24. Mai 2022

Hamburg-Altona: Einige Fakeradwege in Holstenstraße und Stresemannstraße sollen erneuert werden

 

 Aktualisiert am 20.10.2022

Holstenstraße / Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Freiheit: Fakeradweg - © Stefan Warda

 

 

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) will ab nächsten Monat Abschnitte der teilweise extrem desolaten "Radwege" (und Gehwege) in Holstenstraße und Stresemannstraße erneuern lassen.

In der Holstenstraße soll es sich um den Abschnitt zwischen Nobistor / Endoklinik und Max-Brauer-Allee handeln. Die Bauarbeiten sollen am 13. Juni beginnen und voraussichtlich im Dezember beendet werden. 

 

Holstenstraße / Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Freiheit: Am Fakeradweg fehlt neben der Ernerung eine Anbindung an die Kleine Freiheit - © Stefan Warda

Holstenstraße: Fakeradweg - © Stefan Warda

Holstenstraße: Fakeradweg - © Stefan Warda

Holstenstraße: Fakeradweg - © Stefan Warda

Holstenstraße: Fakeradweg - © Stefan Warda

Holstenstraße / Simon-von-Utrecht-Straße: An Kreuzungen fehlen Bordsteinabsenkungen im Bereich der Gehwegfurten - © Stefan Warda

 

 

Neben der reinen Belagserneuerung von Rad- und Gehwegen sind zudem Borsteinabsenkungen für die Gehwege an den Kreuzungen erforderlich. Zudem fehlt immer noch eine Radfurt über die Holstenstraße an der Kreuzung mit der Louise-Schröder-Straße. Außerdem bedarf es weiterhin immer dringender einer baulichen Radverbindung zwischen Holstenstraße und dem Sackgassenende der Kleinen Freiheit. Ob diese jahrzehntelangen Rückstände alle behoben werden?

 


Holstenstraße: Radfahrende aus Richtung Simon-von-Utrecht-Straße dürfen wegen der Sperrfläche nicht auf den benutzungspflichtigen Radweg fahren - © Stefan Warda

Louise-Schröder-Straße / Holstenstraße: Radfahrende aus Richtung Altona müssen hier wegen Sperrfläche und aufgrund fehlender Furt rechts abbiegen Richtung Pepermölenbek / Königstraße - © Stefan Warda

Holstenstraße / Louise-Schröder-Straße: Falschradlerin überfährt die Sperrfläche - © Stefan Warda


In der Stresemannstraße soll es sich lediglich um den Abschnitt zwischen S-Bahnhof Holstenstraße und der Kreuzung mit Missundestraße / Sommerhuder Straße handeln. Baubeginn soll dort am 20. Juni erfolgen. Die Bauarbeiten sollen Mitte August abgeschlossen sein. 


Stresemannstraße / S-Bahnhof Holstenstraße: Auf dem Fakeradweg an der Bushaltestelle jederzeit Gelegenheit für unwillkommene Begegnungen - © Stefan Warda

Stresemannstraße: Benutzungspflichtiger Fakeradweg - © Stefan Warda

Stresemannstraße: Benutzungspflichtiger Fakeradweg - © Stefan Warda


 

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22. Mai 2022

Hamburg-Altona: Louise-Schroeder-Straße wegen Baustelle für Radverkehr gesperrt

 

Aktualisiert um 15.53 Uhr

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Verbot für Radfahrende (wegen Baustelle auf der "Nebenfläche") - © Stefan Warda

 

Die Louise-Schroeder-Straße ist derzeit stadtauswärts im Bereich des Walter-Möller-Parks exklusiv für den Radverkehr gesperrt (Verkehrszeichen 254 - Verbot für Radfahrende). Radfahrende sollen sich derzeit bis zur Unzerstraße in Luft auflösen. Ab dort gilt kein Verbot für Radfahrende in Richtung Große Bergstraße. Autofahrende und Gehende sind von der Sperrung ausgenommen. Eine Umleitung für Radfahrende ist nicht eingerichtet. Fahrradstadt sieht anders aus . . .

 

 

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Hamburg: Altonaer Bicycle-Club zeigt heute seltene Fahrräder

Hamburg: Altonaer Bicycle-Club shows historic bikes
 

Aktualisiert um 10.56 Uhr

ABC-Ausstellung im August-Lütgens-Park - © Stefan Warda

 

Heute von 12 bis 18 Uhr gibt es im Rahmen der 6. Altonaer Bicycle-Days Gelegenheit historische und ausgefallene Fahrradschätze bei Sonnenwetter zu bestaunen.

