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30. August 2026

Hamburg: Umbau der Steinstraße soll morgen beginnen

 

 

Steinstraße, Radfahrstreifen vor dem Hochbahnhaus: Blickrichtung Speersort - © Stefan Warda

 

 

Steinstraße soll neue breite Radwege und Bäume erhalten 

Morgen sollen Bauarbeiten in der Steinstraße beginnen. Geplant sind eine schmalere Fahrbahnfläche, breite Radwege und zahlreiche Bäume. Die Fahrbahn soll nicht mehr dem Durchgangsverkehr dienen, sondern wie in der Mönckebergstraße Bussen, Taxen, Fahrrädern und Lieferverkehr vorbehalten sein. Der Umbau soll etwas zwei Jahre dauern. 

 

Steinstraße / Steintorwall: Benutzungspflichtiger Fakeradweg - © Stefan Warda

Steinstraße, Finanzamt: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Steinstraße, Jakobikriche: Situation an der Bushaltestelle - © Stefan Warda

Steinstraße, Jakobikriche: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

 

 

Für den Radverkehr ist im einzelnen geplant: 

  • Beidseitige, 2 Meter breite Radwege in den Nebenflächen, getrennt von der Fahrbahn durch Grün- oder Mehrzweckstreifen.
  • Radwege ssollen nicht benutzungspflichtig werden, Radfahrende können bei Bedarf auch die Fahrbahn nutzen.
  • Radwege werden an Einmündungen markiert über die Fahrbahn geführt, um sichere Querungen zu gewährleisten.
  • Radverkehr soll haltende Busse überholen können, mit Ausnahme an bestimmten Haltestellen aus Sicherheitsgründen.
  • Radwege ssollen durch taktile und kontrastreiche Begrenzungsstreifen gut erkennbar sein.
  • Erhalt und Verbesserung von Fahrradstellplätzen, inklusive spezieller Bügel für Lastenräder.
  • Radverkehr soll durch die Kommunaltrasse gestärkt und sicherer geführt werden.
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    Steinstraße 23: Radfahrstreifen - © Stefan Warda

    Steinstraße 5: Radfahrstreifen Richtung Klosterwall - © Stefan Warda

     

     

    Mit dem Umbau werden die 2021 eingerichteten provisorischen Radfahrstreifen entfallen. 2016 forderte die Handelskammer noch den Erhalt der damaligen Fakeradwege - soweit überhaupt vorhanden.

     

     

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    20. Januar 2026

    Hamburg-Altona: Teilabschnitt der Friedensallee soll umgebaut werden

     

     

    Friedensallee: Vorhandener Fakeradweg - © Stefan Warda

     

    Laut Abendblatt [€] soll dieses Jahr ein Teilabschnitt der Friedensallee umgestaltet werden. Zwischen Friesenweg und Händelstraße soll eine Straßengrundinstandsetzung vorgenommen werden. Radfahrende sollen statt der bisherigen Fakeradwege komfortablere Radverkehrsanlagen erhalten, u.a. breitere Radwege, Protected Bike Lanes bzw. Radfahr- und Schutzstreifen. 

    Ursprünglich sollte der Umbau für den Straßenabschnitt zwischen Friesenweg und Bahrenfelder Marktplatz / Von-Sauer-Straße erfolgen. Doch die Erarbeitung des "Masterplan Parken" führt landesweit zu Verzögerung von durchgeplanten Straßenbauprojekten.

     

     

     

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    16. November 2025

    Klein Offenseth-Sparrieshoop: Tempo 30 auf der L113 wegen Radverkehr auf der Fahrbahn

     

     

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 7 a-b: Tempo 30 wegen Radverkehr auf der Fahrbahn (November 2025) - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

     

    Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein gibt bekannt, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit bis auf weiteres ein Tempolimit auf der L113 in Klein Offenseth-Sparrieshoop gilt. Die Freigabe des Gehweges für den Radverkehr sei wegen des schlechten baulichen Zustands des Gehwegs nicht mehr vertretbar. Deswegen gilt jetzt zwischen Rosenstraße 7 und dem Bahnübergang bei der AKN-Strecke Tempo 30 auf der Fahrbahn statt bislang Tempo 50. Radfahrende müssen bis auf weiteres die Fahrbahn benutzen. Der Abschnitt soll ein wichtiger Schulweg sein. 

