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19. April 2026

"Du bleibst immer in unserem Herzen"

 

 Aktualisiert um 11.43 Uhr

Winsener Straße / Freudenthalweg: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Heute um 14 Uhr soll eine Mahnwache für den am 15. April getöteten elfjährigen Radfahrer stattfinden, der an der Kreuzung Winsener Straße / Freudenthalweg im Rahmen eines Unfalls mit einem Lkw getötet wurde. Die Unfallursache ist laut Polizei bis heute nicht geklärt. Aus Respekt vor dem verunfallten Jungen und seiner Angehörigen und Freunde gibt es hier daher bis auf weiteres keine Spekulationen über den möglichen Unfallhergang.

 

Freudenthalweg / Winsener Straße: Unfallstelle mit Spuren der Unfallaufnahme - © Stefan Warda

Winsener Straße / Freudenthalweg: Unfallstelle mit Spuren der Unfallaufnahme - © Stefan Warda

Winsener Straße / Freudenthalweg: Unfallstelle - © Stefan Warda

Winsener Straße / Freudenthalweg - © Stefan Warda

Freudenthalweg / Winsener Straße - © Stefan Warda

Winsener Straße / Freudenthalweg: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

 

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6. März 2026

Hamburg-Moorfleet: Lkw-Fahrer missachtet Vorfahrt und tötet Radfahrer

 


 

Andreas-Stubbe-Straße 10: Unfallstelle - © Stefan Warda

Gestern frühmorgens verließ ein Lkw-Fahrer ein Firmengelände in der Andreas-Stubbe-Straße in Hamburg-Moorfleet und überquerte dabei ohne auf querenden Radverkehr zu achten einen gemeinsamen Geh- und Radweg. Der Lkw-Fahrer tötete dabei einen Radfahrer. 

 

Andreas-Stubbe-Straße 10: Gemeinsamer Geh-/Radweg - © Stefan Warda

Andreas-Stubbe-Straße 10: Gemeinsamer Geh-/Radweg - © Stefan Warda

Andreas-Stubbe-Straße 10: Unfallstelle - © Stefan Warda

Andreas-Stubbe-Straße 10: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Über die großzügig bemessene Firmeneinfahrt gab es ehemals eine Furtmarkierung. Nur ein Zusatzzeichen unter dem Verkehrszeichen "Vorfahrt achten" weist an der Firmenausfahrt auf querenden Radverkehr hin. 

Der ADFC ruft am 8.3.26 gegen 14 Uhr zu einer Mahnwache an der Unfallstelle auf.

 

Andreas-Stubbe-Straße 10: Gemeinsamer Geh-/Radweg - © Stefan Warda

Andreas-Stubbe-Straße 10: Aufruf zur Mahnwache - © Stefan Warda

 

 

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27. September 2025

Hamburg: Skrupelloser Kampffahrer spielt gerne mit dem Leben wehrloser Radfahrender

 

 

Kalckreuthweg / Ebertallee: Kampffahrer im Auftrag von Umbrella unterwegs - © Stefan Warda

 

 

Achtung, Kampffahrer!

Die Zahl getöteter Radfahrender erreicht in Hamburg dieses Jahr vermutlich einen Rekordwert. Dennoch oder gerade deswegen: Heute gegen 15.30 Uhr wollte ein Busfahrer des Unternehmens Umbrella mit einem äußerst riskanten Fahrmanöver ("Punishment Pass") einem Radfahrer wohl zeigen, wem Hamburgs Straßen zu gehören hätten: Radfahrende mögen sich auf Hamburgs Straßen wohl bitte in Luft auflösen. Das brachte er mit einem Überholabstand von nur wenigen Zentimetern auf dem Kalckreuthweg zum Ausdruck - vorsätzlich, ohne Not. Dazu nutzte er einen schweren Gelenkbus als Waffe. Bei einer vorsätzlich herbeigeführten Kollision hätte selbst ein Helm nichts gebracht. Kein Wunder, dass wegen solcher für die Teilnahme am Straßenverkehr absolut ungeeigneter Personen Unfallzahlen Rekordwerte erreichen. Dieser Busfahrer muss aus dem Verkehr gezogen werden. Er ist für schwächere am Verkehr Teilnehmende eine ernsthafte Bedrohung.

 

Tatfahrzeug - © Stefan Warda

Abstand halten! - © Stefan Warda

 

 

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11. August 2025

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Masterplan Vision Zero statt Masterplan Parken?

