5. September 2012

Neuigkeiten aus Hamburg: Radaufstellstreifen am Valentinskamp

News from Hamburg: First row for cyclists at Valentinskamp

hamburgize.com / Frank Bokelmann
(Bild: Frank Bokelmann)


Vor der Ampel am Valentinskamp an der Kreuzung mit der Dammtorstraße dürfen Radfahrer nun aus der ersten Reihe starten. Die neue Markierung, in Fachkreisen als vorgezogener Radaufstellstreifen bekannt, beschleunigt den Radverkehrsfluss  beim Linksabbiegen vom Valentinskamp in Richtung Dammtorstraße. Radfahrer können nun bei rotem Ampellicht leichter an den wartenden Kfz vorbeifahren und als erste bei Grün nach links abbiegen.

Bei dieser Maßnahme zählt allerdings eher der Symbolwert der Markierungen mit den Fahrradpiktogrammen, denn für ungeübte oder unvorsichtige Radfahrer besteht ein gewisses Risiko. Wenn Radfahrer an den wartenden Fahrzeugen vorbeifahren und gerade beim Lichtzeichenwechsel von Rot auf Grün die vorgezogene Aufstellfläche zum Linksabbiegen erreichen gilt absolute Vorsicht, damit sie nicht mit einem anfahrenden und nach rechts abbiegenden Kfz zusammenstoßen. Denn Kfz dürfen leider auch von der linken Spur nach rechts abbiegen.

hamburgize.com / Stefan Warda

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Starten aus erster Reihe - Radaufstellstreifen am Valentinskamp


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4. September 2012

Baustelleninfo: Aktuelle Überraschungen für Radfahrer

Road works information: Actual surprises for cyclists



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Wieder hat sich die Hansestadt Hamburg für ihre Radler neue Überraschungen ausgedacht, um sie ein wenig herauszufordern. Trotz aller guten oder schlechten oder gar keiner Absichten der Baustellenverantwortlichen gilt jedoch bei unbenutzbaren Radwegen in Baustellenbereichen immer auf der Fahrbahn zu fahren. Linke Radwege dürfen nur dann benutzt werden, wenn sie für das Linksradeln entsprechend freigegeben und eingerichtet sind. Auch bei unklaren Anordnungen, z.B. getrennter Geh- und Radwege bei einer nicht getrennten Fläche, sollten Radler lieber auf die Fahrbahn ausweichen.



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Fuhlsbüttler Straße: Kuriose Schilderausstellung am Radweg


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Überraschung in der St. Petersburger Straße

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Zwar ist die Benutzungspflicht für den Radweg in der St. Petersburger Straße generell seit mehreren Jahren schon aufgehoben, doch Baustellenverantwortliche wollen es in Hamburg immer wieder besser wissen und Radfahrer auf irgendwelche "Radwege" zwingen. Vollkommen absurd dazu noch die Benutzungspflicht im Zusammenhang mit dem "Radfahrer absteigen"-Hinweis und dem Verkehrszeichen 241 für getrennter Geh- und Radweg, wo gar keine  Trennung vorhanden ist.


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St. Petersburger Straße: Auch in Gegenrichtung soll es auf dem noch vorhandenen Radweg eine Trennung geben, nur wo? Natürlich fehlt auch dort nicht das beliebte "Radfahrer absteigen". Im Normalfall handelt es sich um einen nicht benutzungspflichtigen Radweg, der für den Zweirichtungsverkehr freigegeben ist, wenn nicht gerade wieder Baustellenverantwortliche das Austellen von Schildern üben.

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Gorch-Fock-Wall: Der benutzungspflichtige Radweg endet plötzlich kurz vor der Jungiusstraße.

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Die Absperrung zwingt Radfahrer auf die Fahrbahn auszuweichen. Wir wissen schließlich: Radfahrer dürfen Gehwege nicht benutzen!

