte zu den bisherigen und geplanten Parkzonen - © Københavns Kommune

 

 

Die Stadt Kopenhagen will ihre Parkraumbewirtschaftung bis 2023 weiter ausdehnen. Fünfzehn neue Parkzonen sollen zwischen Dezember und März 2023 eingerichtet werden.

Kopenhagen will mit Parkzeitbegrenzungen dauerparkende Stehzeuge vertreiben. In sieben neuen Parkzonen wurde die Parkdauer auf drei Stunden begrenzt. Somit sollen dauerparkende Stehzeuge Gebietsfremder aus Wohngebieten ferngehalten werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen und Abstimmungen für die weiteren geplanten Parkzonen.

 

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5. Februar 2021

Hamburg: Verkehrsversuch "Ottensen macht Platz" erhält Auszeichung

Hamburg: German transport planning award

 

Bahrenfelder Straße, Verkehrsversuch "Ottensen macht Platz" - © Stefan Warda
 

 

Der Verkehrsversuch Ottensen macht Platz wurde mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis 2020 ausgezeichnet. 

Im Rahmen des Verkehrsprojekts "Ottenssen macht Platz war von September 2019 bis Februar 2020 der Durchgangsverkehr auf einigen Ottenser Straßen ausgesperrt. Die entsprechenden Straßen waren versuchsweise Fußgängerzonen - Lieferverkehre (und weitere wenige Ausnahmen) temporär erlaubt. Nach einer Klage wurde das Projekt vorzeitig beendet. Dennoch wurde das Projekt deutschlandweit beachtet und bekannt. Die Jury hob hervor, dass das Projekt in seiner Dimension und Tragweite bislang deutschlandweit einmalig war.

"Das komplexe Projekt zeigt, wie es gelingen kann, im vorhandenen planungsrechtlichen Rahmen vom Verkehrsversuch zu einer dauerhaften Lösung zu gelangen. Dafür braucht es Mut, auch im Umgang mit den Konflikten! Der Quartiersbezug bietet eine flächenhaft wirksame Lösung. Für den Umgang mit dem ruhenden Verkehr ist es gelungen, einen tragfähigen Lösungsansatz zu finden, der bundesweit in Bestandsquartieren in dieser Konsequenz so noch nicht umgesetzt wurde."

 

"Ottensen macht Platz": Ottenser Hauptstraße ohne Stehzeuge - © Stefan Warda

 

Ab dem Frühjahr soll sich ein Projketteam mit der Fortentwicklung des Verkehrsversuchs beschäftigen. Ab April sollen die Straßen des Verkehrsversuchsgebiets zum neuen Bewohnerparkgebiet Ottensen zählen.

 

Vor vier Jahren wurde der umstrittene Umbau der Osterstraße mit den "Schutzstreifen" durch den Deutschen Verkehrsplanungspreis gewürdigt.

 

 

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14. Februar 2020

Zu viele Stehzeuge in Hamburg: Neues Parkraummanagement für Schanzen- und Karolinenviertel

Hamburg: New car parking regulation at Sternschanze and Karolinenviertel


Schulterblatt: Hohe Parkraumauslastung - © Stefan Warda


Wegen zu vieler Stehzeuge soll ab dem 15. April ein neues Parkraummanagement im Schanzen- (Hamburg-Altona) und Karolinenviertel (Hamburg-Mitte) eingeführt werden. Untersuchungen des Landesbetrieb Verkehr (LBV) hatten ergeben, dass die sog. Parkraumauslastung in vielen Straßen bei mehr als 90 Prozent liege, so das Abendblatt. Beide Stadtteile sollen zu Bewohnerparkzonen werden. Anwohner können sich gegen eine Jahresgebühr von den Parkgebühren von zwei Euro je Stunde befreien lassen.


Schulterblatt: Hohe Parkraumauslastung - © Stefan Warda

Lediglich während der berüchtigten G20-Veranstaltung im Jahr 2017 war die Parkraumauslastung in beiden Stadtteilen sehr gering.