     

    "Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) muss aus Gründen der Verkehrssicherheit die Freigabe des Gehwegs für den Radverkehr an der Landesstraße 113 („Rosenstraße“) in Klein Offenseth-Sparrieshoop aktuell aufheben. Grund für die Einschränkungen ist der derzeitige Zustand der wassergebundenen Oberfläche des Wegs. Bei einer Überprüfung wurde festgestellt, dass dieser stellenweise aufgeweicht und somit die Gefahr von Stürzen mit dem Fahrrad erhöht ist. Der LBV.SH arbeitet an einer Lösung zur Wiederherstellung des Wegs. 

    Um Rad-Stürze zu verhindern, wird daher die Nutzung für Radfahrende aktuell aufgehoben, bis eine Instandsetzung erfolgt ist; die entsprechenden Schilder „Radverkehr frei“ unterhalb der blauen Gehweg-Schilder werden entfernt. Radfahrende nutzen bitte bis auf Weiteres die Fahrbahn oder schieben ihr Rad auf dem Gehweg. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den motorisierten Verkehr wird zum Schutz des Radverkehrs auf 30 Stundenkilometer reduziert und durch Warnschilder „Radverkehr“ ergänzt."

     

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 7 c-d: Gehwegzustand im Juni 2023 - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 7 c-d: Gehwegzustand im März 2023 - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße: Gehwegzustand im März 2023 - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 7: Gehwegzustand im Juni 2023 am Ausbauende der Asphaltdecke - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 7: Fahrbahn im November 2025 - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

     

     Das Abendblatt [€] berichtete zuvor über die misslungenen Instandhaltungsversuche am Gehweg. Anwohner Frank Bokelmann erläutert gegenüber dem Abendblatt die Fehlplanung der Instandhaltung mit einer für einen Geh-/Radweg ungeeigenten Decksicht bei angrenzenden Straßenbäumen.

     

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 9: Im November 2025 müssen Radfahrende die Fahrbahn nutzen (reiner Gehweg) - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße 9: Im Juni 2023 durften Radfahrende die Fahrbahn nutzen, aber bei Schritttempo auch den beschädigten Gehweg ("Radwegschäden") - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße / Rostock-Koppel: Im November 2025 müssen Radfahrende die Fahrbahn nutzen (reiner Gehweg) - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße / Rostock-Koppel: Im September 2025 durften Radfahrende die Fahrbahn nutzen, aber auch den beschädigten Gehweg bei Schritttempo (als Gehende) - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

    Klein Offenseth-Sparrieshoop, Rosenstraße / Rostock-Koppel: Im Juni 2023 durften Radfahrende die Fahrbahn nutzen, aber auch den beschädigten Gehweg bei Schritttempo - © Frank Bokelmann / Stefan Warda

     

     

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    8. Oktober 2025

    Veloroute 4 in Hamburg: Unbenutzbarer Fakeradweg in der Rathenaustraße soll 2026 ersatzlos entfallen

    Hamburg: Fake cycle track along main cycle route to be closed 

    Aktualisiert um 17.20 Uhr 

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 409: Fakeradweg in voller Breite im Dooringbereich (März 2025) - © Stefan Warda
     

     

    Fakeradwege sollen 2026 entfernt werden

    Laut Abendblatt [€] sollen die noch vorhandenen Fakeradwegreste entlang der Rathenaustraße im Verlauf der Veloroute 4 (in Planung als Radroute 4) ab Traute-Lafrenz-Straße stadteinwärts ersatzlos aufgehoben werden. Diese äußerst schmalen Fakeradwege sind fast ausnahmslos nicht benutzbar, da durch Baumwurzeln zerstört, zugewachsen oder in voller Breite im Dooringbereich von Stehzeugen. Derzeit wirkt der Abschnitt wie ein Paradies für Stehzeuge, nicht aber für Radfahrende.