 

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall mit Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] kritisiert ADFC-Sprecher Dirk Lau die Entwicklung der Unfalltoten beim Radverkehr in Hamburg. Der Erhalt von Stellplätzen seien Senat und CDU wichtiger als die Sorge um die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer, so Dirk Lau im Abendblatt. 

"Ganz offensichtlich schafft es der Senat trotz seiner ‚umfassenden Analyse‘ der Unfälle und des Straßenverkehrs in Hamburg nicht, sein Ziel von null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – ,Vision Zero‘ – umzusetzen. Zynisch gesagt, sind dem Senat – und der CDU sowieso – im politischen Alltag der Kampf um den Erhalt einzelner Kfz-Stellplätze wichtiger als die Sorge um den umfassenden Schutz von Leben und Gesundheit der Verkehrsteilnehmer:innen. Sonst hätte er statt einem ‚Masterplan Parken‘ längst einen ‚Masterplan Vision Zero‘ aufstellen müssen." 

Laut Polizeiangaben starben 2025 bislang sechs Radfahrende. Drei dieser Radfahrenden wurden von Lkw-Fahrenden verursacht, als diese beim Rechtsabbiegen die Radfahrenden "übersahen" und dann töteten.

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall durch Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

 

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26. Juli 2025

Hamburg: Heute Mahnwache für getötete Radfahrerin an der Kreuzung Hammer Steindamm / Sievekingsallee

 

 

Symbolbild - © Stefan Warda

 

Heute um 14 Uhr veranstaltet der ADFC eine Mahnwache für die vorgerstern getötete Radfahrerin an der Kreuzung Hammer Steindamm / Sievekingsallee im Stadtteil Hamm im Bezirk Hamburg-Mitte. 

Die Radfahrerin wollte vermutlich im Verlauf des Hammer Steindamms die Sievekingsallee Richtung Süden queren, der Lkw-Fahrer kam aus der gleichen richtung und überfuhr die Radfahrerin, als er in die Sievekingsallee stadteinwärts abbog. 

 

 

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24. Juli 2025

4. Juni 2025

Verkehrsunsicherheit an zukünftiger Radroute 12: Lkw-Fahrer reißt Radfahrer Bein aus - tot

 

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung mit Ghostbike - © Stefan Warda

 

Der Ende Mai durch einen Unfall mit einem Lkw-Fahrer schwer verletzte Radfahrer ist mittlerweile an den Folgen der schweren Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben. Der Radfahrer soll den Radweg der zukünftigen Radroute 12 entlang des Heidenkampswegs in Richtung Norden befahren haben. An der Kreuzung mit dem Bullerdeich soll ein Lkw-Fahrer, der mit seinem Gefährt rechts abbiegen sollte, die Fahrt des Radfahrers abrupt beendet haben. 

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung mit Ghostbike - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Bullerdeich / Heidenkampsweg: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 12, Bullerdeich / Heidenkampsweg: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

 

 

27.05.2025 - Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Erste Erkenntnise nach Verkehrsunfall mit schwerverletztem Fahrradfahrer in Hamburg-Hammerbrook / Fahrradfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall in Hammerbrook / Radfahrer verliert Bein bei Lkw-Unfall - und stirbt Tage später [€] / Mahnwache für toten Radfahrer (53) - "sind zutiefst bestürzt" [€] / Gedenken an tödlichen Unfall: Radfahrer legen sich "sterben" [€] / Radfahrer nach schwerem Unfall in Hammerbrook gestorben //

 

Zukünftige Radroute 12, Heidenkampsweg / Bullerdeich: Unfallkreuzung - © Stefan Warda

 

 

 

 

 

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27. März 2025

Hamburg: Unfall auf der provisorischen Busspur der Domstraße

 

 

Domstraße / Große Reichenstraße, Busspur mit Freigabe für Radverkehr: Fahrbahnverengung mit Metallkante - © Stefan Warda

 

Eine Fahrbahnverengung im Bereich der Busspur auf der Domstraße nahe der Kreuzung mit der Großen Reichenstraße soll letzte Woche zu einem Unfall mit einem Radfahrer geführt haben. Laut Abendblatt habe der Radfahrer die ungesicherte Fahrbahnverengung übersehen und sei gegen die metallene Bordkante gefahren. Der Radfahrer sei gestürzt und erlitt Verletzungen. Seit dem Unfall soll nun eine Bake vor der Fahrbahnverengung warnen.  

