16 September, 2012

Unerfreulich: Weniger Radweg in Hamburg

Unpleasant: Less cycle track in Hamburg

hamburgize.com / Stefan Warda
Hier war einmal ein Radweg


Kaum zu glauben: An der Stresemannstraße wurde ein Radweg gekappt. Dort müssen Radfahrer sich nun mit Fußgängern auf dem verbliebenen Gehweg arrangieren. Für eine zusätzliche Autofahrspur an der Kreuzung mit der Holstenstraße / Kieler Straße wurden stadtauswärts Radweg und Parkstreifen aufgelöst. Wird zukünftig die angrenzende Brache bebaut wird es erhebliche Konflikte mit Fußgängern geben. Für die geplante Verdoppelung des Radverkehrs in Hamburg ist diese Lösung der vollkommen falsche Weg.


 Stresemannstraße: Weniger Radweg für mehr Autoverkehr

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Stresemannstraße: Der frühere Hamburger Standard-"Radweg"

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Stresemannstraße: Nach der Radwegausbesserung vor wenigen Jahren

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Stresemannstraße: Seit 2012 nur noch gemeinsamer Geh- und Radweg

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Strese / Kieler Straße: Kreuzung vor einigen Jahren mit altem "Radweg"

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Strse / Kieler Straße: Kreuzung vor wenigen Jahren nach der Radwegausbesserung

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Strese / Kieler Straße: Kreuzung 2012 nach Radwegentfernung

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Strese / Kieler Straße: Radwegentfernung 2012

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Neue Konfliktstrecke: Alle warnen vor "Kampfradlern" und Aggression im Straßenverkehr - hier sind die "Rüpelplaner" am Werk gewesen und haben eine unnötige Konfliktstelle gebaut. Radfahrer gegen Fußgänger und Fußgänger gegen Radfahrer - an anderen Stellen verfolgt die Polizei Gehwegradler und warnt vor Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern auf Gehwegen, aber hier müssen Radfahrer nun auf dem Gehweg fahren


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1 Kommentar:

  1. Das ist ein sehr trauriges Beispiel von falscher Planung. Es spricht absolut nichts dagegen das Radfahrer dort auf der Straße fahren zumal ja dort eine zweite Fahrspur entstanden ist.
    Damit Gehwegradeln zukünftig verringert wird wird müssen gemeinsame Fuß und Radwege abgechafft werden. Sowie Zweirichtungsradwege um Geisterradeln zu verringern.
    Das wären zwei einfach umzusetzende und relativ kostengünstige Maßnahmen, müssten ja meist nur ein paar Schilder abmontiert werden. Aber man traut sich ja in Hamburg nicht an Verkehrsstarken Stellen etwas für Radfahrer zu tun.

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