18 September, 2017

Hamburg: Erster Blick auf den neuen Eppendorfer Baum

Hamburg: First glance on new Eppendorfer Baum

Aktualisiert um 20:45 Uhr
Eppendorfer Baum - © Stefan Warda


Noch sind die Bauarbeiten am Eppendorfer Baum in Eimsbüttel nicht abgeschlossen. Doch die neue Verkehrsführung für Radfahrer ist schon deutlich erkennbar. Die schmalen Fakeradwege vor den Geschäften sind vollkommen entfernt. Auf der Fahrbahn präsentieren sich Schutzstreifen.  Wegen der restlichen Bauarbeiten am Klosterstern und Eppendorfer Baum Richtung Norden st es noch relativ ruhig auf dem eppendorfer Baum. Wird der Autoverkehr jedoch wieder ungehindert fließen, wird sich zeigen, ob die neue Verkehrsführung sich bewähren wird.


Eppendorfer Baum, Schutzstreifen - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum vor dem Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum nach dem Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum vor dem Umbau mit Fakeradweg - © Stefan Warda



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Hamburg nach dem Bürgerentscheid: Elbstrand soll Elbstrand bleiben

Hamburg: No way for cyclists along the Elbe beach


Elbstrand in Övelgönne bei Hochwasser - © Stefan Warda


Der Hamburger Elbstrand in Övelgönne soll so bleiben, wie er ist. Das ist das Ergebnis des Bürgerentscheids, welches gestern veröffentlicht wurde. 62.541 gültige Stimmen unterstützten die Initiative "Elbstrand retten!", die sich gegen jedliche Radwegplanung entlang des Elbeufers einsetzte.
Sind Sie dafür, dass der Strand von Oevelgönne bleibt, wie er ist und sämtliche Planungen für einen befestigten Rad- und/oder Gehweg auf oder über dem Elbstrand in Oevelgönne zwischen dem Museumshafen und dem Hans-Leip-Ufer am Schröders Elbpark durch das Bezirksamt Altona eingestellt und nicht umgesetzt werden?

Nur 21.000 Stimmen unterstützen die Initiative "Elbstrandweg für alle!", die sich für einen Weg für alle auf dem Elbstrand einsetzte.
Sind Sie dafür, dass es am Elbstrand in Övelgönne als wertvollem Naherholungsgebiet einen attraktiven und barrierefreien Strandweg für alle gibt, der Museumshafen und Hans-Leip-Ufer verbindet, und das Bezirksamt Altona diesen zusammen mit den zuständigen Behörden realisiert?

Animation des ADFC zum nun verworfenen Radweg



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16 September, 2017

Hamburg: Erste Korrekturen an der neuen Radspur auf der Esplanade

Hamburg: First improvements for new cycle lane along Esplanade
Aktualisiert um 16:58 Uhr

Esplanade / Neuer / Jungfernstieg: Die Radspur erhielt diese Woche eine Asphaltschicht - © Stefan Warda

Die misslungene Radspur entlang der Esplanade zwischen Neuer Jungfernstieg und Stephansplatz wurde leicht korrigiert. Die Radspur, die im Nirgendwo beginnt und wieder aufhört, war auf ehemaligen Stehzeugflächen angelegt worden. Auf den Kopfsteinpflasterabschnitten wurde diese Woche eine Asphaltbahn aufgetragen. Zudem wurden die Radpiktogramme so geändert, dass sie keine Einladung zum Geisterradeln geben könnten.


Esplanade / Neuer / Jungfernstieg: Die Radspur letztes Wochenende noch mit Kopfsteinpflaster - © Stefan Warda


Weiterhin bleiben aber erhebliche Mängel bestehen:

  • Die Radspur bleibt ein Solitär, weil nicht mit vorhandenen Radverkehrsanlagen verbunden. Am Ende der Spur muss weiterhin auf die Fahrbahn gewechselt werden.
  • Weiterhin verläuft die Spur im Doorungbereich der Stehzeuge bzw. wird durch Wildparker blockiert.


Esplanade: Radspur mit neu ausgerichtetem Piktogramm - © Stefan Warda


Esplanade: Radspur mit Piktogramm vor der Korrektur - © Stefan Warda




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15 September, 2017

Autostadt Hamburg: Alltäglich geduldetes aggressives Wildparken

Car city Hamburg: Tolerated daily aggressive car parking

Aktualisiert um 20:56 Uhr
Eppendorfer Weg, beidseitig Wildparker, die legal abgestellte Stehzeuge blockieren - © Stefan Warda


Zum heutigen internationalen "Park(ing) Day" fanden auch in Hamburg Aktionen statt. Die Schlagzeile des Abendblatts dazu ließ vermuten, dass der örtliche Fahrrad-Club den Autofahrern Platz für ihre Stehzeuge wegnehmen wolle. Bei einer Testfahrt entlang des betroffenen Eppendorfer Weg zeigte sich jedoch ein ganz anderes Bild. Die kleine, kaum wahrnehmbare "Park(ing)-Day"-Aktion des Fahrrad-Clubs konnte nun wirklich nicht die dreistellige Anzahl an Wildparkern auf dem Eppendorfer Weg verursacht haben. Diese große Anzahl an Wildparkern schränkte die Fahrgasse des Eppendorfer Wegs ein und blockierte dadurch auf dem Gehweg legale abgestellte Stehzeuge.