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Liebe Baustellenverantwortliche: Wenn schon irgendwelche Verkehrszeichen oder andere Hinweistafeln aufgestellt werden müssen, dann bitte so wie hier in Kopenhagen - ohne den Radverkehr zu beeinträchtigen. Es geht auch anders, wir müssen es nur wollen

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Heilholtkamp / Hindenburgstraße: Kleines, kuscheliges Sträßchen mit Tempo 30-Zone, aber wegen Baustelle ein gemeinsamer Geh- und Radweg, obschon ohne Baustelle die Benutzungspflicht schon vor Jahren weggeordnet wurde.

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Heilholtkamp

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Budapester Straße / Millerntorplatz: Weil auf der rechten Straßenseite der Radweg Opfer einer Baustelle wurde, sollen Radfahrer auf den linken Radweg ausweichen. Doch auch dieser ist an der Baustelle zu schmal. Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings verboten, also gleich wieder zurück auf die Fahrbahn

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Louise-Schröder-Straße: Eine sehr ärgerlich Baustelle besteht derzeit an der Endoklinik und bei der Ali-Maus. Eigentlich ist ja schon vor wenigen Jahren die Benutzungspflicht generell aufgehoben worden, daher dürfen Radfahrer eigentlich wählen zwischen dem rechten Radweg und der Fahrbahn. Doch durch die Baustelle wurde die Wahl eingeschränkt.: Es darf weiterhin der rechte nicht benutzungspflichtige Radweg benutzt werden, durch die neue Benutzungspflicht auf der inken Seite mit Verkehrszeichen 240 dürfen Radfahrer aber nicht mehr auf die Fahrbahn, zumindest bis zum Ende der Baustelle.

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Louise-Schröder-Straße / Kleine Marienstraße, bei der Ali-Maus. Radfahren auf der Fahrbahn ist nun nicht mehr erlaubt wegen des Baustellenverantwortlichen.

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Louise-Schröder-Straße / Kleine Marienstraße bei der Ali-Maus

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Heussweg / Osterstraße: Zwar gilt im Heussweg kein Benutzungszwang, doch wer gern Radwege fährt, der endet an der Osterstraße vor der Baustelle. Eine Aufleitung auf die Fahrbahn fehlt. Da sind Radfahrer, die Radwege meiden, im Vorteil.

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Lobuschstraße: Auch hier gilt grundsätzlich kein Benutzungszwang, doch die Aufleitung vom Radweg bei der Museumsstraße auf die Fahrbahn fehlt mal wieder

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Gutes Beispiel: Hier in München wurde der Schutzstreifen auch im Baustellenbereich druchgezogen, die Führungskontinuität sorgt für mehr Sicherheit für Radfahrer, müssen sie sich doch nicht in den Mischverkehr einfädeln

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Steinstraße: Zumindest wurde hier zaghaft angedeutig, dass Radfahrer wegen des gesperrten Radweges auf die Fahrbahn ausweichen sollten. Eine richtige Aufleitung sieht aber immer noch anders aus



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3. September 2012

Einkauf- und Transportgewohnheiten in Kopenhagen

Purchase and transport habits in Copenhagen

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Die Stadt Kopenhagen hat eine neue Studie zum Radverkehr herausgegeben. Untersucht wurde das Einkaufsverhalten in Abhängigkeit von der Verkehrsmittelwahl. Ergebnis: 35% aller Einkäufe werden mit dem Fahrrad erledigt. Radfahrer machen zwar geringere Umsätze als Autofahrer, aber dafür machen Radfahrer merh Einkäufe als Autofahrer. Fast 50% des Umsatzes in Kopenhagens Geschäften wird von Radfahrern und Fußgängern geleistet. Autofahrer sind zu 36% am Geschäftsumsatz beteiligt, Radfahrer zu 29%, Fußgänger zu 20%, und ÖV-Nutzer zu 15%. Lediglich in Einkaufszentren sind die Umsätze der Auto fahrenden Kunden deutlich höher als der Rad fahrenden Kunde, während bei Supermärkten und kleineren Fachgeschäften der Unterschied zwischen Radfahrern und Auotfahrern geringer ist.

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Durch bessere und mehr nahe zu den Einkaufsstätten gelegene Fahrradabstellmöglichkeiten gelänge es noch mehr Autofahrer zum Umsteigen auf das Rad beim Einkaufen zu bewegen. In Kopenhagen könnten so noch 200 Tonnen CO2 eingespart werden, so die Studie.

