14 August, 2014

Helmpflicht? - Absurde und gefährliche Radverkehrsführung an Hamburger Baustelle

Absurd and Dangerous Cycling at Road Works in Hamburg

© hamburgize.com / Stefan Warda
Gefährlicher gemeinsamer Geh- und "Radweg" - ohne "Radfahrer absteigen"-Schild. Ein Helm wäre hier tatsächlich angeraten

Baustellen sind für Hamburgs Radfahrer oftmals eine Zumutung. Die Zeitungen berichten zwar immer wieder leidenschaftlich gern von armen Autofahrern, die wegen Baustellen im Stau stehen oder keinen Parkplatz unmittelbar vor ihrer Haustür oder der ihres Lieblingsimbisses finden, doch im Vergleich zum Radverkehr sind solche Einschränkungen eher harmlos. Kein Autofahrer soll aus seinem Fahrzeug aussteigen und es im Baustellenbereich schieben. Auch wird kaum jemals ein Autofahrer wie ein Radfahrer im Baustellenbereich auf einen Weg geschickt, der ohne Vorwarung abrupt endet ohne jegliche Weiterführung. Würden Autofahrer dann auf Gehwegen weiterfahren? Selbst das Befahren von Treppen bleibt Autofahrern erspart. Doch solchen und anderen Herausforderungen müssen sich Hamburgs Radfahrer stellen, und die Presse jammert nur über arme im stau stehende Autofahrer. Dabei gibt es selbst ohne Baustellen Stau auf einigen Hamburger Straßen, weil zu viele Autofahrer zur gleichen Zeit am gleichen Ort unterwegs sein wollen, die Straßenräume dafür aber nicht geeignet sind.

 
Trial für MTB-Biker? Helm wäre angeraten bei Fahrt über die Treppe

Besonders spektakulär, aber auch extem gefährlich ist die Radverkehrsführung an der neuen Baustelle Erdkampsweg / Hummelsbütteler Landstraße. Hier gibt es zahlreiche Verstöße gegen die Richtlinien für die Absicherung von Arbeitsstellen an Straßen.

Derzeit ist der Abschnitt des Erdkampswegs zwischen Ratsmühlendamm und Hummelsbütteler Landstraße für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Fußgänger können auf beiden Seiten die Hauseingänge erreichen, in Richtung Ratsmühlendamm ist ein fragwürdiger gemeinamer Geh- und Radweg über eine Treppe eingerichtet. Ab Etzestraße / Wacholderweg ist der Erdkamspweg in Richtung Ratsmühlendamm nur noch für Anlieger freigegeben. Es gilt Tempo 30. Etwa ab Haus-Nr. 27 kurz vor der Kreuzung mit der Hummelsbütteler Landstraße ist die Fahrbahn nur noch einspurig befahrbar weiterhin bei Tempo 30. Fahrzeuge können im weiteren Verlauf nach rechts in die Hummelsbütteler Landstraße abbiegen und werden dort einspurig bis zum Kreisverkehr mit dem Ratsmühlendamm geführt. Im einspurigen Bereich, in dem nur der Anliegerverkehr bei Tempo 30 zugelassen ist, sind mehrfach Schilder "Radfahrer absteigen" aufgestellt, obwohl dort keinerlei Gefahr für Radfahrer besteht. An anderer Stelle werden Radfahrer nicht zum Absteigen aufgefordert, wo es vielleicht notwendig wäre. Denn Radfahrer sollen an der Ecke Hummelsbütteler Weg / Erdkamspweg eine Gehwegtreppe hinunter fahren. Der Weg über die Treppe ist als benutzungspflichtiger gemeinamer Geh- und Radweg im Zweoirichtungsverkehr ausgewiesen. Hat die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde diese unsinnigen Verkehrszeichen angeordnet oder ein Bauleiter?

Die zahlreichen "Radfahrer absteigen"-Schilder an der Fahrbahn irritieren die meisten Radler, die dann weiterhin auf dem Gehweg radeln, obwohl es dort im Baustellenbereich viel enger zugeht als auf der Fahrbahn. Befördert wird das illegale Gehwegradeln durch das abrupte Radwegende vor dem Baustellenbeginn. Der im Gehwegbereich von der Fahrbahn durch Stehzeugplätze abgetrennte nicht benutzungspflichtige Radweg endet ohne irgendeine Aufleitung auf die Fahrbahn. Radler können am Ende des Radwegs nicht regelgerecht auf die Fahrbahn wechseln, da Stehzeuge den Übergang zur Fahrbahn versperren. Daher wird mehrheitlich weiter auf dem Gehweg geradelt.Auch fehlt es dort an einem Hinweisschild auf die Fahrbahn zu wechseln, wie es an anderen Stellen in Hamburg zum Einsatz kommt, wenn en Radweg unterbrochen ist.


