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11. August 2025

Verkehrsunsicherheit in Hamburg: Masterplan Vision Zero statt Masterplan Parken?

 

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall mit Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] kritisiert ADFC-Sprecher Dirk Lau die Entwicklung der Unfalltoten beim Radverkehr in Hamburg. Der Erhalt von Stellplätzen seien Senat und CDU wichtiger als die Sorge um die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer, so Dirk Lau im Abendblatt. 

"Ganz offensichtlich schafft es der Senat trotz seiner ‚umfassenden Analyse‘ der Unfälle und des Straßenverkehrs in Hamburg nicht, sein Ziel von null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – ,Vision Zero‘ – umzusetzen. Zynisch gesagt, sind dem Senat – und der CDU sowieso – im politischen Alltag der Kampf um den Erhalt einzelner Kfz-Stellplätze wichtiger als die Sorge um den umfassenden Schutz von Leben und Gesundheit der Verkehrsteilnehmer:innen. Sonst hätte er statt einem ‚Masterplan Parken‘ längst einen ‚Masterplan Vision Zero‘ aufstellen müssen." 

Laut Polizeiangaben starben 2025 bislang sechs Radfahrende. Drei dieser Radfahrenden wurden von Lkw-Fahrenden verursacht, als diese beim Rechtsabbiegen die Radfahrenden "übersahen" und dann töteten.

 

Sievekingsallee / Hammer Steindamm: Ghostbike erinnert an tödlichen Unfall durch Lkw-Fahrer - © Stefan Warda

 

 

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18. Februar 2024

Nur wenn die A26-Ost kommt: Fakeradwege entlang der B73 könnten beseitigt werden

 

 

Buxtehuder Straße: Gehwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

 

 

Das Bezirksamt Harburg arbeitet am Entwurf eines städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Magistrale entlang der B73. Die Auftaktveranstaltung soll am 26. Februar stattfinden.

Entwicklung eines Magistralenkonzepts

Das bezirkliche Magistralenkonzept für die B 73 soll die Chance bieten, die Stadtentwicklung in diesem Bereich unter aktuellen Anforderungen wie z.B. Innenentwicklung, Klimaanpassung und Mobilitätswende voranzutreiben und damit die Lebens- und Aufenthaltsqualität für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Nutzende zu erhöhen. Es soll sich zunächst um die erste von drei öffentlichen Veranstaltungen handeln. Interessierte sollen auch die Möglichkeit haben Anregungen und Ideen zum Magistralenkonzept bis zum 17. März online einzubringen. Erste Zielbilder für die zukünftige Entwicklung sollen in der zweiten Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Im Rahmen der dritten Veranstaltung soll die Vorstellung und Erörterung des Entwurfs des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes erfolgen. Die folgenden Veranstaltungen sollen entsprechend dem Planungsfortschritt terminiert werden.

 

© Bezirksamt Harburg

 

 

Magistralenkonzept mit Einschränkung

Laut Abendblatt [] sollen Harburgerinnen und Harburger allerdings diese Kröte schlucken: Verbesserungen für Gehende und Radfahrende entlang der B73 soll es nur geben, wenn die A26-Ost über Moorburg nach Stillhorn gebaut wird.

"Sollte die Straße dagegen entlastet werden, ließen sich nach einem Entwurf der Deges zwei der vier Fahrspuren und einer der beiden Parkstreifen einsparen. Die Fußgänger hätten dann auf beiden Straßen 2,50 Meter (heute 1,5 Meter) Platz, die Radfahrer zwei statt eines Meters. Auf beiden Seiten könnte ein jeweils zwei Meter breiter Grünstreifen mit Bäumen Passanten und Radler vom motorisierten Verkehr trennen."

 

Fakeradwege im Dooringbereich

Radfahrende sollen im Bereich der Buxtehuder Straße noch weitere Jahre mit den überwiegend benutzungspflichtigen Fakeradwegen in Dooringbereich von Stehzeugen vorlieb nehmen, die faktisch jedoch unbenutzbar sind. Ein ausreichender Seitenabstand zu Stehzeugen ist auf den vorhandenen benutzungspflichtigen Fakeradwegen fast ausnahmslos nicht möglich. Deswegen müssen Radfahrende trotz der Benutzungspflicht die Fahrbahnen benutzen.

