Miseralbe detour for cyclists at road works
Der NDR beklagt Stauärger für Autofahrer wegen der Baustellen in der Wallfahrt und am Ferdinandstor. An die Umwege für Radler haben die Redakteuere beim NDR allerdings nicht gedacht. Wegen der Baustelle am Ferdinandstor kommt es auch für Radfahrer zu Unannehmlichkeiten. Die Lombardsbrücke in Richtung Esplanade ist für Radfahrer gesperrt. Eine Umleitung weist Radler auf den südlichen Radweg der Kennedybrücke. Doch dieser ist für Radler nicht für den Zweirichtungsverkehr freigegeben. Radler können allerdings durch den Park zwischen Kennedybrücke und lombardsbrücke ausweichen. Trotzdem eine dumme Panne, aber Radfahrer erwarten schon lange keine besseren Bedingungen an Baustellen. Für die berühmten Führungen an Baustellen gab es beim letzten Fahrradklima-Test die Note 5,1.
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20. März 2015
19. März 2015
Transformation der Straße
Transformation of streets
Mit einem bemerkenswerten Video zeigt die AGFS, die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrrasdfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, wie sich unwirtliche Verkehrsräume in Straßen für Menschen verwandeln lassen. Vielen Kommunen fehlt leider noch der Mut entsprechend zu handeln.
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Mit einem bemerkenswerten Video zeigt die AGFS, die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrrasdfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, wie sich unwirtliche Verkehrsräume in Straßen für Menschen verwandeln lassen. Vielen Kommunen fehlt leider noch der Mut entsprechend zu handeln.
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- Das Fahrrad - gestern, heute, morgen
- Das Umwelthauptstadtvideo
- Schnellradwege in Kopenhagen kommen bald
- No ridiculous car trips
Radweglücken: Hamburg hat kein Händchen für gute Radwege
The cycle track gap: Hamburg rather bad in cycle tracks
Immer wieder tauchen sie urplötzlich auf: Die Radweglücken. Erst bahnt die Stadt Hamburg den Radlern einen eigenen Radweg, auf dem sich viele Radler gar sicher aufgehoben fühlen, doch allzu oft enden solche angeblich für die Sicherheit der Radler angelegten Wege abrupt - sie lösen sich in Luft auf. Am Ende eines solchen Radwegs bleibt Radlern einzig die Möglichkeit, auf die Fahrbahn zu wechseln. Doch das ist ärgerlich, lästig und auch gefährlich. Denn die Autostadt Hamburg sorgt am Radwegende natürlich nicht für eine regelkonforme und sichere Aufleitung auf die Fahrbahn, nein, Hamburgs Radlern bleibt selbst überlassen, wie sie sicher weiterkommen. Der Wechsel auf die Fahrbahn ist denn auch in aller Regel mit Anhalten verbunden, denn der Verkehr auf der Fahrbahn hat Vorrang. Zunächst muss der Verkehr auf der Fahrbahn beachtet werden, bis Radler sich dann einordnen können. Ungünstig wird es, wenn nicht einmal eine Bordsteinabsenkung vorhanden ist, wie z. B. an der Schenefelder Landstraße oder den Bushaltestellen im Verlauf der Luruper Hauptstraße. Das ist ein geeignetes Mittel aus harmloses Radlern Kampfradler zu machen, die dann regelwidrig auf dem Gehweg weiterradeln. Schlechte oder unlogische Infrastruktur fördert natürlich regelwidriges Verkehrsverhalten. Selbst im 21. Jahrhundert erwartet die Stadt Hamburg von Radlern immer noch unmögliches Verhalten.
Am Radwegende in der Eppendorfer Landstraße lässt sich regelwidriges Verhalten der Radler gut beobachten. Der "Radweg" wurde zwischen Hegestieg und Haynstraße entfernt - ersatzlos. Doch am Ende des historischen "Radwegs" gibt es seit mehreren Wochen noch immer eine Furtmarkierung, die Radler auf den anschließenden Gehweg leitet. An jeder normalen Baustelle hätte es mittlerweile eine gelbe Furtmarkierung auf die Fahrbahn gegeben, doch bei der Straßenverkehrsbehörde des PK22 scheint dies nicht erforderlich zu sein. So hat es dort auch recht viele Kampfradler auf dem Gehweg.
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| Schenefelder Landstraße: Was soll das? |
Immer wieder tauchen sie urplötzlich auf: Die Radweglücken. Erst bahnt die Stadt Hamburg den Radlern einen eigenen Radweg, auf dem sich viele Radler gar sicher aufgehoben fühlen, doch allzu oft enden solche angeblich für die Sicherheit der Radler angelegten Wege abrupt - sie lösen sich in Luft auf. Am Ende eines solchen Radwegs bleibt Radlern einzig die Möglichkeit, auf die Fahrbahn zu wechseln. Doch das ist ärgerlich, lästig und auch gefährlich. Denn die Autostadt Hamburg sorgt am Radwegende natürlich nicht für eine regelkonforme und sichere Aufleitung auf die Fahrbahn, nein, Hamburgs Radlern bleibt selbst überlassen, wie sie sicher weiterkommen. Der Wechsel auf die Fahrbahn ist denn auch in aller Regel mit Anhalten verbunden, denn der Verkehr auf der Fahrbahn hat Vorrang. Zunächst muss der Verkehr auf der Fahrbahn beachtet werden, bis Radler sich dann einordnen können. Ungünstig wird es, wenn nicht einmal eine Bordsteinabsenkung vorhanden ist, wie z. B. an der Schenefelder Landstraße oder den Bushaltestellen im Verlauf der Luruper Hauptstraße. Das ist ein geeignetes Mittel aus harmloses Radlern Kampfradler zu machen, die dann regelwidrig auf dem Gehweg weiterradeln. Schlechte oder unlogische Infrastruktur fördert natürlich regelwidriges Verkehrsverhalten. Selbst im 21. Jahrhundert erwartet die Stadt Hamburg von Radlern immer noch unmögliches Verhalten.
