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6. September 2026

Hamburg: Brücke Entenwerder soll morgen eröffnet werden

 

 

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

 

Brücke Entenwerder zwischen Hafencity und Elbpark Entenwerder soll morgen offiziell eröffnet werden

Zahlreiche Gehende und Radfahrende testeten heute die neue Verbindung zwischen Hafencity und Elbpark Entenwerder über dem Oberhafenkanal. Morgen soll die offizielle Eröffnung der Brücke Entenwerder stattfinden. Bislang fehlen noch Markierungen auf der westlichen Rampe zur Brücke neben der Zweibrückenstraße sowie Anschlüsse an das vorhandene Wegenetz. 

 

 

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Zweibrückenstraße - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Zweibrückenstraße - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] soll die neue Brücke eine Lücke im Verlauf des Elberadwegs schließen. Bislang verläuft der Elberadweg jedoch nördlich der Brücke Entenwerder.

 

 

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Elbpark Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder / Neue Elbbrücke - © Stefan Warda

Westliche Rampe Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

Brücke Entenwerder - © Stefan Warda

 

 

 

 

Mehr . . . / More . . . :

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25. April 2025

Neues Einkaufszentrum in Hamburgs Hafencity: Fahrradparkhaus für Radfahrende nicht erreichbar

 

 Aktualisiert am 30.04.2025

Eingang zur Westfield-Fahrradgarage auf dem Platz am 10. Längengrad - © Stefan Warda

 

"Nachhaltige Mobilität" im Jahr 2025: Neues Fahrradparkhaus im Überseequartier für Radfahrende nicht erreichbar

Das neue autogerecht konzipierte "Westfield Hamburg-Überseequartier" bietet seit Eröffnung im April 2025 ein unterirdisches Fahrradparkhaus mit 1230 Fahrradstellplätzen. Der Eingang zur Rampe zum Westfield-Fahrradparkhaus befindet sich allerdings auf privater Fläche des Westfield Hamburg-Überseequartiers, auf der das Radfahren nicht gestattet ist. Eine Zufahrt vom öffentlichen Straßennetz zum Eingang des Fahrradparkhauses wurde nicht eingerichtet. Auch zahlreiche Fahrradbügel rund um das Westfield-Einkaufscenter liegen auf privaten Flächen des Westfield-Centers, die nur zu Fuß erreichbar sind. Eine telefonische Nachfrage beim Centermanagement bestätigte den Verdacht, dass Radfahren abseits der Fahrbahnbereiche im "Westfield Hamburg-Überseequartier" verboten ist. Eine Wegweisung zum Eingang der Fahrradgarage fehlt.

 

Platz am 10. Längengrad, rechts der Eingang zur Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda


Eingang zur Westfield-Fahrradgarage auf dem Platz am 10. Längengrad - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad / New-Orleans-Straße: Die Fahrradstellplätze sind nur von Gehenden erreichbar - © Stefan Warda

New-Orleans-Straße: Die Fahrradstellplätze sind nur von Gehenden erreichbar - © Stefan Warda

New-Orleans-Straße: Die Fahrradstellplätze sind nur von Gehenden erreichbar - © Stefan Warda

New-Orleans-Straße / Miamiplatz: Die Fahrradstellplätze sind nur von Gehenden erreichbar - © Stefan Warda

 

Während Besucher des Westfield-Quartiers mit dem Auto direkt zu einem Stellplatz auf dem Quartiersgelände fahren dürfen, müssen Radfahrende ihr Gefährt außerhalb des Quartiers abstellen und zu Fuß das Quartier besuchen bzw. als Gehende das Rad zu einem Fahrradstellplatz auf dem Quartier mitführen - soweit vom Quartiersmanagement erlaubt. Diese Praxis steht im Widerspruch zu den markigen Werbesprüchen der Hafencity zu einem "nachhaltigem Mobilitätsverhalten". 

 

Platz am 10. Längengrad / Überseeallee: Einfahrt zum Autoparkhaus - Autofahrende brauchen ihre Karossen auf dem Weg vom öffentlichen Straßenraum zum Stellplatz nicht schieben - © Stefan Warda

 

Das Fahrradparkhaus ist unter dem Platz am 10. Längengrad gelegen. Der kürzeste Fußweg zu den Eingängen des Parkhauses führt von der Kreuzung Osakaallee / Überseeallee / Platz am 10. Längengrad. Es gibt einen Zugang mit Fahrstuhl, welcher im Gebäudekomplex mit dem Port des Lumières integriert ist, sowie einen Zugang über eine Rampe. Laut Auskunft des Centermanagements darf die Rampe sogar mit Fahrrädern befahren werden. Eine Abgrenzung des privaten Freiraums des Westfield-Center zum umliegenden öffentlichen Freiraum ist nicht wahrnehmbar bzw. erkennbar.