Schulterblatt: Geringe Parkraumauslastung während G20 - © Stefan Warda

Schulterblatt: Geringe Parkraumauslastung während G20 - © Stefan Warda


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13. August 2019

Hamburg: Landesbetrieb Verkehr erwägt Parkraumbewirtschaftung für Schanze und Karoviertel

Hamburg: Finally less free car parking
Aktualisiert um 19:45 Uhr

Bartelsstraße ganz ohne "Parkdruck": G20-Großversuch machte es vor zwei Jahren möglich - © Stefan Warda


Der Landesbetrieb Verkehr (LBV) erwägt die Einführung der Parkraumbewirtschaft im Schanzen- und Karolinenviertel in den Bezirken Altona und Mitte. Seit gestern werden Anwohnende der Gebiete über die Pläne des LBV per Briefpost informiert.


Bartelsstraße mit "Parkdruck" - © Stefan Warda

Bartelsstraße ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda

Bartelsstraße mit "Parkdruck" - © Stefan Warda

Bartelsstraße ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda

Bartelsstraße mit "Parkdruck" - © Stefan Warda


Hintergrund der möglichen Einführung einer Parkraumbewirtschaftung für die Sternschanze und das Karolinenviertel sei eine Untersuchung, bei der festgestellt wurde, dass insbesondere werktags durch Pendelnde und Touristen der Großteil aller öffentlichen Stellplätze belegt seien. Dementsprechend häufig würden Stehzeuge ordnungswidrig abgestellt. Abends und am Wochenende würden Gastronomiebesuchende und Kulturinteressierte die öffentlichen Stellplätze belegen. Die Untersuchung habe im Karolinenviertel ergeben, dass zwischen 9.00 Uhr morgens und 4.00 nachts stets neunzig Prozent der Stellplätze ausgelastet seien. In der Sternschanze seien die Parkstände bis ca. 21.00 Uhr belegt. Die Parksituation für die Bewohnenden werde dadurch erheblich erschwert und ein vermeidbarer Parkplatzsuchverkehr erzeugt. Die geplante Maßnahme soll den "Parkdruck" verringern und dafür sorgen, dass Anwohnende sowie Kurzzeitparkende, wie z.B. Restaurantbesuchende, leichter einen Platz für Stehzeuge finden.

 
Susannenstraße ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda


Susannenstraße mit "Parkdruck" - © Stefan Warda


Deshalb hat der LBV in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsausschuss Hamburg-Altona und Vertretern des selbigen Ausschusses im Bezirk Hamburg-Mitte ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Sternschanze und das Karolinenviertel erarbeitet. Mit diesem Konzept wird vorgeschlagen, zwei Bewohnerparkzonen mit Parkscheinpflicht einzurichten.

Die Anwohnenden haben die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Dabei werde ein grundsätzliches Feedback zum Bewohnerparken abgefragt. Des Weiteren können die Anwohnenden eine persönliche Einschätzung zum "Parkdruck" zu verschiedenen Zeiten abgeben. Darüber hinaus sollen für die Anwohnenden Druckexemplare bei allen LBV-Standorten, im Tschaikowsky-Haus (Vor dem Holstentor 2) und in der Haspa-Filiale (Schulterblatt 58) bereit liegen. 


Schulterblatt ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda

Schulterblatt mit "Parkdruck" - © Stefan Warda

Schulterblatt ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda

Schulterblatt mit "Parkdruck" - © Stefan Warda

Schulterblatt ohne "Parkdruck" - © Stefan Warda

Schulterblatt mit "Parkdruck" - © Stefan Warda


Während des G20-Verkehrsversuchs vor zwei Jahren hatten die Anwohnenden des Schanzen- und Karolinenviertel ausreichend Gelegenheit die Straßenräume ohne "Parkdruck" zu erleben. Dieses einmalige Erlebnis mit stehzeugefreien Stadträumen wird sich durch das Parkraumbewirtschaftungskonzept allerdings nicht wiederholen. Erst der G20-Verkehrsversuch ließ die Schönheit der Straßenräume - eben ohne Stehzeuge - bestens zur Geltung kommen. Das wäre auch das einzige, was positiv an dem Großversuch war.


Turnerstraße ohne "Parkdruck": G20-Großversuch machte es vor zwei Jahren möglich - © Stefan Warda


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