Posts mit dem Label Frankfurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frankfurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

7. August 2018

Deutsche Bahn: Neue Nutzungsbedingungen für Call-a-Bike-Familie

Deutsche Bahn: New conditions of use for call-a-bike-family


Call a Bike-Station in Frankfurt - © Stefan Warda


Die Deutsche Bahn ändert zum 1. September die Nutzungsbestimmungen für hre Leihradsysteme. Ob Call a Bike, StadtRAD, Lidl-Bike, FordPass Bike oder RegioRadStuttgart, für alle Leihradmarken gelten ab nächsten Monat neue Bestimmungen für das Abstellen der Räder. Vor allem dürfen die Räder der DB-Leihradsysteme nicht mehr an Fahrradbügeln oder anderen Abstellanlagen, die nicht zu den Leihradsystemen gehören, abgestellt werden.


Call a Bike-Station in Frankfurt - © Stefan Warda


§ 7 Untersagte Abstellorte

1. Das Fahrrad darf insbesondere nicht geparkt oder abgestellt werden:
- an Bäumen,
- in Grünflächen (insbesondere Privatgrund und halböffentliche Flächen, wie Parkanlagen, Grünanlagen, Dauerkleingärten, Sport-, Spiel-, Zelt- und Badeplätze, Friedhöfe)
- an Denkmälern,
- in Innen- und Hinterhöfen,
- an Verkehrsamplen,
- an Parkuhren, Parkscheinautomaten, Briefkästen, oberirdischen Verteilerkästen, Telefonzellen und Bushaltestellen,
- auf Gehwegen, wenn dadurch eine Durchgangsbreite von 1,60 Meter unterschritten wird,
- vor, an und auf Feuerwehr- und Rettungsdienstanfahrtszonen,
- in Bereichen von Zebrastreifen und Mittelinseln,
- vor Zugängen oder Ein- und ausgängen von Gebäuden, vor U- und S-Bahneingängen einschließlich der Aufzüge, wenn diese dadurch versperrt oder der Zugang erheblich erschwert oder in seiner Funktion wesentlich gestört wird,
- an Wegen für Rollstuhl-Fahrende oder auf Leitsystemen für Blinde und sehbehinderte Menschen, wenn diese dadurch versperrt werden oder der Zugang erheblich erschwert oder in seiner Funltion wesentlich gestört wird,
- an Fahrradabstellanlagen (bspw. Anlehnbügel, Vorderradhalter, Fahrradboxen, überdachte Fahrradständer),
- im Abstand kleiner 30 Meter zu Flussufern und sonstigen Gewässern.




Mehr . . . / More . . . :
.

13. Juni 2018

Ausstellung in Frankfurt: Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Exhibition in Frankfurt: Ride a Bike! Reclaim the City


Frankfurt, Deutsches Architekturmuseum - © Stefan Warda


Noch bis zum 2. September zeigt das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt eine beachtenswerte Ausstellung zum Thema Radverkehr in Städten.

Gut gestaltete öffentliche Räume sind eine wichtige Aufgabe für Stadtplanung und Landschaftsarchitektur. Als weiterem Akteur auf dieser begrenzten Fläche kommt die Verkehrsplanung hinzu. Der Radverkehr spielt in all diesen Bereichen eine zentrale, verbindende Rolle, er kann der Schlüssel zum Erfolg werden. Um die Lebensqualität zu erhalten und weiter zu verbessern, braucht es in einer zunehmend dicht bebauten und intensiv genutzten Stadt mehr Raum auf Straßen und Plätzen, mehr Grün- und Freiflächen.
Das DAM möchte mit FAHR RAD! (Ausstellung, Katalog und Veranstaltungsreihe) eine integrierende Debatte mit den Verantwortlichen anstoßen und die verschiedenen Disziplinen zum Austausch und zur Zusammenarbeit anregen. Auch die breite Öffentlichkeit soll eingebunden werden. Nicht zuletzt wird die unabdingbar notwendige gestalterische Kompetenz in dieser Frage thematisiert. Der öffentliche Raum und damit der Straßenraum soll zur Nutzung für Alle neu geordnet und seine Flächen so verteilt werden, dass eine sichere, bequeme und ausgewogene Mobilität für alle Menschen, die unterwegs sind, möglich wird. Dies sollte im Einklang entstehen mit Grünräumen und einer Architektur, die sich zu städtebaulichen Ensembles zusammenfügt. Die Ausstellung dokumentiert, wie eine Stadtentwicklung aussehen kann, die in Zukunft noch mehr Menschen auf das Rad lockt – und wirbt mit Projekten aus aller Welt für diese sanfte Rückeroberung der Stadt. Und sie zeigt, wie der Weg zu einer nachhaltigen und sozialen Stadt auch über die Planung für eine fahrrad-gerechte Stadt führen kann.


