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5. April 2024

Velorouten 10 und 11 in Hamburg-Harburg: Kreuzung Nartenstraße / Hannoversche Straße soll Kreisverkehr werden

 Hamburg-Harburg: Cycle routes going to have new roundabout

Aktualisiert um 15.00 Uhr

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße / Neuländer Hauptdeich: Derzeitiger Zustand der Kreuzung - © Stefan Warda

 

Die Kreuzung Alte Harburger Elbbrücke / Nartenstraße / Hannoversche Straße / Neuländer Hauptdeich / Brücke des 17. Juni soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. Die Bauarbeiten sollen am 6. Mai 2024 beginnen.

Neuigkeiten für die Velorouten 10 und 11 im Bezirk Harburg: Am 6. Mai 2024 sollen die Bauarbeiten zum Umbau der Kreuzung südlich der Alten Harburger Elbbrücke beginnen. Die Arbeiten soll bis April 2025 andauern. Informationen zum Bauablauf, Umleitungen und Sperrungen stellt das Bezirksamt Harburg online zur Verfügung

Zukünftig sollen sich die Velorouten 10 und 11 an der Kreuzung trennen: Die Veloroute 11 soll weiterhin entlang der Hannoverschen Straße Richtung Bahnhof Harburg (bzw. Harburger Ring) verlaufen. Die Veloroute 10 soll später über Nartenstraße und Kanalplatz Richtung Neugraben verlaufen.


Velorouten 10 und 11, Alte Harburger Elbbrücke / Nartenstraße: Wegweiser zeigen den heutigen Verlauf der Velorouten 10 und 11 Richtung Bahnhof Harburg an Zukünftig soll die Veloroute 10 Richtung Binnenhafen verlaufen - © Stefan Warda


 

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26. April 2014

Copenhagenize Harburg?

Copenhagenize Hamburg-Harburg?

© hamburgize.com / Stefan Warda
FDP-Programm Ist das demnächst der Harburger Ring?

Election in Hamburg: Parties promise again heaven on earth. The Liberals promote "copenhagenize Hamburg-Harburg"! Do they really know what cycling in Copenhagen mean?

Es ist Wahlkampf. Die Parteien versprechen vor der Wahl mal wieder den Himmel auf Erden. So auch die FDP.  In Harburg setzt die FDP auf das Thema Radverkehr, doch war gerade diese Partei jahrzehntelang nicht als radverkehrsfreundliche Partei bekannt. Auch die Hamburger SPD hat sich jahrzehntelang vor den Wahlen mit dem Thema Radverkehr geschmückt, und nach den Wahlen weiterhin das Leitbild der autogerechten Stadt verfolgt, wenn es bei Straßenprojekten auf Entscheidungen ankam. Aber nun wird in Hamburgs Politik eine neue Seite aufgeschlagen: Die FDP in Harburg propagiert "Copenhagenize Harburg"!

Der Senat strebt einen Radverkehrsanteil von 18% bis 2015 an. Die FDP-Fraktion begrüßt dieses Ziel des Senats. Innerhalb Harburgs wird die Ragwegeinfrastruktur allerdings nicht systematisch weiterentwickelt. Beispiele aus Kopenhagen, New York, Portland zeigen, dass mit geringem finanziellem Aufwand, wie z.B. Ausweisung von Fahrradstraßen, farbliche Markierung von Radstreifen und Kreuzungsbereichen u.ä. eine moderne Radwegeinfrastruktur geschaffen werden kann. Dazu bieten sich vor allem Nebenstraßen mit geringem Verkehrsaufkommen an, die schon heute von immer mehr Radfahrern genutzt werden.

© hamburgize.com / Stefan Warda
FDP-Programm: Ist das demnächst die Eißendorfer Straße?

