29 Juli, 2016

Hamburg: Neue Osterstraße für "Deutschen Verkehrsplanungspreis 2016" nominiert

Hamburg: New Osterstraße nominated for German transport planning award

Osterstraße - © Stefan Warda

Die umgestaltete Osterstraße wurde mit zwei weiteren konkurrierenden Projekten für den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2016 nominiert. Im Oktober soll die Preisvergabe durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) erfolgen. Eingereicht wurden insgesamt 21 Projekte.

Das Umgestaltungsprojekt „Mehr Freiraum in der Osterstraße“ ist von der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) in Berlin für den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2016 nominiert worden. Der Fokus des diesjährigen Wettbewerbs liegt auf der Suche nach beispielhaften Verkehrslösungen zur Stärkung und Förderung einer nachhaltigen Mobilität auf Hauptverkehrsstraßen in Städten und Gemeinden. Von den 21 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wurden jetzt drei für den Preis nominiert – dazu zählt das Projekt des Bezirksamtes Eimsbüttel, das vom Hamburger Stadt- und Verkehrsplanungsbüro ARGUS für die Planungsgemeinschaft mit SBI, kfp, und steg eingereicht wurde. Die beiden weiteren nominierten Projekte kommen aus Kassel und Rudersberg. Der Sieger wird bei der SRL-Jahrestagung am 13. Oktober 2016 gekürt.


Osterstraße - © Stefan Warda

Osterstraße - © Stefan Warda



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Hamburg: Straßenverkehrsbehörde kündigt Modellierung der Hecke am Neuen Pferdemarkt an

Hamburg: Hedge is going to have a cut
Aktualisiert um 16:55 Uhr

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße - © Stefan Warda


Die Meldung zum Gefahrenpunkt am Neuen Pferdemarkt hat eine erste Reaktion gebracht. Die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde hat für die Hecke einen neuen Schnitt in Aussicht gestellt. Geisterradler werden dann hoffentlich rechtzeitig wahrgenommen, ohne bei Schritttempo die Kreuzung passieren zu müssen oder sich ggf. gar einweisen zu lassen.


Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße - © Stefan Warda

Ob das Versprechen tatsächlich eingehalten wird? Schließlich hat das Bezirksamt Mitte die Hecke vor dem Umbau der Kreuzung den vorherigen benutzungspflichtigen "Radweg" jedes (!) Jahr für mehrere Monate bis zur totalen Unbenutzbarkeit zuwachsen lassen. In der entsprechenden Wuchsphase mussten Radfahrer bislang jedes Jahr auf die Fahrbahn ausweichen, und im Winter mangels Winterdienst.


Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße 2015 mit Kampfradlerin - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße 2015 mit regelkonformem Radfahrer - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße 2011 mit unbenutzbarem "Radweg" - © Stefan Warda


hamburgize wird wieder berichten . . .



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Hamburg-Altona: Schlechtes Baustellenmanagement führt zu mehreren Tausenden Regelverstößen am Tag

Hamburg-Altona: Bad management of road works leads to thousands of rule violations per day


Veloroute 1, Chemnitzstraße / Karl-Wolff-Straße: Baustelle mit Unterbrechung der Veloroute - © Stefan Warda

Veloroute 1 in in der Chemnitzstraße in Richtung Altona derzeit unterbrochen

Die Veloroute 1 ist auf Altonaer Seite derzeit stadtauswärts gesperrt. Eine Umleitung ist nicht eingerichtet, Verkehrshinweise fehlen. In der Chemnitzstraße an der Kreuzung mit der Karl-Wolff-Straße beginnt das Problem. In Richtung Altona sollen Radfahrer die Veloroute verlassen und in die Karl-Wolff-Straße einbiegen. Zwar dürfen sie im Verlauf der Chemnitzstraße den hinter der Kreuzung liegenden Teil weiter fahren, doch zunächst müssen sie abbiegen. Doch Radler, die anschließend versuchen, aus der Karl-Wolff-Straße in die Chemnitzstraße Richtung altona abzubiegen, müssen feststellen, dass auch dieser kleine umweg über die Karl-Wolff-Straße nicht nützt. Radfahrer sollen aus der Karl-Wolff-Straße nur in die Chemnitzstraße richtung Innenstadt abbiegen. Damit ist die Veloroute 1 in der Chemnitzstraße in Richtung Rltona komplett unterbrochen.


Veloroute 1, Chemnitzstraße / Karl-Wolff-Straße: Baustelle mit Kampfradlern - © Stefan Warda


Regelmäßig schlecht ausgeführte Radverkehrsführungen führen allgemein zu regelabweichendem Verkehrsverhalten

Die Baustellenausführenden und Verantwortlichen haben jedoch nicht mit dem Widerstand der Radfahrer gerechnet. Pro Tag können nun mehrere tausend Radfahrer beobachtet werden, die die Verkehrsregeln dort missachten und den Abbiegegeboten nicht folgen. Mütter mit Kindern, Alte, Junge, Anzugträger, und alle anderen verhalten sich als Kampfradler. Wer sich als Radfahrer ständig mit solch unhaltbaren Verkehrsführungen konfrontiert sieht, der wird auch andernorts die Verkehrsregeln generell etwas "großzügiger" auslegen.


