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23. September 2024

Hamburg-St.Pauli: Begradigung des Radwegs am Millerntordamm

 

 

Millerntordamm / Alter Elbpark: Baustelle für Radwegbegradigung - © Stefan Warda

 

 

Nach der Sanierung der Hochbordradwege an Willy-Brandt-Straße und Ludwig-Erhard-Straße folgte die noch andauerne Sanierung der Radwege am Millerntordamm und Millerntorplatz sowie auch an der Budapester Straße.

Der Radweg auf der Nordseite des Millerntordamms und des Millerntorplatzes (neben den Wallanlagen) ist bis auf den Kreuzungsbereich mit der Glacischaussee fertiggestellt. 

 

Endlich: Begradigung des Radwegs am Millerntordamm

Der Radweg auf der Südseite des Millerntordamms neben dem Alten Elbpark wird derzeit noch saniert und dabei sogar endlich begradigt. Der bisherige Schlenker des Radwegs (und des Gehwegs) um die Gehölzgruppe kurz vor Beginn der Ludwig-Erhard-Straße basiert noch auf der alten Radwegführung um die Einmündung der Helgoländer Allee in die heutige Ludwig-Erhard-Straße bzw. den Millerntordamm, bevor der Verlauf der Helgoländer Allee vor einigen Jahrzehnten verändert wurde. Vorschläge, den Radweg zu begradigen, gingen schon vor mehreren Jahrzehnten an die Baubehörde, als noch eine Fahrradbeauftragte im Amt war, sowie an das Bezirksamt Hamburg-Mitte. 

Der Zickzack-Verlauf des Radwegs führte zu regelwidrigem Verhalten von Radfahrenden und Gehenden, die sich jeweils die Wege verkürzen wollten und dazu regelwidrig auf die verkehrte Verkehrsfläche auswichen. Bleibt zu hoffen, dass mit dem begradigtem Radweg zukünftig nicht noch mehr Gewehende den neuen Radweg nutzen werden.  

 

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9. September 2024

Landesverfassungsgericht: Grünes Licht für geplantes Volksbegehren "Hamburg werbefrei"

 Hamburg: Initiative against displaced billboards

 Aktualisiert um 17.31 Uhr

Esplanade / Neuer Jungfernstieg: Behindernder Werbeträger - © Stefan Warda

 

 

Gericht ebnet Weg für Volksbegehren gegen (nervige) Werbeträger

 

Laut taz hat das Landesverfassungsgericht dem Gesetzentwurf der Initiative Volksbegehren "Hamburg werbefrei" in viele Punkten zugestimmt. Es besteht Hoffnung, dass die Hansestadt in Zukunft von einigen lästigen Werbeträgern befreit wird.

 

Steht im Weg, weil der Senat es bislang so will - © Stefan Warda

 

 

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22. Februar 2023

Stadtmöblierung in Hamburg

  

 

Kann das weg oder muss das wirklich sein? - © Stefan Warda

 

 

 

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8. Februar 2019

Hamburg: Vom Engagement gegen deplatzierte Werbeträger

Hamburg: Struggle against out of place bill boards


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © Stefan Warda


Beharrlichkeit und Ausdauer haben dazu geführt, dass ein sichtbehindernder Werbeträger (bzw. Stadtinformationsdisplay) im Stadtteil Hoheluft immerhin leicht versetzt worden ist. An der Kreuzung Hoheluftchaussee / Lehmweg verdeckte ein beleuchtetes Werbedisplay die Sicht auf querende Gehende und Radfahrende. Die schwächeren Verkehrsteilnehmer waren vor allem durch nach rechts abbiegende Autos gefährdet.


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger - © Stefan Warda

Ein aufmerksamer Anwohner wandte sich letztes Jahr zunächst an die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde, nachdem er zweimal fast von einem abbiegenden Kfz beim Überqueren der Hoheluftchaussee (aus Richtung Lehmweg in Richtung Bismarckstr) angefahren wurde. Er bat die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde um Entfernung oder ggf. Versetzen der Werbetafel an einen Ort, wo sie nicht verkehrsgefährdend sei. 

