1. März 2017

Mehr Radfahrten in Hamburg

More cycling in Hamburg


Veloroute 1, Neuer Pferdemarkt - © Stefan Warda


Auf eine schriftliche Anfrage der Grünen veröffentlichte der Senat die jüngsten Ergebnisse der Fahrradpegel-Messungen der Stadt Hamburg. Demnach hat die Zahl der Radfahrten innerhalb der letzten fünf Jahre gemessen an den Pegelstandorten um mehr als die Hälfte zugenommen. Einmal jährlich lässtt die BWVI stichprobenhaft an dreizehn Langzeitzählpegeln (6 bis 19 Uhr) und 25 Kurzzeitzählpegeln (7 bis und 13 bis 18 Uhr) das Radverkehrsaufkommen in Hamburg ermitteln. Gegenüber den Stichproben von 2011 hatte die Zahl der erfassten Radfahrten 2016 um 56 Prozent zugenommen.


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28. Februar 2017

Hamburg: Tempo 30 auf der Grindelallee

Hamburg: Speed limit along Grindelallee


Grindelallee / Sedanstraße - © Stefan Warda


Auf der Grindelallee gilt seit kurzem Tempo 30. Ab Sedanstraße müssen Autofahrer stadteinwärts den Fuß vom Gaspedal nehmen. Während einer Momentaufnahme schienen heute jedoch nahezu alle Autofahrer das Tempolimit zu ignorieren. Noch haben Autofahrer offensichtlich kein Bewusstsein für das Tempolimit entwickelt und rasen dementsprechend über den Streckenabschnitt.

Der Hintergrund für das Tempolimit ist unklar, da die Grindelallee nicht zu den zehn Straßen zählt, für die Umweltsenator Jens Kerstan Tempo 30 im Rahmen des Lärmaktionsplanes Tempo 30 ankündigte.


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22. Februar 2017

Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen

Fast cycle routes in Northrhine-Westphalia


Essen, Rheinische Bahn - zukünftig Radschnellweg - © Stefan Warda


Das Land Nordrhein-Westfalen stellt seit kurzen alle eigenen Radschnellwegprojekte auf einer Internetseite vor.


© Stefan Warda

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Hamburg: Engpass entlang Bundesstraße und An der Verbindungsbahn soll erneuert werden

Hamburg: New cycle lanes should replace old school cycle tracks along Verbindungsbahn
Aktualisiert am 23.02.2017

Bundesstraße, Radfahrerbriefkasten neben dem benutzungspflichtigem "Radweg" - © Stefan Warda


Der Engpass entlang Bundesstraße und An der Verbindungsbahn zwischen Grindelallee und Rentzelstraße soll seit heute erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen heute mit Baumfällungen beginnen. Im gesamten Abschnitt gilt bislang Radweg- oder Gehwegbenutzungspflicht, jedoch sind die benutzungspflichtigen "Radwege" kaum oder gar nicht benutzbar. Auf der Häuserseite verläuft im Abschnitt der Bundesstraße ein benutzungspflichtiger nur ein Meter schmaler "Radweg". Dessen Benutzbarkeit wird durch parkende Fahrräder und Mülltonnen und Müllablagerungen regelmäßig bis dauerhaft eingeschränkt. Der zwischen Radweg und Fahrbahn platzierte Radfahrer-Briefkasten führt ab und an zu Konflikten mit Fußgängern, die den "Radweg" wegen Briefeinwurf blockieren.


Grindelallee / Bundesstraße: Seit dem Umbau vor einigen Jahren wurde die Furt relativ breit angelegt - © Stefan Warda

Bundesstraße / Grindelallee: die breite furt mündet schließlich in einen sehr, sehr schmalen benutzungspflichtigen "Radweg" - © Stefan Warda

Bundesstraße 2, Radwegbenutzungspflicht - © Stefan Warda

Bundesstraße, benutzungspflichtiger "Radweg" - © Stefan Warda

Bundesstraße, benutzungspflichtiger "Radweg" und gewöhnlicher Kampfradler - © Stefan Warda

Bundesstraße, benutzungspflichtiger "Radweg" - © Stefan Warda

Bundesstraße, benutzungspflichtiger "Radweg" - © Stefan Warda

 
Im Abschnitt An der Verbindungsbahn zwischen Durchschnitt und Rentzelstraße verläuft der nur ein Meter schmale "Radweg" vollständig in der Dooringzone angrenzender Stehzeuge. Dessen Benutzung ist dadurch ausgeschlossen. Der erstmalig angelegte Radweg dient heute zum Abstellen von Stehzeugen. Neben dem früheren "Radweg", der unter den Stehzeugen liegt, wurde später ein weiterer noch schmalerer "Radweg" in der Dooringzone angelegt, um die Straße noch autogerechter auszugestalten.


An der Verbindungsbahn / Bundesstraße: Gehwegbenutzungszwang - © Stefan Warda

An der Verbindungsbahn 7-6: Gehwegbenutzungszwang im Sommer, Konflikte mit Fußgängern vorprogrammiert - © Stefan Warda

An der Verbindungsbahn 7-6: Gehwegbenutzungszwang im Winter, Konflikte mit Fußgängern vorprogrammiert - © Stefan Warda


Fast alle Radfahrer fahren in den Konfliktbereichen regelwidrig auf den angrenzenden Gehwegen statt entsprechend der Verkehrsordnung auf den "Radwegen". Im Abschnitt An der Verbindungsbahn zwischen Bundesstraße und Durchschnitt sind Radfahrer verpflichtert sich mit Fußgängern einen recht schmalen Gehweg neben Hecken und Hauseingängen zu teilen. Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern sind vorprogrammiert.


An der Verbindungsbahn zwischen Durchschnitt und Rentzelstraße: Der frühere Radweg (links) wurde Stehzeugen geopfert. Der neuere "Radweg" (rechts) wurde in die Dooringzone gelegt. Fast ausnahmslos alle Radfahrer fahren daher regelwidrig auf dem Gehweg neben dem Fakeradweg - © Stefan Warda


Laut der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) sollen die bisherigen Radverkehrsanlagen durch Radfahr- und Schutzstreifen ersetzt werden. Fußgänger würden davon am meisten  profitieren, da sie zukünftig die Gehwege nicht mehr mit dem erheblich schnelleren Radverkehr teilen müssten.


An der Verbindungsbahn / Rentzelstraße: Radwegende / Gehwegradelpflicht - © Stefan Warda

An der Verbindungsbahn, getrennter Rad- und Gebweg bei Gehwegradelpflicht - © Stefan Warda



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17. Februar 2017

Radschnellwege für die Metropolregion Hamburg

Fast cycle routes in metropolitan area of Hamburg


Radschnellweg in Nijmegen - © Stefan Warda

Metropolregion Hamburg stellt Potenzialanalyse für Radschnellwege vor

Die Metropolregion Hamburg stellte in dieser Woche eine "Potenzialanalyse für Radschnellwege" vor. Die von der TUHH bearbeitete Studie bescheinigt entlang einiger Korridore Potenziale für den Erfolg zukünftiger Radschnellwege als Entlastung zu bestehenden Pendlerstrecken.


© Metropolregion Hamburg



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