 

ABC-Ausstellung im August-Lütgens-Park - © Stefan Warda

ABC-Ausstellung im HausDrei - © Stefan Warda

 

 

Ort: August-Lütgens-Park / HausDrei, Hospitalstraße 107 

 

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20. Mai 2022

Hamburg: Weitere Grüne Welle bei 18 km/h im Verlauf der zukünftigen Veloroute 1 in Ottensen

 

Zukünftige Veloroute 1, Keplerstraße / Arnoldstraße - © Stefan Warda

 

In Ottensen wurde ein weiterer Straßenzug mit Grüner Welle für den Radverkehr bei 18 km/h eingerichtet. Profitieren sollen Radfahrende im Verlauf der zukünftigen Veloroute 1. Für die Grüne Welle wurden sechs Ampeln im Straßenzug Bleickenallee - Keplerstraße - Arnoldstraße - Lobuschstraße im Verlauf der geplanten Veloroute 1 stadteinwärts aufeinander abgestimmt.

Infrarotbasierte Verkehrszählungen in der Bleickenallee und der Lobuschstraße aus dem Mai zeigten, dass dort im Schnitt täglich 5.000 Radfahrende unterwegs seien. Für diese Strecke sollen noch bis Juni Daten bezüglich der Auswirkungen auf andere Verkehrsarten gesammelt werden und daran eruiert, ob die Schaltzeiten optimiert werden könnten.

Die erste Grüne Welle für den Radverkehr in Hamburg mit insgesamt fünf neu getakteten Ampeln wurde auf der Veloroute 3 in der Bogenstraße in Harvestehude eingerichtet (zwischen Kaiser-Friedrich-Ufer und Beim Schlump). Dort geht es stadteinwärts zwischen 5 und 13 Uhr und stadtauswärts ab 13 Uhr flüssig voran - im Schnitt wurden im Mai täglich 3300 Radfahrende auf der Bogenstraße gezählt. Eine Evaluation der Maßnahme soll gezeigt haben, dass die neue Ampelschaltung, die zuvor nicht aufeinander abgestimmt war, keine negativen Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr habe.


Weitere Strecken für den Einsatz einer „grünen Welle“ für den Radverkehr sollen in Planung sein:

  • Lobuschstraße – Bleickenallee (zukünftige Veloroute 1 stadtauswärts)
  • Ballindamm – Alstertor (Velorouten 5 und 6)
  • Eppendorfer Weg – Eppendorfer Landstraße
  • Ehrenbergstraße – Königstraße
  • Museumsstraße – Platz der Republik – Ottenser Marktplatz

Die angepasste Ampelschaltung wird im Rahmen des bundesgeförderten Projektes „PrioBike-HH“ eingerichtet, das zum Ziel hat mittels digitalen Technologien den Komforts und die Sicherheit im Radverkehr zu verbessern.

Das Projekt PrioBike-HH wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bis 2024 gefördert, das Gesamtbudget beträgt rund 8 Millionen Euro. Am Projekt beteiligt sind neben der Freien und Hansestadt Hamburg auch die Technische Universität Dresden, sowie die INAVET GmbH.

 

 

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19. Mai 2022

RS1: Erste Radschnellwegabschnitte in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen

First fast cycle route sections in Bochum, Dortmund and Gelsenkirchen

Aktualisiert um 19.02 Uhr

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (an der Stadtgrenze zu Bochum, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

 

 

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) wurde um weitere kürzere Abschnitte in drei weiteren Ruhrgebietsstädten ergänzt. Neben den bisherigen Abschnitten in Mülheim und Essen besitzen nun auch Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund eigene Radschnellwegabschnittchen.

Die Stadt Gelsenkirchen hat fast den gesamten Radschnellweganteil auf ihrem Stadtgebiet nahezu fertiggestellt. Der neue Abschnitt des RS1 befindet sich im Stadtteil Ückendorf an der Stadtgrenze zu Bochum. Der Abschnitt ist Teil der "Rheinischen Bahn" und reicht im Westen vom Schnittpunkt mit der Kray-Wanner-Bahn (Zollvereinradweg) nahe der Stadtgrenze zu Essen bis zur Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße an der Stadtgrenze zu Bochum im Osten. Der Streckenabschnitt soll zukünftig durchgehend getrennte Geh- und Radwege vorhalten. Derzeit sind noch Restarbeiten durchzuführen. Bislang wird die Krayer Straße noch ebenerdig gequert. Die Leithestraße wird unterquert, an der Überführung über die Hollandstraße sind die Bauarbeiten noch nicht vollendet.

