3. Dezember 2021

Hamburg: Erster Winterdiensteinsatz in der neuen Saison

 

Budapester Straße: Winterdienstspuren - © Stefan Warda

 

Die Stadtreinigung und deren Beauftragte rückten heute früh zum ersten Winterdiensteinsatz der laufenden Saison aus. Der Winterdienst soll ab dieser Saison gründlicher erfolgen und zudem ausgeweitet werden. 

 

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1. Dezember 2021

Hamburg: Cargobikes dürfen in Bewohnerparkgebieten kostenlos parken - auf gewöhnlichen Parkplätzen

Hamburg: Cargobikes allowed on regular parking lots - in specific parking zones

 

So ist's recht: Cargobike auf Parkplatz in der Bewohnerparkzone - © Stefan Warda

 

Laut Verkehrsbehörde dürfen Lastenräder in Bewohnerparkgebieten kostenlos regulare Stellplätze nutzen. Dies berichtet heute der NDR. Abgestellte Lastenräder müssen demnach nicht die meist ohnehin schmalen Gehwege in beengten Wohngebieten zusätzlich belasten. 

 


Ohnehin schon vollkommener beengter Gehweg. Cargobikes dürfen laut Verkehrsbehörde gerne reguläre Stellplätze nutzen - ohne Parkgebühr - © Stefan Warda

So wird der Gehweg nicht unnötig belastet - © Stefan Warda

Darf auch auf regulärem Stellplatz stehen - © Stefan Warda

 

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30. November 2021

Hamburg: Bündnis für den Radverkehr soll Bündnis für den Rad- und Fußverkehr werden

 

© Stefan Warda

 

Das Bündnis für den Radverkehr soll als Bündnis für den Rad- und Fußverkehr fortgesetzt werden. Dies sei das Zwischenergebnis der Gespräche zwischen den zukünftig 28 Bündnisteilnehmenden unter Federführung der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM). Der Entwurf sei auch in der Senatskommission für Klimaschutz und Mobilitätswende als Schwerpunktthema beraten worden und wwerde nun mit den Bezirksgremien eng abgestimmt  Bei der Fortschreibung des Bündnisses sollen zudem relevante Verbände, Initiativen und Organisation einbezogen werden. Grundsatz bei der Planung und Gestaltung der Radverkehrsführung soll insgesamt – dort wo baulich und räumlich möglich – die bauliche Trennung von Rad-, Fuß- und Kfz-Verkehr sein.

 

Hamburg strebt Trennung von Fuß-, Rad- und Autoverkehr an, wie auf dem Bild erkennbar - © Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

 

Die Projektteilnehmenden wollen den Umweltverbund (Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV) fortan noch mehr gemeinsam denken und auch den Fußverkehr in Hamburg gezielt stärken. Bis 2030 will Hamburg den Anteil des Umweltverbundes an allen Wegen von 64 Prozent auf 80 Prozent erhöhen. Dies soll maßgeblich dazu beitragen, die Klimaschutzziele zu erreichen, die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen und den Verkehrsfluss weiter zu verbessern. Zu den Bündnispartnern zählen bislang u.a. alle Bezirke, sieben Behörden, die Senatskanzlei und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG).

Der erweiterte Blickwinkel des Bündnisses spiegele sich auch in den neu dazu gestoßenen Partnern wider. So sind jetzt neben der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, unter anderem auch die Hochbahn, die VHH und der hvv Bündnispartner.

Veloroutenwegweisung soll erst ab 2022 folgen

Beim Radverkehr soll das Bündnis in den kommenden Jahren dazu beitragen, das Veloroutennetz in Hamburg fertigzustellen und ab 2022 mit der Wegweisung zu beginnen. Mit dem Fehlen der Wegweisung bleiben viele Abschnitte schon fertiggestellter Velorouten für Radfahrende weiterhin nicht erkennbar. Das betrifft selbst wichtige Abschnitt des zentralen Netzes in unmittelbarer Nähe des Rathauses, die schon vor Jahren mit einer Wegweisung ausgestattet worden waren, diese aber im Rahmen von Straßenumbauten entfernt worden war.

Zudem werde das Radschnellwegenetz in den kommenden Jahren eine immer stärkere Rolle einnehmen: Zunächst 2022 in der Fortsetzung der Detailplanung, dann aber auch möglichst zügig mit den ersten Baumaßnahmen. Bei der Gestaltung der Radverkehrsführung werde insgesamt der Grundsatz der baulichen Trennung weiter in den Vordergrund rücken. Protected Bike Lanes wie in der Hannoverschen Straße in Harburg oder der Esplanade sollen ebenso wie Radwege nach Kopenhagener Vorbild künftig eine stärkere Rolle in den Planungen einnehmen.