 

Zukünftige Radroute 3, Osakaallee: Fahrt von der Innenstadt Richtung Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 3, Osakaallee / Überseeallee: Fahrt von der Innenstadt Richtung Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 3, Osakaallee / Überseeallee: Rechtsabbiegende von Überseeallee in die Westfield-Tiefgarage blockieren am Eröffnungstag des Einkaufscenters die Kreuzung und behindern u.a. Radverkehr (Fahrt von der Innenstadt Richtung Westfield-Fahrradgarage) - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 3, Überseeallee / Platz am 10. Längengrad: Rechtsabbiegende von Überseeallee in die Westfield-Tiefgarage blockieren am Eröffnungstag des Einkaufscenters die Kreuzung und behindern Radverkehr (Fahrt von der Innenstadt Richtung Westfield-Fahrradgarage) - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad / Überseeallee: Kürzester Weg vom öffentlichen Stadtraum zur Westfield-Fahrradgarage über privaten Freiraum, wo Radfahrverbot gilt - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Kürzester Weg vom öffentlichen Stadtraum zur Westfield-Fahrradgarage über privaten Freiraum, wo Radfahrverbot gilt - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad / Eingang der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

 

Das Fahrradparkhaus bietet allerdings keine geeigneten Stellplätze für Lastenfahrräder, obwohl es für Besuchende eines Einkaufszentrums konzipiert worden ist. Und auch Lastenfahrräder müssen zum Fahrradparkhaus geschoben werden. Dennoch ist es begrüßenswert, dass grundsätzlich ein Fahrradparkhaus errichtet wurde - wenn auch mit gravierenden Fehlern. Fraglich bleibt daher, ob das Parkhaus jemals ausgelastet sein wird angesichts der fehlenden Zufahrten. Für die Hamburger Innenstadt wäre im Bereich Mönckebergstraße eine Fahrradparkhaus begrüßenswert, da dort Fahrradbügel Mangelware sind. Ein Blick nach Utrecht zeigt, wie eine fahrradfreundliche Innenstadt gestaltet werden kann.

 

Platz am 10. Längengrad: Eingang der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Zufahrt zur Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Zufahrt zur Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Zufahrt zur Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Zufahrt zur Westfield-Fahrradgarage, Ende der Rampe - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Abstellplätze in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Sehr einfache Abstellplätze in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Abstellplätze in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Abstellplätze in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Lastenräder sind in der Westfield-Fahrradgarage nicht vorgesehen - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Reparaturstation in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Zugang zum Aufzug in der Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

Platz am 10. Längengrad: Aufzug zur Westfield-Fahrradgarage - © Stefan Warda

 

Im nördlichen Überseequartier, welches schon einige Jahre zuvor fertiggestellt wurde, verhält es sich ähnlich mit den Freiräumen. Auch dort gibt es keine Fußgängerzonen, denn auch dort handelt es sich um private Außenflächen. Überseeboulevard und Tokiostraße unterliegen dort einer Benutzungsordnung des Quartiersmanagements. Radfahren ist auch dort nicht erlaubt. Die Benutzungsordnung für das Quartier steht diskret auf Infosäulen im privaten Freiraum (öffentlich zugängliche private Freiflächen), allerdings nicht unmittelbar an den Zugängen erkennbar. Auf Verkehrszeichen wird verzichtet, wie auch im Westfield-Quartier. Auch dort gibt es keine Fußgängerzonen. ÖPNV-Nutzende, die die U-Bahnhaltestelle Überseequartier verlassen, betreten private Flächen.

 

Private Tokiostraße im nördlichen Überseequartier: Benutzungsordnung an Infosäule - © Stefan Warda

 
Überseeplatz: Privater öffentlich nutzbarer Raum, allerdings keine Fußgängerzone - © Stefan Warda

Überseeplatz / San-Francisco-Straße: Eine Unterscheidung zwischen öffentlichem und privatem Freiraum ist nicht erkennbar - © Stefan Warda

San-Francisco-Straße / Überseeplatz: Menschen werden nicht über das Betreten eines privaten Freiraums informiert - © Stefan Warda

 

 

 

Mehr . . . / More . . . :

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12. März 2023

Hamburg-Hafencity: Heute soll die Verstetigung der Pop-up-Spuren zwischen Oberbaumbrücke und Niederbaumbrücke beginnen

 

 Aktualisiert an 13.03.2023

Am Sandtorkai / Kehrwiedersteg: Pop-up-Radspur - © Stefan Warda

 

 

Laut der Mobilitätswendebehörde soll ab heute mit Baustellen zwischen Oberbaumbrücke und Niederbaumbrücke entlang Brooktorkai, Am Sandtorkai und Kehrwiederspitze zu rechnen sein. Die vor zwei Jahren dort eingerichteten Pop-up-Spuren für Radfahrende und z.T. auch für Busverkehre sollen bis zum 24. März verstetigt werden.  

