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9. September 2026

Verkehrsversuch in Hamburg-Altona: Die etwas andere Stresemannstraße

 

 Aktualisiert am 10.09.2026

Stresemannstraße: Neuer Radfahrstreifen stadtauswärts - © Stefan Warda

 

 

Neuer Verkehrsversuch auf der Stresemannstraße im Bereich um die Sternbrücke

Seit Wiedereröffnung der Stresemannstraße nach dem Einbau der neuen Sternbrücke stehen im Bereich der Sternbrücke jeweils nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung für den MIV zur Verfühung. Dies hängt mit dem noch andauernden Rückbau der Umleitungstrasse für die Versorgungsleitungen der Verbindungsbahn zusammen. Noch verlaufen die Kabelstränge provisorisch oberirdisch entlang der Max-Brauer-Allee, der Stresemannstraße und der Eifflerstraße. Solange die Pfeiler im Straßenraum untergebracht sind, kann die Stresemannstraße auch noch nicht endgültig wiederhergestellt werden. 

Diesen Zeitraum nutzt die Mobilitätswendebehörde für einen Verkehrsversuch mit neuen eigenständigen Radverkehrsanlagen. Vor dem Umbau der Sternbrücke wurden Radfahrende in Fahrtrichtung Innenstadt zwischen Stresemannstraße 118 sowie der Kreuzung mit der Mistralstraße sowie stadtauswärts zwischen Eifflertstraße und Oelkersallee auf dem Gehweg unter extremst beegnten Verhältnissen gemeinsam mit Gehenden geführt (Gehwegbenutzungspflicht Verkehrszeichen 240). Zwischen Einbauten und Sondernutzungen gab es z.T. lichte Breiten für den Geh- und Radverkehr von nur etwa einem Meter. 

Mit dem Verkehrsversuch entsteht stadteinwärts ab Stresemannstraße 118 bis zur Kreuzung mit der Max-Brauer-Allee ein baulicher Radweg getrennt vom Gehweg. Zwischen Max-Brauer-Allee und Mistralstraße wird eine Protected-Bike-Lane eingerichtet. Stadteinwärts wurde zwischen Eifflerstraße und Oelkersallee ein Radfahrstreifen eingerichtet. Die Bushaltestellen an der Sternbrücke wurden / werden so verlegt, dass es nun keine Konflikte mit Busfahrgästen und dem Radverkehr mehr gibt. 

Der Verkehrsversuch soll aufzeigen, ob auch dauerhaft nach Rückbau der provisorischen Versorgungsleitungstrasse der Deutschen Bahn je eine Fahrspur für den MIV ausreichen könnte und somit die nun eingerichteten neuen Radverkehrsanlagen in irgendeiner Form bestehen bleiben könnten. 

 

 

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6. September 2026

Hamburg: Brücke Entenwerder soll morgen eröffnet werden

 

 

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

 

Brücke Entenwerder zwischen Hafencity und Elbpark Entenwerder soll morgen offiziell eröffnet werden

Zahlreiche Gehende und Radfahrende testeten heute die neue Verbindung zwischen Hafencity und Elbpark Entenwerder über dem Oberhafenkanal. Morgen soll die offizielle Eröffnung der Brücke Entenwerder stattfinden. Bislang fehlen noch Markierungen auf der westlichen Rampe zur Brücke neben der Zweibrückenstraße sowie Anschlüsse an das vorhandene Wegenetz. 

 

 

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Zweibrückenstraße - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Zweibrückenstraße - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] soll die neue Brücke eine Lücke im Verlauf des Elberadwegs schließen. Bislang verläuft der Elberadweg jedoch nördlich der Brücke Entenwerder.

 

 

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

 

 

 

 

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30. August 2026

Hamburg: Umbau der Steinstraße soll morgen beginnen

 

 

Steinstraße, Radfahrstreifen vor dem Hochbahnhaus: Blickrichtung Speersort - © Stefan Warda

 

 

Steinstraße soll neue breite Radwege und Bäume erhalten 

Morgen sollen Bauarbeiten in der Steinstraße beginnen. Geplant sind eine schmalere Fahrbahnfläche, breite Radwege und zahlreiche Bäume. Die Fahrbahn soll nicht mehr dem Durchgangsverkehr dienen, sondern wie in der Mönckebergstraße Bussen, Taxen, Fahrrädern und Lieferverkehr vorbehalten sein. Der Umbau soll etwas zwei Jahre dauern. 