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Gute Parkmöglichkeiten für Radfahrer am Einkaufszentrum
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Vorbildlich: Fahrradstellmöglichkeiten direkt vor dem Supermarkt

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Vorbildlich: Fahrradabstellmöglichkeiten direkt vor dem Supermarkt
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Wichtig: Fahrradparkplätze in unmittelbarer Geschäftsnähe


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Kein Radelvergnügen beim "Alstervergnügen" - Straßenverkehrsbehörde zeigt kein Interesse Radverkehr zu führen, aber Autoverkehr

No cycle fun to Alster fun - Authority has no interest to guide cycle traffic but car traffic


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Alstervergnügen: Benutzungspflicht endet vor der Kreuzung - keine akzeptable Lösung für den Radverkehr

Auf dem Radweg am Ferdinandstor sind auffallend viele Geisterradler unterwegs. An der Kreuzung mit der Lombardsbrücke dann die Auflösung: Es ist wieder Alstervergnügen auf dem benutzungspflichtigem Radweg - ein Problem für Radfahrer z.B. aus Richtung Außenalster zur Innenstadt. Der Autoverkehr ist nicht betroffen, alle Fahrspuren stehen offen. Doch den Radverkehr aus Richtung Außenalster zwingt die Straßenverkehrsbehörde wie gewohnt per Benutzungspflicht auf den Radweg Richtung Lombardsbrücke / Ballindamm, aber vor der Kreuzung lässt die Behörde per Verkehrszeichen das Ende der Benutzungspflicht verkünden. Gegenüber ist der Ballindamm für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt, Kfz können jedoch ungehindert nach links zum Glockengießerwall abbiegen. Wie auch alle Jahre zuvor aber geht das für Radfahrer nicht, denn der benutzungspflichtige Radweg gegenüber, über den links Richtung Glockengießerwall abgebogen wird, ist nun Volksfestfläche. Ärgerliches Ergebnis: Die Straßenverkehrsbehörde führt Radfahrer mitten in eine große Straßenkreuzung auf einem benutzungspflichtigen Radweg und lässt sie dort ohne weitere Verkehrsführung im Stich - eine gefährliche Situation. Fazit: Der überwiegende Teil der an der Kreuzung gestrandeten Radfahrer mutiert zu Geisterradlern und fährt falsch herum um die Kreuzung. Ein anderer Teil fährt in die Kreuzung hinein und versucht auf der Fahrbahn ungeregelt ohne Signale nach links abzubiegen. Dabei kann es jedoch zu gefährlichen Unfällen mit den Autos aus Richtung Ballindamm kommen, die mit hohem Tempo in die Kreuzung hineinfahren. Beim Alstervergnügen zeigt sich Hamburg alljährlich immer noch ganz besonders von seiner häßlichen Seite als die autogerechte Stadt.

Wer bei seiner Fahrt mit dem Rad am Ferdinandstor und der Lombardsbrücke ohnehin das Alstervergnügen auf seinem Plan hat, der fährt umsichtig rechtzeitig vor dem Ende der benutzbaren Radwege trotz der Radwegbenutzungspflicht auf die Fahrbahn, damit er sicher über die Kreuzungen kommt. Auch im Jahr 2013 wird es wieder ein Alstervergnügen geben und die Straßenverkehrsbehörde wird sich nicht um den Radverkehr kümmern - wir sind hier ja nicht in Kopenhagen, sondern schließlich in Hamburg.

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Warum so ungewöhnlich viele Geisterradler? - Es ist doch Alstervergnügen!!
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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Ohne straßenverkehrsbehördliche Regelung fahren die meisten Radfahrer als Geisterradler in die Kreuzung.

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren, Dank der unfähigen Straßenverkehrsbehörde.


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2. September 2012

NDR testet Critical Mass: "Kein Plan - aber viel Spaß"

NDR tests critical mass: "No plan - lot´s of fun"


hamburgize.com / Stefan Warda
Neulich im Biosupermarkt


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