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17. April 2024

Vi føler med dig

 

 

Kopenhagen, Holmens Kanal / Børsen - © Stefan Warda

Kopenhagen, Børsbroen / Børsgade - © Stefan Warda

Kopenhagen, Børsbroen / Børsgade - © Stefan Warda

Kopenhagen, Børsgade - © Stefan Warda

 

 

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20. Juli 2022

14. Juni 2022

Kopenhagen: Pandemie führt zu deutlich geringerem Radverkehrsanteil

Copenhagen: Corona causes fewer trips by cycles

 

Kopenhagen, Cykelslangen - © Stefan Warda

 

 

Die Corona-Pandemie verursacht in Kopenhagen einen deutlichen Rückgang des Radverkehrsanteils. 

Der aktuelle Mobilitätsbericht der Stadt Kopenhagen verzeichnet einen Rückgang des Radverkehrsanteils von 28 Prozent im Jahr 2019 auf 21 Prozent im Jahr 2021. Der ÖV-Anteil sank von 22 Prozent auf 14 Prozent. Der Anteil des Fußverkehrs sei um fünf Prozentpunkte auf 35 Prozent gestiegen. Auf den MIV entfielen somit weiterhin unverändert 30 Prozent.  

Technik- und Umweltbürgermeisterin Line Barfod gesteht ein, dass das angestrebte Ziel, 50 Prozent aller Wege zur Arbeit und zur Ausbildung mit dem Rad zurückzulegen, nicht erreicht worden sei. Im Vergleich mit Städten wie Amsterdam müsse Kopenhagen nun noch größere Anstrengungen unternehmen, um weiterhin weltbeste Fahrradstadt zu sein. Dazu nannte sie u.a. den Ausbau der Fahrradstellplätze an Bahnhöfen, mehr Vorrang für den Radverkehr im Straßenraum und den Ausbau der Radschnellwege.

 

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26. Mai 2022

Kopenhagen will Parkraumbewirtschaftung deutlich ausweiten

 

 

Kopenhagen: Karte zu den bisherigen und geplanten Parkzonen - © Københavns Kommune

 

 

Die Stadt Kopenhagen will ihre Parkraumbewirtschaftung bis 2023 weiter ausdehnen. Fünfzehn neue Parkzonen sollen zwischen Dezember und März 2023 eingerichtet werden.

Kopenhagen will mit Parkzeitbegrenzungen dauerparkende Stehzeuge vertreiben. In sieben neuen Parkzonen wurde die Parkdauer auf drei Stunden begrenzt. Somit sollen dauerparkende Stehzeuge Gebietsfremder aus Wohngebieten ferngehalten werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen und Abstimmungen für die weiteren geplanten Parkzonen.

 

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Klimaschutz in Kopenhagen: Kommune plant erhebliche Ausweitung von Tempo 30 und Tempo 40

Copenhagen plans speed limit reduction

 

Kopenhagen, Nørrebrogade - © Stefan Warda

 

Die Stadt Kopenhagen plant laut CPH Post die erhebliche Ausweitung von Tempo-30- und Tempo-40-Gebieten im Stadtgebiet. Laut dem Plan der Verwaltung soll bis auf wenige Ausnahmen zukünftig nur noch Tempo 40 oder Tempo 30 gelten. Die Maßnahmen würden dazu führen, dass Fahrten mit eigenem Auto weniger attraktiv würden. Zudem wäre die Maßnahme ein Beitrag für den Klimachutz.

 


Kopenhagen: Karte zu den geplanten Tempolimits - © Københavns Kommune



Über die Verwaltungsvorlage soll am 30. Mai abgestimmt werden.

 

 

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11. Mai 2022

Hamburg-Altona: Bald ein wenig Kopenhagenfeeling auf der Elbchaussee

 Hamburg: New Copenhagen style cycle tracks

Aktualisiert um 19.06 Uhr

Elbchaussee: Neuer Radweg nach Kopenhagener Vorbild - © Stefan Warda

 

