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8. Oktober 2020

Kopenhagen beschleunigt Radverkehr

 Copenhagen reached goals to reduce travelling times for cyclists


Kopenhagen, Amagerbrogade: Breitere Radwege seit dem jüngsten Umbau - © Stefan Warda


Die Fahrradstadt Kopenhagen ist ihrem Ziel näher gekommen, die auf Wegen mit dem Fahrrad zurückgelegten Reisezeiten innerhalb der Stadt zu reduzieren. Die durchschnittliche Fahrzeit mit dem Rad auf allen untersuchten Strecken ist von 15,7 Minuten im Jahr 2011 auf 14,1 Minuten im Jahr 2019 gesunken. Auf der Verbindung zwischen dem südlichen Stadtteil Amager und dem Stadtzentrum wurde die Fahrzeit sogar um 3,5 Minuten verkürzt. Der Erfolg auf dieser Strecke (zwischen Sundbyvester Plads und Kongens Nytorv) hängt mit der Einrichtung einer grünen Welle für Radfahrende und dem Umbau der Amagerbrogade zusammen, auf der die Radwege zuletzt deutlich verbreitert wurden. Dadurch können höhere Verkehrsmengen auf den Radwegen bewältigt und Konflikte zwischen langsameren und schnelleren Radfahrenden weitgehend vermieden werden.

 

Kopenhagen, Amagerbrogade: Breitere Radwege seit dem jüngsten Umbau - © Stefan Warda

Kopenhagen, Amagerbrogade: Breitere Radwege seit dem jüngsten Umbau - © Stefan Warda

 

2014 hatte die Stadt Kopenhagen sich das Ziel gesetzt, die Reisezeiten innerhalb der Stadt per Rad, Bus oder Auto zu reduzieren.


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12. November 2019

Es brauchte viel Mut für die Fahrradstadt Kopenhagen

It took a lot of courage to city of cyclists of Copenhagen


Kopenhagen, Havnegade: echter Radweg - © Stefan Warda


Vertretern von Städten aus aller Welt besuchen Kopenhagen. Sie wollen in praktischer Anschauung sehen, wie umweltfreundlicher Verkehr gut funktionieren kann. Ein ZDF-Team durfte dabei sein, wie Kopenhagens Stadtarchitektin Camilla van Deurs den Besuchern erklärt, dass es Mut und Entschlossenheit braucht, eine Stadt lebenswert und radverkehrsgerecht zu gestalten.

Der Ausbau unserer Fahrradwege war deswegen so erfolgreich, weil wir sie auf die Straße verlegt haben. Es ist einfach, sie in Parkanlagen anzulegen, wo sie keine Autos stören. Es braucht viel Mut bei Planern und Lokalpolitikern, Autos Platz wegzunehmen.

Kopenhagen, Gothersgade: Echter Radweg - © Stefan Warda

Kopenhagen, Nørrebrogade: Echter Radweg - © Stefan Warda


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23. August 2019

Neuer Maßstab: Die echte Fahrradstadt Utrecht wendet derzeit pro Einwohner und Jahr 100 Euro für den Radverkehr auf

Utrecht - real city of cyclists


Utrecht, Einfahrt zum weltgrößten Fahrradparkhaus an der Centralstation - © Stefan Warda


Robin Schäfer vom WDR-Quarks-Team besuchte die Fahrradstadt Utrecht und sprach dort mit Frans Jan von Rossem, verantwortlich für die Radverkehrsplanung der Stadt.
In seinem Podcast geht es um darum, wie Utrecht zu einer Weltklasse-Fahrradstadt wurde und was den Unterschied zu sogenannten "fahrradfreundlichen Städten" in Deutschland (beispielsweise Köln) macht.