Im März 2021 wurde im Rahmen eines Verkehrsversuchs in der Hafencity Pop-up-Radspuren bzw Pop-up-Busspuren mit Freigabe für den Radverkehr angelegt. Die Maßnahme sollte die Bedingungen für Radfahrende auf der Achse Niederbaumbrücke - Kehrwiederspitze - Am Sandtorkai - Brooktorkai - Oberbaumbrücke verbessern. Auf dieser Achse gab es zuvor keine durchgehenden Radverkehrsanlagen. 

 

Oberbaumbrücke: Übergang vom bisherigen Radweg auf den Pop-up-Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Am Sandtorkai: Pop-up-Radfahrstreifen auf der Nordseite - © Stefan Warda

Niederbaumbrücke: Übergang vom Pop-up-Radfahrstreifen auf zuvor bestehenden Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Am Sandtorkai: Halten von Bussen zum Ein- und Aussteigen auf Pop-up-Radfahrstreifen erlaubt - © Stefan Warda

 

Die Pop-up-Radspur wurde auf der Nordseite des Straßenzuges in Fahrtrichtung Westen angelegt, beginnt an der Oberbaumbrücke und endet an der Niederbaumbrücke. Diese Pop-up-Radspur verknüpft bestehende Radverkehrsanlagen und stellt somit tatsächlich einen Lückenschluss dar - abgesehen von den Bushaltestellen und Buswarteplätzen auf dieser Pop-up-Radspur.

Auf der Südseite gibt es mit den bisherigen Pop-up-Spuren weiterhin keine durchgehenden Radverkehrsanlagen zwischen Niederbaumbrücke und Oberbaumbrücke: Denn in Fahrtrichtung Deichtorplatz müssen Radfahrende auf der Oberbaumbrücke weiterhin wegen eines zu niedrigen Brückengeländers auf der Fahrbahn fahren. Dazu müssen sie kurz vor der Brücke einen bestehenden Radweg verlassen und hinter der Brücke anschließend auf einen benutzungspflichtigen Radweg Richtung Deichtorplatz wechseln. 

Laut Mobilitätswendebehörde habe der Verkehrsversuch gezeigt, dass ohne die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs zu beeinträchtigen, nicht nur der Komfort für die Radfahrenden verbessert, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöht wurde. Durch die Einrichtung der Pop-Up-Spuren habe es deutlich weniger Konflikte zwischen Fuß,- Auto und den Radfahrenden gegeben. Die Verstetigung könne also erfolgen.

Laut dem Erläuterungsbericht zu der nun beginnenden Baumaßnahme soll trotz des zu niedrigen Brückengeländers der Gehweg für den Radverkehr freigegeben werden. Ab Niederbaumbrücke soll es zukünftig eine Radspur geben, die Am Sandtorkai beim Kehrwiedersteg auf den bestehenden Design-Radweg anschließt. Radfahrende haben ab Kehrwiedersteg Richtung Deichtorplatz Wahlfreiheit zwischen Benutzung der Fahrbahn und des Radwegs. Der Radweg endet unmittelbar vor der Oberbaumbrücke über dem Oberhafen. Im Anschluss sollen Radfahrende den Gehweg der Brücke befahren dürfen.

Außerdem sollen Planungsfehler aus der Zeit der autogerechten Hafencityplanung beseitigt werden. Der ursprünglich als einseitiger Zweirichtungsradweg vorgesehene Radweg auf der Südseite von Am Sandtorkai und Brooktorkai hatte Auswirkungen auf die Radwege anschließender Straße verursacht. So können Radfahrende, die den Radweg der Shanghaiallee Richtung Brooktorkai benutzen, nur nach rechts Richtung Deichtorplatz abbiegen, nicht jedoch nach links Richtung Am Sandtorkai. 

 

Shanghaiallee / Brooktorkai - © Stefan Warda

Shanghaiallee / Brooktorkai - © Stefan Warda

Shanghaiallee / Brooktorkai - © Stefan Warda

Shanghaiallee / Brooktorkai: Geisterradlerin - © Stefan Warda

 

Gleiches gilt für Radfahrende in der Straße Am Sandtorpark, die auf die Kreuzung mit Am Sandtorkai treffen. Vom Radweg aus kann nur nach rechts abgebogen werden. Linksabbiegen ist nicht vorgesehen. In beiden Fällen dürfen Radfahrende allerdings zum Linksabbiegen auf der Fahrbahn fahren. Diese Kreuzungskonflikte verursachen jedoch Geisterradeln. Auf dem südlichen Radweg von Brooktorkai und am Sandtorkai gibt es einen nicht unerheblichen Anteil Geisterradelnder.

 

Am Sandtorpark / Am Sandtorkai - © Stefan Warda

Am Sandtorpark / Am Sandtorkai - © Stefan Warda

Am Sandtorpark / Am Sandtorkai - © Stefan Warda

 

 

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