10. Oktober 2012

Ausstellung "Eine Stadt fährt Rad" jetzt in Hamburg

Exhibition "City for Cyclists" now in Hamburg



Nur noch bis zum 14.10.2012 gastiert in der Hafencity die Ausstellung "Eine Stadt fährt Rad", eine Ausstellung über die Radkultur in Kopenhagen.

Hat Kopenhagen eine besondere Radkultur? Oder fahren einfach nur sehr viele Menschen Fahrrad? Können andere Städte von Kopenhagen lernen? In der Ausstellung kommen Politiker, Stadtplaner, Architekten, Blogger und Fahrradaktivisten zu Wort. So zeigt Mikael Colville-Andersen in seinen Blogs, dass in Kopenhagen nicht nur in sportlicher Regenkleidung geradelt wird, sondern auch im Anzug und mit hochhackigen Schuhen. Und nicht nur im Sommer, sondern auch im Schneesturm. In Lastenfahrrädern werden nicht nur Kinder transportiert, sondern auch die Freundin, der Hund und der Kinderwagen. Die Ausstellung ist eine Koproduktion der Dänischen Botschaft in Berlin, dem Verkehrszentrum Kopenhagen und dem Dänischen Fahrradverband mit der Cycling Embassy sowie Cecilia Vanman, Autorin von „City of Bicycles“ und Mikael Colville-Andersen/Copenhagenize Consulting. Mit Fahrrädern von Baisikeli, Velorbis, Mr Velo, GMTN und Sögreni. Die Ausstellung wird im Rahmen der Hamburger Klimawoche mit freundlicher Unterstützung des Kgl. Dänischen Aussenministeriums und dem Überseequartier gezeigt.
 Singapurstrasse 1/Ecke Überseeboulevard
29. September bis 14. Oktober, täglich 12.00-18.00 Uhr, Eintritt frei


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9. Oktober 2012

Hamburgs Radwege 2002 - 2012

Hamburg cycle tracks 2002 - 2012

hamburgize.com
Hamburger Abendblatt, 8. Oktober 2012


Heute schauen wir ins Hamburger Abendblatt und vergleichen die Berichterstattung zu Hamburgs Radwegen 2012 und 2002.

Hamburg 2012: 1.700 Kilometer größtenteils kaputte und zu enge Radwege, das ist die Bilanz des Hamburger Abendblattes im Oktober 2012 mit einer bemerkenswerten Grafik auf der Titelseite. Ein weißes Fahrrad auf blauem Grund, wie wir es von den blauen Radweg-Verkehrszeichen kennen, die den Benutzungszwang für die meist üblen Radwege anordnen, prangt dort auf der ersten Seite. Die zwei Räder des Räder sehen auf den ersten Blick stark demoliert aus, offensichtlich wie nach einem Einsatz auf den Hamburger Radwegen. Auf den zweiten Blick erkennen wir an der Form der Räder die Umrisse des Hamburger Staatsgebietes.
"Bei der Instandsetzung des Radverkehrsnetzes gibt es erheblichen Nachholbedarf."
Die für die Hamburger Radverkehrspolitik zuständige Wirtschaftsbehörde wird zitiert: "Bei der Instandsetzung des Radverkehrsnetzes gibt es erheblichen Nachholbedarf." Kritik gibt es aber nicht nur an der Vernachlässigung der Infrastruktur, sondern auch an der Art und Weise der Bausausführung sowie an Lücken im Radverkehrsnetz. So sei die Hafencity schlecht an die umgebenden Stadtteile angeschlossen, auch sei die Ausführung der Radwege in der Hafencity nicht optimal. Mit den dortigen Designradwegen sei "keine ausreichend gute Lösung entstanden". Doch nicht nur in der Hafencity gibt es Designradwege, auch am Jungfernstieg, dem Wandsbeker Markt, rund um die Messe, oder vor der Spielbank am Stephansplatz.