Auckland, Lightpath Te Ara I Whiti - © hamburgize


Die Ausstellung präsentiert acht Städte bzw. Regionen: Karlsruhe, das Projekt Radschnellweg Ruhr, Groningen, Kopenhagen, Oslo, Barcelona, New York und Portland. Daneben werden weitere 26 internationale Projekte präsentiert, die sich speziellen Bauaufgaben widmen, darunter z.B. das neue Fahrradparkhaus in Utrecht, der Lightpath Te Ara I Whiti in Auckland oder ein Fahrradhäuschen in der Mainzer Neustadt.

Lohnenswert ist der Katalog, der auch im Buchhandel erhältlich ist. Die Ausstellung zeigt darüberhinaus originale Architekturmodelle, u.a vom Utrechter Fahrradparkhaus. Viele großformatige Bilder hinterlassen zudem einen nachhaltigen Eindruck.


Mehr . . . / More . . . :
.

31. Januar 2018

Frankfurt: Austellung "FAHR RAD! Die Rückeroberung der Stadt" geplant

Frankfurt: Cycling infrastructure in museum


Kopenhagen, Cykelslangen - © Stefan Warda

Das Deutsche Architekturmuseum plant eine interessante Ausstellung zur Rolle der Fahrradinfrastruktur als Baustein der Stadt-, Landschafts- und Verkehrsplanung. Die Ausstellung, die am 20. April eröffnet werden soll, soll zeigen, wie eine Fahrradinfrastruktur aussehen muss, die in Zukunft noch mehr Menschen auf das Rad lockt. Anhand ausgewählter Städte wie Kopenhagen, New York oder Oslo soll gezeigt werden, wie der Weg zu einer nachhaltigen und sozialen Stadt über Planungen für fahrradgerechte Städte geführt werden kann.

Das Prokjekt soll mit Mitteln des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) gefördert werden.


Kopenhagen, Cykelslangen - © Stefan Warda

Kopenhagen, Cykelslangen - © Stefan Warda


FAHR RAD! Die Rückeroberung der Stadt - 21.04. - 02.09.2018, Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt


Mehr . . . / More . . . :
 .

16. August 2016

Frankfurt: Fakeradwege in Friedensstraße und Kaiserstraße beseitigt

Frankfurt: Fake cycle tracks along Friedensstraße and Kaiserstraße eliminated
Aktualisiert um 15:25 Uhr

Frankfurt, Friedensstraße / Kaiserstraße vor dem Umbau - © Stefan Warda

Die Stadt Frankfurt hat in der Innenstadt einige Fakeradwegabschnitte beseitigt. Radfahrer müssen seitdem bei Tempo 30 auf der Fahrbahn fahren. Die vorherigen Radwege sollen nun als Flächen für Sondernutzungen dienen. Diese Sondernutzungen (Außengastronomien) blockierten zuvor jedoch die Gehwege. Fußgänger fühlten sich dadurch veranlasst, die zuvor benutzungspflichtigen Fakeradwege zu blockieren.


Frankfurt, Friedensstraße: Dieser "Radweg" soll nun Sondernutzungen dienen - © Stefan Warda

Frankfurt, Friedensstraße / Weißfrauenstraße: Der Radweg soll nun aufgehoben sein, die Friedensstraße ist nun Tempo 30-Zone - © Stefan Warda

Frankfurt, Kaiserstraße / Friedensstraße vor Umbau - © Stefan Warda

Frankfurt, Kaiserstraße vor Umbau - © Stefan Warda

Frankfurt, Kaiserstraße vor Umbau mit Fakeradweg - © Stefan Warda

Frankfurt, Kaiserstraße: "Radweg" mit Wildgeher vor Umbau - © Stefan Warda




Mehr . . . / More . . . :
.

18. Januar 2016

Autofahrerpartei will Radverkehr in Frankfurt erheblich einschränken

Party of car drivers want to reduce cycle traffic in Frankfurt


© hamburgize.com / Stefan Warda
Radwege in Frankfurt mit unzulässiger Benutzungspflicht


Die große Autofahrerpartei will nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau den Frankfurter Radverkehr erheblich einschränken. Die Freigabe der Fußgängerzone Zeil soll nur noch auf Zeiten außerhalb der Ladenöffnungszeiten beschränkt werden. Das Beradeln des Mainufers soll ebenfalls zeitlich eingeschränkt werden. In "gefährlichen" Einbahnstraßen solle Radverkehr verboten werden. Zudem solle wieder eine generelle Radwegbenutzungspflicht eingeführt werden. Sind Radwege vorhanden, solle die Verpflichtung gelten diese zu benutzen. Auf der Berliner Straße und Mainzer Landstraße sollte das Radfahren verboten werden. Scheinbar ist diese Partei nicht für das Regieren einer Großstadt geeignet.


Mehr . . . / More . . . :
.