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31. Mai 2021

Hamburg: Fahrradparkhaus am U-Bahnhof Kellinghusenstraße eingeweiht

Hamburg: Today new cycle parking at subway station Kellinghusenstraße had opened

Aktualisiert am 01.06.2021

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße - © Stefan Warda

 

Am U-Bahnhof Kellinghusenstraße wurde heute ein neues Fahrradparkhaus für rund 540 Stellplätze eingeweiht. Zusammen mit weiteren rund 400 Stellplätzen an Fahrradbügeln rund um den U-Bahnhof stehen dort nun insgesamt über 900 Fahrradstellplätze zur Verfügung. 

 

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße - © Stefan Warda
 
Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Barrierefreier Zugang zum Untergeschoss - © Stefan Warda

 

Das Fahrradparkhaus umfasst zwei Ebenen. Im Untergeschoss, welches barrierefrei erreicht werden kann, befinden sich Stellplätze für Cargobikes sowie auch der gesicherte Bereich der Anlage mit 145 Mietstellplätzen. Im Obergeschoss befinden sich weitere reguläre Stellplätze. Das Obergeschoss ist über eine Rampe erreichbar, auf der Fahrräder hinauf und hinunter geschoben werden können. Dort befindet sich auch eine Luftstation mit Reparaturserviceangebot. 22 Mietschließfächer (etwa für Helme, Regenkleidung, usw.) runden das Angebot ab. Das Fahrradparkhaus soll täglich von 5 bis 23 Uhr geöffnet sein und ist mit einer Videoüberwachung ausgestattet.


Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Barrierefreier Eingang ins Untergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Cargobikestellplätze im Untergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Untergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Gesicherter Mietbereich im Mietschließflächer im Untergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Treppenaufgang zum Obergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Rampe zum Obergeschoss - © Stefan Warda


Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Obergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Obergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Luftstation im Obergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Luftstation im Obergeschoss - © Stefan Warda

Loogeplatz, Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Rampe vom Obergeschoss zur Straßenebene - © Stefan Warda

 

Im Vergleich zu anderen Metropolen wie Berlin, Köln oder München sind Hamburgs Bemühungen im Bereich Bike+Ride-Anlagen und Fahrradstellplätzen durchaus sehenswert. Bei den Fahrradstationen liegen die Niederlande weiterhin klar in Führung.

 

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10. Juli 2019

"Drama" in Hamburg: Bäume für Fahrradparkhaus gefällt

Trees against bike parking in Hamburg


Symbolbild Bäume und Radverkehr in Hamburg - © Stefan Warda


Was sich diese Radfahrer alles herausnehmen: Jetzt werden in Hamburg sogar Bäume für ein "riesiges Fahrrad-Parkhaus" gefällt, so zu lesen in der Mopo. Welch ein Skandal? Dürfen für eine gute Radverkehrsinfrastruktur keine Bäume gefällt werden. Sollten in Hamburg vielleicht überhaupt gar keine Bäume mehr gefällt werden für Verkehrsprojekte?

Die Schlagzeile geht auf eine Bürgerschaftsanfrage eines FDP-Abgeordneten zurück. Was fehlt ist die Aufzählung der Bäume, die beispielsweise für die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße oder den HHA-Busbetriebshof Alsterdorf im Gleisdreieck geopfert wurden und werden, die demnächst für die geplante S4-Verlängerung Richtung Ahrensburg auf Hamburger Stadtgebiet fallen werden, die für den Anschluss der A26-Ost auf Hamburger Gebiet gefällt werden, usw. Vermutlich sind das für den FDP-Herrn politisch korrekt gefällte Bäume.

Ähnlich fiel die CDU in Eimsbüttel auf. Die CDU-Fraktion beantragte dort keine Bäume für den Ausbau der Velorouten zu fällen. Anträge zum Verzicht auf das Bäumefällen bei anderen Verkehrsprojekten machte die CDU-Franktion in Eimsbüttel jedoch nicht.


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8. Dezember 2017

Hamburg-Harburg: Standortfrage für geplante Radstation drängt

Hamburg-Harburg: Decision for location of bicycle parking needed

© Stefan Warda


Der Bezirk Hamburg-Harburg muss sich noch diesen Monat auf einen Standort für die geplante Radstation am Fernbahnhof Harburg festlegen. Gelingt keine Verständigung auf einen Standort, gingen Fördermittel im Umfang von 400.000 Euro verloren. Das wäre das Aus für eine Radstation am Bahnhof Harburg, so das Abendblatt.


Hannoversche Straße vor dem Harburger Bahnhof, Fahrradabstellmöglichkeit - © Stefan Warda


Bislang hat nur der Bahnhof Bergedorf eine Radstation nach ADFC-Zertifikat. Eine Radstation bietet neben dem Parken auch Reparaturservice, Verleih und Fahrradverkauf an. Eine weitere Fahrradstation befindet sich auf dem Campus der Universität am Von-Melle-Park nahe der Schlüterstraße. Der Bahnhof Altona sollte ursprünglich auch eine Fahrradstation erhalten, bekam mit dem Umbau des Bahnhofsgebäudes jedoch nur einen kaum bekannten Fahrradabstellraum integriert im Parkhaus bei der Scheel-Plessen-Straße am Hahnenkamp. Geplant ist jedenfalls auch am Hauptbahnhof eine Fahrradstation einzurichten. Deren Einrichtung hängt vermutlich noch mit den weiteren geplanten Veränderungen rund um den überlasteten Verkehrsknoten ab.