Hamburg braucht eine ernsthafte Fahrrad-Politik - und nicht nur Ankündigungen 

Überhaupt sind Kennzeichen der Hamburger Radverkehrspolitik die vielen Ankündigungen, denen keine Taten folgen. Ende der neunziger Jahre sollte ein Veloroutennetz für ganz Hamburg entstehen, dessen Umsetzung ab 2001 vorerst eingestellt wurde. 2008 haben sich alle Bürgerschaftsfraktionen erneut auf die Verwirklichung des Veloroutennetzkonzept verständigt. Bis 2015 sollten alle Routen ausgebaut werden, doch daraus wird nun nichts mehr. Auch will der Senat nicht das Ziel verfolgen den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2015 auf 18% zu erhöhen.

Radverkehr 2012? Ganz generell zählt Radverkehr in Hamburg bei Politikern und Planer, aber auch bei Autofahrer weiterhin nicht zum Verkehr zu gehören. Radwege werden zugeparkt, weil so der Verkehr nicht behindert wird, an Kreuzungen wird der Radverkehr vollkommen umständlich und zeitaufwändig geführt, damit der Verkehr - also der Autoverkehr - nicht behindert wird. 

Hamburger Abendblatt, 04. Oktober 2002: "Nehmen Sie sich ein Beispiel an diesem Fahrradfahrer - er hat sich verkehrsgerecht verhalten!"

Hamburg 2002: Hamburgs Radwege "gleichen Geländestrecken in der Walachei". Andererseits gab der Senat damals Geld aus für die große Entpollerung Hamburgs, den Rückbau von Busspuren, neue Parkscheinautomaten, Grünpfeile, usw. Das Hamburger Abendblatt beueichnete die damalige Situation als "Verhöhnung der Radfahrer". Trotz der unbenutzbaren Rüttelstrecken Radfahrer sollten Radfahrer weiterhin diese benutzen, denn gerade zuvor hatte der Senat Unmengen an Geld ausgegeben für die vielen blauen Radwegschilder, über die wir uns heute immer noch an vielen Straßen ärgern.

Ein unsicherer Radweg sei immer noch sicherer als die Straße.
2002 wollten die Straßenverkehrsbehörden Radfahrer "aus Sicherheitsgründen" auf keinen Fall auf die Fahrbahnen lassen, selbst wenn Radwege unbenutzbar waren. So argumentierte damals der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, die für den Mittelweg zuständig ist. Später wurde dann allerdings doch die Benutzungspflicht für den "Radweg" im Mittelweg entlang der Moorweide in Richtung Dammtorbahnhof aufgehoben. Doch damit hält sich die Straßenverkehrsbehörde weiterhin nicht an die Straßenverkehrs-Ordnung. Denn in dem Abschnitt gibt es eine Busspur am rechten Fahrbahnrand. In solch einem Fall ist es laut der StVO zwingend erforderlich, dass Radfahrer entweder die Busspur mitbenutzen dürfen, oder aber sie müssen auf einem Radweg oder einer anderen Radverkehrsanlage geführt werden. Auf keinen Fall sollen Radfahrer die Fahrstreifen links von der Busspur benutzen dürfen. Doch genau dies ist im Mittelweg an der Moorweide möglich. Eigentlich müsste die Straßenverkehrsbehörde jetzt sofort unverzüglich handeln und Radfahrer auf die Busspur lassen, oder aber der Bezirk sofort einen sicheren und benutzbaren Radweg bauen, oder aber die Busspur wieder aufheben lassen. Übrigens gilt in Gegenrichtung stadtauswärts zwischen Neue Rabenstraße und Fontenay immer noch die Radwegbenutzungspflicht, vermutlich wegen immer noch nicht umgeschalteter Ampeln, bei denen die Räumzeiten an den Radverkehr angepasst werden müssen.

Damals wie heute gab es keine ausreichenden Mittel die vorhandenen Radweg zu unterhalten. 2002 wurde allerdings besonders deutlich, welche Einstellung verantwortliche Behördenleiter zu unbenutzbaren Radwegen hatten. Es wurde einfach davon ausgegangen, dass Radfahrer dann illegal verboteneerweise auf den angrenzenden Gehwegen fahren. Doch tatsächlich mussten damals wie heute auch Radfahrer bei unbenutzbaren Radwegen auf die Fahrbahnen ausweichen. Doch die Behördenvertreter haben damals die Situation heruntergespielt, wie es einige Behördenvertreter auch heute noch machen. Stimmen der Behördenvertreter:

Es ist ja wohl kein Drama, wenn man mal über einen Grashalm fährt.
Wir haben Verhältnisse wie im Dschungel.
Das Grün explodiert förmlich.
Es wuchert, und wir kommen mit dem Rückschneiden nur schwer hinterher.
Das Geld ist knapp, aber bei uns wird regelmäßig geschnitten . . . Doch die Unwetter haben die Arbeiten behindert
Die Radfahrer auf die Straße zu leiten ist für die Verkehrssicherheit nicht optimal
Völlig überzogen nennt Altonas Baudezernent Reinhold Gütter die Forderung des ADFC. "Ich habe vom ADFC beanstandete Wege abgefahren und keine gravierenden Behinderungen festgestellt", sagt Gütter. Falls die Sicherheit von Radfahrern betroffen sei, werde sofort zurückgeschnitten - obwohl der Etat für die Grünflächenpflege ausgeschöpft sei. Gütter übt Kritik: "Hinter der Aufregung des ADFC steckt deren generelles Bemühen, vom Radweg auf die Straße zu kommen."

2002 forderte der ADFC angesichts der Unfähigkeit der Behörden das Radwegenetz zu unterhalten "Teile des Radwegenetzes stillzulegen. Es sei für Radfahrer an vielen Stellen besser auf der Straße zu fahren als auf Radwegen mit wuchernden Büschen und Ästen." Urkomisch wirken die Aussagen der Behördervertreter, dass urplötzlich vollkommen unerwartet in Hamburg das "Grün expoldiert" sei. Das muss damals etwas vollkommen Ungewöhnliches gewesen sein, und den Behördenvertretern all die Jahre zuvor nicht unterlaufen war. War Hamburg all die Jahre vorher kahl gewesen?

Und wie sah es 2002 mit der Erneuerung der Radwege aus? Zwar hatte der Senat damals das Geld für den Radwegeetat so kanpp zusammengestrichen wie kaum jemals. Aber es wurde damals dennoch gebaut. Ein Beispiel aus der Berichterstattung:

Alles eine Frage des Geldes also? Nicht ganz. An der Papenhuder Straße wurde vor kurzem ein benutzungspflichtiger Radweg komplett erneuert. Der neue Weg ist mit einer Breite von nur einem Meter allerdings viel zu schmal.
Der damals weiterhin benutzungspflichtige Radweg in der Papenhuder Straße wurde von 80 cm auf einen Meter verbreitert, er hätte aber wegen der fortbestehenden Radwegbenutzungspflicht auf wenigstens 1,5 Meter ausgebaut werden müssen oder aber die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben werden müssen.  Erst Jahre später entfiel die Radwegbenutzungspflicht. Der Radweg ist heute noch vorhanden, aber weiterhin kaum benutzbar und wurde nicht wie im angrenzenden Hofweg durch neuere besser benutzbare Schutzstreifen ersetzt.

Fazit: Lösungen fehlen bis heute. Es gibt weiterhin unbenutzbare benutzungspflichtige Radwege, wie z.B. an der Langenhorner Chaussee, der Alsterkrugchaussee oder der Hummelsbütteler Landstraße, aber auch nicht mehr benutzungspflichtige unbenutzbare Radwege, wie in der Hammer Straße oder der Osterstraße verbleiben ohne Folgen. Dieser Zustand ist illegal, denn eigentlich müssten alle unbenutzbaren Radwege konsequent aufgelöst und gesperrt werden und somit dadurch neue Lösungen für einen zukunftsfähigen Hamburger Stadtverkehr für alle betroffenen Straßen gesucht werden. Das wurde über die vergangenen Jahren von allen Senaten verschlafen. Die wenigen neuen Radfahr- und Schutzstreifen reichen leider bei weitem nicht aus. Und leider gibt es weiterhin vollkommen unzeitgemäße und unbrachbare neue Radwege.


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Sicherheit geht vor

Safety first


[via] helmetfreedom.org

Sehenswert! Und nicht verpassen die Studie zu den Fahrradverleihsystemen in Brisbane und Melbourne.

