21. September 2021

Hamburg: Nachbesserung an der Baustelle auf der Steintorbrücke

Hamburg: Improvements for pedestrians at construction site at central station

 

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Neuerdings Gemeinsamer Geh- und Radweg an der Baustelle - © Stefan Warda

 

An der Baustelle auf der Südseite der Steintorbrücke gibt es Verbesserungen für den Fußverkehr. Die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde hat auf Kritik das Verkehrszeichen für getrennte Geh- und Radwege ( Vz 241) gegen das Verkehrszeichen für Gemeinsamen Geh- und Radweg (Vz 240) austauschen lassen. Vor dem Schildertausch war bedingt durch die Baustelle wochenlang quasi kein Gehweg im Baustellenberich vorhanden. Gehende mussten notgedrungen auf die Fahrbahn ausweichen, wenn sie nicht regelwidrig den Radweg benutzen wollten. Nun müssen Radfahrende Rücksicht auf Gehende im Baustellenbereich nehmen.

 

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Vorheriger Zustand "Getrennte Geh- und Radwege" - © Stefan Warda

 

 

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19. September 2021

Wildparkende E-Scooter in Hamburg: Betreibende wollen freiwillige Maßnahmen eingehen

Hamburg: Will voluntary agreements help against wild parking e-scooter?

 

Holstenstraße - © Stefan Warda

 

Der Ärger über kreuz und quer abgstellte E-Scooter in Hamburg lässt nicht nach. Die Betreiberfirmen wollen nach Gesprächen mit der Verkehrsbehörde nun freiwillige Maßnahmen treffen, um die Situation zu verbessern:

  • Alle in der Innenstadt ansässigen Anbieter werden zusätzlich zu den üblichen Kontrollen eine gemeinsame „Fußpatrouille“ als Teil eines Pilotprojekts einsetzen. Diese Patrouille wird täglich in der Stadt unterwegs sein, um falsch abgestellte E-Scooter umzustellen und ggf. auf die Nutzer:innen zuzugehen. Sie soll dazu beitragen, die Abstellsituation auf den Gehwegen maßgeblich zu verbessern.
  • Alle Anbieter verpflichten künftig ihre Nutzer:innen dazu, bei Rückgabe des E-Scooter ein Foto zu machen, das das nicht störende Abstellen dokumentiert.
  • Um die zumeist jüngeren Fahrer:innen nachhaltig über die sichere Nutzung und das ordnungsgemäße Abstellen aufzuklären, beteiligen sich die Anbieter an der bundesweiten Aufklärungskampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). In Hamburg werden in einer konzertierten Aktion Informations-Zettel zu den drängendsten Themen, wie das geordnete Abstellen und Trunkenheitsfahrten an allen E-Scootern angebracht. Dies soll zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit der Nutzer:innen für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung führen.
  • Alle Anbieter beteiligen sich auch am Verkehrssicherheitstag am 5. Oktober in Hamburg (Gänsemarkt, 11.30 Uhr), auf dem sie beispielsweise Fahrsicherheitstrainings für die Scooter-Nutzung auf einem Parcours anbieten und auch über verkehrssicheres Abstellen der Fahrzeuge informieren.
  • Zusätzlich wird ein zentrales Beschwerdepostfach eingerichtet. Unter hamburg.escooter@gmail.com können die Bürgerinnen und Bürger künftig falsch abgestellte E-Scooter zentral melden. Das Postfach dient der Reduzierung des organisatorischen Aufwands der Verwaltung und der Ämter. Ein individuelles Anschreiben einzelner Anbieter ist dann nicht mehr notwendig. Die Mails werden automatisch an die betroffenen Anbieter weitergeleitet.

 

Holstenstraße - © Stefan Warda

 

Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen sollen die Beschäftigten des Landesbetriebs Verkehr (LBV) in ihren Kontrollgebieten die Polizei verstärkt unterstützen, indem sie verkehrswidrig abgestellte Scooter melden, wenn nötig und möglich umstellen und Bußgeldverfahren gegen Anbieter und/oder Nutzende einleiten. Zudem will die Stadt den Anbietern die verursachten Kosten künftig in Rechnung stellen.

 

 

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9. September 2021

Versetzter Ampelmast in Hamburg: Neue Radwegführung am Gorch-Fock-Wall

Hamburg: Traffic light pole no longer on cycle track at Gorch-Fock-Wall

Aktualisiert um 12:43 Uhr

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Neue Radwegführung am Ampelmast - © Stefan Warda

 

Nachdem ein Ampelmast an der Kreuzung Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße auf den benutzungspflichtigen "Radweg" versetzt worden war, folgte Monate später eine leichte Entspannung für die unglückliche Situation: Die Radwegführung wurde geändert - leider erheblich verspätet.

 

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Alte Radwegführung am Ampelmast - © Stefan Warda

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Alte Radwegführung mit versetztem Ampelmast - © Stefan Warda

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Neue Radwegführung am Ampelmast - © Stefan Warda

 

Ob die Anpassung einer Fahrbahnführung auch erst mehrere Monate verspätet durchgeführt worden wäre, wenn ein Ampelmast auf die Fahrbahn versetzt worden wäre? Nein, denn Ampelmasten werden selbstverständlich niemals auf Fahrbahnen versetzt . . .  