 

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (an der Stadtgrenze zu Bochum, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Ausfahrt zur Kray-Wanner-Bahn) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Beispiel Wegweisung) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Kreuzung mit der Krayer Straße, im Anschluß bislang noch Abschnitt als gemeinsamer Geh-/Radweg) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Unterführung unter der Leithestraße) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (westliches ausbauende nahe der Stadtgrenze zu Essen an der Kray-Wanner-Bahn) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (östliches Ausbauende an der Stadtgrenze zu Bochum, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

Gelsenkirchen, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Ausbauende an der Stadtgrenze zu Bochum, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

 

Ab der Stadtgrenze mit Gelsenkirchen soll der Radschnellweg Ruhr weiter der Rheinischen Bahn folgen und etwa am Westpark die Bahntrasse verlassen. Der erste Radschnellwegabschnitt der Stadt Bochum befindet sich im Stadtteil Stahlhausen südlich der Alleestraße / Jahrhunderthalle zwischen Windhausstraße und Bessemerstraße. Der Abschnitt liegt in einem Grünzug zwischen Wohngebiet und Gewerbegebiet.

 

Bochum, Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen, Ausfahrt Aschenbruch / Parkstraße) - © Stefan Warda

Bochum, Trasse des zukünftigen Radschnellweg RS1 auf der Rheinischen Bahn (Blick von der Asthmabrücke in Günnigfeld nahe der ehemaligen Zeche Hannover 3/4/6) - © Stefan Warda

Bochum, Kreuzung der Blücherstraße mit der Trasse des zukünftigen Radschnellweg RS1 (beim Wertstoffhof) - © Stefan Warda

 

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (in einem Grünzug) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (in einem Grünzug) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (in einem Grünzug) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (in einem Grünzug) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (in einem Grünzug) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (sogar mit Radfahrenden) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (östliches Ausbauende an der Bessemerstraße) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (Ausbauende Jacob-Mayer-Straße / Windhausstraße) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (Ausbauende Jacob-Mayer-Straße / Windhausstraße) - © Stefan Warda

Bochum, Radschnellweg RS1 im Stadtteil Stahlhausen (westliches Ausbauende an der Windhausstraße) - © Stefan Warda

 

Auch die Stadt Dortmund verfügt nun über einen Radschnellwegabschnitt. Dieser ist jedoch nicht kreuzungsfrei. Es handelt sich um Fahrradstraßen im dicht bebauten Kreuzviertel. Der bislang fertiggestellte Abschnitt umfasst die Große Heimstraße, Sonnenplatz zwischen Große Heimstraße und Lindemannstraße sowie Sonnenstraße zwischen Lindemannstraße und Arneckestraße.


Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Großen Heimstraße - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Großen Heimstraße (Kreuzung mit der Kreuzstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Großen Heimstraße - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf dem Sonnenplatz (Kreuzung mit der Möllerbrücke) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Sonnenstraße (Kreuzung mit der Lindemannstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf dem Sonnenplatz (vor der Kreuzung mit der Lindemannstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf dem Sonnenplatz (Kreuzung mit der Lindemannstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Großen Heimstraße (Kreuzung mit der Wittekindstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Großen Heimstraße (Ausbauende im Südwesten an der Kreuzung mit der Wittekindstraße) - © Stefan Warda

Dortmund, Radschnellweg RS1 auf der Sonnenstraße (Ausbauende im Nordosten an der Kreuzung mit der Arneckestraße) - © Stefan Warda


Der Radschnellweg Ruhr war bislang geplant als Verbindung zwischen Moers und Hamm über Duisburg, Mülheim, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna und Kamen. 2020 sollte der RS1 fertiggestellt worden sein. Die bislang in Essen befahrbaren Abschnitte des zukünftigen Radschnellwegs haben keinen Radschnellwegstandard (z.B. gemeinsame Geh-/Radwege ohne Asphaltoberfläche) - abgesehen von der Brücke über den Bernhard-Beitz-Boulevard. Auch der Abschnitt auf der Mülheimer "Hochpromenade" wurde als gemeinsamer Geh-/Radweg hergestellt. Der erste Abschnitt in Radschnellwegqualität wurde in Mülheim fertiggestellt.

 

 

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