4. November 2021

Hamburger Herbst

Autumn in Hamburg

 

Habichtstraße: Benutzungspflichtiger Fakeradweg - © Stefan Warda

 

 

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2. November 2021

Veloroute 2 in Altona: Die Falafel-to-go-Spuren im Schanzenviertel

 Hamburg: Illegal car parking on cycle lanes

 

Veloroute 2, Schanzenstraße: Wildparkende - © Stefan Warda

 

Die Radspuren der Veloroute 2 unweit des Bahnhofs Sternschanze erfreuen sich vor allem an Wochenenden und in den Abendstunden bei Wildparkenden großer Beliebtheit. Der vor zwei Jahren hergestellte Abschnitt der Veloroute bietet Radfahrenden Radspuren als Ersatz für die vorherigen nahezu unbenutzbaren Fakeradwege. Die "Radwege" führten mitten durch Sondernutzungen (Außengastronomie) hindurch und wurden angesichts unterdimensionierter Gehwege regelwidrig von Gehenden in Anspruch genommen. Um in einem Ausgehviertel dauerhaft benutzbare Radverkehrsanlagen einzurichten, braucht es bei Ausbleiben der Ordnungskräftepräsenz vermutlich drastischere Maßnahmen als nur aufgemalte Radstreifen - auf Kosten des Raums für Stehzeuge.

 

Veloroute 2, Schanzenstraße: Wildparkende - © Stefan Warda

 

 

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Nahes Ende für Fakeradwege an der Veloroute 11: Harburger Ring erhält Radfahrstreifen

Hamburg: Cycle lanes should replace fake cycle tracks along cycle routes in Harburg

Aktualisiert um 12:30 Uhr

Velorouten 10 und11, Harburger Ring / Schloßmühlendamm - © Stefan Warda
 

 

Radfahrstreifen sollen Fakeradwege ersetzen

Die Tage der Fakeradwege im Verlauf der Velorouten 10 und 11 am Harburger Ring sind gezählt. Kaum eine andere Straße Hamburgs überbietet die Konflikte mit Gehenden beim Versuch, die angebotenen Fakeradwege zu befahren. Die handtuchschmalen "Radwege" sind - nicht nur an Kreuzungen - teilweise weit abgesetzt von der Fahrbahn und schlängeln sich vollkommen sinnfrei mitten auf dem Gehweg zwischen der zahlreichen Straßenmöblierung (Bäume, Masten, Buswartehäuschen, Sondernutzungen) hindurch. Gehende nutzen die "Radwege" sowohl in Längsrichtung, als auch als Wartebereich an den Bushaltestellen. Dabei waren diese sogar teilweise benutzungspflichtig. 


Velorouten 10 und11, Harburger Ring 30: Schwungvoll gleitet der "Radweg" zwischen Bushaltestelle, Bäumen und Sondernutzungen hindurch - © Stefan Warda


Velorouten 10 und11, Harburger Ring: Schwungvoll gleitet der "Radweg" zwischen Bushaltestelle, Bäumen und Sondernutzungen hindurch - © Stefan Warda

Velorouten 10 und11, Harburger Ring: "Radweg" zwischen Bushaltestelle und Sondernutzungen  - © Stefan Warda



Velorouten 10 und11, Harburger Ring: Der Fakeradweg "ideal eingebettet" zwischen Bushaltestelle und Bäumen - © Stefan Warda


Ab nächster Woche soll der nächste Umbau des in den 1970er Jahren entworfenen Harburger Rings erfolgen. Betroffen sei zunächst nur der Bereich am Herbert-Wehner-Platz und der Kreuzung mit Schloßmühlendamm / Lüneburger Straße. Die Umgestaltung soll den Bau von Radverkehrsanlagen in Form von 2,25 Meter breiten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn umfassen. Im Kreuzungsbereich sollen Fahrrad-Abbiegestreifen sowie Aufstelltaschen vorgesehen werden. Vorhandene Fakeradwege in den Nebenflächen sollen zurückgebaut werden, sodass der Straßenquerschnitt aufgrund der neuen Radfahrstreifen verbreitert wird. Der stark beschädigte Asphalt soll eine Grundinstandsetzung erhalten. Die Arbeiten im Fahrbahnbereich sollen bis Mai 2022 andauern. Anschließend soll die Umgestaltung der Platzfläche (Herbert-Wehner-Platz) abseits der Fahrbahn erfolgen. Der Umbau weiterer Teile des Harburger Rings sei geplant. Gerade dort aber liegen die größten Konfliktstellen mit Gehenden.