 

Steinstraße / Steintorwall: Benutzungspflichtiger Fakeradweg - © Stefan Warda

Steinstraße, Finanzamt: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Steinstraße, Jakobikriche: Situation an der Bushaltestelle - © Stefan Warda

Steinstraße, Jakobikriche: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

 

 

Für den Radverkehr ist im einzelnen geplant: 

  • Beidseitige, 2 Meter breite Radwege in den Nebenflächen, getrennt von der Fahrbahn durch Grün- oder Mehrzweckstreifen.
  • Radwege ssollen nicht benutzungspflichtig werden, Radfahrende können bei Bedarf auch die Fahrbahn nutzen.
  • Radwege werden an Einmündungen markiert über die Fahrbahn geführt, um sichere Querungen zu gewährleisten.
  • Radverkehr soll haltende Busse überholen können, mit Ausnahme an bestimmten Haltestellen aus Sicherheitsgründen.
  • Radwege ssollen durch taktile und kontrastreiche Begrenzungsstreifen gut erkennbar sein.
  • Erhalt und Verbesserung von Fahrradstellplätzen, inklusive spezieller Bügel für Lastenräder.
  • Radverkehr soll durch die Kommunaltrasse gestärkt und sicherer geführt werden.
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    Steinstraße 23: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

    Steinstraße 5: Radfahrstreifen Richtung Klosterwall - © Stefan Warda

     

     

    Mit dem Umbau werden die 2021 eingerichteten provisorischen Radfahrstreifen entfallen. 2016 forderte die Handelskammer noch den Erhalt der damaligen Fakeradwege - soweit überhaupt vorhanden.

     

     

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    5. Juli 2026

    CDU in Hamburg-Altona: Mit Populismus für mehr Stehzeuge an der Elbchaussee


     

    Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda

     

     

    Mit Populismus für mehr Stehzeuge

    Die CDU setzt sich landesweit traditionell für möglichst viel Platz für Stehzeuge ein, auch wenn dies im Widerspruch zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs steht. Aktuelles Beispiel die Grundinstandsetzung der Elbchaussee. Im Planungsabschnitt im Bereich Övelgönne soll es 155 legale Stellplätze für Stehzeuge geben. Einige Anwohnende und Aktivisten (Initiative "Rettet die Elbchaussee") zählen zu den legalen Stellplätzen auch noch sog "geduldete Parkplätze" hinzu, also den Raum, den Kampfparkende einnehmen. Weil diese nicht regelmäßig abgeschleppt oder verwarnt werden, wird von "geduldeten Parkplätzen" gesprochen. Um also Behinderungen und Gefährdungen durch sog. "geduldete Parkplätze" abzustellen, müsste landesweit flächendeckend eine konsequente Parkraumüberwachung stattfinden, damit es keine Argumente für die Einrichtung weiteren Raums für Stehzeuge gemäß argumentativem "Gewohnheitsrecht" mehr gibt. 

    Für die Elbchaussee im Bereich Övelgönne spricht sich die CDU gegen Radverkehrsanlagen aus, weil damit Platz für Stehzeuge entfallen würde.

    "Die Folge des Umbaus sind der Wegfall zahlreicher Parkplätze und erhebliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei ist der Nutzen für den Radverkehr begrenzt: Auch im Bereich Övelgönne drohen zusätzliche Konflikte und Sicherheitsprobleme, etwa durch sogenannte „Dooring“-Unfälle infolge neuer Längsparkstände."

    Laut LSBG soll bis heute nicht feststehen, wie genau der Straßenraum in diesem Planungsabschnitt aufgeteilt werden soll. 

    "Der Unterabschnitt zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring befindet sich noch im Planungs- und Abstimmungsprozess; ein konkreter Baustart steht hier noch nicht fest. Zu Bauablauf und Verkehrsführung können daher noch keine Angaben gemacht werden."

    Die CDU will jedoch schon wissen, dass dort Radverkehrsanlagen unmittelbar im Dooringbereich platziert werden sollen. Um im Bereich Elbchaussee absoluten vorrang für den MIV zu gewähren, soll Radfahrende stattdessen auf den Straßenzug Holländische Reihe / Bernadottestraße ausweichen.

    "Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert deshalb in einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am Mittwoch, eine Radverkehrsverbindung parallel zur Elbchaussee über die Bernadottestraße und die Holländische Reihe zu schaffen und zu prüfen, auf welche belastenden Maßnahmen im Bereich Övelgönne dadurch verzichtet werden kann."
    Die CDU will Glauben machen, dass in der Bernadottestraße paradiesische Zustände für Radfahrende herrschen. Es geht dabei um den möglichen Verzicht von Belastungen für die Stehzeuge-Klientel an der Elbchaussee. 