Kiel, Radstation beim Hauptbahnhof - © Stefan Warda

Kiel, Radstation beim Hauptbahnhof - © Stefan Warda


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1. Mai 2017

Hamburg: 1.800 neue überdachte Stellplätze an Schnellbahnstationen geplant

Hamburg: 1,800 new roofed bike places at rail stations


Nijmegen, Fietstransferium / Fahrradparkhaus - © Stefan Warda


Laut eines Berichts des Abendblatts sollen in diesem Jahr weitere 1.800 überdachte Fahrradstellplätze an Schnellbahnstationen eingerichtet werden. Zudem plane der Senat ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof mit mehreren hundert Stellplätzen. Bislang ist es schwierig am Hauptbahnhof ein Fahrrad sicher abzustellen. Allerdings türmen sich dort bislang noch nicht Berge an Fahrrädern wie in Amsterdam oder Kopenhagen. Immerhin forderte selbst die Handelskammer ein Fahrradparkhaus für Hamburgs Hauptbahnhof.


Amsterdam Centraal, Fahrräder - © Stefan Warda

Kopenhagen Hovedbanegård, Fahrräder - © Stefan Warda


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27. November 2016

"Aktuell fehlt in Deutschland der politische Wille fürs Rad"

"Currently the political will for the bike is missing in Germany"


Utrecht, Jaarbeursplein: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda

Münsters Planer holt sich Ideen aus der Fahrradstadt Utrecht

Der WDR begleitete Münsters Radverkehrsplaner bei einem Besuch in der Fahrradstadt Utrecht, um neue Idee für Stadt Münster mitzunehmen.  Doch während Utrecht für vier Jahre ein Etat von 180 Millionen Euro für den Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung stehen, muss sich Münster im gleichen Zeitraum mit zehn Millionen Euro begnügen. Ideen wird Münsters Planer sicherlich mitgenommen haben, umsetzen wird er sie in seiner Stadt wohl nicht können.
In Deutschland ist Münster als Fahrradstadt führend, hier wäre sie wohl nur Mittelmaß.


WDR - Lokalzeit Münsterland
Den himmelweiten Unterschied zwischen der Fahrrstadt Utrecht und der Stadt Münster belegt die Ausrüstung, mit der der deutsche Planer und die niederländische Planerin in Utrecht radfahren [WDR Lokalzeit Münsterland]



Der Schlusssatz des Fernsehbeitrags fasst die Problematik, mit der Städte in Deutschland im Vergleich mit den Niederlanden zu kämpfen haben, zusammen.
Aktuell fehlt in Deutschland der politische Wille fürs Rad.

Utrecht, Vredenburg: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda



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15. November 2016

Norderstedt: Gebührengleichheit beim Parken

Norderstedt: Charge equalization for parking cycles and cars


Norderstedt, Radstation - © Stefan Warda


Laut einem Bericht des Abendblatts will die Stadt Norderstedt auch von Autofahrern Gebühren für das Parken erheben. Seit dem Bau der Fahrradstation in Norderstedt-Mitte besteht eine Ungleichbehandlung zwischen Radfahrern und Autofahrern. Während Radfahrer für das Einstellen der Räder in der Radstation Gebühren entrichten müssen, können Autofahrer auf den P+R-Plätzen bislang noch kostenlos ihre Autos platzieren. Nächsten Donnerstag soll der Beschluß über das neue Parkraummanagement gefasst werden.


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10. Oktober 2016

Bahnhof Pinneberg soll ein Fahrradparkhaus erhalten

Pinneberg station to have a cycle parking

© NAH.SH

Von Christian Hinkelmann
Seit Jahren wird um die Modernisierung des Bahnhofs in Pinneberg diskutiert – jetzt gibt es endlich einen Plan: So soll die alte Station modernisiert werden.

Pinneberg bekommt einen neuen alten Bahnhof. Das denkmalgeschützte historische Empfangsgebäude soll umfassend saniert werden und künftig einen Food-Bereich und ein WC-Center beherbergen.

Zusätzlich soll an der Südseite ein neuer Pavillon gebaut werden, in dem ein DB-Reisezentrum, eine Buchhandlung und Gastronomie untergebracht werden sollen.

An der Nordseite des Bahnhofsgebäudes ist hingegen ein zweigeschossiges Fahrradparkhaus geplant, in dem allerdings nur das obere Stockwerk für Räder bestimmt ist. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandelsflächen entstehen.

Der gesamte Bericht ist bei NahverkehrHAMBURG zu lesen.