Baustelle Erdkampsweg aus Richtung Norden

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Erdkampsweg / Etzestraße: Wegen folgender Baustelle nur noch für Anlieger freigegeben. Der "Radweg" bleibt von der Baustelle zunächst nicht betroffen

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Gefährlicher unbenutzbarer "Radweg" - ohne "Radfahrer absteigen"-Schild und Kampfradlerin

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Gefährlicher "Radweg" - ohne "Radfahrer absteigen"-Schild. Ab hier gilt Tempo 30

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Gefährlicher Fake-"Radweg" verschwenkt in den Dooringbereich der Stehzeuge

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Ende des "Radwegs" kurz vor der unmittelbaren Baustelle - keine Aufleitung auf die Fahrbahn - entgegen der Regelwerke. Radler müssen hier unmittelbar auf die Fahrbahn wechseln.

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Beginn des unmittelbaren Baustellenbereichs - sollen Radfahrer auf der Fahrbahn absteigen und schieben?

Bausbestellenbereich: Nur die wenigsten Radler fahren auf der Fahrbahn durch den Baustellenbereich - verursacht durch die "Radfahrer absteigen"-Schilder. Doch wo ist hier die Gefahr?

Baustellenbereich: Selbst Radler, die zuvor regelkonform auf der Fahrbahn gefahren sind, fühlen sich durch die "Radfahrer absteigen" verunsichert und fahren regelwidrig auf dem Gehweg weiter

Baustellenberich: Die überwiegende Zahl der Radler fuhr allerdings zuvor auf dem "Radweg", nach dem "Radweg"-Ende weiter auf dem Gehweg und im unmittelbaren Baustellenbereich dann weiter regelwidrig auf dem Gehweg. Es fehlt eine ausgewiesene Radverkehrsführung . . .

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Im Baustellenbereich werden die "Radfahrer absteigen"-Schilder auf der Fahrbahn mehrfach wiederholt, doch für wen? Es gilt Tempo 30, der Anliegerverkehr darf fahren. Es gibt kein VZ254, welches das Radfahren verbieten würde

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Baustellenbereich: Quer zur Fahrbahn ist ein unbeschilderter Weg als Fußgängerquerung zur anderen Straßenseite abgetrennt

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Am Ende der Querung steigt der Radler wohlweislich ab - ohne irgendwelche "Radfahrer absteigen"-Aufforderungen . . .


Baustelle Erdkampsweg aus Richtung Ratsmühlendamm

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Ratsmühlendamm / Brombeerweg: Furt in Richtung Erdkampsweg

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Ratsmühlendamm / Brombeerweg: Furt in Richtung Erdkampsweg

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Ratsmühlendamm / Erdkampsweg: Weiterfahrt in Erdkampsweg abgesperrt, Radfahrer müssen ohne Markierung oder Wegweisung auf die Fahrbahnen im Ratsmühlendamm wechseln

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Erdkampsweg / Ratsmühlendamm: Die Weiterfahrt in den Erdkampsweg ist verboten. Im Hintergrund am Baustellenrand ein "Radfahrer absteigen"

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Ratsmühlendamm / Erdkampsweg: Weiter geht es in den Ratsmühlendamm


Baustelle Erdkampsweg aus Richtung Hummelsbütteler Weg West

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Hummelsbütteler Landstraße / Ratsmühlendamm: Keine Durchfahrt Richtung Erdkampsweg

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Hummelsbütteler Landstraße / Ratsmühlendamm: Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der Baustelle in Richtung Erdkampsweg

Hummelsbütteler Landstraße - Gemeinsamer Geh- und Radweg im Zweirichtungsverkehr vor den Hauseingängen - Blickrichtung Erdkampsweg

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Hummelsbütteler Landstraße / Erdkampsweg: Der "Radweg" endet an einer Treppe!

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Erdkampsweg / Hummelsbütteler Landstraße: Diese Treppe ist für den Radverkehr vorgesehen - ohne die Warnung "Radfahrer absteigen"!



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07 August, 2014

Ist eine Fußgängerbrücke auch eine Radfahrerbrücke?