 

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring / Herbert-Wehner-Platz: Geplanter Umbauabschnitt - © POLA Landschaftsarchitekten / Bezirk Harburg

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring / Herbert-Wehner-Platz: Bisheriger Radweg - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring / Herbert-Wehner-Platz: Bisheriger Radweg - © Stefan Warda

Velorouten 10 und 11, Harburger Ring / Schloßmühlendamm: Sehr weit abgesetzter "Radweg" an der Kreuzung - © Stefan Warda

 

 

 

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31. Oktober 2021

Hamburg: Mahnwache für getöteten Radfahrer

Hamburg: People commemorate the cyclist who was killed yesterday

Aktualisiert um 19:42 Uhr

Habichtstraße / Bramfelder Straße: Heutige Mahnwache - © Stefan Warda

 

Knapp hundert Menschen beteilgten sich heute an einer Mahnwache in Barmbek-Nord, bei der sie dem gestern getöteten Radfahrer gedachten. Für etwa fünf Minuten stand der Verkehr auf der Kreuzung Habichtstraße / Bramfelder Straße still.

 

Habichtstraße / Bramfelder Straße - © Stefan Warda

Habichtstraße / Bramfelder Straße: Heutige Mahnwache - © Stefan Warda

Habichtstraße / Bramfelder Straße: Heutige Mahnwache - © Stefan Warda

Habichtstraße / Bramfelder Straße: Heutige Mahnwache - © Stefan Warda

Habichtstraße / Bramfelder Straße: Heutige Mahnwache - © Stefan Warda

 

Laut Meldung der Polizei und den bisherigen Medienberichten ist bislang noch nicht vollkommen klar, wie genau der tödlich geendete Unfall verlaufen ist. Laut NDR soll der Lkw-Fahrer den Radfahrer beim Spurwechsel "übersehen" haben. Laut Mopo würde die Aufklärung der genauen Unfallumstände derzeit noch andauern.

 

 

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30. Oktober 2021

"Hier wurde heute ein Radfahrer getötet!"

 "Today a cyclist was killed here"

Aktualisiert am 21.22.2023

Habichtstraße / Bramfelder Straße - © Stefan Warda

 

29.10.2021, Habichtstraße / Bramfelder Straße: Radfahrer stirbt bei Lkw-Unfall in Hamburg / In Hamburg: Lkw-Fahrer erfasst Radfahrer beim Spurwechsel - tot / Tödlicher Unfall in Barmbek - Radfahrer von Lkw überrollt / Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Fahrradfahrer in Hamburg-Barmbek-Nord / Radfahrer von Lastagen überrolt: Tödlich verletzt / Wieder tödlicher Radunfall in Hamburg / Nach Unfall: Mahnwache für getöteten Radfahrer in Hamburg / Nach tödlichem Unfall: Mahnwache in Hamburg / Mahnwache: Barmbek trauert um getöteten Radfahrer / Vor solchen Radwegen haben die Hamburger Angst / Mahnwache für getöteten Radfahrer / Tödlicher Radunfall in Bramfeld - trotz Abbiegeassistent / Falle Radweg: Das sagt die Verkehrsbehörde zur "Todesweiche" / Zeugenaufruf nach tödlichem Verkehrsunfall in Hamburg-Barmbek-Nord / Todesfalle Radweg? Hier werden in Hamburg noch Fahrradweichen geplant / Tödliche Unfälle: Streit um rot angepnselte Radwege / Die "Todesweiche" von Barmbek wird jetzt rot eingefärbtAbbiegeassistent: Weniger Unfälle dank neuer EU-Norm? //

 

Habichtstraße / Bramfelder Straße - © Stefan Warda

Habichtstraße / Bramfelder Straße - © Stefan Warda

 

Die Todesspur

 

Habichtstraße / Bramfelder Straße - © Stefan Warda

Habichtstraße / Hellbrookstraße - © Stefan Warda


 

Laut ADFC soll es am 31.10. um 16 Uhr eine Mahnwache für das Verkehrsopfer geben:

Mahnwache Habichtstraße, So 31.10., 16 Uhr

Zum LKW-Unfall mit Todesfolge in der Habichtstraße, Ecke Bramfelder Chaussee, wird es am Sonntag um 16 Uhr eine Mahnwache mit Die-In vor Ort geben. Kommt alle!

Zum Schutz vor Corona-Infektionen gilt vor Ort eine Maskenpflicht.


 

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