 

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg im Dooringbereich mit Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Buxtehuder Straße: Konflikte mit Gehenden auf "Radweg" mit Radwegbenutzungspflicht wegen Kampfparken - © Stefan Warda

 

 

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9. Mai 2023

Neue Mobilitätsdaten für Hamburg: Anteil des Radverkehrs bei 22 Prozent

 

Aktualisiert um 16.27 Uhr

© BVM

 

 

Die Mobilitätswendebehörde stellte gestern die neuesten Daten zur Mobilität in Hamburg (Erhebungsjahr 2022) vor. Gegenüber der vorherigen Erhebung im Jahr 2017 ging der Anteil des MIV um vier Prozentpunkte von 36 auf 32 Prozent zurück. Der Anteil des Radverkehrs* legt erheblich zu - um sieben Prozentpunkte von 15 auf nunmehr 22 Prozent. Der ÖV-Anteil gewann zwei Prozentpunkte, der Fußverkehr-Anteil verlor fünf Prozentpunkte.

 

  • Rückgang des Anteils des MIV von 36 auf 32 Prozent
  • Zuwachs beim Anteil des Umweltverbunds (Gehen, Radfahren, ÖPNV) von 64 auf 68 Prozent
  • Deutlicher Zuwachs beim Anteil des Radverkehrs: Statt 15 nunmehr 22 Prozent

 

 

© BVM
 

 

Ein weiteres zentrales Ergebnis der Befragung ist der Rückgang der Mobilität in Hamburg insgesamt. Die Gesamtzahl der absolvierten Wege pro Tag nahm deutlich ab, von 5,8 Millionen in 2017 auf 5,3 Millionen in 2022. Die Corona-Pandemie hat sich hier als Treiber für gesellschaftliche Entwicklung erwiesen, die zumindest bislang auch über die Pandemie hinaus bestehen bleibt. So arbeiteten vor der Corona-Pandemie nur 15 Prozent der Beschäftigten einen oder mehrere Tage im Homeoffice – im Jahr 2022 waren es 40 Prozent.


© BVM


Der Rückgang der Mobilität zeigt sich nicht nur bei der Anzahl der Wege, sondern auch bei der Verkehrsleistung (Personenkilometern). Von 2017 ist die Verkehrsleistung insgesamt um 14 Prozent gesunken. Besonders auffällig sind die starken Veränderungen beim motorisierten Individualverkehr. Die personenbezogene Verkehrsleistung in einem Auto (MIV-Verkehrsleistung, Fahrer und Mitfahrer) ist um 29 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Von 2008 bis 2017 war die MIV-Verkehrsleistung noch um 17 Prozent gestiegen. Der Rückgang der MIV-Verkehrsleistung erfolgte gleichzeitig, obwohl die Bevölkerung in Hamburg seit 2008 um 12 Prozent gewachsen ist.

 


© BVM

 

 

Der besonders starke Anstieg beim Radverkehr ist unter anderem auch durch eine höhere Verfügbarkeit der Fahrräder in den Haushalten zu erklären. Der Anteil der Haushalte ohne Fahrräder sank von 24 Prozent auf 21 Prozent. Dagegen stieg die regelmäßige Nutzung des Fahrrads (mindestens 1 – 3 Mal im Monat) von 54 Prozent der Haushalte auf 61 Prozent und die tägliche Nutzung von 24 auf 28 Prozent an. Durch einen im Vergleich inzwischen deutlich höheren Anteil von E-Bikes – jeder achte Haushalt hat inzwischen eines – ist Fahrradfahren für neue Nutzergruppen interessant und es werden auch längere Wege möglich.