     

    Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr - © Stefan Warda



    Anke Frieling (CDU) behauptet sogar, dass Kinder und ältere Menschen auf der Bernadottestraße sowie der Holländischen Reihe sicher unterwegs sein würden. 

    "Mit der Bernadottestraße und der Holländischen Reihe gibt es eine attraktive Parallelstrecke, auf der sich der Radverkehr komfortabel führen lässt. Hier können Kinder auf dem Schulweg, ältere Menschen und weniger geübte Radfahrerinnen und Radfahrer sicher unterwegs sein. Wenn wir diese Chance nutzen, kann der Senat prüfen, welche belastenden Maßnahmen insbesondere in Övelgönne überhaupt noch erforderlich sind. Unser Ziel ist eine Lösung, von der alle profitieren: mehr Sicherheit für den Radverkehr und weniger Belastungen für die Menschen vor Ort."

    Doch auf der Bernadottestraße besteht derzeit auf der Südseite aufgrund zu schmal dimensionierter älterer "Radfahrstreifen" unmittelbar neben Stehzeugen Dooringgefahr. Radfahrende werden dort in die Zange genommen von plötzlich sich öffnenden Autotüren von der rechten Seite und zu eng Überholenden auf der linken Seite. Um der Dooringgefahr vorzubeugen, müssten in der Bernadottestraße ebenfalls zahlreiche bestehende Plätze für Stehzeuge entfallen, damit vor allem Kinder und Senioren, aber auch alle anderen Radfahrenden sicher und ohne Angst komfortabel fahren könnten. Dies hätte dann ebenfalls "Belastungen für die Menschen vor Ort" zur Folge.

     

    Bernadottestraße: Gefährdungsstreifen mit Dooringgefahr und Gefährdung durch "Überholzwang" - © Stefan Warda

     

    Frau Frieling will Glauben machen, dass eine zur Fahrradstraße umgebaute Bernadottestraße ohne die Konflike mit den bisherigen Gefährdungsstreifen realisiert werden würde. Können wir das glauben?


    Bernadottestraße und Holländische Reihe als Fahrradstraße?

    Falls Bernadottestraße und Holländische Reihe zu einer von der CDU schon 2020 vorgeschlagenen Fahrradstraße umgestaltet werden sollten, könnte dies etwa aussehen wie in der Thadenstraße oder der Chemnitzstraße im Verlauf der Veloroute 7. Die Umgestaltung der Thadenstraße zur heutigen Fahrradstraße beanspruchte viel Platz für Stehzeuge. Um den MIV-Durchgangsverkehr aus der vorgeschlagenen Fahrradstraße Bernadottestraße herauszuhalten, müsste es Modalfilter geben. Der durchgehende MIV müsste dann auf andere Straßenzüge ausweichen, z.B. die Elbchaussee oder die Radroute 1. Zudem wäre sicheres Radfahren für Kinder (z.B. auf dem Weg zur Schule) in einer Fahrradstraße nicht vereinbar mit regem Buslinienverkehr. Wegen erforderlicher Modalfilter wäre der Buslinenverkehr ohnehin auf andere Strecken angewiesen. Wäre dies alles wirklich und glaubhaft im Sinne der CDU? In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorbehalte seitens der CDU gegen Fahrradstraßenplanungen, z.B. am Leinpfad, Bellevue, Fährstraße, Schöne Aussicht, Klärchenstraße, usw. Fast immer ging es bei dem Streit um den Platz für Stehzeuge. Sollten die Anwohnenden der Bernadottestraße also zukünftig Platz für ihre Stehzeuge an der Elbchaussee suchen? Erst soll also die Prüfung der Möglichkeit einer Fahrradstraße in der Bernadottestraße und Holländischen Reihe erfolgen, dann soll geprüft werden, ob überhaupt noch Verbesserungen für den Radvekehr an der Elbchaussee erforderlich seien, und anschließend könnte irgendwann die Elbchaussee umgebaut werden?