 

 

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31. Dezember 2024

Ende einer Kampffahrt in Hamburg: Kampffahrer tötet sich und einen Mitfahrer

 

 Aktualisiert am 02.01.2025

Kieler Straße / Lunapark: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

 

Mutmaßlich zehn Prozent der im Straßenverkehr Getöteten im Zusammenhang mit Straßenrennen / Kampffahrten

Nach Berechnungen des Abendblatts [€] hat Hamburg mittlerweile 40 Unfalltote in diesem Jahr zu verzeichnen. Mit dabei sind zwei Unfalltote von heute früh. Auf der Kieler Straße zerstörte ein Kampffahrer eine Straßenlaterne sowie die Einfriedung der Grünfläche und beschädigte einen Straßenbaum. Laut Medienberichten geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer zu schnell fuhr. 

 

Kieler Straße / Lunapark: Unfallstelle - © Stefan Warda

Kieler Straße / Lunapark: Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Neben diesen beiden Opfern gab es laut Abendblatt 2024 noch weitere zwei Opfer von Kampffahrenden: Auf dem Schiffbeker Weg wurde eine Person durch ein illegales Straßenrennen getötet, an der Ecke Reesendamm / Jungfernstieg war ein weiteres Opfer wurde durch eine Kampffahrt (laut Insassen angeblich eine urplötzliche Erkrankung) zu beklagen. Damit hängen mutmaßlich zehn Prozent der in Hamburg 2024  im Straßenverkehr Getöteten im Zusammenhang mit Straßenrennen / Kampffahrten. 


"Es gibt keine guten Autofahrer. Jeder, der sich ans Steuer setzt, ist überfordert mit der Kontrolle des Gewaltpotenzials des Geräts, das er meint zu beherrschen, wie ein Neunjähriger die Algorithmen von Tiktok."

 

 

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23. September 2024

No risk no fun? - Reges Kampffahren am Baumwall

 

 

Elberadweg, Baumwall 5: Gedenken an getötete Radfahrerin - © Stefan Warda

 

 

Ghostbike soll mahnen und an Verkehrsunfallopfer erinnern

Vor zehn Tagen wurde eine 71-jährige Radfahrerin am Baumwall von einer Lkw-Fahrerin auf dem Radfahrstreifen überrollt. Vor wenigen Tagen wurde neben der Unfallstelle ein Ghostbike aufgestellt und während einer Mahnwache des Opfers gedacht.


Elberadweg, Baumwall 5: Ghostbike - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Ghostbike - © Stefan Warda


Nor risk no fun: Kampffahren weiterhin sehr beliebt

Trotz Nachbesserungen an der Verkehrsführung im Bereich der Unfallstelle gibt es unter Autofahrenden weiterhin großes Bedürfnis am Kampffahren. Regelmäßig wird regelwidrig über den Radfahrstreifen neben der Busbucht gefahren. Genau dieses regelwidrige Queren des Radfahrstreifens war aller Wahrscheinlichkeit nach Ursache für den tödlichen Verkehrsunfall von vor zehn Tagen.

 

Elberadweg, Baumwall 5-7: Radfahrstreifen, Busbucht, Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5-7: ADAC-Wagen auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5-7: ADAC-Wagen auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Kampffahren auf Radfahrstreifen, Busbucht bei Verbot für Kraftfahrzeuge (außer Linienbusse) - © Stefan Warda

 

 

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21. September 2024

Nach tödlichem Unfall am Baumwall: Nichte der überfahrenen Radfahrerin fordert mehr Sicherheit für Radfahrende

 

 

Elberadweg, Baumwall 3-5: Baustelle / Unfallstelle - © Stefan Warda

 

Eine Woche nach dem tödlichen Unfall am Baumwall richtet die Nichte der getöteten Radfahrerin einen Appell an den Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks mit Forderungen für mehr Verkehrssicherheit.

