29. Juni 2019

Hamburg: Lessingtunnel bis 30. September für Fuß- und Radverkehr gesperrt

Hamburg: Lessingtunnel closed due to track constructions

Julius-Leber-Straße / Max-Brauer-Allee, Baustelle - © Stefan Warda


Wegen Bauarbeiten an Gleisanlagen und Brückenelementen bleibt der Lessingtunnel zwischen Altona und Ottensen bis Ende September auch für den Fuß- und Radverkehr gesperrt. Ab dem 1. Oktober sollen Radfahrende den Tunnel wieder nutzen dürfen.


Julius-Leber-Straße / Max-Brauer-Allee, Baustelle - © Stefan Warda


Seit der Tunnelsperrung hat das Radverkehrsaufkommen am Paul-Nevermann-Platz erheblich zugenommen. Rechtzeitig vor der Lessingtunnelsperrung wurden die verblassten Markierungen des provisorischen Radwegs zwischen Bahnhof Altona und dem Busbahnhof erneuert, um so Konflikte immerhin abzumildern.


Paul-Nevermann-Platz: provisorischer Radweg - © Stefan Warda


Paul-Nevermann-Platz: provisorischer Radweg - © Stefan Warda

Paul-Nevermann-Platz: provisorischer Radweg - © Stefan Warda


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27. Juni 2019

Vision Zero: Beifahrerpflicht für Lkw in StVO verankern

Vision zero: Second driver on trucks

Ghostbike nach tödlichem Verkehrsunfall mit LKW-Beteiligung - © Stefan Warda


Fortlaufende oftmals tödlich ausgehende Unfälle mit Radfahrenden, die von LKW-Fahrern "übersehen" werden, schreien nach Abhilfe. Die von Verkehrsminsiter Andreas Scheuer bisher eingeleiteten Maßnahmen greifen bislang leider nicht. Dem Bundesverkehrsministerium liegt nun ein Vorschlag zur Änderung der StVO vor, der demnächst Abhilfe schaffen könnte: LKWs sollten innerorts nur noch mit Beifahrern unterwegs sein, die den sog. "toten Winkel" einsehen. Damit würden auch ältere und ausländische Fahrzeuge einbezogen, die vorläufig (noch) nicht mit Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet werden. Der Vorschlag ist eine ernsthafte Antwort auf das Ziel Vision Zero.


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19. Juni 2019

Hamburg: Stadtreinigung modernisiert Fahrzeugpark

Sanitation Hamburg with cargobikes
Aktualisiert um 13:09 Uhr
Cargobike für die Stadtreinigung Hamburg - © Stefan Warda


Die Stadtreinigung Hamburg modernisiert ihren Fahrzeugpark. Neu im Einsatz sind große e-Cargobikes von URBAN ARROW.


Cargobike für die Stadtreinigung Hamburg - © Stefan Warda

Cargobike für die Stadtreinigung Hamburg - © Stefan Warda




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15. Juni 2019

"Fahr ein schöneres Hamburg": Limboradweg An der Alster

Hamburg: Limbo for cyclists


An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda


Die Behörde für Inneres und Sport (BIS) probt auf dem Radweg An der Alster in St. Georg ein neues Konzept. Neben dem reinen Radfahren wird zusätzlich die Geschicklichkeit der Radfahrenden gefordert. Bis Ende August dürfen Radfahrende beim Befahren des benutzungspflichtigen Radwegs stadtauswärts Richtung Schwanenwik sich im Limbo üben. Die Maßnahme ist Teil der Kampagnen "Hamburg gibt Acht" und "Fahr ein schöneres Hamburg". Ziel sei es; Fahrradfahren in Hamburg noch besser zu machen.


An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

An der Alster 6, Limboradweg - © Stefan Warda

© Stefan Warda


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Verkehrsunsicherheit in der "Fahrradstadt" Hamburg: "Ist mein Papa als nächstes dran?"

Again in Hamburg: Rule breaking lorry driver killed cyclist


An der Alster / Lohmühlenstraße, Die In - © Stefan Warda


Gestern missachtete ein Lkw-Fahrer ein Rotlicht an der Hauptverkehrsstraße An der Alster und tötete dadurch einen Radfahrer, der bei Grünlicht die sechspurige Fahrbahn kreuzte. Der 52-jährige Radfahrer verstarb wenig später im Krankenhaus an schweren Kopfverletzungen. Nach dem schweren Unfall am Holstenkamp im März mit tödlichem Ausgang wurde gestern wieder ein Radfahrer Opfer eines Lkw-Fahrers, der die Verkehrsregeln missachtete.


An der Alster / Lohmühlenstraße, Ghostbike - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße, Schweigeminute - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße, Die In - © Stefan Warda


Heute gedachten etwa 60-80 Bürger dem Menschen, der Opfer eines unmenschlichen Verkehrssystems wurde. Mit einer Schweigeminute, zu der die Polizei den Straßenverkehr an der Straße An der Alster unterbrach, gedachten sie an den verstorbenen Vater. Anschließend legten sie sich zu einem Die In auf die regennasse Fahrbahn, von der die Polizei zwei Spuren abgesperrt hatte.


Nach Unfall An der Alster / Lohmühlenstraße: "Ist mein Papa als nächsten dran" - © Stefan Warda

Nach Unfall An der Alster / Lohmühlenstraße: "Ist mein Papa als nächstes dran" - © Stefan Warda

An der Alster / Lohmühlenstraße - © Stefan Warda


Eine Sprecherin des ADFC forderte heute gegenüber dem NDR angesichts des neuen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang Konsequenzen vom Senat und den Straßenverkehrsbehörden und erinnerte an die Vision Zero.

Wir fordern, dass die Politik und die Straßenverkehrsbehörden die Vision Zero - also das Ziel Null Verkehrstote auf Hamburgs Straßen - als oberstes Planungsziel bei allen Straßenverkehrsplanungen vornimmt. Wir fordern weiterhin: Wenn Unfälle passieren, dass dann analysiert wird, wäre es durch Infrastruktur oder durch eine andere Ampelschaltung oder ähnliches möglich, diese Unfälle komplett zu verhindern.



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