Is a Pedestrian Brigde also a Cycle Bridge?
Aktualisiert
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Brücke für Radfahrer und Fußgänger

Im Harburger Binnenhafen soll es ab September 2015 eine neue Brücke über den Lotsekanal geben. Doch Rachel Wahba vom Hamburger Abendblatt konnte sich nicht so recht über die Zweckbestimmung der Brücke festlegen. Soll es eine Fußgängerbrücke werden oder eine Brücke sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer? An einer Stelle ist die Rede von einer "Fußgänger-Drehbrücke", dann sogar von einer Brücke "für Fußgänger und Radfahrer". Das erfreut die Radler sicherlich, wenn sie zukünftig einen kürzeren Weg von der Harburger Innenstadt zur Schlossinsel haben werden. Die neue Brücke soll den Kanalplatz am Südufer mit dem Brückenplatz am Nordufer verbinden. Doch offenbar hat die Redakteurin Schwierigkeiten die Begriffe Fußgänger und Radfahrer zu trennen.

Die wird künftig für Fußgänger und Radfahrer, die ihr Vehikel allerdings über die Brücke schieben müssen, als direkte Verbindung zwischen Kanalplatz und Lotsekai fungieren. 

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Brücke für Radfahrer und Fußgänger

Radfahrer fahren mit einem Fahrrad. Im Sinne der Straßenverkehrs-Ordnung nehmen sie am Straßenverkehr Teil und gehören grundsätzlich auf die Fahrbahn. Radfahren auf Gehwegen ist verboten, wenn es nicht durch besondere Verkehrszeichen vorgeschrieben oder erlaubt wird. Fußgänger, dazu zählen u.a. auch Skater und Boarder, müssen Gehwege benutzen. Gleichwohl dürfen Fußgänger, oder im Amtsdeutsch "zu Fuß Gehende", auch sperrige Gegenständige oder Fahrzeuge mitführen. Würden diese andere Personen behindern müssten Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen.

Wer zu Fuß geht und Fahrzeuge oder sperrige Gegenstände mitführt, muss die Fahrbahn benutzen, wenn auf dem Gehweg oder auf dem Seitenstreifen andere zu Fuß Gehende erheblich behindert würden. Benutzen zu Fuß Gehende, die Fahrzeuge mitführen, die Fahrbahn, müssen sie am rechten Fahrbahnrand gehen; vor dem Abbiegen nach links dürfen sie sich nicht links einordnen. (§25 (2) StVO)

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Brücke für Radfahrer und Fußgänger

Selbst in den Wallanlagen und Planten un Blomen darf ein Fußgänger ein Fahrrad mitführen - aber nirgends steht, dass der Park für Radfahrer offen ist. Schwebt der Redakteurin etwa das Bild des Radfahrers vor, der sich jederzeit nach Belieben der autogerechten Planer in Fußgänger verwandeln soll, damit der "Verkehr" nicht behindert wird? Die Schilder "Radfahrer absteigen" werden leider immer noch häufig in Hamburg benutzt. Letztendlich kommt auch jeder Autofahrer durch eine Fußgängerzone. Er muss dort lediglich zu Fuß gehen - und sein Fahrzeug zuvor abstellen.


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Brücke für Fußgänger und Radfahrer


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Fußgängerbrücke - "Radfahrer bitte absteigen"



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06 August, 2014

Einbahnverkehr im Großen Burstah soll aufgehoben werden

Cycle Routes in the City: Bi-Directional Cycling in Großer Burstah

© BID Nikolai Quartier 2014
© BID Nikolai Quartier 2014


Gestern wurde die Planungen für das neue BID Nikolai-Quartier vorgestellt. Bis 2019 sollen elf Straßenzüge umgestaltet werden. Ab Sommer 2015 soll der Große Burstah betroffen sein. Zukünftig soll der Einbahnverkehr aufgehoben werden. Stadtauswärts soll es eine Busspur geben, die für Taxen, Radfahrer und eingeschränkt auch für Lieferverkehr freigegeben sein soll. Im Verlauf der Velorouten 1, 2, 11 und 12 könnten sich dadurch Verbesserungen ergeben.


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Kreuzung Erdkampsweg / Hummelsbütteler Landstraße wird umgebaut

Renewal: Erdkampsweg Will Have Cycle Lanes


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Ab nächsten Montag soll die Kreuzung Erdkampsweg  / Hummelsbütteler Landstraße gesperrt sein. Bis Ende Oktober soll die Kreuzung umgestaltet werden. Die überbreite Fahrbahn soll reduziert, Gehwege verbreitert und Radfahrstreifen angelegt werden. Der Erdkamspweg soll auch zwischen Hummelsbüttler Weg und Ratsmühlendamm komplett umgestaltet werden.