 

 

© BVM

© BVM

 

Veloroute 4, Alsterufer: Fahrradstraße (mit MIV-Freigabe) - © Stefan Warda

 

 

Der Senat hat sich ehrgeizige Ziele vorgenommen: Bis 2030 soll der Anteil des MIV auf nur noch zwanzig Prozent schrumpfen (Zur Erinnerung: Das Mobilitätskonzept der Hamburger CDU sah bis 2029 sogar einen MIV-Anteil von nur noch fünfzehn Prozent vor!). Der Anteil des Umweltverbund am Alltagsverkehr soll dagegen 80 Prozent betragen. Der Anteil des ÖV soll bis 2030 um sechs Prozentpunkte zulegen, der Anteil des Radverkehrs* um drei bis acht Prozentpunkte, der Fußverkehr um bis zu drei Prozentpunkte. Ob der Senat diese Ziele erreichen wird? Zweifel sind angebracht, denn das immer noch rudimentäre Veloroutennetz wollte der erste rot-grüne Senat schon bis 2020 fertiggestellt haben. Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks gibt angesichsts der Zielwerte zuversichtlich:

"Jetzt gilt es, am Ball zu bleiben, um unser Ziel zu erreichen, bis 2030 vier von fünf Wegen im Umweltverbund zu absolvieren. Dazu werden wir den ÖPNV weiter ausbauen und in den kommenden 20 Jahren 36 neue Bahnhöfe in unserer Stadt bauen. Wir haben gleichzeitig mit dem Deutschlandticket dafür gesorgt, dass der hvv in Hamburg so günstig ist wie zuletzt vor 30 Jahren. Und wir werden beim Ausbau der Radinfrastruktur neben einer hohen Zahl an neu gebauten und sanierten Kilometern auch sehr darauf achten, dass dies qualitativ hochwertig und wo immer möglich baulich getrennt vom Kfz- und Fußverkehr geschieht. Es ist unser Ziel, alle Menschen auf diesem Weg mitzunehmen."


 

© BVM

 

 

Um die Daten vergleichbar zu halten, bediente sich die repräsentative Mobilitätserhebung in Hamburg („MobiHam 2022“) derselben Methodik wie die vom Bundesverkehrsministerium beauftragte Verkehrsverhaltensbefragung „Mobilität in Deutschland“, die mit den zuletzt 2017 erhobenen Daten den bisherigen Referenzwert bildete. Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende plant solche Umfragen zum Mobilitätsverhalten zukünftig häufiger durchzuführen, um so die Entwicklungen in der Mobilitätswende noch regelmäßiger und genauer beobachten zu können.

Die Ergebnisse der Befragung sollen neben wichtigen Maßnahmen zur Förderung der Mobilitätswende auch Teil einer Ausstellung im Rathaus sein. Ab dem 17. Mai sollen sich interessierte Besucherinnen und Besucher im Foyer auf insgesamt 32 Plakaten über die Entwicklung der Mobilitätswende in Hamburg informieren können.

 

*Laut Pressestelle der Mobilitätswendebehörde seien auch Fahrten mit E-Scootern erfasst worden. Diese seien der Kategorie Radverkehr zugeordnet worden.

 

 

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25. März 2023

Hamburg-Altona: Umbau von Louise-Schroeder-Straße und Großer Bergstraße soll Montag beginnen

 

Aktualisiert am 26.03.2023

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Zustand vor dem Umbau mit zahlreichen Stehzeugen - © Stefan Warda

 

 

Der Straßenzug Louise-Schroeder-Straße - Große Bergstraße soll zwischen Holstenstraße und dem Kreisverkehr an der Virchowstraße in zwei Bauabschnitten umgebaut werden. Der Umbau soll nächsten Montag beginnen und vierzehn Monate andauern.

 

Die Louise-Schroeder-Straße in Altona wirkt heute als Relikt aus der Phase der autogerechten Stadt vollkommen aus der Zeit gefallen. Die Straße ist für die heutige Verkehrsmenge vollkommen überdimensioniert. Der wenige Autoverkehr verteilt sich auf drei Fahrspuren in Fahrtrichtung Altona. Die Kreuzung an der Bezirksgrenze zum Bezirk Mitte mit der Holstenstraße und der Simon-von-Utrecht-Straße ist derart weitläufig, dass frühere Fahrbahnflächen heute als Lagerfläche für Stehzeuge dienen oder mit Sperrmarkierungen versehen wurden. Der heutige Straßenverlauf wurde Ende der 1940er Jahre neu geplant. Die Große Bergstraße, die bis dahin noch zwischen Kleiner Freiheit (Teile davon heute Holstenstraße) und Max-Brauer-Allee verlief, sollte verkürzt werden auf den Abschnitt Thedestraße - Max-Brauer-Allee. Die Straße Nobistor zwischen Holstenstraße und Louise-Schröder sowie die Louise-Schroeder-Straße zwischen Nobistor und Thedestraße war vormals Teile der Großen Bergstraße. Im Rahmen der Neu-Altona-Planungen entstanden ab dem Ende der 1950er Jahren vollkommen neue Straßenverläufe. 