Einige Besonderheiten aus dem Sendebeitrag:
  • Fahrradgarage der Stadtverwaltung hat 2.000 Fahrradstellplätze
  • Utrecht hat das weltweit größte Fahrradparkhaus der Welt unter dem Hauptbahnhof mit 12.500 Stellplätzen neben weiteren Parkhäusern am Hauptbahnhof
  • Utrecht hat als einzige Stadt weltweit ein Parkleitsystemfür den Radverkehr
  • 40.000 Radfahrer nutzen täglich den verkehrsreichsten Radweg der Niederlande in Utrecht
  • 100 Euro pro Einwohner und Jahr wendet die Stadt für den Radverkehr auf
  • Es gibt in der Regel breite (echte!) Radwege 
  • Radwege sollen wenn nötig für den dreispurigen Radverkehr ausgebaut werden

Utrecht, Radverkehrsparkleitsystem - © Stefan Warda


Interessant: Utrechts Radverkehrskoordinator ist überzeugt, dass selbst bei anderen politischen Mehrheiten das jetzt Erreichte nicht wieder beseitigt werden wird, die Fahrradstadt also nicht wieder zur autogerechten Stadt zurückentwickelt werden wird.

Ein Lob an Robin Schäfer für den Autokorrektur-Verkehrs-Podcast.


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15. April 2019

Echte Fahrradstadt Houten: "Der Himmel im Himmel"

Real city of cyclists Houten: "Heaven of heaven"


Houten - © Stefan Warda


In keiner Stadt der Welt werden so viele Wege mit dem Rad zurückgelegt wie in der niederländischen Stadt Houten. Angesichts verstopfter Straßen, schlechter Luft in unseren Städten und Stillstand in der Verkehrspolitik suchte ein ZDF-Team nach Alternativen zu Deutschlands überwiegend autogerechten Städten und wurde in den Niederlanden fündig. Die von rund 50.000 Menschen bewohnte Stadt Houten wurde so angelegt, dass alle Ziele in der Stadt am schnellsten mit dem Rad erreicht werden können. Elterntaxis sind absolut überflüssig.

Manche Menschen sagen: Wenn die Niederlande der Himmel für Radfahrer sind, dann ist Houten der Himmel im Himmel.

Gemäß der sonderbaren Ausreden, die deutsche Politiker vorbringen, um den Status Quo im Verkehrssektor zu wahren, müsste Houten eine Stadt der (Auto-)"Verkehrsschikanen" sein, die Planung "ideologische Verbotspolitik" oder "eine ideologisch geprägte und gegen den Autoverkehr ausgerichtete Politik". Die Niederländer sehen es sicherlich anders.


Houten - © Stefan Warda


Die Bevölkerungszahl der Stadt Houten ist in etwa vergleichbar mit der von Hattingen (ca. 55.000 Einwohner), Wolfenbüttel (ca. 52.000 Einwohner), Emden (ca. 52.000 Einwohner) oder Kleve (ca. 50.000 Einwohner).




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6. Oktober 2018

"Handshake" für fahrradfreundlichere Städte: Amsterdam, Kopenhagen und München wollen zehn europäischen Städten Hilfestellung geben

"Handshake": Amsterdam, Copenhagen and Munich to help ten European cities on their way to more cycle friendly cities


Kopenhagen, Dronning Louises Bro - © Stefan Warda


Vertreter von dreizehn europäischen Städten trafen diese Woche zum ersten Mal in Kopenhagen zusammen, um sich gegenseitig zu noch besseren Fahrradstädten zu inspirieren. Amsterdam, Kopenhagen und ausgerechnet München gelten im Rahmen des Projekts "Handshake" als Mentorenstädte für zehn ausgewählte euopäische Städte: Bordeaux, Brügge, Cadiz, Dublin, Krakau, Helsinki, Manchester, Rom, Riga und Turin. Neben den Städten sind auch Organisationen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen Teilnehmer des neu gegründeten Konsortiums, die den internationalen Wissensaustausch stärken und in den Städten noch mehr Menschen zu Radfahrenden zu verwandeln wollen.