     

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fakeradweg durch Baumwurzeln zerstört sowie im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fakeradweg in voller Breite im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fakeradweg in voller Breite im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fakeradweg in voller Breite im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 409: Fakeradweg zugewachsen sowie in voller Breite im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fakeradweg in voller Breite im Dooringbereich (Oktober 2025) - © Stefan Warda

     

    Ein Ersatz für den Fakeradweg sei nicht geplant. Radfahrende sollen zukünftig die Fahrbahn benutzen. Der Rückbau der Fakeradwege soll im ersten Quartal 2026 erfolgen. Die Benutzungspflicht war schon vor mehreren Jahren aufgehoben worden. 

     

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 409: Zugewachsener Fakeradweg (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Zugewachsener Fakeradweg (2023) - © Stefan Warda

     

    Laut Abendblatt könnte der Radweg "ganz idyllisch sein. Doch wer gehofft hat, die Strecke würde im Rahmen der Hamburger Rad-Offensive saniert, hat sich getäuscht." Ein echter Radweg wäre nur unter Beseitigung zahlreicher Plätze für Stehzeuge und ggf. auch dem Verlust einiger Bäume zu verwirklichen. Der Verlust an Plätzen für Stehzeuge würde dann wie üblich in einem reißerischen Artikel im Abendblatt verewigt werden. Die Mehrzahl der Radfahrenden ist derzeit übrigens auf der Fahrbahn unterwegs.

     

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 409: Fahrbahnradeln neben zugewachsenem Fakeradweg (Oktober 2025) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 448: Fahrbahnradeln neben Fakeradweg im Dooringbereich (2023) - © Stefan Warda

    Veloroute 4, Rathenaustraße / Kleingartenverein 409: Fahrbahnradeln neben Fakeradweg im Dooringbereich (2023) - © Stefan Warda

     

     

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    15. Juli 2025

    Hamburg-Mitte: Sanierung des Recha-Lübke-Damms (vormals Högerdamm) abgeschlossen

      


    Recha-Lübke-Damm: Radwegzustand nach dem Umbau - © Stefan Warda

     

     

    Die Mobilitätswendebehörde meldete Ende des letzten Monats den Abschluss der Sanierung des Recha-Lübke-Damms (ehemals Högerdamm). Statt des sehr schmalen Fakeradwegs neben einem sehr schmalen Gehweg gibt es nun für Gehende und Radfahrende mehr Platz. 

    Die bis zu einem Meter breiten benutzungspflichtigen Fakeradwege des früheren Högerdamms sind Geschichte. Der während der Baumaßnahme in Recha-Lübke-Damm umbenannte Straßenzug weist nun teils einen Radweg angelehnt an Kopenhagener Vorbilder sowie einen bis zu 3,25 Meter breiten Radfahrstreifen auf, der allerdings durch Bushaltestellen unterbrochen ist. 

     

    Amsinckstraße / Recha-Lübke-Damm: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Amsinckstraße / Högerdamm: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Amsinckstraße / Recha-Lübke-Damm: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Amsinckstraße / Högerdamm: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

     

    Der sanierte Abschnitt des Radwegs beginnt stadtauswärts in der Amsinckstraße hinter den Bahnbrücken. Der Radweg verschwenkt im weiteren Verlauf an den Fahrbahnrand. Der neue Radweg hat eine Breite von 2,5 Metern, ist im Gegensatz zu einem Kopenhagener Radweg jedoch nicht mit Asphalt befestigt, sondern wie in Hamburg fast immer noch üblich mit roten Betonsteinsteinen (Format 25x25 Zentimeter). Zuvor gab es im Bereich des "Kopenhagener Radwegs" einen 1,1 Meter breiten Radweg, der von der Fahrbahn durch einen ein Meter breiten Sicherheitsstreifen abgesetzt war. Im Sicherheitsstreifen waren u.a. Ampelmasten, Laternenmasten und Schilderpfosten untergebracht. Der neue Radweg geht im Recha-Lübke-Damm im Bereich der früheren Bushaltestelle hinter dem Stellwerk der Deutschen Bahn in einen Radfahrstreifen über.  