 

 

Letzte Woche Freitag wurde eine 71-Jährige am Baumwall auf einem Radfahrstreifen überrollt. Nach dem Unfall wurde zwar die Verkehrsführung verdeutlicht. Doch auch weiterhin gibt es Kampffahrende, die regelwidrig über den Radfahrstreifen fahren (siehe Video im Abendblatt). Das Abendblatt [€] berichtet heute über den Appell der Nichte der getöteten Radfahrerin für mehr Sicherheit für Radfahrende, der an Senator Anjes Tjarks gerichtet ist. Darin fordert sie z.B.:

  • "Anpassen des Tempos für die dicht an Fahrradstreifen vorbeifahrenden Autos" 
  • "Kantsteine zwischen Autos und Fahrrädern, sodass die Fahrradstreifen nicht beliebig überfahren werden können“ 
  • "Bessere Kennzeichnung der Fahrwege für alle Beteiligten"


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17. September 2024

Nach tödlichem Unfall in Hamburg: Verkehrsführung am Baumwall wurde verändert

 

 

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

 

Verkehrsführung am Baumwall wurde nach tödlichem Verkehrsunfall nachgebessert

Die Verkehrsführung am Baumwall im Verlauf des Elberadwegs wurde nach dem tödlichem Unfall am 13. September verändert bzw. teilweise nachgebessert. Die abgenutzte Markierung für den Radstreifen wurde nun mit gelber Farbe hervorgehoben. Zudem wurde das Verkehrszeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) mit den Zusatzzeichen Freigabe für Buslinienverkehr sowie Freigabe für Radverkehr (!?) aufgestellt. Vor die Baken wurde ein Schild aufgestellt, welches Autofahrende auf das Vorbeifahren links von den Baken hinweist. Ob dies ausreicht, um weiteres Kampffahren (und Unfälle) zu verhindern?

 

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Vorherige Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Veränderte Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

Elberadweg, Baumwall 5: Vorherige Verkehrsführung nach tödlichem Unfall - © Stefan Warda

 

 

 

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16. September 2024

Update zum Todesfall am Baumwall: Radfahrerin auf Radfahrstreifen von Kampffahrerin überrollt

 

 Aktualisiert am 16.09.2024, 18.38 Uhr

Baumwall 5 - © Stefan Warda

 

Hamburg verzeichnet einen weiteren Verkehrsunfall mit Todesfolge: Eine Radfahrerin sollte zunächst laut Polizeimeldung regelwidrig auf dem Gehweg am Baumwall gefahren sein, dann regelwidrig unvermittelt auf den angrenzenden Radfahrstreifen gewechselt haben. Dort wurde sie von einer Lkw-Fahrerin, die regelwidrig den Radfahrstreifen befuhr, überrollt. 

Der Unfallhergang wurde mittlerweile genauer untersucht: Nach aktuellem Stand soll die Radfahrerin nicht den Gehweg genutzt haben, sondern regelkonform auf dem Radfahrstreifen gefahren sein. Die Lkw-Fahrerin querte den Radfahrstreifen, ohne auf die Radfahrerin zu achten und überfuhr die Frau. 

"Die fortgesetzten Ermittlungen und Erkenntnisse zur Unfallrekonstruktion ergaben nun, dass der Lkw die Straße Baumwall im rechten Fahrstreifen in Richtung Landungsbrücken befuhr. Im Bereich der baustellenbedingt veränderten Verkehrsführung fuhr der Lkw nach rechts in Richtung der dort befindlichen Bushaltebucht und querte den Radfahrstreifen. Dabei kam es weiterhin aus noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit der zu diesem Zeitpunkt auf dem Radfahrstreifen fahrenden 71-Jährigen."

 

Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5: Bushaltestelle mit einfahrendem Bus sowie Radfahrstreifen und Fahrbahnverengung - © Stefan Warda

Baumwall 5: Querender Bus - © Stefan Warda

 

Der Unfall ereignete sich bei einer Busbucht sowie Fahrbahnverengung aufgrund einer anschließend folgenden Baustelle. Der LKW-Fahrer hätte nicht den Radfahrstreifen befahren dürfen. Wie vermutlich auch die Lkw-Fahrerin kürzen sich zahlreiche Kampffahrende den Weg regelwidrig über Busbucht und Radfahrstreifen ab, um die Fahrbahnverengung so zu umgehen. Das andauernde Kampffahren über den Radfahrstreifen schreit nach dem tödlichen Unfall nach einer Überarbeitung der Verkehrsführung.


Baumwall 5: Kampfahren auf Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Baumwall 5: Kampfahren auf Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Baumwall 5: Kampfahren auf Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Baumwall 5: Kampfahren auf Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Baumwall 5: Kampfahren auf Radfahrstreifen - © Stefan Warda


 

 

 

Die Radverkehrsfürhung an der Unfallstelle wurde nun erneut nachgebessert.

 

 

 

 

Der ADFC ruft zu einer Mahnwache am 21. September um 13 Uhr an der Unfallstelle Baumwall 5-7 auf.


Baumwall 5 - © Stefan Warda

Baumwall 5 - © Stefan Warda

 

 


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