     

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    1. Juli 2026

    Neue Radverkehrsführungen geplant: Kreuzung beim Schlump soll umgebaut werden

    Hamburg-Eimsbüttel: New Design for main cross roads

    Aktualisiert um 19.38 Uhr 

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Kleiner Schäferkamp: Bei Rot wartende Radfahrende behindert planmäßig folgenden Querverkehr - © Stefan Warda

     

    Autogerechte Kreuzung soll endlich radverkehrsfreundlicher werden 

    Die große Kreuzung bei der U-Bahnstation Schlump soll demnächst umgebaut werden. Hier sollen zukünftig die Radroute 2 über Schäferkampsallee und Schröderstiftstraße sowie die Radroute 14 über Beim Schlump und Kleiner Schäferkamp sich kreuzen. Der letzte Umbau der Kreuzung fand 2009 statt. Das jetzige Kreuzungsdesign entspricht noch dem Leitbild der autogerechten Stadt und gilt aus Radverkehrsperspektive als Fehlplanung.  

    Mit dem geplanten Umbau ist die Beseitigung des freien Rechtsabbiegers an der Ecke Schröderstiftstraße / Beim Schlump geplant. Dadurch werden Konflikte zwischen Gehenden und Radfahrenden entfallen wie auch zwischen Radfahrenden untereinander sowie Konflikte zwischen Rad- und Autoverkehr. 

     

    Zukünftige Radroute 2, Schröderstiftstraße / Beim Schlump: Radverkehrsführung über freien Rechtsabbieger im Jahr 2009 kurz nach Fertigstellung - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schröderstiftstraße / Beim Schlump: Radverkehrsführung über freien Rechtsabbieger im Jahr 2017 - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 14, Beim Schlump / Schröderstiftstraße: Radverkehrsführung über freien Rechtsabbieger im Jahr 2009 kurz nach Fertigstellung - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 14, Beim Schlump / Schröderstiftstraße: Slalom-Radverkehrsführung über freien Rechtsabbieger mit zweimaliger Querung des Fußverkehr (führte andauernd zu Regelverstößen) im Jahr 2009 kurz nach Fertigstellung (Blick in Richtung Kleiner Schäferkamp) - © Stefan Warda



     

    Geplant ist auch die Beseitigung immer noch fehlender Aufstellflächen für wartende Radfahrende. Bislang blockieren bei Rot wartende Radfahrende den querenden Radverkehr, der Grün erhalten hat. Vergleichbare Lösungen für den Autoverkehr, bei denen Autofahrende sich planmäßig gegenseitig blockieren, gibt es in Hamburg bislang nicht. Den Fall, dass bei Rot haltende Autofahrende querenden Autoverkehr planmäßig gewollt blockieren, muss erst noch eingeführt werden, damit von gleichwertiger Förderung von Rad- und Autoverkehr gesprochen werden kann.

     

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Kleiner Schäferkamp: Bei Rot wartende Radfahrende behindern planmäßig folgenden Querverkehr (2009 kurz nach Fertigstellung) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Kleiner Schäferkamp: Bei Rot wartende Radfahrende behindert planmäßig folgenden Querverkehr (2026) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindert planmäßig folgenden Querverkehr (2024) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindert planmäßig folgenden Querverkehr (2024) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindern planmäßig folgenden Querverkehr (2026) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindern planmäßig folgenden Querverkehr (2026) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindern planmäßig folgenden Querverkehr (2026) - © Stefan Warda

    Zukünftige Radroute 2, Schäferkampsallee / Beim Schlump: Bei Rot wartende Radfahrende behindern planmäßig folgenden Querverkehr (2026) - © Stefan Warda

     

    Zukünftig soll die Haltestelle für die Buslinie 15 (Altona - Sternbrücke - Alsterchaussee) in Straßenmitte verlegt werden. Dadurch würden zukünftig Konflikte zwischen Radverkehr und Busfahrgästen in Seitenlage der Kreuzung vermieden. Radfahrende müssen nicht mehr mit wartenden Personen auf dem Radweg rechnen und auch nicht mehr neben dem Radweg haltende Busse abwarten.