     

    Recha-Lübke-Damm 1: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm 1: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm 1: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

     

    Vor dem Umbau gab es für Radfahrende, die weiter der Amsinckstraße Richtung Nordkanalstraße folgen wollten, keine Aufstellfläche an der Ampel zwischen Stellwerk und Hostel. Wartende Radfahrende blockierten somit den schmelen "Radweg" für andere Radfahrende auf dem ehemaligen Högerdamm. Seit dem Umbau gibt es nun eine Abbiegespur für Radfahrende, damit nachfolgende Radfahrende nicht mehr behindert werden. 

     

    Recha-Lübke-Damm 1: Radwegzustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Radwegzustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm, Bushaltestelle: Zustand nach Umbau mit Radfahrstreifen - © Stefan Warda

    Högerdamm, Bushaltestelle: Zustand vor Umbau mit benutzungspflichtigem Fakeradweg sowie massive Einschränkung durch Kampfparken - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau mit benutzungspflichtigem Fakeradweg - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau mit benutzungspflichtigem Fakeradweg - © Stefan Warda

    Recha-Lübke-Damm: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau mit benutzungspflichtigem Fakeradweg sowie Gehwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

     

    Gäste des Hostels an der Ecke Amsinckstraße / Recha-Lübke-Damm greifen offenbar gerne auf E-Scooter und E-Roller von Sharinganbietern zurück. Leider werden auch nach dem Umbau der Straße diese nicht mehr benötigten Fahrzeuge kreuz und quer auf dem Gehweg vor der Kreuzung (jede Minute kostet!) abgestellt, so dass der Gehweg gegenüber dem Hostel oftmals unbenutzbar bleibt.  

     

     

    Recha-Lübke-Damm 1: Zustand nach Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

    Högerdamm 1: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

     

     

    Der Recha-Lübke-Damm soll nach der Sanierung zur sogenannten blau-grünen Infrastruktur gehören, die das Stadtklima verbessert, die Aufenthaltsqualität erhöht und die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt und somit der Hamburgischen Klimaanpassungsstrategie entsprechen soll. Die Baumaßnahme wurde durch das Projekt BlueGreenStreets der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wissenschaftlich begleitet. 

    Um den städtischen Wärmeinseleffekt zu mindern und das Mikroklima nachhaltig zu verbessern, wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt:

    • 56 hydrologisch optimierte Straßenbäume sorgen künftig für deutlich mehr Verschattung und Verdunstung im Straßenraum. Besonders an heißen Tagen verbessert sich dadurch das Mikroklima spürbar. Die Maßnahme setzt die Ziele der Hamburgischen Klimaanpassungsstrategie direkt um.
    • Grüninseln, Retentionsflächen und begrünte Mulden erhöhen die Verdunstung, fördern die Grundwasserneubildung und tragen zur Abkühlung der Umgebung bei. Gleichzeitig wird das Sielsystem bei Starkregen entlastet.
    • Grünstreifen zwischen Fahrbahn, Rad- und Gehweg verbessern die Aufenthaltsqualität und unterstützen das lokale Mikroklima.
    • Regenwasserbewirtschaftung mit System:
      • Unbelastetes Regenwasser von Geh- und Radwegen wird gezielt den Mulden zugeführt und dient deren natürlicher Bewässerung.
      • Oberflächenwasser der Fahrbahn, das potenziell belastet ist (z. B. durch Reifenabrieb), wird weiterhin über die Kanalisation abgeleitet und vorgereinigt.
      • Das in die Mulden geleitete Oberflächenwasser wird zudem über belebte Bodenzonen gereinigt und zur Versickerung gebracht.
    • Flächenentsiegelung und wasserdurchlässige Beläge fördern die natürliche Versickerung und verbessern die Bodenfunktionen.
    • Neu geschaffene Retentionsräume erhöhen die Wasserspeicherkapazität im Straßenraum und tragen aktiv zum Überflutungsschutz bei. Sie stärken gleichzeitig die Vitalität des Straßenbegleitgrüns.

    Abschließende Begrünungsarbeiten sollen im Herbst 2025 erfolgen. 

     

     

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