8. April 2022

Hamburg: Geisterradler der Woche

 

Zukünftige Veloroute 1, Klausstraße - © Stefan Warda



 

Zukünftige Veloroute 1, Klausstraße - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 1, Klausstraße - © Stefan Warda

 

 

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7. April 2022

Hamburg soll vom Bund 8,6 Millionen Euro für Radschnellwegabschnittbau in Wilhelmsburg erhalten

Hamburg: Fast cycle route section in Wilhelmsburg going under construction in 2022

 Aktualisiert um 22;37 Uhr

Veloroute 11, Hauland: Die Veloroute verlief ehemals (Zustand 2016) neben der Wilhelmsburger Reichsstraße, deren Trasse zumindest teilweise zukünftig Teil des geplanten Radschnellwegs nach Lüneburg werden soll - © Stefan Warda

 

Hamburg soll vom Bund eine Förderung von 8,6 Millionen Euro für einen Abschnitt des geplanten Radschnellwegs nach Lüneburg erhalten. Der betroffene Abschnitt mit einer Länge von 1,9 Kilometern soll teilweise auch auf der Trasse der ehemaligen Wilhelmsburger Reichsstraße verlaufen und das Wilhelmsburger Rathausviertel mit dem Inselparkquartier nördlich der Kornweide verbinden. Im Verlauf des zukünftigen vier Meter breiten Radwegs sollen fünf Brückenbauwerke entstehen. Der Baubeginn soll in diesem Jahr stattfinden, die Fertigstellung sei im Jahr 2026 geplant. Laut Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks wäre die Strecke zwischen Harburg und der Hafencity mit dem zukünftigen Radschnellweg in nur 20 bis 25 Fahrzeit bei nur einer Ampelkreuzung zu bewältigen.

 

"Der Radschnellweg in Richtung Lüneburg hat eine zentrale Netzfunktion auch für Hamburg selbst, denn er sorgt für eine höchst attraktive Fahrradverbindung vom Hamburger Süden ins Zentrum. Das Ziel für diesen Radschnellweg ist es, von Harburg bis zur Hafencity auf einer Strecke von 8,2 Kilometern nur eine einzige Ampelschaltung zu installieren. Dadurch wird dieser Weg auch mit dem Fahrrad in 20 bis 25 Minuten zu fahren sein und so für viele Pendlerinnen und Pendler zu einer attraktiven Alternative. Zudem wird der Radschnellweg mit der Veloroute 11 und dem Übergang zum Alten Elbtunnel verbunden sein. Das gibt der Mobilitätswende gerade auch für die äußere Stadt kräftigen Rückenwind. Die Bundesförderung hilft uns, einen der komplexesten Teilabschnitte mit insgesamt fünf Brücken in einem hochwertigen Standard fertigzustellen."

 

 

© FHH (BVM / LGV)
 
 

Auf insgesamt 300 Kilometern sollen zukünftig neun Radschnellwege als Radschnellnetz in der gesamten Metropolregion Hamburg die Mobilitätswende unterstützen. Die Zielpunkte der sieben auf Hamburg zulaufenden Radschnellwege sollen in Bad Bramstedt, Ahrensburg, Geesthacht, Lüneburg, Stade, Elmshorn und Tostedt liegen. Die Radschnellwege sollen sich auszeichnen durch eine besondere Breite, um ein sicheres Überholen zu ermöglichen, aber vor allem auch durch nur sehr wenige Kreuzungen und Ampeln. Dadurch sollen Radfahrende von unterschiedlicher Geschwindigkeit jeweils deutlich schneller und komfortabler als bisher auch mittellange Strecken bewältigen können.

 

Veloroute 11, Gert-Schwämmle Weg: Wegweisung - © Stefan Warda

Ehemalige Wilhemsburger Reichsstraße (Zustand 2022): Der geplante Radschnellweg nach Lüneburg soll teilweise auf dieser Trasse verlaufen - © Stefan Warda

 

Die Veloroute 11 soll zukünftig zwischen Gert-Schwämmle-Weg und der Kreuzung Hannoversche Straße / Moorstraße gemeinsam mit dem geplanten Radschnellweg auf einer Trasse verlaufen. Leider gilt auf der von Senator Anjes Tjarks erwähnten Veloroute 11 zwischen dem geplanten Radschnellweg und dem Alten Elbtunnel auf Teilabschnitten lediglich Schritttempo. Der Gert-Schwämmle-Weg, der für die Herstellung des LOOP umgestaltet wurde, ist in Teilabschnitten als Gehweg ausgewiesen, auf dem Radfahrende lediglich Schritttempo fahren dürfen. Dies sollte eigentlich eine Hauptradverkehrsverbindung für zügiges Radfahren sein.

 

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6. April 2022

Hamburgs Straßenverkehrsbehörden - Denn sie wissen nicht, was sie tun


Harkortstraße, benutzungspflichtiger Fakeradweg vorher links und nachher rechts - © Stefan Warda


 Vorher:

Harkortstraße, benutzungspflichtiger Fakeradweg (Verkehrszeichen 241, Zustand 2018) - © Stefan Warda

 

Nachher:

Harkortstraße, benutzungspflichtiger Fakeradweg (Verkehrszeichen 241, Zustand April 2022) - © Stefan Warda
 

 

In Hamburg können Radfahrende sehr leicht den Eindruck bekommen, dass die Mitarbeitenden der Straßenverkehrsbehörden oftmals wirklich nicht wissen, was sie tun. Als Beispiel dazu ein Fakeradweg in der Harkortstraße in Altona: 2018 noch begann Richtung Norden vor der Bahnunterführung ein benutzungspflichtiger "Radweg" zur Kreuzung mit der Stresemannstraße. Gehende konnten damals eigentlich relativ zufrieden sein, denn für sie war eine Gehwegbreite von mehr als zwei Metern vorgehalten. Der vom Gehweg getrennte "Radweg" war dagegen nur einen halben Meter breit und daher zum Radfahren absolut ungeeignet. Die Anordnung führte selsbtverständlich dazu, dass viele Radfahrende regelwidrig auf dem Gehweg unterwegs waren. 

2022 gilt eine neue Regelung: Gehende müssen sich nunmehr mit dem schmalen Streiflein unmittelbar am Kantstein begnügen, während Radfahrende den vormaligen Gehweg zugewiesen bekommen haben. Auch dies führt selbstverständlich zu Regelverstößen. Gehende weichen bei dieser Konstellation regelwidrig auf den benutzungspflichtigen und sogar benutzbaren Radweg aus.

 

 

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4. April 2022

Bremen will Anschaffung von Cargobikes mit insgesamt 500.000 Euro fördern

 

© Stefan Warda

 

Laut einem Bericht von Radio Bremen will Bremen die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Anhängern für Privatpersonen, Vereine und Unternehmen in der Stadt Bremen fördern. Für das Projekt stünden 500.000 Euro aus einem Klimaschutzfonds zur Verfügung. Pro Rad würden bis zu 1.250 Euro bereitgestellt. Anträge könnten ab dem 20. April beim Bremer Verkehrsressort gestellt werden.

 

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3. April 2022

Einfach mal entspannen

 

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

 

 

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