Radfahrende dürfen sich auf die Fertigstellung der andauernden Grundinstandsetzung der Elbchaussee freuen. Zumindest in einigen Abschnitten wird es dort zukünftig Radwege geben, die dem Radwegdesign von Kopenhagen nachempfunden sind: Der Radweg ist asphaltiert, hat eine hohe Bordkante links zur Fahrbahn, eine niedrige Bordkante rechts zum Gehweg und an Grundstücksquerungen geradlinig und eben durchgezogen. Bei der Radwegbreite von 1,8 Metern (inklusive Bordstein) wird es für gemütliches Nebeneinanderradeln etwas knapp, aber gerade noch ausreichend. Der Straßenquerschnitt ist dort allerdings auch nicht sonderlich breit. Auf jeden Fall sind die Radwege ein Fortschritt gegenüber dem bisherigen Zustand - wenn es an den Radwegabschnittenden gute Aufleitungen in den Fahrbahverkehr geben wird. Bislang gab es keine Radverkehrsanlagen. Nur in einigen Abschnitten war das Befahren der zum Teil engen Gehwege bei Schritttempo erlaubt.


Elbchaussee: Neues Radwegdesign für Hamburg - © Stefan Warda


Elbchaussee: 1,8 Meter Radwegbreite inklusive Kantstein © Stefan Warda

Elbchaussee: 1,8 Meter Radwegbreite inklusive Kantstein © Stefan Warda


Erste Abschnitte mit neuen Radwegen sind zu besichtigen ab Teufelsbrück stadteinwärts den Hügel aufwärts und stadtauswärts ab Elbchaussee 268 (Chinesisches Konsulat) abwärts Richtung Teufelsbrück. 

 

Elbchaussee: Vobildliches Radwegdesign an Grundstückszufahrten - © Stefan Warda

Elbchaussee: Vobildliches Radwegdesign an Grundstückszufahrten - © Stefan Warda

Elbchaussee: Vobildliches Radwegdesign an Grundstückszufahrten - © Stefan Warda

 

 

Bislang dienten Hamburgs Radwege eigentlich als provisorische Abdeckung von Versorgungsleitungen. Unter den Radwegen wurden bislang vornehmlich Leitungen für Gas, Telekommunikation und sonstiges verlegt. Wegen regelmäßiger Anpassungen an den Leitungsnetzen wurden die Radwege daher bislang minderwertig hergestellt, um ohne großen technischen Aufwand immer wieder die Versorgungsleitungen zu öffnen. Für Hamburgs Radwege wurden seit einigen Jahrzehnten Betonsteine auf einer Sandbettung verlegt, die weder Belastungen durch Überfahrten mit Autos oder Wildparken trotzten, noch den Einflüssen der Natur dauerhaft standhielten (Wurzelaufbrüche, Absackungen durch Ausspülungen, Pioniervegetation in den Fugen, usw.). Dass nun Radwege in hoher Qualität mit einer dicken Asphaltdecke und ebenem Verlauf an Grundstückszufahrten gebaut werden, scheint für Hamburger Verhältnisse daher nahezu revolutionär zu sein. Allerdings hatten die Planungsrichtinien für die Anlage der Hamburger Stadtstraßen (PLAST) schon im Jahr 2000 ebene Radwegverläufe an Grundstückszufahrten im Programm. Sie kamen leider bislang so gut wie nie zur Anwendung.

 

Elbchaussee: Neues Radwegdesign - © Stefan Warda

 

 

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17. Dezember 2021

Velorouten 7 und 8 in Hamburg: Neue Protected Bike Lane am Hauptbahnhof

Hamburg: New protected bike lane at Central Station

Aktualisiert um 21:38 Uhr

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Radfahrstreifen und umgestaltete Bushaltestelle - © Stefan Warda

 

 

Verbesserung für Rad- und Fußverkehr

Hamburg hat eine weitere Protected Bike Lane erhalten. Auf der Steintorbrücke am Hamburger Hauptbahnhof wurde im Verlauf der Velorouten 7 und 8 stadtauswärts der Radverkehr vom Radweg auf die Fahrbahn verlegt. Der neue Radfahrstreifen wurde nach rechts mit Geländern zum Gehweg abgetrennt, als auch nach links zur Bushaltestelle, die vom bisherigen Radweg verlegt wurde. Radfahrende fahren somit vom Autoverkehr geschützt stadtauswärts über die Bahngleise. Vor allem aber werden Radfahrende demnächst nicht in Konflikt mit ÖV-Fahrgästen geraten, die zukünftig in großer Zahl über die neuen Treppenzugänge von den Bahnsteigen zur Brücke strömen werden, nachdem ein vollbesetzter Pendlerzug den Bahnhof erreicht haben wird.


Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Nach Umbau neuer Radfahrstreifen und verlegte Bushaltestelle - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Vor Umbau Bushaltestelle am Radweg - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Nach Umbau neuer Radfahrstreifen und verlegte Bushaltestelle - © Stefan Warda

Velorouten 7 und 8, Steintorbrücke: Nach Umbau neuer Radfahrstreifen und verlegte Bushaltestelle - © Stefan Warda



Bushaltestellen in Kopenhagen

Mit der neuen Bushaltestellenanlage orientiert sich die Stadt Hamburg an den in Kopenhagen üblichen Haltestellentypus. Dort werden schon seit vielen Jahren Haltestelleninseln links von durchlaufenden Radwegen gebaut. Die erste Konstellation nach diesem Vorbild entstand in Hamburg in der Hammer Landstraße vor dem U-Bahnhof Burgstraße im Verlauf der Veloroute 8.


Kopenhagen, Amagerbrogade: Echter Radweg an Bushaltestelle - © Stefan Warda


Kopenhagen, Nørrebrogade: Echter Radweg an Bushaltestelle - © Stefan Warda


Veloroute 8, Hammer Landstraße: Radweg an der Bushaltestelle U Burgstraße - © Stefan Warda



Durchgehende Protected Bike Lane?

Wünschenswert wäre eine durchgehende physische Trennung zwischen Radfahrstreifen und Fahrspuren auf ganzer Länge der Steintorbrücke, damit abseits der Bushaltestelle das Wildparken effektiv unterbunden wird. Der bisherige Radweg auf dem Hochbord wird nach Öffnung der Treppen zu den Bahnsteigen dem dann deutlich erhöhtem Fußverkehrsaufkommen dienen.



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30. November 2021

Hamburg: Bündnis für den Radverkehr soll Bündnis für den Rad- und Fußverkehr werden

 

© Stefan Warda

 

Das Bündnis für den Radverkehr soll als Bündnis für den Rad- und Fußverkehr fortgesetzt werden. Dies sei das Zwischenergebnis der Gespräche zwischen den zukünftig 28 Bündnisteilnehmenden unter Federführung der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM). Der Entwurf sei auch in der Senatskommission für Klimaschutz und Mobilitätswende als Schwerpunktthema beraten worden und wwerde nun mit den Bezirksgremien eng abgestimmt  Bei der Fortschreibung des Bündnisses sollen zudem relevante Verbände, Initiativen und Organisation einbezogen werden. Grundsatz bei der Planung und Gestaltung der Radverkehrsführung soll insgesamt – dort wo baulich und räumlich möglich – die bauliche Trennung von Rad-, Fuß- und Kfz-Verkehr sein.

 

Hamburg strebt Trennung von Fuß-, Rad- und Autoverkehr an, wie auf dem Bild erkennbar - © Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda

 

Die Projektteilnehmenden wollen den Umweltverbund (Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV) fortan noch mehr gemeinsam denken und auch den Fußverkehr in Hamburg gezielt stärken. Bis 2030 will Hamburg den Anteil des Umweltverbundes an allen Wegen von 64 Prozent auf 80 Prozent erhöhen. Dies soll maßgeblich dazu beitragen, die Klimaschutzziele zu erreichen, die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen und den Verkehrsfluss weiter zu verbessern. Zu den Bündnispartnern zählen bislang u.a. alle Bezirke, sieben Behörden, die Senatskanzlei und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG).

Der erweiterte Blickwinkel des Bündnisses spiegele sich auch in den neu dazu gestoßenen Partnern wider. So sind jetzt neben der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, unter anderem auch die Hochbahn, die VHH und der hvv Bündnispartner.

Veloroutenwegweisung soll erst ab 2022 folgen

Beim Radverkehr soll das Bündnis in den kommenden Jahren dazu beitragen, das Veloroutennetz in Hamburg fertigzustellen und ab 2022 mit der Wegweisung zu beginnen. Mit dem Fehlen der Wegweisung bleiben viele Abschnitte schon fertiggestellter Velorouten für Radfahrende weiterhin nicht erkennbar. Das betrifft selbst wichtige Abschnitt des zentralen Netzes in unmittelbarer Nähe des Rathauses, die schon vor Jahren mit einer Wegweisung ausgestattet worden waren, diese aber im Rahmen von Straßenumbauten entfernt worden war.

