SRF-Beitrag zur Eröffnung des Velotunnels unter dem Bahnhof Zürich HB
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- Zürch: Velostreifen sollen breiter werden
- Zürich: Rechtsgutachten zwingt zu neuen Radverkehrsführungen
- Zürich soll radverkehrsfreundlicher werden
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SRF-Beitrag zur Eröffnung des Velotunnels unter dem Bahnhof Zürich HB
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Aktualisiert um 12.15 Uhr
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| Bahnhof Harburg - © Stefan Warda |
Laut dem Abendblatt [€] fordert der Harburger CDU-Politiker André Trepoll die Rückbesinnung auf die autogerechte Stadt und eine Abkehr von der Mobilitätswende - allerdings insgeheim auch eine Abkehr vom CDU-Mobilitätskonzept von 2019.
"Trepoll fordert von den Rot-Grünen Koalitionen in Bezirk, Bürgerschaft und Senat deshalb ein Umdenken in der Verkehrspolitik: Eine Rückbesinnung auf Autofreundlichkeit und die Abkehr von einer Verkehrswende, die den Öffentlichen Nahverkehr sowie Radfahrern und Fußgängern mehr Platz einräumt."
Seine Forderung begründet er mit der Tatsache, dass im Bezirk Harburg die Zahl zugelassener Pkw in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sei.
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| Buxtehuder Straße: Fakeradweg mit Benutzungspflicht - © Stefan Warda |
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| Buxtehuder Straße: Unbenutzbarer Fakeradweg mit Benutzungspflicht - © Stefan Warda |
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| Baustelle A26 - © Stefan Warda |
Mit seiner Forderung wiederspricht Trepoll dem CDU-Mobilitätskonzept von 2019.
Dieses sah vor, den Autoverkehrsanteil in Hamburg bis 2029 auf nur
fünfzehn Prozent reduzieren zu wollen. Nach CDU-Visionen sollte
allerdings die Zahl der Stehzeugeplätze trotz erheblich geringem
Autoverkehrs beibehalten werden. Das Mobilitätskonzept war zudem auch äußerst fragwürdig, denn es sollte zwar der Autoverkehrsanteil bis 2029 erheblich reduziert werden, gleichzeitig sollte es eine "Mobilitätsgarantie" mit dem Auto geben. Von jedem Punkt der Stadt sollte die Innenstadt in nur dreißig Minuten mit Auto erreichbar sein.
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| Vorstellung des Mobilitätskonzepts - © Stefan Warda |
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| Dirk Nockemann - © Stefan Warda |
Jetzt Mitgliedsantrag bei den Hamburger Grünen stellen? Dirk Nockemann (AfD) ist sich sicher: Der Senat wolle Autofahren nur noch Grünen und Reichen ermöglichen.
"Sie wollen Autofahren nur noch für die Reichen und für die Vermögenden und für die Grünen, aber nicht für den Otto-Normalverbraucher."
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Drei Hamburger, die ohne Auto leben, erzählen über Ansätze der Mobilitätswende in der Hansestadt.
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| © Stefan Warda |
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| © hamburgize.com |
"Damit Corona nicht auch die Verkehrswende infiziert, müssen Städte jetzt mehr Platz für Radfahrende und Fußgänger schaffen."Greenpeace fordert daher die Bundesregierung auf, in einem Konjunkturprogramm die Mobilitätswende deutlich zu berücksichtigen. Zudem müssten deutsche Städte dem Beispiel Berlin und anderer Städte folgen und eine Straßenraumaufteilung vornehmen, die dem Fuß- und Radverkehr jetzt mehr Platz einräumt. Mit einem restriktiveren Parkraummanagement solle die Verkehrsmittelwahl unterstützt werden.
1. Ausbau Radinfrastruktur
Die Bundesregierung kann die Kommunen finanziell unterstützen, indem sie die bisherigen Fördermittel für den Radverkehr im Bundeshaushalt auf 2,8 Milliarden für den Zeitraum 2020 bis 2023 verdoppelt. Neben dem Ausbau von Radwegen sollten die Mittel auch in zusätzliche Forschung über das Potenzial vom Fuß und Radverkehr als Beitrag zu mehr Lebensqualität und Klimaschutz sowie eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung der Fuß und Radverkehrsplanung fließen.
2. Mobilitätsprämie für alle
Der Kauf von Fahrrädern und anderen klimafreundlichen Mobilitätslösungen muss mit einer Prämie gefördert werden. Mit Hilfe einer Ausweitung des bundesweiten Förderprogramms auch auf private Lastenräder kann der Bund helfen, einen großen Teil der bisher mit dem Auto durchgeführten städtischen Wege zu ersetzen.
3. Platz für Fuß und Rad
Verkehrsflächen sollten zugunsten von Rad und Fußwegen umgewidmet werden. Deutsche Städte sollten Beispielen wie Berlin, Brüssel, Mailand oder Paris folgen und schnell Platz vom Autoverkehr nehmen und in mehr Radwege, Fußgängerzonen und Spielstraßen umwandeln. Der Radverkehrsanteil in den zehn größten deutschen Städten könnte so bis 2030 auf 30 Prozent gesteigert werden.
4. Autoverkehr reduzieren
Mit einer City-Maut, weniger Parkplätzen und höheren Parkgebühren kann die Anzahl der Autos und deren Schäden für Gesundheit und Umwelt verringert werden. Um Klimaziele zu erreichen und die Lebensqualität in Städten zu verbessern, müssen langfristig zwei von drei Autos in Städten durch Alternativen ersetzt werden. Die Einführung von autofreien Kiezen kann kurzfristig zur Verkehrsberuhigung und Rückgewinnung von Platz beitragen.