     

    Zukünftige Radrozte 14, Beim Schlump / Gustav-Falke-Straße: Die Bushaltestelle in Richtung Altona soll in Straßenmitte verlegt werden - © Stefan Warda

    Zukünftige Radrozte 14, Beim Schlump / Schröderstiftstraße: Die Bushaltestelle in Richtung Alsterchaussee soll in Straßenmitte verlegt werden - © Stefan Warda

     

    Zusätzlich soll der Straßenzug Beim Schlump zwischen Kleiner Schäferkamp und Bogenstraße saniert werden. Folgende Maßnahmen sind für den Radverkehr vorgesehen:  

    • Ausbau und Verlängerung der Radverkehrsanlagen auf der Straße Beim Schlump bis zum Kleinen Schäferkamp
    • Einrichtung von Protected Bike Lanes (geschützte Radfahrstreifen) mit baulicher Trennung vom Auto- und Fußverkehr.
    • Radfahrstreifen sollen meist 2,5 bis 3 Meter breit werden, mit Protektionselementen und roten Markierungen an Einmündungen.
    • Radverkehr soll an Knotenpunkten sicherer geführt werden, z. B. durch separate Signalisierung und Aufstelltaschen für Linksabbieger.
    • Rückbau alter, nicht mehr regelkonformer Radwege in Nebenflächen zugunsten neuer Radfahrstreifen.
    • Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr an Bushaltestellen sollen durch bauliche Maßnahmen und Leitgitter reduziert werden.
    • Radverkehr wird auf der Gustav-Falke-Straße künftig besser angebunden, auch wenn dort keine eigenen Radwege entstehen sollen.
    • Freizeitroute 10 soll sicherer und besser ausgeschildert werxen, mit angepasster Führung durch den Knotenpunkt.
    • Insgesamt rund 140 neue Fahrradabstellplätze sollen geschaffen, alte Anlagen werden erneuert. 

     

    Laut LSBG soll der Umbau am 24. August 2026 beginnen, der erste Bauabschnitt soll Mitte 2027 fertiggestellt sein.

     

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    23. Mai 2026

    Trotz "Masterplan Parken": Rellinger Straße in Hamburg vor Grundschule kinderfreundlich umgestaltet

     

    Aktualisiert um 21.56 Uhr

    Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

     

    Mehr Aufenthaltsqualität vor der Schule Rellinger Straße 

    Die Rellinger Straße in Hamburg-Eimsbüttel war ab Januar 2026 zwischen Spengelweg und Grädener Straße umgebaut worden. Der ursprünglich für Sommer 2025 geplante Umbau war aus politischen Gründen aufgeschoben worden. Für den geplanten "Masterplan Parken" sollten bis zu einer endgültigen Erfassung aller Stehzeuge-Plätze Hamburgs keine Stehzeuge-Plätze anderweitig umgenutzt werden.

    Anfang Mai wurde der mittlerweile doch noch umgebaute Abschnitt offiziell eingeweiht. Im Bereich vor dem Eingang der Schule Rellinger Straße wurde der MIV ausgeschlossen. Dem Radverkehr wurde eine Trasse zwischen Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie Hochbeeten freigehalten. Es sollen insgesamt 31 ehemalige Stehzeugeplätze umgewandelt worden sein.

     

    Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

    Rellinger Straße 11 - © Stefan Warda

    Rellinger Straße / Spengelweg - © Stefan Warda

    Rellinger Straße 16 - © Stefan Warda

    Rellinger Straße 15: Umgestalteter Straßenabschnitt vor der Schule - © Stefan Warda

    Rellinger Straße 15 - © Stefan Warda

     

    Grundlage der Maßnahme war ein Beschluss der Bezirksversammlung, der an Ideen aus dem Projekt „Superbüttel“ der Initiative "Kurs Fahrradstadt" sowie der Arbeit aus dem Elternrat der Schule anknüpfte. Mit dem Umbau sollen die Verkehrssicherheit für Schulkinder erhöht und die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Das Verfahren soll vom Bezirksamt von einem umfangreichen Beteiligungsprozess begleitet werden, um Nachbarschaft, Gewerbetreibende, Schulpersonal und Familien sowie lokale Initiativen in den Planungsprozess einzubeziehen. 

    Langfristig sei weiterhin geplant, die gesamte Rellinger Straße im Rahmen des Bezirksroutenkonzepts als Fahrradstraße umzuwandeln. 

     

     

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    Hamburg-Altona: Blütenmeer am Radweg

     

     

    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda

     

     

    Der Bezirk Altona bietet Radfahrenden einen besonderen Genuss: Radfahrende gleiten auf der Louise-Schroeder-Straße derzeit wieder durch ein buntes Blütenmeer. Im Abschnitt zwischen Holstenstraße - entlang Walter-Möller-Park und dem alten jüdischen Friedhof - und dem Kreisverkehr der Großen Elbstraße mit der Virchowstraße lässt es sich somit auf dem Rad gut entspannen.

     

    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda

    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda

    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda

    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda


    Louise-Schroeder-Straße / Nobistor - © Stefan Warda

     

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