 

Ausschnitt aus dem Durchführungsplan gemäß §§ 10 und 11 über den Aufbau der Hansestadt Hamburg vom 11. April 1949 - Stadtteil Altona-Altstadt - mit der damals geplanten Louise-Schroeder-Straße und der Holstenstraße - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Nobistor: Nach rechts verlief ehemals die Große Bergstraße bis zur heutigen Kreuzung mit der Holstenstraße, wo vormals die Kleine Freiheit war, nach links der Durchbruch für die heutige Louise-Schroeder-Straße - © Stefan Warda

 

 

Die heutige Kreuzung Louise-Schröder-Straße / Holstenstraße / Kleine Freiheit / Simon-von-Utrecht-Straße lässt erahnen, dass die Louise-Schroeder-Straße mit dem vorhandenen Fahrbahnteiler ehemals nicht als Einbahnstraße, sondern als mehrspurige Durchgangsstraße für den Zweirichtungsverkehr geplant war. Der Blick vom heute für den Fahrverkehr ungenutzten Teil der Louise-Schroeder-Straße in Richtung St. Pauli auf die andere Seite der Kreuzung lässt zudem vermuten, dass die breite Straßentrasse weiter quer durch St.Pauli geführt werden sollte.

 

 

Blick von der Ecke Holstenstraße / Kleine Freiheit in Richtung Louise-Schroeder-Straße: Auf der Kreuzung eine große ungenutzte Fläche als Sperrfläche (Zeichen 298) markiert - © Stefan Warda

Blick von der Ecke Holstenstraße / Kleine Freiheit in Richtung Louise-Schroeder-Straße: Sperrfläche (Zeichen 298) auf der Kreuzung - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Holstenstraße: Rechter Fahrbahnteil dient heute als Lagerfläche für Stehzeuge und Wertstoffcontainer - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Holstenstraße: Rechter Fahrbahnteil dient heute als Lagerfläche für Stehzeuge und Wertstoffcontainer - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Holstenstraße: Lagerfläche für Stehzeuge auf Fahrbahnteilfläche - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Holstenstraße: Lagerfläche für Stehzeuge auf Fahrbahnteilfläche - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße: Blickrichtung St. Pauli - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße: Blickrichtung St. Pauli - © Stefan Warda

 

 

Das Abendblatt [€] berichtete bereits über Hamburgs absurde Stadtautobahnvisionen der Nachkriegszeit über dem Isebekkanal sowie dem ursprünglich geplanten Ausbau des Wallrings zur Stadtautobahn (übrig blieb einzig der Walltunnel).

"Nach der Geschäftsstadt Nord sollte eine City West in Ottensen entstehen. Wo heute Menschen zwischen Gründerzeithäusern bummeln, sollten Schnellstraßen Hochhäuser erschließen. West- und Osttangenten sollten die Autobahnen verknüpfen, die Kerntangente die Alster untertunneln und eine Verbindung zwischen Sechslingspforte und Harvestehude schaffen, eine Autobahn entlang der B 431 vom Elbe-Einkaufszentrum zur Stresemannstraße/Ecke Kieler Straße führen, eine Stadtautobahn nördlich von Eppendorf entlang der Güterumgehungsbahn führen."

Neben einer Kerntangente, einer Osttangente und einer Querspange war auch eine Stadtautobahn nach Norderstedt geplant, die u.a. über dem Barmbeker Stichkanal verlaufen sollte. 

"Kernziel war es seinerzeit, ein 135 Kilometer langes Stadtautobahnnetz zu bauen."

