Future fast cycle route Elmshorn - Hamburg: Letter of intent had been signed
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| Radschnellweg - © Stefan Warda |
Die Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und der Kreis Pinneberg wollen gemeinsam den Radschnellweg Elmshorn – Hamburg vorantreiben. Dazu wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.
Der Radschnellweg zwischen Elmshorn und Hamburg soll Teil eines
Leitprojekts der Metropolregion Hamburg sein , das ein ganzes Netz von neuen Radschnellwegen vorsieht. Das Radschnellnetz soll künftig neun
Radschnellwege umfassen, von denen sieben aus der Umgebung Hamburgs bis
ins Zentrum Hamburgs führen. Vier davon sollen in in Schleswig-Holstein starten.
Als erster Abschnitt des Radschnellwegs Elmshorn – Hamburg soll die
Strecke zwischen Halstenbek und Elbgaustraße angegangen werden. Zunächst seien
jedoch noch weitere Vorbereitungen notwendig. Unter anderem sei die
Finanzierung zu klären. Das Land Schleswig-Holstein soll zugesichert haben, sich
im Kreisgebiet für eine Förderung in Höhe von mindestens 75 Prozent der
Planungs- und Investitionskosten aus Bundes- und Landesmitteln
einzusetzen. Der Kreis Pinneberg will sich mit maximal 25 Prozent beteiligen.
Auch für die Abschnitte auf Hamburger Gebiet soll wie bei allen
Radschnellwegen eine Bundesförderung geprüft werden. Für eine andere
Verbindung in Hamburg, den Radschnellweg über die Wilhelmsburger Elbinsel, sollen bereits erfolgreich Fördermittel des Bundes in Höhe von
8,6 Millionen Euro eingeworben worden sein.
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| Zukünftiger Radschnellweg in der Harburger Blohmstraße - © Stefan Warda |
Trassenbündnis
Um Planung und Umsetzung des
Radschnellwegs voranzutreiben, soll unter Federführung des Kreises
Pinneberg ein Trassenbündnis geschlossen werden. Darin vertreten sein
sollen die beteiligten Kommunen im Kreisgebiet, der Kreis Pinneberg, die
Freie und Hansestadt Hamburg mit den Realisierungsträgern Bezirksamt
Altona, Bezirksamt Eimsbüttel und dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und
Gewässer sowie das Land Schleswig-Holstein. Mit dem Bündnis soll eine
reibungslose und lückenlose Umsetzung auch über Verwaltungsgrenzen
hinweg sichergestellt werden.
Visionen
Die Förderung des Radverkehrs sei für alle Projektpartner von großer Bedeutung. So habe das Land
Schleswig-Holstein in seiner Radstrategie Schleswig-Holstein 2030
festgelegt, dass der Radverkehr bis zum Jahr 2030 knapp ein Drittel des
Verkehrs in Schleswig-Holstein ausmachen soll. Die Freie und Hansestadt
Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt den Anteil des Umweltverbunds – also
des Fuß- und Radverkehrs genauso wie des ÖPNV – an allen Wegen bis 2030
auf 80 Prozent zu steigern. Auch der Kreis Pinneberg treibt die
Mobilitätswende voran: Das Radverkehrskonzept des Kreises sieht vor, die
Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen und den
Radverkehrsanteil deutlich zu steigern. Mit dem Radschnellweg Elmshorn –
Hamburg wollen alle Projektpartner ihren Zielen einen wichtigen Schritt
näherkommen.
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