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6. Oktober 2012

Kampfradler organisieren sich




Ab sofort schlagen Kampfradler zurück: Mit "Ein Herz für Kampfradler_innen" wirbt eine Initiative für das bewusste Regelmissachten, bis Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr behandelt werden. Keine Unterordnung gegenüber dem Autoverkehrsvorrang an Ampeln und bei der Flächenverteilung im Straßenraum, keine schikanösen Verkehrsreglementierungen, keine "Radfahrer absteigen"-Schildchen mehr fordert die Initiative. In einem lesenswerten Interview in der taz benennt Sprecher Bernhard Stoevesandt aus Bremen die Motivation für die Initiative:

taz: Herr Stoevesandt, Sie haben eine Kampagne gestartet, bei der sich Radfahrer als „Kampfradler“ outen sollen – was bezwecken Sie damit?
Bernhard Stoevesandt: Wir bekennen uns dazu, die Verkehrsregeln so lange zu übertreten, bis es gleiche Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer gibt. Radfahrer werden von der Verkehrspolitik nicht mitgedacht, die Regeln sind so gemacht, dass die Leute Auto fahren sollen. Deshalb haben Radler oft gar keine Möglichkeit, sich an die Verkehrsordnung zu halten. Darauf wollen wir hinweisen.
Inhaltlich steht die Initiative mit ihren Forderungen für eine andere Verkehrspolitik dem ADFC nahe, doch scheint ihnen der große Radfahrerverband zu weichgespült:

Da sind Sie ja ganz nah beim ADFC – wollen Sie mit dem zusammenarbeiten?

Nein, der ist uns viel zu defensiv. Der stellt sich hin und kontrolliert selber die Radfahrer, damit die sich an die Regeln halten. Das ist das falsche Signal.
Als Antwort auf die Verunglimpfung der Radfahrer als "Kampfradler" durch Minister Ramsauer und die Forderung nach härteren Straßen für Radfahrer durch die Poilizeigewerkschaft sucht die Initiative Radfahrer zur Unterzeichnung ihres Aufrufs

Einerseits ist es ein gute Idee den Irrsinn der deutschen Radverkehrspolitik drastisch deutlich zu machen, andererseits möchten wir als Radfahrer nicht auch noch mehr Geisterradler auf Kollisionskurs erleben. Warten wir die weiteren Reaktionen auf die neue Initiative ab.


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4. Oktober 2012

Geplant: Fahrradstraße für die Verlängerung der Veloroute 4

Planned: Cycle street for extension of cycle route 4

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad soll Fahrradstraße werden


Die Veloroute 4 vom Rathausmarkt Richtung Norderstedt endet seit 2001 an der Krugkoppelbrücke an der Bezirksgrenze zwischen Eimsbüttel und Hamburg-Nord. Die Grünen in Hamburg-Nord setzen sich derzeit für eine Verlängerung der Route bis zur Hudtwalckerstraße am Winterhuder Fährhaus ein. Dazu soll der Leinpfad in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Zwar ist der gesamte Leinpfad derzeit eine Tempo 30-Zone, aber im unteren Abschnitt gibt es noch unbenutzbare "Radwege" auf der Uferseite zur Alster. Von der Krugkoppelbrücke bis Maria-Louisen-Straße dürfen Radfahrer den "Radweg" im Zweirichtungsverkehr befahren, zwischen Maria-Louisen-Straße und Goernestraße nur in Richtung Süden, allerdings dürfen Radfahrer mittlerweile den gesamten Abschnitt auch in beiden Richtungen auf der Fahrbahn fahren.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad im heutigen Zustand: In der Tempo 30-Zone gibt es einen einseitigen Zweirichtungs-"Radweg". In diesem Abschnitt ist die Einbahnstraße mittlerweile für den Radverkehr frei gegeben.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad 2002 an gleicher Stelle: Trotz der Tempo 30-Zone ist der einseitige Radweg immer noch benutzungspflichtig - ein Widerspruch. Mittlerweile darf es gemäß der StVO eine Radwegbenutzungspflicht in einer Tempo 30-Zone gar nicht geben. Die Einbahnstraße war damals noch nicht für den Radverkehr freigegeben, wegen Sicherheitsbedenken der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde bei der Polizei.