Konfliktträchtig bleibt der "Radweg" wahrscheinlich wegen des Bettelampeltasters für Gehende. Zur Grünanforderung stehen Gehende direkt auf dem "Radweg" und nutzen diesen als Wartezone.

 

 

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8. September 2021

Hamburg: Neue ernste Konfliktstelle am Hauptbahnhof im Verlauf der Velorouten 7 und 8

Hamburg: Again bad planning at construction site along cycle routes

 

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: "Getrennte Geh- und Radwege" an der Baustelle - © Stefan Warda

 

Hamburgs Radfahrende sind Kummer gewohnt, wenn sie rund um den Bahnhof radeln wollen. Neben der Dauerkonfliktstelle am Steintorwall durch extrem ausufernde Sondernutzungen und anderen Konfliktstellen (u.a. durch schlechtes Design) kommt nun eine weitere erheblicke Konfliktstelle an der Steintorbrücke hinzu. In Kürze sollen die neuen Treppenzugänge zu den Bahnsteigen für die Gleise 11, 12, 13 und 14 an die Steintorbrücke angeschlossen werden. Weitere sollen bald folgen. Zudem sollen spätestens ab Ende des Jahres 16 Buslinien auf der Steintorbrücke halten. Genau zwischen der Bushaltestelle für die 16 Linien und den Treppenabgängen zu den Bahnsteigen verläuft der Radweg der Velorouten 7 und 8. Busfahrgäste steigen aus den Bussen direkt auf den Radweg aus. Mit den regen Personenströmen von den Bahnsteigen über die neuen Treppenzugänge wird der Radweg demnächst vollkommen unbenutzbar sein. Es bleibt zu hoffen, dass für Radfahrende auf der Südseite der Steintorbrücke in Kürze eine neue Lösung gefunden wird. 

 

Steintorbrücke: Treppe zum Bahnsteig an Gleis 11 und 12 - © Stefan Warda

Steintorbrücke mit Treppen zu den Bahnsteigen der Gleise 11, 12, 13 und 14 - © Stefan Warda

 

Derzeit ist der Radweg - wegen der Baustelle - sogar benutzungspflichtig. Die Anordnung wurde durch die zuständige örtliche Straßenverkehrsbehörde getroffen (PK14). Laut einem Mitarbeiter hätte die Anordnung getroffen werden müssen, weil die Fahrspuren der Fahrbahn durch die Baustelle eingeengt seien. Tatsächlich ist die Fahrbahn derzeit in keiner Weise durch die Baustelle auf der Nebenfläche stadtauswärts betroffen. Dann müsse die Radwegbenutzungspflicht eben angeordnet werden wegen der in Längsrichtung verlaufenden Fuge auf der Fahrbahn, durch die Radfahrende gefährdet werden könnten. Diese Fuge war jedoch auch schon während all der Jahre ohne Radwegbenutzungspflicht vorhanden. Zudem ist eine Radwegbenutzungspflicht für getrennte Geh- und Radwege verordnet worden, obwohl im Baustellenbereich lediglich noch der Radweg benutzbar ist. Getrennte Verkehrsräume sind also nicht vorhanden. Und in Gegenrichtung ist auf dem kurzen Baustellenabschnitt eine Gehwegbenutzungspflicht angeordnet worden. Diese hätte zur Folge, dass stadteinwärts Radelnde auf die linke Straßenseite wechseln müssten, da der rechte Radweg stadteinwärts ohne Radwegbenutzungspflicht ausgewiesen ist. 

 

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: "Getrennte Geh- und Radwege" - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: "Getrennte Geh- und Radwege", angeblich angeordnet wegen eingeschränkter Fahrbahnbreiten - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Gemeinsamer Geh- und Radweg auf der linken Straßenseite - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Gemeinsamer Geh- und Radweg auf der linken Straßenseite, angeblich angeordnet wegen eingeschränkter Fahrbahnbreiten - © Stefan Warda


Velorouten 7 und 8, Mönckebergstraße / Steintorwall: Mit dem Ausbau der Veloroute im Jahr 2012 wurde die Radwegbenutzungspflicht auf der Steintorbrücke aufgehoben - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke / Steintorwall: die Radwegbenutzungspflicht beginnt erst weit hinter der Kreuzung - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke / Steintorwall: die Radwegbenutzungspflicht beginnt erst weit hinter der Kreuzung - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: U.a. wegen der Rille wurde die Radwegbenutzungspflicht angeordnet, obwohl die Rille auch schon 2012 vorhanden war - © Stefan Warda

 

 

Bei der verantwortlichen Fachbehörde für Straßenverkehr der Hamburger Innenstadt mangelt es wohl an fundiertem Fachwissen. Immerhin soll es laut Straßenverkehrsbehörde vor Verlegung der Haltestelle für 16 Buslinien auf die Steintorbrücke bis Ende des Jahres noch einen Radfahrstreifen geben. Derzeit halten dort noch nicht ganz so viele Buslinien.

 

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Bushaltestelle, Engstelle wegen Baustelle und Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Bushaltestelle für endende Buslinien nahe Steintorplatz - © Stefan Warda

 

 

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7. September 2021

Sackgasse!

 

Alte Harburger Elbbrücke, Baustelle - © Stefan Warda

 

 

Soll wohl tatsächlich eine Sackgasse sein . . . . 

 

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