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| Seeth, L38: Dies soll ein gemeinsamer Geh- und Radweg sein (Verkehrszeichen 240, Zustand April 2026) - © Stefan Warda |
Schleswig-Holstein verfolgte einmal ehrgeizige Ziele: Bis 2030 Fahrradland Nummer 1 in Deutschland zu werden sowie bis dahin landesweit einen Radverkehrsanteil von 30 Prozent zu erreichen. Doch diese Visionen sind ausgeträumt, die Ziele vorerst nicht erreichbar. Ob nun touristische Fernradwege, auf denen das Radfahren verboten ist, ausgewiesene "Velorouten" die unbenutzbar sind wie in Ahrensburg, ungeeignete Oberflächen wie in Klein Offenseth-Sparrieshoop (Kreis Pinneberg) oder aber in Seeth (Kreis Nordfriesland): Menschen zum Radfahren zu begeistern gelingt so eher nicht.
Der gemeinsame Geh- und Radweg entlang der L38 in Seeth war schon 2022 unpassierbar. Er glich eher landwirtschaftlichen Grünland für Weidewirtschaft mit viel Löwenzahn als einem für Radfahrende geegnetem Weg. 2026 ist dieser benutzungspflichtige Geh-/Radweg nicht mehr erkennbar. Nur die blauen Verkehrszeichen über dem Grün deuten an, dass die Grünflächen einmal als Radverkehrsanlagen angedacht waren. Vermutlich wird dieser "Weg" in Schleswig-Holstein für Radfahrende sogar immer noch als akzeptabel angesehen.
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2026 - © Stefan Warda |
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2022 - © Stefan Warda |
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2026 - © Stefan Warda |
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2022 - © Stefan Warda |
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2026 - © Stefan Warda |
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| Seeth, L38: Geh-/Radweg Zustand April 2022 - © Stefan Warda |
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Moin, letzte Woche bin ich den Ochsenweg von Itzehoe nach Flensburg gefahren. Die Radwege sind teilweise in einem Zustand, sodass diese nur mit breiter Stollenbereifung befahren werden können. Radwege die im Nichts enden sind auch noch zu finden. Auf den Straßen in den Gemeinden sind keine Schutzstreifen eingerichtet. Über die Qualität des Oberflächenbelags möchte ich mir auch kein Urteil anmaßen, da dieser seines Namens nicht mehr wert war. Eine Dokumentation der Mängel mit Bildern hätte sicherlich den Umfang eines Buchs mit mehr als 200 Seiten. Genug der Polemik, es ist noch irrsinnig viel zu tun. Die Verantwortlichen sollten sich mal an die eigene Nase fassen und nicht nur Sprüche kloppen.
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