München, Radverkehr auf der Hackerbrücke - © Stefan Warda

München: Typischer benutzungspflichtiger Fakeradweg im Dooringbereich (hier Arnulfstraße) - © Stefan Warda

München: Fakeradweg mit Benutzungszwang - © Stefan Warda



Das Projekt "Handshake" wird vollständig aus einem EU-Förderprogramm finanziert und soll in den nächsten dreieinhalb Jahren laufen. Die Stadt Kopenhagen hofft dabei von Amsterdams Erfahrungen im Umgang Fahrradstellplätzen, Fahrradstationen, verwaisten Fahrrädern bzw. Schrotträdern zu profitieren.


Amsterdam, Fahrradstellplätze am Hauptbahnhof - © Stefan Warda


Übrigens will die Stadt Kopenhagen für das Jahr 2019 rund zehn Millionen Euro für den Ausbau des Radverkehrs bereitstellen. Das entspricht etwa 16,40 Euro pro Einwohner.



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28. Januar 2018

Echte Fahrradstädte: Houten und Nimwegen lohnenswerte Ziele in den Niederlanden

Real cities for cyclists: Houten and Nijmegen worth to visit in the Netherlands this year
Aktualisiert am 29.01.2018

Nijmegen, Stationsplein: "Fietsstad 2016" - © Stefan Warda


Wem "fahrradfreundliche Städte" oder "Radlhauptstädte" am Heimatort auf den Leim gehen, dem sei ein Besuch im Land der echten Fahrradstädte empfohlen. Für Freunde des Radfahrens sind die Niederlande immer ein lohnenswertes Ziel. Mit zwei besonderen Ereignissen warten die Niederlande dieses Jahr auf radaffine Besucher: Nimwegen übernimmt die Rolle der Europäischen Umwelthauptstadt (European Green Capital) von der Vorgängerstadt Essen. Damit bietet Nimwegen drei Jahre in Folge ein besonderes Ereignis zum Thema Radverkehr. Nachdem die 175.000 Einwohner große Universitätsstadt nahe der Grenze zu Deutschland im Jahr 2016 als "Fietsstad" (Fahrradstadt) durch den niederländischen Radfahrerverband "Fietsersbond"ausgezeichnet worden war, bewirtete Nijmegen letztes Jahr die internationale Fachkonferenz "Velo-city". 2018 kann Nimwegen als Umwelthauptstadt zeigen, was es in Essen im letzten Jahr noch nicht zu sehen gab: echte, vollendete Radschnellwege und insgesamt eine gute Radverkehrsinfrastruktur.


Nimwegen, Ziekerstraat: Große Teile der Innenstadt sind autofrei und mit einem Pollersystem gegen Wildfahrer gesichert - © Stefan Warda

In der weitgehend autofreien Innenstadt Nimwegens ist mit wenigen Ausnahmen das Fahrradfahren erlaubt. Insbesondere am Bahnhof gibt es ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten für das Fahrrad. Neben bewachtem Fahrradparken gibt es mehrere weitere unbewachte Fahrradabstellanlagen, die an Ausmaß in großes Staunen versetzen angesichts der Einwohnerzahl Nimwegens.


Nimwegen, Tweede Walstraat: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda


Folgende Orte sind zur Besichtigung empfohlen:
  • Nationales Fahrradmuseum Velorama (Waalkade 107) 
  • Fahrradparkhaus Marienburg (Bewachtes Fahrradparken gratis)
  • Fahrradparkhäuser am Bahnhof (Fietstransferium Stieltjesstraat, bewachte Fahrradstation unter dem Stationsplein, Abstellanlage auf dem Stationsplein)
  • Campusbaan - Radschnellweg Richtung Universität
  • Snelbinder - Brücke über die Waal zwischen Stieltjesstraat und Bahnhof Nijmegen-Lent
  • RijnWaalPad - Radschnellweg Nijmegen - Arnhem

