23. Mai 2026

Trotz "Masterplan Parken": Rellinger Straße in Hamburg vor Grundschule kinderfreundlich umgestaltet

 

Aktualisiert um 21.56 Uhr

Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

 

Mehr Aufenthaltsqualität vor der Schule Rellinger Straße 

Die Rellinger Straße in Hamburg-Eimsbüttel war ab Januar 2026 zwischen Spengelweg und Grädener Straße umgebaut worden. Der ursprünglich für Sommer 2025 geplante Umbau war aus politischen Gründen aufgeschoben worden. Für den geplanten "Masterplan Parken" sollten bis zu einer endgültigen Erfassung aller Stehzeuge-Plätze Hamburgs keine Stehzeuge-Plätze anderweitig umgenutzt werden.

Anfang Mai wurde der mittlerweile doch noch umgebaute Abschnitt offiziell eingeweiht. Im Bereich vor dem Eingang der Schule Rellinger Straße wurde der MIV ausgeschlossen. Dem Radverkehr wurde eine Trasse zwischen Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie Hochbeeten freigehalten. Es sollen insgesamt 31 ehemalige Stehzeugeplätze umgewandelt worden sein.

 

Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

Rellinger Straße 11 - © Stefan Warda

Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

Rellinger Straße 16 - © Stefan Warda

Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

Rellinger Straße 15 - © Stefan Warda

 

Grundlage der Maßnahme war ein Beschluss der Bezirksversammlung, der an Ideen aus dem Projekt „Superbüttel“ der Initiative "Kurs Fahrradstadt" sowie der Arbeit aus dem Elternrat der Schule anknüpfte. Mit dem Umbau sollen die Verkehrssicherheit für Schulkinder erhöht und die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Das Verfahren soll vom Bezirksamt von einem umfangreichen Beteiligungsprozess begleitet werden, um Nachbarschaft, Gewerbetreibende, Schulpersonal und Familien sowie lokale Initiativen in den Planungsprozess einzubeziehen. 

Langfristig sei weiterhin geplant, die gesamte Rellinger Straße im Rahmen des Bezirksroutenkonzepts als Fahrradstraße umzuwandeln. 

 

 

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