Noch bis etwa 2003 war der Radweg in der Tempo 30-Zone benutzungspflichtig. Diese wurde als erstes dann aufgehoben, bis einige Jahre später endlich auch die Einbahnstraße für Radfahrer frei gegeben wurde und erst ab dann Radfahrer halbwegs gefahrlos den südlichen Teil des Leinpfads Richtung Norden befahren konnten. Denn der nur 1,60 Meter breite "Radweg", neben den unmittelbar angrenzend Autos parken dürfen, war und ist immer noch ein Zweirichtungs-"Radweg", auf dem Radfahrer allerdings einen Mindestabstand von einem Meter zu den parkenden Autos einhalten sollen und somit sich gar nicht auf dem "Radweg" begegnen können. Auch ist der Gehweg neben dem "Radweg" für den Fußgängerverkehr gar nicht ausreichend breit, vor allem nicht am Wochenende. Fußgänger weichen also permanent auf den "Radweg" aus, wie auch Radfahrer regelmäßig auf den Gehweg ausweichen. Die Behörden und die Politik hat dies wie auch sonst fast überall üblich in Hamburg bislang nie interessiert. Die Autos dürfen immer noch am "Radweg" parken und Radfahrer gefährden.

Laut Hamburger Abendblatt bangt die CDU, die ihre Landeszentrale am Leinpfad hat, allerdings um Parkplätze.

"Einer ergebnisoffenen Prüfung steht die CDU aufgeschlossen gegenüber. Es dürfen aber auf keinen Fall Parkplätze für das Vorhaben wegfallen", sagt Christoph Ploß, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord.

Im Abschnitt zwischen Goernestraße und Maria-Loiusen-Straße wird derzeit illegal auf dem Seitenstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn geparkt. Das parken ist dort aber nicht mit dem Verkehrszeichen 315 erlaubt. Möchte die CDU das illegale parken dort etwa legalisiert haben?

Die Fahrradstraße, wie sie dieses Jahr schon an der Ufer- und der Lortingstraße am Eilbekkanal im Verlauf der geplanten Veloroute 6 eingerichtet wurde, wäre ein wesentliche Verbesserung zum jetzigen Zustand. Radfahrer könnten dann in beiden Richtung mitten auf der Fahrbahn fahren, Autos wären dann lediglich Gäste in der Straße. Die bisherigen "Radwege" wären dann endlich Geschichte aus einer dunklen Epoche Hamburgs - der autogerechten Stadt.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad / Krugkoppelbrücke 2012: Der 1,60 Meter breite einseitige Zweirichtungs-"Radweg" direkt neben parkenden Autos. Ein Sicherheitsabstand von wenigstens einem Meter zu den Autos und der gleichzeitige Zweirichtungsverkehr sind überhaupt nicht möglich. Übrigens ist zwischen "Radweg" und Bäumen auch noch ein "Gehweg" vorhanden.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad / Krugkoppelbrücke 2002: Damals war der Radweg noch mit Benutzungszwang versehen, die Einbahnstraße nicht für Radfahrer frei gegeben.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad 2002: Fußgänger weichen leider immer wieder auf den "Radweg" aus, weil auch der "Gehweg" den Ansprüchen des Fußgängerverkehrsnicht gewachsen ist

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad: Der "Radweg" neben den Parkplätzen ist leider nur 1,60 Meter breit

hamburgize.com / Stefan Warda
Dooringproblem am Leinpfad: Auf dem "Radweg" können Radfahrer kaum vor sich öffnenden Türen ausweichen. Der angeordnete Zweirichtungsverkehr ist hier absolut fragwürdig

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad / Mövenstraße: Immer noch ist der Zweirichtungsverkehr auf dem "Radweg" erlaubt.

hamburgize.com / Stefan Warda
Leinpfad 2012: Mittlerweile ist die Einbahnstraße zwischen Mövenstraße und Maria-Louisen-Straße für den Radverkehr frei gegeben


hamburgize.com / Stefan Warda
Leinmpfad bei der CDU-Landeszentrale an der Goernestraße: Hier ist das Parken auf dem Seitenstreifen nicht erlaubt. Es gibt kein Verkehrszeichen 315.

hamburgize.com / Stefan Warda
So könnte der Leinpfad ab 2013 aussehen



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