Beschränken wir uns mal auf das genannte Beispiel Kopenhagen, auf das sich die FDP Harburg beruft. Zum einen wird in Kopenhagen nicht mit geringem finanziellen aufand, sondern mit erheblichem finanziellem Aufwand - verglichen mit Hamburg - an der Verbesserung des Stadt- und Radverkehrs gearbeitet. Zum anderen hat es in Kopenhagen keine Fahrradstraßen. Dann gibt es in Kopenhagen sehr wenige Radfahrstreifen, sonder fast ausschließlich Radwege, die jedoch ganz andere Entwurfskriterien als die Hamburger Radwege haben. Die Kopenhagener Radfahrstreifen sind jedoch alle nicht markiert. Blaue Einfärbungen gibt es jedoch für die Furten an Kreuzungen im Verlauf von Radwegen - und auch Radfahrstreifen. Und zum Schluß ein ganz großes Mißverständnis: In Kopenhagen wird der Radverkehr nicht auf Nebenstraßen abgedrängt, sondern verläuft in der Regel an allen wichtigen Straßen und Hauptverkehrsstraßen, möglichst direkt und umwegfrei. 


Etikettenschwindel: FDP täuscht mutwillig Wähler in Hamburg-Harburg

Wenn die SPD nun meint, dem Beispiel Kopenhagens mit einem Eimerchen Farbe, dem Austausch von Tempo 30-Schildern gegen Fahrradstraßenschildchen und der Verbannung des Radverkehrs in entfernte Nebenstraßen zu folgen, der hat weder den modernen Radverkehr des 21. Jahrhunderts verstanden noch das Leitbild der Kopenhagenisierung. Es scheint, als wenn die FDP mit den bekannten jahrzehntelangen Versprechen der altgedienten Parteien falschverstandene sogenannte Hamburger "Radverkehrsförderung" betreiben will für Sonntags- und Schönwetterradler, nicht jedoch um den Hamburger oder Harburger Radverkehr an das Modell Kopenhagen heranzuführen.


© hamburgize.com / Stefan Warda
FDP-Programm: Ist das demnächst der Alte Postweg?


Wenn Kopenhagener Massstäbe für den Radverkehr im Bezirk Harburg angelegt würden, dann hätte es zunächst an allen wichtigen Straßen mit mehr als 10.000 Autos am Tag kompromisslos beiderseits 2,2 Meter breite Radwege: Eißendorfer Straße, Heimfelder Straße, Winsener Straße, Buxtehuder Straße, Stader Straße und Cuxhavener Straße, aber auch Schloßmühlendamm, Alter Postweg und Schwarzenbergstraße. 2,2 Meter ist das Standardbreitenmaß für Kopenhagens Radwege, damit Radfahrer zweispurig fahren können, um langsamere Radler überholen zu können oder aber zu zweit nebeneinader radeln zu können. Bislang keine Spur von solchen Radwegen in Harburg, auch nicht im Copenhagenize-Programm der FDP. Dagegen wurden zum Erhalt der Parkplätze in der Heimfelder Straße Fake-"Radwege" zurückgebaut, wodurch Radfahrer nun auf der Fahrbahn fahren müssen. In Kopenhagen hätte es stattdessen breite Radwege statt Parkplätzen. Und auch in der Winserer Straße genießt der Autoverkehr weiterhin Vorrang vor dem Radverkehr: es hat dort keine Radverkehrsanlagen - in Kopenhagen ein Unding an einer solchen Straße! 



© hamburgize.com / Stefan Warda
FDP-Programm: Ist das demnächst der Krummholzberg?

Empfehlung: Exkursion nach Kopenhagen für Harburgs FDP

Die Harburger FDP sollte zunächst einmal nach Kopenhagen fahren und dort mit dem Rad fahren, bevor sie in Hamburg Wähler täuscht. Für Kopenhagener Verkehrsverhältnisse bedarf es den politischen Willen auch bei schwierigen Entscheidungen dem Radverkehr statt dem Autoverkehr Vorrang zu geben. Radfahren muss so einfach, schnell und bequem sein, dass die Leute freiwillig das Rad dem Auto und dem Bus vorziehen. Dazu braucht es im gesamten Bezirk auf allen Strecken von A nach B möglichst zügige Verbindungen mit Grünen Wellen für das Rad, die das Rad schneller machen als Auto oder Bus - nicht über Umwege entlang von zweitreihigen Nebenstraßen.