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24. September 2016

Zürich: 1000 Velostellplätze am Bahnhof Stadelhofen geplant

Zürich: Parking for 1,000 bicycles at Stadelhofen station


© Stefan Warda


2020 soll am verkehrsreichen Bahnhof Stadelhofen in Zürich ein Fahrradparkhaus für 1.000 Stellplätze fertiggestellt sein. Der Architekt Santiago Calatrava hat ein Geschäftshaus entworfen, in dem auf drei Etagen verteilt ein modernes Veloparking eingerichtet werden soll. Mit Eröffnung des Fahrradparkhauses besteht die Hoffnung, dass sich die eher ungeordnete Fahrradabstellsituation rund um den Stadelhoferplatz verbessert.


© Stefan Warda

© Stefan Warda

Zürich, Stadelhoferplatz - © Stefan Warda



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11. Februar 2016

Streit um "Fahrradsteuer" und Parkgebühren in Norderstedt - ein Vergleich mit Utrecht

Dispute over taxes for cyclists and fees for car parking in Norderstedt - look at Utrecht


© hamburgize.com / Stefan Warda


Der ADFC Norderstedt kritisierte, dass das bewachte Parken in der neuen Radstation in Norderstedts Zentrum mindestens 70 Cent kostet. Laut Abendblatt parken Autofahrer in ganz Norderstedt abgesehen vom Bereich um das Herold-Center allerdings kostenlos. Der ADFC und die Grünen fordern nun eine flächendeckende Parkraumbewirtschaft in Norderstedt. Der Abendblattartikel führte zu einer Entrüstung bei vielen Autofahrer. Sie fordern eine "Fahrradsteuer" für Radfahrer, weil Radfahrer angeblich keine Steuern zahlen und ihre Infrastruktur angeblich geschenkt bekämen, Autofahrer dank ihrer Steuern ein Anrecht auf kostenfreies Parken hätten. Doch können sich Autofahrer es so einfach machen?


© hamburgize.com / Stefan Warda
Oberirdische Abstellanlage in Norderstedt-Mitte

Im Vergleich mit Utrecht (330.000 Einwohner) in den Niederlanden wirkt das Modell Norderstedt (75.000 Einwohner) wie nach Art der autogerechten Stadt. In Utrecht bezahlen Autofahrer in der Parkzone A1 in der Innenstadt 4,53 Euro je Stunde. In Parkhäusern und Garagen müssen zwischen 2,58 und 4,28 Euro entrichtet werden. Wer Utrecht mit dem Auto besuchen will und vor der Innenstadt an einer P+R-Anlage parkt, bezahlt 4,50 Euro, 5,00 Euro kostet Parken auf der P+R-Anlage inklusive eines ÖV-Tagestickets für fünf Personen. Nicht zu vergessen: Utrecht hat eine Umweltzone eingerichtet. Dieselfahrzeuge älterer Baujahre müssen draußen bleiben.


Utrecht: Fahrradparkhaus Vredenburg

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda



Radfahrer können ihre Fahrräder im Stadtzentrum in zahlreichen bewachten Radstationen abstellen. In der Regel ist der erste Tag kostenlos, ab dem zweiten Tag fallen Parkgebühren von 50 Cent an. Selbst in der großen Radstation "Jaarbeursplein" unter der Central Station ist Parken am ersten Tag kostenlos. Ab dem zweiten Tag kostet es dort allerdings 1,25 Euro. Utrecht baut derzeit der Welt größtes Fahrradparkhaus am Bahnhof. Sebst in der Pendlergemeinde Houten (50.000 Einwohner) im Südosten von Utrecht angrenzend ist das Parken in der kameraüberwachten Fahrradstation am Bahnhof kostenlos. Utrechts und Houtens Radfahrer müssen allerdings keine "Fahrradsteuern" entrichten. Wieso nicht?


Houten: Fietstransferium

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda



Die geringen Beiträge, die Autofahrer über Steuern entrichten, machen bei weitem nicht die negativen Folgen, die Autofahrer durch ihr Verkehrsverhalten verursachen, wett. Autofahrer belasten die Städte, Radfahrer entlasten die Städte. Diesen Zusammenhang hatte erstmals die Stadt Kopenhagen als Argumentation für die Anlage von Radwegen untersucht.  Die positiven Effekte des Radfahren aus gesundheitlicher sicht und die negativen Effekte des Autofahrens, wie Lärm, Schadstoffe, Flächenverbrauch, machen es wirtschaftlich, in Fahrradprojekte zu investieren. Ein zusätzlicher Radfahrer hätte je km in der Rushhour 1,62 DKK (+0,22 Euro) Gewinn für die Stadt, ein Autofahrer brächte einen sozioökonomischen Verlust von 5,64 DKK (-0,76 Euro) je Kilometer in der Rushhour.


Utrecht: Fahrradstation Jaarbeursplein

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda


 
Unmut gab es auch bei der Eröffnung der Radstation in Bergedorf 2012. Radfahrer müssen auch für das bewachte Parken in der Radstation bezahlen, während das Parken im Parkhaus kostenfrei war.


Utrecht: Parkleitsystem für Radfahrer

© hamburgize.com / Stefan Warda

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