 

Louise-Schroeder-Straße / Holstenstraße: Ankündigung der Baustelle - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Einrichtung der Baustelle - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Einrichtung der Baustelle - © Stefan Warda

 

 

Zukünftig soll der Straßenzug Louise-Schroeder-Straße - Große Bergstraße zwischen Holstenstraße und Kreisverkehr bei der Virchowstraße nur noch eine Fahrspur (Richtung Westen) behalten. Für den Radverkehr soll es auf beiden Seiten der Straße jeweils drei Meter breite Radwege / Protected Bike Lanes geben. Im Bereich des Walter-Möller-Parks (Grünzug Neu-Altona) soll es zukünftig keine Lagerflächen für Stehzeuge geben. Denn die bisherige Trennung des Grünzugs durch die Straße soll mit dem Umbau der Straße gemindert werden. Dazu soll es auch zwei neue Querungsmöglichkeiten für Gehende im Verlauf des Grünzugs geben. Die heutige Straße Nobistor soll im Bereich des Walter-Möller-Parks zukünftig nur noch dem Rad- und Fußverkehr dienen und entsprechend umgebaut werden.


 

Walter-Möller-Park / Louise-Schroeder-Straße: Zukünftig soll es dort am Straßenrand keinen Platz für Stehzeuge mehr geben - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Die Trennwirkung der Straße soll minimiert werden - © Stefan Warda

 

 

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22. Januar 2023

Wedel: Wird der Tinsdaler Weg nach niederländischem Vorbild umgebaut?

 

 Aktualisiert um 21.16 Uhr

Fahrradstraße mit Buslinienverkehr in Nijmegen: Mögliches Vorbild für den Tinsdaler Weg in Wedel? - © Stefan Warda

 

 

Der Tinsdaler Weg in Wedel soll umgebaut werden. Zunächst soll der Abschnitt zwischen Doppeleiche und Galgenberg ein neues Gesicht erhalten. In dem Abschnitt gibt es keine Radverkehrsanlagen. Es gilt überwiegend Tempo 50, abgesehen von einem Abschnitt im Bereich einer Schule mit Tempo 30. Die Fahrbahnbreite beträgt sieben Meter. Laut Wedeler Mobilitätskonzept ist der Tinsdaler Weg ein wichtiger Teil des Radwegenetzes - bislang allerdings ohne bzw. ohne geeignete Radverkehrsanlagen.

 


Wedel, Tinsdaler Weg - © Stefan Warda

Wedel, Tinsdaler Weg - © Stefan Warda

Wedel, Tinsdaler Weg - © Stefan Warda

Wedel, Tinsdaler Weg - © Stefan Warda

Wedel, Tinsdaler Weg - © Stefan Warda

 

Letztes Jahr waren Anwohnende aufgerufen, ihre Meinung zum geplanten Straßenumbau beizutragen. Die von Anwohnenden vorgeschlagene Einbahnstraßenvariante wie auch die von der Verwaltung vorgesehene Planungsvariante konnte beim örtlichen ADFC nicht überzeugen. Vom ADFC wurde nun eine Variante nach niederländischem Vorbild vorgebracht, bei der es auch weiterhin Mischverkehr geben soll. Könnte sich die vom ADFC vorgeschlagene Variante durchsetzen, wäre es möglicherweise die erste Wohn- und Durchgangsstraße, die im Norden nach niederländischem Vorbild umgestaltet würde. Im Gegensatz zur ADFC-Variante benutzen die Niederlande meist jedoch keine Verschwenkungen zur Temporeduzierung, sondern "Drempel".


Wedel, Tinsdaler Weg: Vision des ADFC Wedel - © ADFC Wedel


 

Beispiel Laauwikstraat in Nijmegen

 

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

Nijmegen, Laauwikstraat: Fietsstraat - © Stefan Warda

 

 

Beispiel  Hulkesteinseweg / Klingelbeeksweg in Arnhem


Arnhem: Fietsstraat - © Stefan Warda

Arnhem: Fietsstraat - © Stefan Warda

Arnhem: Fietsstraat - © Stefan Warda

Arnhem: Fietsstraat - © Stefan Warda


Beispiel Platolaan in Utrecht

 

Utrecht, Platolaan: Fietsstraat - © Stefan Warda

Utrecht, Platolaan: Fietsstraat - © Stefan Warda

Utrecht, Platolaan: Fietsstraat - © Stefan Warda

 

 

 

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