Um die Belange der Gehenden stärker als bisher in den Blickpunkt zu rücken, werde sich das Bündnis künftig ausdrücklich auch der Förderung des Fußverkehrs widmen. Sichere und barrierefreie, fußverkehrsfreundliche und attraktive Straßenräume seien eine wichtige Voraussetzung, um das Zu-Fuß-Gehen zu fördern. Dazu würden zusammenhängende und umwegfreie Wegeachsen, ausreichend bemessene Gehbereiche und bedarfsgerechte Querungsmöglichkeiten, eine funktional und gestalterisch ausgewogene Beleuchtung sowie eine stimmige Auswahl der Gestaltungselemente und deren sorgfältige Unterhaltung gehören.

 

 

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Veloroute 1 in Hamburg: Baufortschritt an der Thadenstraße

Hamburg: Redesign for older cycle route ongoing

Aktualisiert um 15:35 Uhr

Veloroute 1, Neuer Pferdemarkt: Umleitung in Richtung Budapester Straße - © Stefan Warda

 

Der Aus- und Umbau der Veloroute 1 entlang der Thadenstraße schreitert voran - wenn auch später als zunächst angekündigt. Mittlerweile wird der letzte Bauabschnitt im Bereich der Kreuzung Wohlwillstraße / Thadenstraße und Beim Grünen Jäger bearbeitet. Der Radverkehr wird z.T. weiträumig umgeleitet. 

 

Neuer Pferdemarkt / Beim Grünen Jäger: Baustelle - © Stefan Warda

Beim Grünen Jäger: Baustelle - © Stefan Warda

Thadenstraße / Bleicherstraße: Baustelle - © Stefan Warda

Veloroute 1, Thadenstraße / Lerchenstraße: Umleitung für die Veloroute über Lerchenstraße, Stresemannstraße zum Neuen Pferdemarkt - © Stefan Warda

 

Die Bauarbeiten im Abschnitt der Thadenstraße zwischen Wohlers Allee und Bernstorffstraße scheinen abgeschlossen zu sein. Der anschließende Abschnitt der Thadenstraße ist derzeit bis zur Bleicherstraße befahrbar.  

 

Zukünftige Veloroute 1, Thadenstraße / Scheplerstraße: Immer noch verhülltes Verkehrszeichen - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 1, Thadenstraße / Schule - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 1, Thadenstraße: Verkehrszeichen 260 - © Stefan Warda

 

Die wichtigste Neuerung für den Autoverkehr ist die neue Einbahnstraßenregelung zwischen Bernstorffstraße und Wohlwillstraße sowie das reduzierte Stehzeugplatzangebot. Dies ist eine Folge des für eine Veloroute erforderlichen breiteren Fahrbahnprofils im Verlauf der zukünftigen Fahrradstraße, um den Begegnungsverkehr zu gewährleisten. aus der früheren Fakeveloroute, auf der das Platzangebot für den Autoverkehr dominierte und Radfahrende Gegenverkehr abwarten mussten, kann somit bald eine echte Veloroute werden, auf der Radfahrende tatsächlich zügig voran kommen. Dies wird auch noch durch eine geänderte Vorfahrtregelung unterstützt. Zukünftig hat der Verkehr im Verlauf der Veloroute an Querstraßen Vorfahrt anstelle der bisherigen Rechts-vor-links-Regelung.

 

Veloroute 1, Thadenstraße / Bernstorffstraße: Neuerdings Einbahnstraße - © Stefan Warda

Veloroute 1, Thadenstraße 53-49: Stehzeuge zukündftig nur noch auf einer Straßenseite erlaubt - © Stefan Warda

 

 

 

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24. November 2021

Lärmaktionsplan Hamburg: Mehr Tempo 30 nachts geplant - ohne Erfolgskontrollen weiterhin absolut wirkungslos

 

Holstenstraße: Tempo 30 nachts angeordnet - © Stefan Warda

 

Im Rahmen des Hamburger Lärmaktionsplans soll es an vielen weiteren Straßenabschnitten zu Tempo 30 zwischen 22 und 6 Uhr kommen. Bislang gilt dies schon beispielsweise an der Wilstorfer Straße in Harburg oder der Holstenstraße in Altona. Gerade an der Holstenstraße scheint Autofahrende die seit einigen Jahren geltende Regelung nicht zu interessieren. Es wird in dem Zeitraum weiterhin mit Tempo 60 oder mehr über die Holstenstraße gebrettert - insbesondere Taxis sind dort extrem auffällig. Für Anwohnende sind solche Maßnahmen absolut wertlos. Lärmwerte, die nicht tatsächlich gemessen werden, sondern nur rechnerisch auf Karten ermittelt werden, geben den Anwohnenden keinen ruhigen Schlaf. Es bedarf regelmäßiger Kontrollen - die bislang offenbar ausbleiben.

 

 

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