12. September 2015

Altona: Vormals zu schmale Einbahnstraße jetzt nicht mehr zu schmal

Altona: Former to narrow street now no more to narrow


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Behnstraße / Königstraße nach Freigabe

Die Behnstraße in Altona war vor Jahren schon einmal durchgängig für Radler in beide Fahrtrichtungen befahrbar. Vor einigen Jahren aber wurde mit der Änderung der Einbahnfahrtrichtung die Freigabe für den Radverkehr im Abschnitt Königstraße - Schmarjestraße aufgehoben. Die Begründung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde (PK21): "Bei dem von Ihnen nachgefragten Teilstück der Behnstraße sind die erfoderlichen Fahrbahnbreiten nicht vorhanden."


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Behnstraße / Königstraße vor Freigabe

Mittlerweile ist der nachgefragte Abschnitt der Behnstraße zwischen Königstraße und Schmarjestraße für Radler wieder in beide Richtungen befahrbar. Die erforderlichen Fahrbahnbreiten sind auf einmal vorhanden, ohne dass die Fahrbahnbreite verändert wurde.


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Behnstraße vor Freigabe:Fahrbahn laut Straßenverkehrsbehörde zu schmal

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Behnstraße nach Freigabe: Fahrbahn nicht mehr zu schmal


Allerdings ist mit der erneuten Einbahnstraßenfreigabe im Fall der Behnstraße der zuständigen Straßenverkehrsbehörde ein Fehler unterlaufen, der in ganz Hamburg häufig anzutreffen ist. Radler aus der Königstraße aus Richtung St. Pauli dürfen nicht nach rechts in die Behnstraße abbiegen. Die Straßenverkehrsbehörde sollte diesen Fehler möglichst noch schnell beseitigen.


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Königstraße / Behnstraße: Radler dürfen nicht in die Behnstraße abbiegen


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Bezirksversammlung Altona will Radverkehr thematisieren

District Altona will discuss cycling


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Paul-Nevermann-Platz / Max-Brauer-Allee - © Stefan Warda


In der Sitzung des Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Altona am 21. September soll sich alles um Radverkehr in Altonas Mitte drehen.

Folgende Themen sollen u.a. erörtert werden:


Beginn ist um 18.30 Uhr im Kollegiensaal des Altonaer Rathauses, Platz der Republik 1.  
Folgende Themen sollen u.a. erörtert werden.
Interessierte Bürger/innen sind eingeladen, sich zu informieren und haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Bedenken zu äußern.


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8. September 2015

Kompromiss bei Straßenerneuerung Rugenfeld

Compromise on road reconstruction Rugenfeld


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Rugenfeld, Fakeradwegpflicht bei Tempo 60 - © Stefan Warda


Nach heftigen Protesten der Wirtschaftsverbände und der Bezirksfraktionen in Altona hat die BWVI nun ein neues Konzept für den geplanten Umbau der Straße Rugenfeld vorgelegt. Statt von vier Fahrspuren zwei in Radahrstreifen umzuwandeln, soll nur noch eine Fahrspur für einen verbesserten Radverkehr geopfert werden. Auf der Nordseite soll ein Radweg verbleiben, auf der Südseite der Straße soll der bisherige Radweg durch einen Radfahrstreifen ersetzt werden, so das Abendblatt. Verkehrsrechenmodelle der BWVI hätten jedoch ergeben, dass die Autoverkehrsmenge auch mit nur zwei Fahrspuren bewältigt werden könnte.

Die Radwege genügen derzeit nicht den Anforderungen an eine Radwegbenutzungspflicht. Die Radwegoberflächen wurden stark durch angrenzende Straßenbäume beschädigt.


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Rugenfeld: Auf dieser Straßenseite soll es auch zukünftig bei einem Radweg bleiben - © Stefan Warda



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"Radverkehrsstrategie für Hamburg" soll 2016 überarbeitet werden

Cycling strategy for Hamburg should be revised in 2016

Aktualisiert um 18:12 Uhr
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Echter Radweg - © Stefan Warda


Hamburg will zum 1. Oktober diesen Jahres eine Radverkehrskoordinatorin einstellen. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation kündigte zudem heute an, die "Radverkehrsstrategie für Hamburg" im nächsten Jahr zu überarbeiten.


Die im Jahr 2007 entwickelte und 2008 vorgestellte Radverkehrsstrategie hatte einen Zeithorizont von sieben Jahren. 2015 sollte Hamburg einen Radverkehrsanteil von 18% erreicht haben, die Anzahl der Radverkehrsunfälle sollte unter 2.400 reduziert werden (Anzahl der Schwerverletzen unter 225, die Anzahl der getöteten Radler unter 5). 2014 waren es aber 2.420 verletzte Radler, sogar elf getötete Radler. Das Veloroutennetz, das ist heute nur in Fragmenten vorhanden ist, sollte jedoch 2015 vollendet sein. Eine Kampagne zur Verbesserung des Fahrradklimas sollte es gegeben haben. Schließlich soll in Hamburg niemand Angst beim Radfahren haben.