Karl-Wolff-Straße / Chemnitzstraße, Baustelle - © Stefan Warda



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28 Juli, 2016

Hamburg-Sternschanze: Böse Falle Geisterradler

Hamburg Sternschanze: Unsafety due to rule violating cyclists
Aktualisiert um 16:24 Uhr

Geisterradeln am Neuer Pferdemarkt - © Stefan Warda


Dieses Jahr wurde der Umbau der großflächigen Straßenkreuzung am Neuen Pferdemarkt zwischen Schulterblatt, Schanzenstraße, Stresemannstraße, Beim Grünen Jäger, Budapester Straße, Neuer Kamp, Beckstraße und Augustenpassage abgeschlossen. Noch nie hatten Radfahrer dort so gute Bedingungen wie seit dem Umbau. Einige zusätzliche Wegeverbindungen wurden eingerichtet und die Radwege, soweit noch verhanden, wesentlich verbreitert. Radverkehrsanlagen und Gehwege wurden soweit möglich voneinander getrennt.


Veloroute 1, Neuer Kamp / Rindermarkthalle, Geisterradlerin - © Stefan Warda

Veloroute 1, Neuer Kamp / Rindermarkthalle, Geisterradler - © Stefan Warda

Veloroute 1, Neuer Kamp / Rindermarkthalle, Geisterradler - © Stefan Warda


Doch trotz all dieser erfreulichen Neuerungen gibt es immer noch zahlreiche Radfahrer, die andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst erheblich gefährden. Sie fahren falsch - als Geisterradler. Auf den neuen Radfahrstreifen entlang des Neuen Kamp im Verlauf der Veloroute 1 wird gern geistergeradelt, auch auf dem Radfahrstreifen am Neuen Pferdemarkt in Richtung Norden zwischen Neuer Kamp und Beckstraße. Und selbst an extrem uneinsichtigen Stellen scheuen sie nicht das unbeliebte Geisterradeln.


Neuer Pferdemarkt / B4: Dieser Radweg ist beliebt bei Geisterradlern. Mögliche Gefahren werden dort beim Geisterradeln vollkommen ignoriert  - © Stefan Warda

© Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße: Wegen der schlechten Sichtverhältnisse käme es allerdings etwa an dieser Stelle zu Unfällen mit Geisterradlern - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße: Radfahrer kommen mit der Grünphase aus richtung Schulterblatt / Schanzenstraße zügig um die Ecke gebogen dank der neuen geradlinigen Furt über die Stresemannstraße - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße: Auch Geisterradler fahren dank des Gefälles relativ zügig auf die potentielle konflikstelle zu - © Stefan Warda

Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße: Auch Geisterradler fahren dank des Gefälles relativ zügig auf die potentielle konflikstelle zu - © Stefan Warda


Nach mehreren Beinahezusammenstößen an einer nicht einsehbaren Stelle hat hamburgize nun die Polizei bzw. Straßenverkehrsbehörde gebeten, geeignete Maßnhamen zu treffen, damit andere Radfahrer nicht durch Geisterradfahrer am Neuen Pferdemarkt gefährdet werden und es zukünftig nicht noch zu bösartigen Unfällen kommt.


Neuer Pferdemarkt / Stresemannstraße: Für Radfahrer Richtung Süden kann es wegen der Geisterradler zu bösen Überraschungen kommen - © Stefan Warda



Zum Schutz der Radfahrer könnte baulicherseits beispielsweise wenigstens ein Teil der Hecke zwischen Radweg und Fahrbahn entfernt werden, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Das verhindert jedoch nicht das Geisterradeln. Gegen Geisterradler könnte die Hamburger Fahrradstaffel Kontrollen durchführen. Ob aber vereinzelte Kontrollen einen langfristigen Erfolg haben werden, bleibt fraglich. Eine Änderung der Radverkehrsführung, also der Ersatz des Radwegs durch Radfahrstreifen, wäre u.U. auch ohne Erfolg, da das Geisterradeln sogar auf den neuen Radfahrstreifen am Neuen Kamp recht häufig zu beobachten ist. Letztendlich beginnt das Geisterradeln im Kopf. Und dort sollte eine Veränderung ansetzen.



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27 Juli, 2016

Hamburg: Mysteriöse Freigabe für Radfahrer an der Kreuzung Isestraße / Grindelberg

Hamburg: Mysterious opening for cyclists to nowhere


Isestraße / Grindelberg mit Freigabe - © Stefan Warda


Einladung zum Geisterradeln?

Radfahrer dürfen seit Neuestem am westlichen Ende der Isestraße an der Kreuzung mit dem Grindelberg auch in andere Richtungen als nach rechts abbiegen. Allerdings dürfen sie weder geradeaus die Fahrbahn queren, da die Fahrbahn eine durchgezogene Mittellinie aufweist, noch dürfen sie nach links auf den straßenseitig linken Radweg abbiegen, da dieser Radweg nicht in Gegenrichtung befahren werden darf. Eine Freigabe zum Linksradeln fehlt. Offensichtlich soll die neue Freigabe zum illegalen Geisterradeln einladen.


Isestraße / Grindelberg zuvor ohne Freigabe - © Stefan Warda



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