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25. Oktober 2024

Hamburg-Harburg: Bezirk ruft zur Beteiligung am bezirklichen Radroutenkonzept auf

 


Hannoversche Straße, Bahnhof Harburg - © Stefan Warda

 

 

Im Bezirk Harburg soll die Fahrradinfrastruktur zur Stärkung des Radverkehrs und im Sinne der Mobilitätswende deutlich ausgebaut werden. Bislang lag der Schwerpunkt auf den bezirksübergreifenden Velorouten (Velorouten 10 und 11), über die der Bezirk Harburg an das Hamburger Stadtzentrum angebunden ist. Zukünftig sollen weitere innerbezirkliche Radrouten eingerichtet werden, die später ein Bezirksroutennetz bilden sollen. 

 

Lauenbrucher Straße / Bostelbeker Hauptdeich - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 10, Gleisstieg / Francoper Straße - © Stefan Warda

 

Das Bezirksamt lädt Radfahrende ein sich mit Ideen und Wünschen an der Erstellung des Konzepts  zu beteiligen. Eine Auftaktveranstaltung soll am Mittwoch, 6. November 2024 stattfinden (19 Uhr im Harburger Rathaus, Harburger Rathausplatz 1, 21073 Hamburg - vorherige Anmeldung unter https://www.raum-energie.de/veranstaltungen/details/anmeldung-infoveranstaltungen-rad-hh-harburg/). Eine Onlinebeteiligung soll von Mittwoch, 6. November bis Mittwoch, 6. Dezember 2024 möglich sein. Unter radverkehr-harburg.beteiligung.hamburg/#/ sollen Wegstrecken markiert werden können, die für den Radverkehr besonders wichtig sind, Verbesserungsvorschläge eingereicht und Orte benannt werden können, die als besonders kritisch empfunden werden.

 

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10. April 2023

Veloroute 11 in Hamburg-Harburg: Weiterer Umbau der Hannoverschen Straße

 

 

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Radweg zwischen Nartenstraße und Neuländer Straße - © Stefan Warda

 

 

Die Veloroute 11 (bislang auch noch Teil der Veloroute 10) soll im nördlichen Abschnitt der Hannoverschen Straße (zwischen Neuländer Straße und Nartenstraße / Neuländer Hauptdeich) verbessert werden. Die Veloroute war vor mehr als zwanzig Jahren eingerichtet worden. Das damalige Ausbaudesign genügt nicht mehr heutigen Ansprüchen an den Alltagsradverkehr. Statt der bis zu 1,5 Meter breiten Hochbordradwege soll es zukünftig 2,25 Meter breite Radfahrstreifen geben. Der Umbau soll laut Bezirk Harburg am 14. April beginnen und Ende des Jahres abgeschlossen sein. Während der Baumaßnahme soll der Radverkehr Richtung Harburg über die Nartenstraße umgeleitet werden. 

 

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Radweg zwischen Neuländer Straße und Nartenstraße - © Stefan Warda

 

 

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27. November 2016

Hamburg-Harburg: Neue Linienführung für Veloroute 10 geplant

Hamburg-Harburg: Cycle route no. 10 will change
Aktualisiert um 14:04 Uhr

Velorouten 10 und 11 am Harburger Ring - © Stefan Warda


Laut einer Information aus der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) soll der Verlauf der Veloroute 10 in Harburg geändert werden. Bislang verlaufen die Velorouten 10 und 11 zwischen der Süderelbbrücke und dem Harburger Ring auf der gleichen Trasse. Statt über Hannoversche Straße, Moorstraße, Harburger Ring und Schwarzenberg soll die Veloroute 10 zukünftig jedoch über den Harburger Binnenhafen führen und den Kanalplatz berühren.


