26. Februar 2021

Hamburg: Ab Montag Umleitung für die Velorouten in der Mönckebergstraße

 

Aktualisiert um 21:55 Uhr

Steinstraße - © Stefan Warda

 

Ab Montag soll die Mönckebergstraße für Busse, Taxis und Radverkehr gesperrt werden. Radfahrende im Verlauf der Velorouten 7, 8 und 9 werden sich dann andere Wege suchen müssen. Als Alternativstrecke wurden Steinstraße und Speersort umgebaut. Noch müssen Radfahrende sich die Umleitungsstrecke nicht mit dem Buslinenverkehr teilen. Das Miteinander wird anders sein. In der Mönckebergstraße gilt Tempo 25, in der Steinstraße und am Speersort Tempo 50 . . . 

 

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße - © Stefan Warda

Steinstraße: Radfahrende werden hier mitten zwischen den Bussen radeln - © Stefan Warda

Steinstraße: Und schon ein Geisterradler . . . - © Stefan Warda

 

 

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24. Februar 2021

Hamburg: Veränderungen für bestehende Veloroute 10 auf der Veddel und in Kirchdorf

Hamburg: Existing cycle route to be improved

Aktualisiert um 15:30 Uhr 

Veloroute 10, Sieldeich / Tunnelstraße: Dieser Abschnitt soll Fahrradstraße werden - © Stefan Warda

 

Die Veloroute 10 (Rathaus - Hafencity - Neue Elbbrücke - Veddel - Wilhelmsburg - Harburg - zukünftig verlängert nach Neugraben) soll im Bereich Veddel verändert werden. Neben einer leicht geänderten Führung im Bereich des Wilhelmsburger Platzes sollen im Verlauf von Sieldeich und Veddeler Brückenstraße Fahrradstraßen statt der vorhandenen Tempo-30-Zonen eingerichtet werden (mit Freigabe für den MIV). Der stellenweise vorhandene Kopfsteinpflasterbelag soll erntfernt werden. Der Radweg an der Rampe zwischen Veddeler Marktplatz und Hoovestieg soll erneuert werden. Die Baumaßnahme soll noch in diesem Jahr beendet werden.


Veloroute 10, Wilhelmsburger Platz: Zukünftig soll die Veloroute östlich am Rande des Platzes verlaufen - © Stefan Warda

Veloroute 10, Veddeler Brückenstraße / Hoovestieg: Der Radweg soll einer Breite von drei Metern erhalten - © Stefan Warda

Veloroute 10, Veddeler Brückenstraße / Veddeler Marktplatz: Das Ausbauende soll an der Kreuzung erreicht werden- © Stefan Warda

 

Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll ein weiterer Streckenabschnitt eine neue Führung bekommen. In Kirchdorf soll die Veloroute 10 zukünftig über die breite Otto-Brenner-Straße verlaufen. Dort sollen Radfahrstreifen angelegt werden. Die bisher dort vorhandenen Fakeradwege wurden überwiegend schon beseitigt.


Zukünftige Veloroute 10, Otto-Brenner-Straße: Ehemaliger Fakeradweg - © Stefan Warda


 

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23. Februar 2021

Hamburg: Bezirk Eimsbüttel kennzeichnet seine schlechte Infrastruktur mit "Fairness Zone"

Hamburg: Eimsbüttel marks poor infrastructure with "Fairness Zone"

 Aktualisiert um 22:31 Uhr

Bundesstraße / Isebek-Park: Verkehrsversuch "Fairness Zone" - © Stefan Warda

 

Seit letzter Woche sind im Bezirk Eimsbüttel missglückte Verkehrsanlagen für den Rad- und Fußverkehr mit der Aufschrift "Fairness Zone" gekennzeichnet. Es handelt sich um Bereiche an der Hoheluftbrücke und entlang des Kaifuradwegs (Isebek-Park, z.T auch noch Veloroute 3). Die Maßnahme wird als "Verkehrsversuch" geführt.