Laut Straßenverkehrsbehörde wurde die Werbeanlage 1986 genehmigt. Beim späteren Umbau der Kreuzung sei der jetzige Standort von allen am Verfahren beteiligten Behörden überprüft worden. Aufgrund der Eingabe des Anwohners wurde die Werbeanlage erneut in Augenschein genommen. Der Bitte, die Werbeanlage zu entfernen, weil sie verkehrsgefährdend sei, konnte die Straßenverkehrsbehörde nicht folgen. Eine Sichtbehinderung möge "marginal gegeben sein, wird jedoch aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht nicht als verkehrsgefährdend bewertet." Die Unfalllage sei unauffällig.

Anschließend schaltete der Anwohner die politischen Gremien ein. Auf eine gemeinsamen Antrag von SPD- und Grünen-Fraktion wurde der Bezirksamtsleiter Eimsbüttels aufgefordert, "falls nötig in Absprache mit dem zuständigen Polizeikommissariat die genehmigung für die sichtbehindernde Stadtinformationsanlage am Standort Hoheluftchaussee Ecke Lehmweg aufzuheben und für eine Versetzung zu sorgen." 


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Werbeträgerstandort nach Eingaben im Dezember 2018 - © hamburgize

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Werbeträgerstandort nach Eingaben im Dezember 2018 - © hamburgize


Einige Zeit später gab es Veränderungen an der Stelle. Die Werbeanlage war verschwunden - leider nur für kurze Zeit. Einige Tage später wurde die Werbeanlage wieder aufgebaut, jedoch ein wenig eingedreht. Die Sichtbehinderung wurde dadurch ein klein wenig gemindert, der Standort bleibt aber zum Nachteil der Gehenden und Radfahrenden auf dem Radweg.


Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger nach Eindrehen - © Stefan Warda

Hoheluftchaussee / Lehmweg: Deplatzierter Werbeträger nach Eindrehen - © Stefan Warda


Im Bezirk Mitte fielen dem Bürger sechs weitere Werbeträger auf, die die Verkehrsabläufe behindern oder gefährden. Dazu zählt u.a. der Werbeträger an der Kreuzung Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße. Ein antrag der Fraktion der grünen in der Bezirksversammlung Mitte blieb bislang ohne Ergebnis. Wahrscheinlich ist der Antrag zu weich formuliert worden:

Der Ausschuss für Verkehr und Umwelt möge daher beschließen:
1. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte möge eine Verlegung der o.g.  Werbetafeln und -säulen prüfen und sie, wenn möglich, an andere, weniger störende oder gefährliche Standorte verlegen.
2. Über das Ergebnis wird dem Ausschuss für Verkehr und Umwelt Bericht erstattet

Wegen der Werbetafel an der Simon-von-Utrecht-Straße hatte sich hamburgize schon vor einigen Jahren an das Bezirksamt Mitte und die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde gewandt. Da es erst schwere Unfälle geben muss, wird die Anlage wohl solange noch bleiben.


Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda

Simon-von-Utrecht-Straße / Kleine Seilerstraße: Deplatzierte Werbetafel - © Stefan Warda



Dangerous Cycle Track in Hamburg from hamburgize.com on Vimeo.


Schlechte Sichtbeziehungen verursacht u.a. auch der Werbeträger beim Hanseatic Trade Center Am Sandtorkai 40. Der Werbeträger erschwert die Sichtbeziehungen zwischen Autofahrenden (und Radfahrenden) und Passanten, die die Straße queren wollen.


Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize

Am Sandtorkai 40: Deplatzierter Werbeträger - © hamburgize


Werbeträger behindern jedoch nicht nur die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, sie nehmen auch die Sicht auf entscheidende Verkehrszeichen.


Habichtstraße / Steilshooper Straße: Litfaßsäule verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda

Barmbeker Straße / Eppendorfer Stieg: Werbeträger verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda

Veloroute 11, Harburger Ring / Neue Straße: Werbeträger verdeckt VZ 237 - © Stefan Warda






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