Velorouten 10 und 11, Moorstraße: Zukünftig soll nur noch die Veloroute 11 die Harburger Innenstadt erschließen - © Stefan Warda


Die Veloroute 10 soll zukünftig in Neugraben enden. Der Ausbau der Velorouten 10 und 11 erfolgte auf Harburger Gebiet bis zum Regierungswechsel 2001, als der von Bürgermeister von Beust regierte Senat den Veloroutenbau und nahezu den gesamten Radwegebau einstellte. Damals wurden jedoch nur der Abschnitt zwischen der Süderelbbrücke und der TUHH bzw. dem Schwarzenberg fertiggestellt. Bauliche Maßnahmen gab es in der Eißendorfer Straße für die Veloroute 11 zur TUHH und entlang der Hannoverschen Straße. In der Eißendorfer Straße wurde ein einseitiger Zweirichtungsradweg neu angelegt. Für die Hannoversche Straße wurden die Radwege erneuert und damals für Hamburg noch neuartige direkte Furten und Führungen an den Kreuzungen angelegt.


Bislang war geplant die Route 10 im weiteren Verlauf überwiegend entlang der Bundesstraße 73 entlang zu führen. Zukünftig ist angedacht die Veloroute 10 nördlich der Bahnlinie Richtung Neugraben zu führen. Mit der neu geplanten Führung würden die unattraktiven Streckenverläufe entlang der viel befahren Bundesstraße und über den steilen Schwarzenberg entfallen. Zusätzlich würde das sich derzeit noch fortentwickelnde Quartier im Harburger Binnenhafen an das Veloroutennetz angeschlossen.


Bisheriger und zukünftiger Verlauf der Velorouten in Harburg



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11. Januar 2021

Velorouten 10 und 11 in Hamburg-Harburg: Umbau der Hannoverschen Straße

Cycle routes in Hamburg-Harburg: New road design and protected bike lane

Aktualisiert am 12.01.2021

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Übergang vom bisherigen Radweg auf temporären Radfahrstreifen - © Stefan Warda


Die Hannoversche Straße erhält derzeit im Verlauf der Velorouten 10 und 11 eine Neugestaltung. Richtung Norden auf der Bahnseite soll es zukünftig eine Protected Bike Lane geben, Richtung Süden einen gewöhnlichen Radfahrstreifen.

Die Velorouten 10 und 11 zwischen Wilhelmsburg und Harburger Ring wurden schon vor rund zwanzig Jahren eingerichtet, bevor der Senat von Ole von Beust unter Beteiligung der Partei rechtsstaatlicher Offensive den Veloroutenbau einstellte und die Mittel für den Radverkehr nahezu komplett runterfuhr. Derzeit läuft es ein Redesign der Hannoverschen Straße zwischen Neuländer Straße und Seevestraße. Die zuvor vorhandenen Hochbrordradwege sind nahezu komplett verschwunden. Richtung Harburger Zentrum soll ein Radfahrstreifen entstehen, auf der Bahnseite Richtung Hamburg Innenstadt eine Protected Bike Lane. Die Radspuren sollen eine Breite von 2,25 Meter erhalten, die Protected Bike Lane mittels doppelter Bordsteine zur Fahrbahn getrennt.


Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Zustand vor dem Umbau - © Stefan Warda


Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Zustand während des Umbaus im letzten Jahr - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Zustand 2021 - © Stefan Warda

 

Die Bauarbeiten sollen im Juni 2021 abgeschlosen sein. Der noch geplante Umbau der Hannoverschen Straße zwischen Neuländer Straße und der Alten Harburger Elbbrücke soll 2023 beendet werden. Die Kreuzung am Nordende der Hannoverschen Straße (Hannoversche Straße / Neuländer Hauptdeich / Straße des 17. Juni / Alte Harburger Elbbrücke, Nartenstaße) soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden.


Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Richtung Süden, Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Richtung Süden, Zustand 2021 - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Richtung Norden, Zustand vor dem Umbau - © Stefan Warda


Velorouten 10 und 11, Hannoversche Straße: Richtung Norden, Zustand 2021 (Im Bereich der Gullirinne soll ein doppelter Bordstein den Radfahrstreifen zur Fahrbahn trennen) - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Kreuzung Hannoversche Straße / Neuländer Hauptdeich / Straße des 17. Juni / Alte Harburger Elbbrücke / Nartenstraße: Die Kreuzung soll zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden - © Stefan Warda



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16. Februar 2021

Hamburg: Bauarbeiten für die geplante Verlegung der Veloroute 10 in Harburg sollen starten

Hamburg: New section for cycle route in Harburg

 

Zukünftige Veloroute 10, Kanalplatz / Blohmstraße: Zustand 2005 - © Stefan Warda

 

Die Veloroute 10 (Rathausmarkt - Veddel - Wilhelmsburg - Kirchdorf - Harburg - Schwarzenberg, weiter geplant bis Neugraben) soll in Harburg verlegt werden. Statt über den Harburger Ring und Schwarzenberg soll sie zukünftig durch den Harburger Binnenhafen verlaufen. Von Februar bis Ende September 2021 sollen dazu Bauarbeiten an Kanalplatz und Blohmstraße durchgeführt werden. 

In der Blohmstraße soll ein vier Meter breiter Zweirichtungsradweg entstehen. Vor fünfzehn Jahren hatte es dort noch einen Gehweg, den sich Radfahrende und Gehende mit Stehzeugen teilen mussten.

 

Zukünftige Veloroute 10, Blohmstraße / Kanalplatz: Zustand 2005 - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 10, Kanalplatz: Zustand 2005 - © Stefan Warda
 

 

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13. Oktober 2020

Veloroutenbau in Hamburg: Harburg soll erste Fahrradstraße erhalten

 Hamburg: Harburg to have first cycle street

 

Denickestraße im Jahr 2003, als der vorhandene Radweg innerhalb der Tempo-30-Zone noch entgegen der StVO benutzungspflichtig angeordnet war - © Stefan Warda

 

Im Rahmen des Veloroutenausbaus soll im Bezirk Harburg die erste Fahrradstraße entstehen. Nächsten Montag sollen die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Denickestraße im Verlauf der Veloroute 11 beginnen. Der Umbau soll zunächst den Abschnitt Gazertstraße und Weusthoffstraße betreffen. Reste noch vorhandener Radwege sollen dabei entfernt werden. Die zukünftige Fahrradstraße soll für den Anliegerverkehr freigegeben werden.

Der Straßenumbau sieht offensichtlich zusätzliche Flächen für Stehzeuge als Ersatz für bisher geduldetes illegales Wildparken vor.

"Das Parken wird, insbesondere in Einmündungsbereichen, wo bislang mitunter verkehrsgefährdendes „Wildparken“ praktiziert wurde, neu geordnet. Hier entfallende Parkmöglichkeiten werden durch neue Parkplätze ersetzt."

 

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5. Februar 2017

Hamburg-Harburg: Veloroute 11 soll für knapp vier Millionen Euro aufgefrischt werden