 

"Fairness Zone" - © Stefan Warda

Veloroute 3, Isebek-Park / Bogenstraße: Radweglücke gekennzeichnet als "Fairness Zone" - © Stefan Warda

 

Bundesstraße / Kaifuradweg: Fehlende Aufstellflächen - © Stefan Warda

Kaifuradweg / Schwimmbadeingang: Radweglücke - © Stefan Warda

Kaifuradweg / Bundesstraße: Radwegende - © Stefan Warda

Kaifuradweg / Hoheluftbrücke: Designradweg - © Stefan Warda

Grindelberg / Hoheluftbrücke (Ausgang U Hoheluftbrücke) - © Stefan Warda

 

 

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22. Februar 2021

Hamburg: Freihafenelbbrücke soll für Sanierung drei Jahre gesperrt werden

 

Freihafenelbbrücke - © Stefan Warda

 

Ab Januar 2022 soll die Freihafenelbbrücke für drei Jahre wegen einer anstehenden Sanierung gesperrt werden. Auch für Radfahrende sei dann eine Umleitung vorgesehen.

 

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21. Februar 2021

Hamburg-St. Georg: Weniger Benachteiligung für Radfahrende geplant durch Fahrradstraße An der Alster

Hamburg: Cycle street at An der Alster?
Aktualisiert um 14:27 Uhr

An der Alster: Nebenfahrbahn soll gemäß Beschluss der Bezirksversammlung Mitte Fahrradstraße werden - © Stefan Warda


Immer noch kein Veloroutenstandard für zukünftige Velorouten 5 und 6 entlang An der Alster

Das Radfahren im Verlauf der zukünftigen Velorouten 5 und 6 entlang der Straße An der Alster in St. Georg ist kein Vergnügen. Der Zweirichtungsradweg nahe des Außenalsterufers entspricht nicht den Anforderungen an Velorouten. Er ist zu schmal und weist zahlreiche Konfliktstellen mit Gehenden (und auch anderen Radfahrenden) auf. So gibt es keine Aufstellflächen für kreuzende Rad- und Fußverkehre, z.B. hinüber zur Lohmühlenstraße. Zudem beeinträchtigt ein unmittelbar angrenzendes Eiscafe die Verkehrssicherheit erheblich. Bislang blieb der Abschnitt An der Alster und Schwanenwik vom Alsterfahrradachsenkonzept noch ausgespart, obwohl er einer der am meisten frequentierten Radverkehrsachsen in ganz Hamburg ist. Die Zählstelle nahe der Gurlittinsel verzeichnet seit Jahren regelmäßig neue Radfahrendenrekorde. Seit Änderung der Verkehrsführung auf der anderen Straßenseite im Jahr 2018 zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Zählstelle am Zweirichtungsradweg von mehr einpendelnden als auspendelnden Radfahrenden passiert wird. 


Bezirk Mitte wünscht Fahrradstraße für die Nebenfahrbahn

Der Bezirk Mitte favorisiert nun eine Fahrradstraße für die Nebenfahrbahn auf der Häuserseite im Verlauf der Straße An der Alster. Nun muss die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende den Beschluss der Bezirksversammlung auf Einrichtung einer Fahrradstraße prüfen.

 

Seit 2018 neue Verkehrsführung stadtauswärts

Die Radverkehrsführung im Straßenzug An der Alster wurde Ende 2018 deutlich verändert. Radfahrende im Verlauf der geplanten Velorouten 5 und 6 werden stadtauswärts am Ende des Ferdinandstors vom benutzungspflichtigen Radweg auf die Nebenfahrbahn An der Alster geleitet. Der bisherige Radweg Richtung Holzdamm (und weiter Richtung Alstertwiete) wurde entfernt. Radfahrende, die dem geplanten Verlauf der Veloroute folgen wollen, nutzen bis Holzdamm die Nebenfahrbahn und wechseln dort signalgeschützt auf die andere Straßenseite auf den Zweirichtungsradweg. Die Kreuzungssituation der Nebenfahrbahn An der Alster mit dem Holzdamm wurde entsprechend angepasst. Eine vorgezogene gelbe Haltelinie soll den Verkehr aus dem Holzdamm zurückhalten, damit Radfahrende aus der Nebenfahrbahn freie Bahn haben.

