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15. März 2026

Kreis Pinneberg: Geplanter Radschnellweg Hamburg-Elmshorn soll möglicherweise nur bis Pinneberg führen

 

 

Radschnellweg - © Stefan Warda

 

Laut SHZ soll der bisher geplante Radschnellweg zwischen Hamburg und Elmshorn möglichweise nur noch zwischen Hamburg und Pinneberg verwirklicht werden. Die SHZ beruft sich dabei auf eine Mitteilung des Fachdienstes Straßenbau und Verkehrssicherheit des Kreises Pinneberg. Derzeit würde ein Planungsbüro eine Routenführung zwischen Landesgrenze Hamburg / Schleswig-Holstein und Pinneberg über Halstenbek untersuchen.  

 

Radschnellweg - © Stefan Warda

Radschnellweg - © Stefan Warda

 

Bislang setzte die Routenplanung auf eine Führung an der Bahntrasse Hamburg - Elmshorn. Da die Deutsche Bahn jedoch keine Flächen abgeben wolle, würden nun alternative Routenführungen untersucht. Möglicherweise will die Deutsche Bahn sich die Möglichkeit offen halten, die Bahnstrecke mit zusätzlichen Gleisen auszustatten. Aus Sicht des Verkehrsverbundes Nah.SH gelte zumindest die Bahnstrecke Pinneberg - Elmshorn als Nadelöhr und sei überlastet. 

"Nach den Worten von NAH.SH-Chef Dr. Arne Beck sei der Streckenabschnitt ein Nadelöhr im Bahnnetz und seit Jahren Gegenstand vieler Betriebsstörungen mit Auswirkungen auf große Teile Schleswig-Holsteins." 

 

 

 

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30. April 2022

Absichtserklärung zum geplanten Radschnellweg Elmshorn – Hamburg unterzeichnet

Future fast cycle route Elmshorn - Hamburg: Letter of intent had been signed

 

Radschnellweg - © Stefan Warda

 

 

Die Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und der Kreis Pinneberg wollen gemeinsam den Radschnellweg Elmshorn – Hamburg vorantreiben. Dazu wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. 

Der Radschnellweg zwischen Elmshorn und Hamburg soll Teil eines Leitprojekts der Metropolregion Hamburg sein , das ein ganzes Netz von neuen Radschnellwegen vorsieht. Das Radschnellnetz soll künftig neun Radschnellwege umfassen, von denen sieben aus der Umgebung Hamburgs bis ins Zentrum Hamburgs führen. Vier davon sollen in in Schleswig-Holstein starten. Als erster Abschnitt des Radschnellwegs Elmshorn – Hamburg soll die Strecke zwischen Halstenbek und Elbgaustraße angegangen werden. Zunächst seien jedoch noch weitere Vorbereitungen notwendig. Unter anderem sei die Finanzierung zu klären.  Das Land Schleswig-Holstein soll zugesichert haben, sich im Kreisgebiet für eine Förderung in Höhe von mindestens 75 Prozent der Planungs- und Investitionskosten aus Bundes- und Landesmitteln einzusetzen. Der Kreis Pinneberg will sich mit maximal 25 Prozent beteiligen. Auch für die Abschnitte auf Hamburger Gebiet soll wie bei allen Radschnellwegen eine Bundesförderung geprüft werden. Für eine andere Verbindung in Hamburg, den Radschnellweg über die Wilhelmsburger Elbinsel, sollen bereits erfolgreich Fördermittel des Bundes in Höhe von 8,6 Millionen Euro eingeworben worden sein.


Zukünftiger Radschnellweg in der Harburger Blohmstraße - © Stefan Warda



Trassenbündnis

Um Planung und Umsetzung des Radschnellwegs voranzutreiben, soll unter Federführung des Kreises Pinneberg ein Trassenbündnis geschlossen werden. Darin vertreten sein sollen die beteiligten Kommunen im Kreisgebiet, der Kreis Pinneberg, die Freie und Hansestadt Hamburg mit den Realisierungsträgern Bezirksamt Altona, Bezirksamt Eimsbüttel und dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer sowie das Land Schleswig-Holstein. Mit dem Bündnis soll eine reibungslose und lückenlose Umsetzung auch über Verwaltungsgrenzen hinweg sichergestellt werden.

Visionen

Die Förderung des Radverkehrs sei für alle Projektpartner von großer Bedeutung. So habe das Land Schleswig-Holstein in seiner Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 festgelegt, dass der Radverkehr bis zum Jahr 2030 knapp ein Drittel des Verkehrs in Schleswig-Holstein ausmachen soll. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt den Anteil des Umweltverbunds – also des Fuß- und Radverkehrs genauso wie des ÖPNV – an allen Wegen bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Auch der Kreis Pinneberg treibt die Mobilitätswende voran: Das Radverkehrskonzept des Kreises sieht vor, die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen und den Radverkehrsanteil deutlich zu steigern. Mit dem Radschnellweg Elmshorn – Hamburg wollen alle Projektpartner ihren Zielen einen wichtigen Schritt näherkommen.

 

 

 

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9. Oktober 2019

Noch eine Woche: Online-Umfrage zum Zustand der Radinfrastruktur im Kreis Pinneberg

Kreis Pinneberg: Online participation for better cycling
Aktualisiert um 16:14 Uhr
Elsmhorn, Berliner Straße: Fakeradweg um Miniparkbucht - © Stefan Warda


Nächsten Mittwoch endet die Online-Umfrage zum Zustand der Radverkehrsinfrastruktur im Kreis Pinneberg. Unter radfahren-im-kreis-pinneberg.de können Bürger bis dahin noch weitere Hinweise zu Fakeradwegen o.ä. machen. Alle Hinweise sollen anschließend in ein Radverkehrskonzept einfließen.


Quickborn, Harksheider Weg: Fakeradweg mit Pollern - © Stefan Warda

Quickborn, Harksheider Weg: Fakeradweg mit Ampelmast - © Stefan Warda

Quickborn, Heinrich-Lohse-Straße: Fehlerhafte Bordsteinabsenkung bei Fakeradwg im Dooringbereich - © Stefan Warda

Quickborn, Harksheider Weg: Konflikte mit Fußgängern - © Stefan Warda



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23. September 2017

Anleitung für Überholer: Neue Verkehrszeichen in Elmshorn

Instruction for car drivers: New traffic signs in Elmshorn
Aktualisiert um 12: 30 Uhr

© Dr. Frank Bokelmann

Für Autofahrer, die in der Fahrschule nicht aufgepasst haben und für die Rücksicht ein Fremdwort ist, hat die Stadt Elmshorn diese Woche neue Verkehrszeichen aufstellen lassen. Die neuen Zeichen weisen auf einen Überholabstand von wenigstens 1,5 Metern hin. Hoffentlich haben die neuen Verkehrszeichen eine deeskalierende Wirkung und tragen zu einem besserem Verkehrsklima bei.


© Dr. Frank Bokelmann

In Hamburg gab es im Rahmen der Aktion "schon gecheckt" befristet Hinweise zum Abstandhalten mittels Plakaten am Straßenrand. Eine weitere Aufklärungsaktion läuft im Zusammenhang mit der Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht. Autofahrer werden befristet darauf hingewisen, dass das Fahrbahnradeln legal ist.


© Stefan Warda



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