Hamburg-Harburg: Redesign of cycle route for nearly four million Euro


Velorouten 10,11, Harburger Ring - © Stefan Warda


Knapp zwanzig Jahre nach Einrichtung der Veloroute 11 in Harburg soll diese für 3,8 Millionen Euro ertüchtigt werden. Nach einem Bericht von harburg-aktuell soll u.a. der Harburger Ring umgestaltet werden. Derzeit sollen Radfahrer entlang dieser Schneise, die in der Hochzeit der autogerechten Stadt des letzten Jahrhunderts angelegt wurde, auf schmalen Radwegen fahren. Diese liegen jedoch derartig ungünstig, dass es andauernd zu Konflikten mit Fußgängern kommt. Der LSBG plant den Radverkehr von den derzeit überwiegend noch benutzungspflichtigen "Radwegen" auf die Fahrbahn zu verlegen und dafür Markierungen vorzunehmen. Auch die Moorstraße soll aufwändig umgestaltet werden. Auch dort gibt es massive Konflikte mit Fußgängern im Bereich der Bushaltestellen und der Eingänge zu den Einkaufscentern. Die Baumaßnahmen sollen in diesem und im nächsten Jahr durchgeführt werden.


Velorouten 10 und 11, Harburger Ring - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring - © Stefan Warda



Die Veloroute 10 nach Neugraben soll zukünftig nicht mehr über Moorstraße und Harburger Ring laufen, sondern am Harburger Binnenhafen vorbeiführen.



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18. Oktober 2025

Hamburg-Harburg: Kreisverkehr an Kreuzung Kanalplatz / Harburger Schloßstraße fertiggestellt

 

 

Zukünftige Radroute 10, Freizeitroute 6, Kanalplatz / Harburger Schloßstraße: Kreisverkehr - © Stefan Warda

 

Der Kreisverkehr im Harburger Binnenhafenquartier an der Kreuzung Kanalplatz / Harburger Schloßstraße wurde mittlerweile fertiggestellt. Die noch geplante Radroute 10 soll den neuen Kreisverkehr entlang des angrenzenden Zweirichtungsradwegs tangieren. Die bestehende Freizeitroute 6 sowie der Fernradweg Hamburg-Bremen queren die Kreuzung. 

 

Zukünftige Radroute 10, Fernradweg Hamburg-Bremen und Freizeitroute 6, Kanalplatz / Harburger Schloßstraße: Neuer Kreisverkehr - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 10, Fernradweg Hamburg-Bremen und Freizeitroute 6, Kanalplatz / Harburger Schloßstraße: Neuer Kreisverkehr - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 10, Fernradweg Hamburg-Bremen und Freizeitroute 6, Kanalplatz / Harburger Schloßstraße: Wegweisung am neuen Kreisverkehr - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 10, Fernradweg Hamburg-Bremen und Freizeitroute 6, Kanalplatz / Harburger Schloßstraße: Wegweisung am neuen Kreisverkehr - © Stefan Warda

Seit Umbau - © Stefan Warda

Vor Umbau - © Stefan Warda

Seit Umbau - © Stefan Warda

Vor Umbau - © Stefan Warda

Seit Umbau - © Stefan Warda

Vor Umbau - © Stefan Warda

Fernradweg Hamburg-Bremen sowie Freizeitroute 6, Harburger Schloßstraße / Kanalplatz: Zustand seit Umbau - © Stefan Warda

Fernradweg Hamburg-Bremen sowie Freizeitroute 6, Harburger Schloßstraße / Kanalplatz: Zustand vor Umbau - © Stefan Warda

 

 

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30. Dezember 2020

Hamburg-Harburg: Zukünftige Veloroute 10 noch nicht lastenradtauglich geplant

Hamburg-Harburg: Future cycle route will not be prepared for cargobikes

Aktualisiert am 31.12.2020

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring / Neue Straße: Wegweiser - © Stefan Warda

 

Die zwischen der Hamburger Innenstadt und dem Harburger Zentrum verlaufende Veloroute 10 (allerdings derzeit mit Unterbrechung in Wilhelmsburg / Kirchdorf) soll irgendwann einmal bis nach Neugraben verlängert werden und eine neue Routenführung als ursprünglich geplant erhalten. Anstelle über den Harburger Ring und den Schwarzenberg soll die Veloroute 10 zukünftig durch den Harburger Binnenhafen und überwiegend auf Nebenstraßen parallel zur Bahnlinie verlaufen.