 

An der Alster / Holzdamm: Hinter dem Absperrband verlief eimal ein benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

 


Ab der Kreuzung an der Alster / Holzdamm wurde der Radweg auf dem Grünstreifen stadtauswärts teilweise entfernt und die Vorfahrtregelung im Nebenfahrbahnbereich geändert. Die Nebenfahrbahn auf der Häuserseite nahe der Alstertwiete ist nun gegenüber der von der Hauptfahrbahn verschwenkenden Fahrspur vorfahrtberechtigt. Radfahrenden wird somit die Fahrt auf der Häuserseite der  Straße An der Alster erheblich erleichtert. Erst ein Stück hinter der Kreuzung mit der Querstraße Alstertwiete zweigt der nunmehr nicht mehr benutzungspflichtige Radweg von der Fahrbahn nach lonks auf den Grünstreifen ab. Der Radweg auf dem Grünstreifen endet kurz vor der Kreuzung mit der Schmilinskystraße. Radfahrende, die dort auf die Fahrbahn wechseln wollen, müssen den Verkehr abwarten.

Im weiteren Verlauf stadtauswärts wurde ein Teilstück des Radwegs auf der Häuserseite beseitigt. Ab der Schmilinskystraße müsen Radfahrende zunächst auf der Nebenfahrbahn fahren. Einige Meter weiter gibt es eine Aufleitung auf den ab dort benutzungspflichtigen Radweg. Mit etwas Glück kann dort auf den Radweg gewechselt werden, wenn die Aufleitung nicht durch Wildparker blockiert ist. Die bisherige Radverkehrsführung war relativ unglücklich: Rad- und Gehweg waren beide viel zu eng. Es kam zwangsläufig zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Gehenden.

Der Radweg auf dem Grünstrefen zwischen Nebenfahrbahn und Hauptfahrbahn war schon immer extrem fragwürdig. Immerhin hatte die Straßenverkehrsbehörde nun ein Einssehen und entfernte den Radwegzwang. Diesem war schließlich nicht zu folgen. Es gab und gibt keine Verbindungen zu den Querstraßen. Vom Grünstreifenradweg rechts ab in die Gurlittstraße besteht keine Ableitung. Und umgekehrt besteht aus der Gurlittstraße auf den Radweg keine Aufleitung. Radfahrende, die von An der alster in die Gurlittstraße abbiegen wollten, mussten also schon seit Jahrzehnten auf der Fahbrahn fahren - trotz früher angeordnetet Radwegpflicht. Radfahrende, die aus der Gurlittstraße rechts in An der alster abbiegen, haben keine chance auf den Radweg zu gelangen. Sie hatten nur die Möglichkeit die Nebenfahrbahn zu benutzen. Daher war eine Radwegpflicht absolut unsinnig.

Vor der Verkürzung des Radwegs auf dem Grünstreifen gab es auch für Radfahrende, die von der Alstertwiete auf An der alster abbogen, keine Chance auf den Grünstreifenradweg zu gelangen - trotz des Radwegzwangs.

Drei Testfahrten nach dem Umbau auf der Nebenfahrbahn ergaben ein durchmischtes Bild: Bei einer Fahrt drängten sich fünf Pkw sehr eng ohne ausreichenden Seitenabstand vorbei, bei der nächsten blieb der folgende Pkw hinten und führte eine Fahrzeugkolonne an, bei der dritten folgten keine weiteren Fahrzeuge. Zum regelkonformen Radfahren auf der Fahrbahn zählt in Hamburg immer noch viel Selbstvertrauen: Wer nicht von Autofahrenden, die ohne ausreichenden Seitenabstand sich das Überholen erzwingen wollen, bedrängt werden will, muss auf der Nebenfahrbahn An der Alster mittig Radeln. Zu den Stehzeugen am Fahrbahnrand muss wegen der Dooringgefahr ohnehin ein ausreichender Seitenabstand gewählt werden.

Die anvisierte Fahrradstraße würde die bislang vorhandene Benachteiligung für Radfahrende im Straßenzug An der Alster abmildern. Stadtauswärts bekämen Radfahrende mittels einer Fahrradstraße deutlich Vorrang gebenüber dem Autoverkehr, der dort sicherlich - u.a. wegen der Hotels und den Zufahrten zur Gurlittstraße, Schmilinskystraße und Alstertwiete - nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. Nur wer dort in Fahrbahnmitte radelt, hat bislang die Cnace, regelwidrig Engüberholende sich vom Leib zu halten. Die Fahrradstraße würde der Nebenfahrbahn Tempo 30 bescheren. Radfahrende dürften zudem nebeneinanderradeln. Würde die Straßenseite vor den Häusern für den Radverkehr stadtauswärts an Attraktivität gewinnen, würde dies den überlasteten, schmalen und kurvigen Zweirichtungsradweg entlasten und zu mehr Verkehrssicherheit führen.



 
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