Eppendorfer Weg, heutiges "Park(ing) Day"-Aktiönchen - © Stefan Warda

 Wildparken wird in Hamburg weiterhin gesellschaftlich akzeptiert und von den Behörden toleriert. Eine "Fahrradstadt", wie versprochen, würde dagegen ganz anders aussehen. Manche Radfahrer fühlen sich unwohl auf der Fahrbahn des Eppendorfer Wegs angesichts der zahlreichen Hindernissse, die sie umfahren müssen. Trotz der Überbreite des Straßenraums wird der Eppendorfer Weg extrem vom Autoverkehr dominiert.


Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda

Eppendorfer Weg, Wildparker - © Stefan Warda



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Hamburg: Neuer Fahrradstraßenabschnitt für Veloroute 4 im Bau

Hamburg: New cycle street for cycle route under construction


Veloroute 4, Alsterufer / Alte Rabenstraße: Baustelle - © Stefan Warda


Der nächste Abschnitt des "Alster-Fahrradachsen"-Projekts befindet sich im Bau. Für die Veloroute 4 wird die Straße Alsterufer bis Ende Oktober zwischen Alte Rabenstraße und fontenay in eine Fahrradstraße umgestaltet.


Veloroute 4, Alsterufer: Baustelle - © Stefan Warda


Nach derzeitigem Kenntnisstand soll die Fortführung der Fahrradstraße von Fontenay bis zur Kennedybrücke im März 2018 beginnen, wenn das US-Generalkonsulat umgezogen sein wird.

Mit dem Umbau zur Fahrradstraße soll die Straße Alsterufer auf gesamter Länge 5,50 Meter breit werden. Vor allem in dem Bereich zwischen Fontenay und dem heutigen amerikanischen Generalkonsulat soll es auf der Alsterseite mehr Raum für Grünflächen geben. Die Straße müsse ohnehin repariert werden, weshalb die Fahrbahnoberflächen erneuert und Flickstellen sowie Schlaglöcher ausgeglichen werden sollen. Zudem sollen die neuen Asphaltoberflächen lärmreduzierend sein.


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"Fahrradstadt" Hamburg: Neuer Verkehrsversuch auf der Holstenstraße

Hamburg: More space for cyclist, less space for pedestrians at Holstenstraße
Aktualisiert um 13:40 Uhr

Holstenstraße / Suttnerstraße: Neuer Verkehrsversuch mit breiterem Radweg und schmalerem Gehweg - © Stefan Warda


Einen neuen Verkehrsversuch startete die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 21 in der Holstenstraße. Im Abschnitt zwischen Suttnerstraße und Haus-Nr. 199 wurden die Verkehrsflächen für Radfahrer und Fußgänger vertauscht. Radfahrer sollen unmittelbar vor den Hauseingängen radeln, Fußgänger etwas entfernt von den Häusern auf dem früheren Radweg flanieren. Ein Begegnen von Fußgängern auf dem neuen Gehweg ist leider nicht möglich. Dagegen haben Radfahrer nun deutlich mehr Platz als zuvor, jedoch stehen ihnen Hindernisse wie Treppenabsätze und Laternenmasten im Weg. mit konflikten mit Fußgängern, die zu den Hauseingängen wollen, muss allerdings ebenfalls gerechnet werden. Unschön ist leider auch die fehlende Bordsteinabsenkung auf der Radwegseite an der Kreuzung Suttnerstraße. Dagegen haben es Fußgänger mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen mit der neuen Wegeführung nun leichter.


Holstenstraße 199 / 201: Ende des benutzungspflichtigen Radwegs seit dem neuen Verkehrsversuch - © Stefan Warda

Holstenstraße 199 / 201: Ende des benutzungspflichtigen Radwegs vor dem neuen Verkehrsversuch - © Stefan Warda


Was der neue Verkehrsversuch mit der Radwegbenutzungspflicht bewirken soll, ist allerdings unklar. Denn weiterhin endet die Trennung für den Fuß- und Radverkehr zwischen den Häusern 199 / 201. Ab dort müssen Radfahrer auf die Fahrbahn wechseln, da sie von dort an den Gehweg nicht befahren dürfen. Über die große Kreuzung mit dem Holstenplatz gilt für Radfahrer der Fahrbahnzwang.


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