Kleinere Bauabschnitte zwischen Harburg und Neugraben wurden schon in Angriff genommen. Seit Anfang Dezember wird an einem etwa 540 Meter langen Abschnitt zwischen der Straße Hausbrucher Moor und der Hafenbahn beim Heykenaubrook gebaut. Bis zum Abschluss dieser Baumaßnahme Ende März 2021 soll dort ein drei Meter breiter asphaltierter Radweg und ein zwei Meter breiter Gehweg mit Grandbelag entstehen.

 

Drängelgitter (Symbolbild) - © Stefan Warda

Drängelgitter (Symbolbild) - © Stefan Warda

 

Nach einem Bericht des Abendblatts bleibt jedoch völlig offen, wie zukünftig die Veloroute die Hafenbahntrasse queren soll. Der jetzige Zustand mit Drängelgittern ist nicht veloroutengerecht, weil er Cargobikes, Tandems und Gespanne mit Anhängern ausschließt. Selbst mit einspurigen Fahrrädern müssen Radfahrende sich in Gehende verwandeln und die Räder schieben. Zwar sei angedacht, eine veloroutengerchte Querung herzustellen. Eine konkrete Planung dazu stehe allerdings noch aus. Das Bezirksamt habe den Bau einer Überführung und einer Unterführung geprüft, tendiere mittlerweile zu einer Unterführung. Für die Planung müsse sich das Bezirksamt mit der Hamburg Port Authority (HPA) in Verbindung setzen, die für die Bahntrasse zuständig sei.

 

Beispiele für Unterführungen im Verlauf von Radschnellwegen aus den Niederlanden

Utrecht - © Stefan Warda

Utrecht: Radschnellweg wird unter Bahnlinie hindurchgeführt - © Stefan Warda

Lingewaard / Overbetuwe: Radschnellweg wird unter Autobahn hindurchgeführt - © Stefan Warda

Lingewaard / Overbetuwe: Radschnellweg wird unter Autobahn hindurchgeführt - © Stefan Warda


Beispiel einer Überführung im Verlauf eines Radschnellwegs aus den Niederlanden

Nijmegen: Rampe im Verlauf einer Radschnellwegüberführung - © Stefan Warda

Nijmegen: Rampe im Verlauf einer Radschnellwegüberführung - © Stefan Warda

 

Eine weitere Bahnquerung ist nach dem derzeit abgestimmten Veloroutenverlauf zwischen Lauenbrucher Straße / Unterelbestraße und Bostelbeker Hauptdeich vorgesehen. Dort befindet sich ebenfalls eine niveaugleiche Querung - mit der Bahnstrecke Harburg - Cuxhaven. Laut Abendblatt sei jedoch davon abweichend erneut ein noch neuerer Veloroutenverlauf in der Diskussion. Demnach solle die Veloroute 10 nicht durch die enge Unterführung zwischen Harburger Schloßstraße und Neue Straße unter der Bahnlinie und der Buxtehuder Straße geführt werden, sondern über die Blohmstraße an die Seehafenstraße herangeführt werden und dort die Güterzugstrecke zu den Raffinerien kreuzen. Eine Abstimmung mit der Deutschen Bahn, die für die Bahnstrecke zuständig ist, sei bislang noch nicht erfolgt. Umbauten der Blohmstraße für die Veloroute 10 seien für nächstes Jahr terminiert.

 

Bisheriger und zukünftiger Verlauf der Velorouten in Harburg (Stand 2016)

Seehafenstraße, Rampe zur Seehafenbrücke: Im Umfeld der Straße soll möglicherweise die zukünftige Veloroute 10 Straße und Bahnlinie queren - © Stefan Warda

Seehafenstraße / Blohmstraße Blickrichtung Westen: Etwa dort soll eine Querung von Straße und Bahntrasse (ganz links) erfolgen - © Stefan Warda

 

 

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