Zudem werde das Radschnellwegenetz in den kommenden Jahren eine immer stärkere Rolle einnehmen: Zunächst 2022 in der Fortsetzung der Detailplanung, dann aber auch möglichst zügig mit den ersten Baumaßnahmen. Bei der Gestaltung der Radverkehrsführung werde insgesamt der Grundsatz der baulichen Trennung weiter in den Vordergrund rücken. Protected Bike Lanes wie in der Hannoverschen Straße in Harburg oder der Esplanade sollen ebenso wie Radwege nach Kopenhagener Vorbild künftig eine stärkere Rolle in den Planungen einnehmen.

Um die Belange der Gehenden stärker als bisher in den Blickpunkt zu rücken, werde sich das Bündnis künftig ausdrücklich auch der Förderung des Fußverkehrs widmen. Sichere und barrierefreie, fußverkehrsfreundliche und attraktive Straßenräume seien eine wichtige Voraussetzung, um das Zu-Fuß-Gehen zu fördern. Dazu würden zusammenhängende und umwegfreie Wegeachsen, ausreichend bemessene Gehbereiche und bedarfsgerechte Querungsmöglichkeiten, eine funktional und gestalterisch ausgewogene Beleuchtung sowie eine stimmige Auswahl der Gestaltungselemente und deren sorgfältige Unterhaltung gehören.

 

 

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15. November 2021

Stockholm will E-Scooter-Plage eindämmen

Stockholm going to halve the number of e-scooters in circulation

 

© Stefan Warda

 

Stockholm will laut The Local zum 1. Januar die Zahl der E-Scooter-Verleihe auf drei Anbieter und die Zahl der zugelassenen E-Scooter auf 12.000 Fahrzeuge begrenzen. Damit folgt die Stadt dem Beispiel von Kopenhagen (und auch Oslo), wo es nach Behinderungen, Beschwerden und häufigen Unfällen zu deutlichen Einschränkungen kam.  


© Stefan Warda

 

 

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20. Juni 2021

Wir lieben Leergut

Cycle parking facilities at supermarkets very often disappointing

 

Burg (Dithmarschen), Bahnhofstraße: Edeka - © Stefan Warda

 

Leergut bitte hier abstellen? Während bei den meisten Supermärkten in Deutschland großzügige Flächen für Stehzeuge vorgehalten werden, müssen Kunden, die ihren Einkauf mit dem Rad abtransportieren wollen, oftmals mit einem minderwertigen oder gar sehr enttäuschenden Angebot an Fahrradstellplätzen zurechtkommen. Positive Beispiele sind bislang seltene Ausnahmen. Für die Mobilitätswende muss auch der Einzelhandel bessere Angebote machen - oder er verliert Kunden.

 

Hagen, Rembergstraße: Edeka - © Stefan Warda

Hagen, Rembergstraße: Edeka - © Stefan Warda

Hagen, Rembergstraße: Edeka - © Stefan Warda

Hagen, Rembergstraße: Niemand - © Stefan Warda

Hagen, Vollbrinkstraße: real - © Stefan Warda

Hagen, Vollbrinkstraße: real - © Stefan Warda

Hagen, Vollbrinkstraße: real - © Stefan Warda

Hagen, Enneper Straße: REWE (Aufnahme von 2015, Filiale exisitiert nicht mehr) - © Stefan Warda

Hagen, Enneper Straße: REWE (Aufnahme von 2015, Filiale exisitiert nicht mehr) - © Stefan Warda

Gevelsberg, Hagener Straße: REWE - © Stefan Warda

Gevelsberg, Hagener Straße: denn's - © Stefan Warda

Hamburg, Max-Brauer-Allee: REWE - © Stefan Warda

Hamburg, Schanzenstraße: Alnatura - © Stefan Warda

Hamburg, Neuer Kamp: Rindermarkthalle bietet das vermutlich beste Fahrradstellplatzangebot in Hamburg - © Stefan Warda

 

Anregungen aus dem Ausland

 

Kopenhagen, Hans Knudsen Plads: Lidl - © Stefan Warda

Kopenhagen, Hans Knudsen Plads: Lidl - © Stefan Warda

Kopenhagen, Fisketorvet - © Stefan Warda

Kopenhagen, Fisketorvet - © Stefan Warda

 


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