Niemand soll aus Gründen eines subjektiven Unsicherheitsgefühls auf eine Verkehrsteilnahme mit dem Rad verzichten müssen.

Für den Radverkehr sollten seit 2008 drei Euro je Einwohner und Jahr investiert worden sein.


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Echter Radweg - © Stefan Warda

 

Hamburgs Parteinen verfolgten nicht die Ziele der Radverkehrsstrategie

Die von Axel Gedaschko, CDU-Verkehrssenator, initiierte Radverkehrsstrategie wurde leider nicht mit dem Elan, wie zunächst versprochen, verfolgt. Vor allem die CDU hat sich mittlerweile völlig von den Zielen ihrer Radverkehrsstrategie abgewandt. Obwohl alle großen Bürgerschaftsparteien (SPD, CDU, Grüne) an der Erarbeitung der Radverkehrsstrategie beteiligt waren, fühlten sich die Parteien eher nicht an die selbstgesteckten Ziele für Hamburgs Radverkehr gebunden, wenn es um Wählerstimmenfang ging.

Die bislang veröffentlichten "Fortschrittsberichte" zur Radverkehrsstrategie, deren Zweck eigentlich die Erfolgskontrolle war, zählten bislang nur unkritisch die durchgeführten Maßnahmen auf, auch wenn sie nicht den Zielen der Radverkehrsstrategie genügten. Eigentlich dürfte es heute keine Radwege wie in der Habichtstraße, der Behringstraße oder der Langenhorner Chaussee mehr geben. Auch dürfte Maßnahmen wie Radfahrstreifen am Wiesendamm oder Poller nebem dem zugeparkten Radweg in der Barmbeker Straße nicht scheitern, denn laut der Radverkehrsstrategie sollte in den Fachbehörden "eine große Sensibilität und Kenntnis bzgl. der Belange des Radverkehrs" bestehen. Eine Optimierung der bestehenden Organisationsstrukturen scheint offenbar nicht erfolgt zu sein, wie ursprünglich beabsichtigt.


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Echter Radweg - © Stefan Warda


Hamburgs Akteure scheinen entweder an zu hohen Zielen der Radverkehrsstrategie gescheitert zu sein, oder aber sie fühlten sich nach Veröffentlichung des Papiers nicht mehr an das Konzept gebunden. Vor allem die Umsetzung in den Behörden vollzog sich schleppend, wie Wiesendamm und Barmbeker Straße belegen.

Erfolgt durch die angekündigte Überarbeitung der Radverkehrsstrategie im nächsten Jahr eine Aufweichung der Ziele für den Radverkehr?


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7. September 2015

Triste Gehwege für die Langenhorner Chaussee - Naturbelassene Radwege werden zerstört

Dreary sidewalks along Langenhorner Chaussee - Organic cycle tracks eliminated
Aktualisiert um 23:45

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Kampfradler auf neuem Gehweg in der Langenhorner Chaussee


Hamburgs schöne Radwege müssen Gehwegen weichen. Die mit enormen Aufwand renaturierten Radwege werden derzeit aufgerissen und mit häßlich-grauem Betonsteinpflaster versiegelt. Die besonders schützenswerten naturbelassenen Radwegbiotope an der stark befahrenen Langenhorner Chaussee, die lange Zeit einen angenehmen Kontrast zu der Asphaltpiste darstellten, werden tristen Gehwegen weichen. Ein erster Teilabschnitt wurde zwischen Rosenreihe und Erdkampsweg fertiggestellt und kann schon besichtigt werden. Diese neugestaltete häßlich-graue Fläche ist derzeit ausschließlich Fußgängern vorbehalten. Radler müssen in diesem Abschnitt auf der Fahrbahn radeln.


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Vor dem Umbau noch mit Radweg


Noch aber gibt es einige der grünen Kleinode entlang der Langenhorner Chaussee zwischen Flughafenstraße und Ochsenzoll, bis der Bagger kommt und alles trist-grau macht.


Baustelle Langenhorner Chaussee

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Radweg neben der Baustelle. Fußgänger sollen auf die andere Straßenseite ausweichen

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Nach dem Ende des Radwegs geht es weiter auf der Fahrbahn

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So ist es richtig: Radler sollen jetzt auf der Fahrbahn radeln

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Der neue Gehweg in voller Pracht


Diese schönen naturbelassenen Radwege entlang der Langenhorner Chaussee sollen zerstört werden

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Hier wird der schöne Radweg zerstört

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Die Gießkanne am Straßenrand beweist, mit welcher Hingabe die Hamburger ihren Grünradweg an der Langenhorner Chaussee gepflegt haben

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