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Letztes Jahr war schon der Umbau der Kreuzung Erdkampsweg / Ratsmühlendamm / Maiernweg / Brombeerweg erfolgt. Zwischen Hummelsbüttler Landstraße und Wacholderweg sollen beidseitig Schutzstreifen markiert werden und die noch bestehenden Fake-"Radwege" ersetzen. Die Länge der interessanten noch vorhandenen Fake-"Radwege" im Erdkamspweg wird somit nach und nach geringer.


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Statt des Fake-"Radweg"s soll hier später ein Radfahrstreifen den Radverkehr aufnehmen

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Aufstand der Autolobby: Papenhuder Straße soll Schutzstreifen erhalten

Car Lobby Strikes Back: Papenhuder Straße Should Have Cycle Lanes

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Papenhuder Straße: Jeden Abend verschwindet der Gehweg - doch niemand regt sich auf. Nun will der Senat mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer schaffen, und schon gibt es Ärger


Vor vier Jahren wurden die Fake-"Radwege" entlang des Hofwegs durch Schutzstreifen ersetzt. Der Umbau des Hofwegs war beispielgebend für viele weitere Straßen in Hamburg. Ein Abschnitt wurde damals allerdings ausgespart, der schwierigste Teil. In südlicher Verlängerung des Hofwegs führt die Papenhuder Straße bis zur Mundsburger Brücke. Dort hat es bis heute unbenutzbare Fake-"Radwege" neben äußerst schmalen Gehwegen, die abends in voller Breite von Sonderrutzungen in Beschlag genommen werden. Zwar ist der Straßenraum sehr breit, doch wurde nach Abschaffung der Straßenbahn maximales Parken in der Papenhuder Straße eingerichtet. Auf einer Straßenseite hat es Stehzeuge in Längsaufstellung, auf der anderen Seite in Queraufstellung. Somit wird der Straßenraum extrem durch den Autoverkehr dominiert, für Radfahrer und Fußgänger bleibt kaum Platz.


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Kein Gehweg in der Papenhuder Straße - aber Hauptsache Stehzeuge für die autogerechte Stadt

Im Rahmen der Busbeschleunigung will der Senat nun auch die Papenhuder Straße umgestalten. Es soll beidseitig Schutzstreifen für Radler geben, damit es in der Papenhuder Straße zukünftig überhaupt einigermaßen benutzbare Radverkehrsanlagen hat. Dadurch soll das Querparken aufgehoben werden. Insgesamt würden 35 Stehzeuge weniger Platz finden. BILD und CDU fordern den Erhalt der Parkplätze, keine Zeitung fordert dagegen benutzbare Geh- und Radwege und Abstellmöglichkeiten für Radfahrer. Die autogerechte Stadt Hamburg ist immer noch nicht überwunden.
Die Planer in der Verkehrsbehörde – sie kapieren einfach nicht, dass auch Parkplätze wichtig sind. (BILD)

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Kein Gehweg in der Papenhuder Straße

CDU-Abgeordneter fordert Radwegsanierung in Papenhuder Straße unter Beibehalt aller Parkplätze - wie soll das funktionieren? Abschaffung der Gehwege?

BILD und Herr Ploß von der CDU kapieren offensichtlich nicht, dass auch Fußgänger und Radfahrer wichtig sind. Für die CDU darf es wohl nur eine unsichtbare Radverkehrsförderung geben: 
Anstatt für viele Millionen Euro gewachsene Milieus zu zerstören, sollte das Geld besser in die Sauberkeit sowie in die dringend notwendige Straßen, Radweg- und Gehwegsanierung unserer Stadt investiert werden. (Ploß)

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Sitzen Gäste an dem Tisch ist der Gehweg ganz verschwunden - aber Parkplätze müssen laut Ploß unbedingt sein "zur Wahrung des bestehenden Milieus"

Möchte Ploß eine Radwegesanierung in der Papenhuder Straße, durch die die "Radwege" einfach verschwinden und sich in Luft auflösen? Und wo sollen Fahrräder abgestellt werden in der Papenhuder Straße?


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Papenhuder Straße: Wie möchte Herr Ploß diesen "Radweg" sanieren?


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