Nimwegen, Waalkade 107: Velorama - © Stefan Warda

Nimwegen, Velorama - © Stefan Warda

Nimwegen, Fahrradparkhaus Marienburg - © Stefan Warda

Zugang zur bewachten Fahrradstation unter dem Stationsplein - © Stefan Warda

Zugang zur bewachten Fahrradstation unter dem Stationsplein - © Stefan Warda

Nimwegen, Stieltjesstraat: Fietstransferium - © Stefan Warda

Nimwegen, Campusbaan: Radschnellweg zwischen Bahnhof und Universität - © Stefan Warda

Nimwegen, reger Verkehr an der Universität - © Stefan Warda

Nimwegen, Snelbinder: Teil des Radschnellwegs "Rijnwaalpad" (F1 / F325) zwischen Nimwegen und Arnheim - © Stefan Warda

Nimwegen, Radschnellweg "Rijnwaalpad": Eisenhowertunnel - © Stefan Warda

Overbetuwe, Radschnellweg "Rijnwaalpad" - © Stefan Warda

Nimwegen, Radschnellweg "Rijnwaalpad": Wegweisung - © Stefan Warda


Für die Anreise aus Deutschland mit Bahn und Rad gibt es mehrere Möglichkeiten:
Aus dem Rhein-Ruhr-Metropolgebiet mit dem Regionalexpress bis Kleve (z.B. ab Düsseldorf). Von dort mit dem Rad bis Nijmegen auf den Spuren zukünftiger oder schon vorhandener Bahntrassenradwege über Kranenburg und Groesbeek.
Aus dem Rhein-Ruhr-Metropolgebiet mit dem Regionalexpress bis Arnhem (Zustiege z.B. in Düsseldorf, Duisburg), von dort mit Umstieg weiter nach Nijmegen oder per Rad auf dem Radschnellweg Rijnwalpad.
Aus dem Rhein-Ruhr-Metropolgebiet mit dem Regionalexpress nach Venlo (Zustiege z.B. in Hamm, Hagen, Wuppertal, Düsseldorf, Mönchengladbach), von dort mit der Regionalbahn weiter nach Nijmegen.
Aus Norddeutschland reisen Radfahrer mit der Fernbahn über Osnabrück / Deventer oder Duisburg / Arnhem an.



Houten, Onderdoor: Bahnhof - © Stefan Warda


Die zweite Stadt, die dieses Jahr im Rampenlicht des Radverkehrs steht, ist die 50.000 Einwohner große Stadt Houten nahe der alten Universitätsstadt Utrecht. Houten erhielt für 2018 die Auszeichnung als "Fietsstad". Houten ist sehenswert wegen des besonderen verkehrs- bzw- städteplanerischen Konzepts. Die basierend auf kleinen Dorfkernen erst ab den 1970er Jahren entwickelte Stadt hat einen sehr hohen Radverkehrsanteil. Die Wege für Radfahrer und Autofahrer sind weitgehend getrennt. Die sternförmig ins Stadtzentrum führenden Radwege sind gegenüber querenden Straßen bevorrechtigt. Für Autofahrer gibt es eine Ringstraße um die Stadt. Von einem Stadtteil zu einem anderen müssen Autofahrer immer über die äußere Ringstraße fahren. Somit ist das Stadtzentrum autofrei.


Houten, Stadtzentrum - © Stefan Warda

Houten - © Stefan Warda

Houten, Onderdoor: Wirtschaftsverkehr - © Stefan Warda

Houten, Fietstransferium - © Stefan Warda

Houten, Fietstransferium - © Stefan Warda

Houten, Fietstransferium: Direkter Zugang zu den Bahnsteigen - © Stefan Warda

Houten, Fietstransferium - © Stefan Warda

Houten: Vorfahrt für den Radverkehr - © Stefan Warda

Houten: Vorfahrt für den Radverkehr - © Stefan Warda


Houten ist über Radschnellwege mit der Nachbarstadt Utrecht verbunden (Richtung Bahnhof und Richtung Universität).


© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda


Folgende Orte sind zur Besichtigung empfohlen:
  • Fietstransferium (Fahrradparkhaus am Bahnhof)
  • Bahnunterführung Fortweg (im Verlauf des Radschnellwegs Richtung Utrecht Universität)



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23. Oktober 2017

Bicycle Account 2016: Aktuelle Fakten zur Fahrradstadt Kopenhagen

Bicycle account 2016: Facts and targets of city of cyclists of Copenhagen
Aktualisiert um 16:31 Uhr

Kopenhagen, Søtorvet - © Stefan Warda


Was der Fortschrittsbericht zur Radverkehrsstrategie in Hamburg ist, das ist in etwa der alle zwei Jahre erscheinende Bicycle Account der Stadt Kopenhagen. Der Bicycle Account berichtet wie gewohnt seit 2004 über die Zielsetzungen der Kopenhagener Radverkehrspolitik und die jeweils erreichten Erfolge oder ggf. auch Misserfolge.

Vor wenigen Tagen wurde die neueste Ausgabe in englischer Übersetzung veröffentlicht. Der Bicycle Account 2016 sei in allen Städten, die sich "fahrradfreundlich", "Fahrradstadt", "Radlhauptstadt" oder ähnlich nennen, zur Lektüre empfohlen.

Dass die Fahrradstadt Kopenhagen noch lange nicht am Ziel ist, sagt die Kopenhagener Planerin Marie Kåstrup zur FR: "Wir sind niemals fertig." Wie eine historisch gewachsene Stadt zu einer Fahrradstadt wird, weiß die Planerin: "Man muss den zur Verfügung stehenden Platz gewichten. Und den Platz den Autofahrern wegnehmen.“ Das "Radverkehrskonzept" der CDU Hamburg ist demnach vollkommen ungeeignet, Hamburg näher an Kopenhagener Verhältnisse anzugleichen. Die CDU möchte schließlich den bisherigen Bestand des Stehzeugeraums festschreiben ("Bestandsschutz für Pkw-Parkplätze") - ganz anders als die Praxis in Kopenhagen. Ohnehin sei für die CDU Hamburg nicht mit einer Fahrradstadt Kopenhagen vergleichbar. Lieber möchte die CDU Hamburg mit Paris verglichen haben statt mit Kopenhagen. Wenn der CDU bewusst wäre, dass für das Pariser Leihradsystem "Vélib`" mehrere Tausende Parkplätze wegfielen, käme dieser gewünschte Bezug bestimmt auch nicht mehr in Frage.


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27. November 2016

"Aktuell fehlt in Deutschland der politische Wille fürs Rad"

"Currently the political will for the bike is missing in Germany"


Utrecht, Jaarbeursplein: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda

Münsters Planer holt sich Ideen aus der Fahrradstadt Utrecht

Der WDR begleitete Münsters Radverkehrsplaner bei einem Besuch in der Fahrradstadt Utrecht, um neue Idee für Stadt Münster mitzunehmen.  Doch während Utrecht für vier Jahre ein Etat von 180 Millionen Euro für den Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung stehen, muss sich Münster im gleichen Zeitraum mit zehn Millionen Euro begnügen. Ideen wird Münsters Planer sicherlich mitgenommen haben, umsetzen wird er sie in seiner Stadt wohl nicht können.
In Deutschland ist Münster als Fahrradstadt führend, hier wäre sie wohl nur Mittelmaß.


WDR - Lokalzeit Münsterland
Den himmelweiten Unterschied zwischen der Fahrrstadt Utrecht und der Stadt Münster belegt die Ausrüstung, mit der der deutsche Planer und die niederländische Planerin in Utrecht radfahren [WDR Lokalzeit Münsterland]



Der Schlusssatz des Fernsehbeitrags fasst die Problematik, mit der Städte in Deutschland im Vergleich mit den Niederlanden zu kämpfen haben, zusammen.
Aktuell fehlt in Deutschland der politische Wille fürs Rad.

Utrecht, Vredenburg: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda



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