Falsch: Schenefelder Landstraße
Am Radwegende in der Eppendorfer Landstraße lässt sich regelwidriges Verhalten der Radler gut beobachten. Der "Radweg" wurde zwischen Hegestieg und Haynstraße entfernt - ersatzlos. Doch am Ende des historischen "Radwegs" gibt es seit mehreren Wochen noch immer eine Furtmarkierung, die Radler auf den anschließenden Gehweg leitet. An jeder normalen Baustelle hätte es mittlerweile eine gelbe Furtmarkierung auf die Fahrbahn gegeben, doch bei der Straßenverkehrsbehörde des PK22 scheint dies nicht erforderlich zu sein. So hat es dort auch recht viele Kampfradler auf dem Gehweg.
Falsch: Eppendorfer Landstraße
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| Eppendorfer Landstraße / Hegestieg: Der "Radweg" endet, Radler müssen auf die Fahrbahn wechseln |
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| Die fehlende Aufleitung auf die Fahrbahn veranlasst die meisten Radler regelwidrig auf dem Gehweg zu radeln. Die falsche Furtmarkierung unterstützt das Fehlverhalten |
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| Massenweise regelwidrige Gehwegradler in der Eppendorfer Landstraße - von der Straßenverkehrsbehörde unterstützt |
Falsch: Luruper Hauptstraße
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| Ende des Radwegs an einer der zahlreichen Bushaltestellen. Eine regelkonforme Aufleitung auf die Fahrbahn fehlt leider - und daher gibt es auch hier selbstverständlich regelwidriges Verkehrsverhalten |
Richtig: Feldstraße
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| Veloroute 1 an der Feldstraße: Rechts war der ehemalige Radweg, auf den die alte weiße Furtmarkierung führte, die gelbe zeigt nun eindeutig den regelkonformen Weg auf die Fahrbahn |
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PresseRad stellt Ende des Monats den Betrieb ein
Seit mehr als einem Jahr freuen wir uns auf die scharfen Analysen zu Pressemeldungen auf PresseRad. Nun haben die Kollegen angekündigt, mangels Resonanz den Betrieb einzustellen. Wir bedauern dies sehr.
Verwaltungsgericht: Hamburg muss mehr für die Luftreinhaltung unternehmen
Court: Hamburg's clean air effort is not enough
Die ehemalige "Umwelthauptstadt" Hamburg muss mehr als bislang geplant für die Luftreinhaltung unternehmen. Dies hat das Verwaltungsgericht der Stadt Hamburg auferlegt. Brisant ist das Urteil angesichts der Vereinbarung der Grünen und der SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen, das Urteil des Verwaltungsgerichts anzufechten. Mit der Urteilsanfechtung will die Stadt Hamburg wohl nur noch Zeit gewinnen, bis sie endgültig geeignete und wirksame Maßnahmen ergreift. Die im derzeit gültigen Luftreinhalteplan genannten achtzig Einzelmaßnahmen würden nach einer Selbsteinschätzung der Stadt aber erst ab dem Jahr 2026 zu greifen beginnen. Dies sei für das Verwaltungsgericht aber nicht ausreichend. Die Einhaltung der Grenzwerte müsse schon früher als erst in etwa elf Jahren erreicht werden. Immerhin verstößt die Stadt ja schon seit Jahren gegen die EU-Grenzwerteverordnung, und versuchte sich bislang immer wieder mit Beantragung von Ausnahmegenehmigungen aus der Verantwortung zu ziehen.
Vor allem Dieselfahrzeuge tragen zu der überhöhten Stickstoffbelastung in Hamburg bei. Doch wie soll die Stadt eine zeitnahe Reduktion herbeiführen? Der neue Senat wird mit seiner Verkehrspolitik und der Hinhaltetaktik eine entscheidende Rolle bei der Aufgabenlösung spielen. Kann eine ambitioniertere Förderung des Radverkehrs allein zu einer Lösung beitragen? Es wird wohl auf den Umfang der Maßnahmen und deren Auswirkungen ankommen.
Das Verwaltungsgericht bescheinigte der Stadt, dass der fortgeschriebene Luftreinhalteplan nicht den Anforderungen genügt. Als geeignete Maßnahmen nannte das Gericht einen erhöhten Mitteleinsatz für einen Flottenaustausch des ÖV, des Stadtrundfahrtverkehrs und der Behördenfahrzeuge mit emmissionsarmen oder emmissionsfreien Antrieben. Auch seien die bislang vorgenommen Anstrengungen im Bereich Radverkehr (die Stadt verweist hier auf das StadtRAD) nicht ausreichend ambitioniert gewesen. Konkrete Maßnahmen habe aber die Stadt zu treffen.
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Die ehemalige "Umwelthauptstadt" Hamburg muss mehr als bislang geplant für die Luftreinhaltung unternehmen. Dies hat das Verwaltungsgericht der Stadt Hamburg auferlegt. Brisant ist das Urteil angesichts der Vereinbarung der Grünen und der SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen, das Urteil des Verwaltungsgerichts anzufechten. Mit der Urteilsanfechtung will die Stadt Hamburg wohl nur noch Zeit gewinnen, bis sie endgültig geeignete und wirksame Maßnahmen ergreift. Die im derzeit gültigen Luftreinhalteplan genannten achtzig Einzelmaßnahmen würden nach einer Selbsteinschätzung der Stadt aber erst ab dem Jahr 2026 zu greifen beginnen. Dies sei für das Verwaltungsgericht aber nicht ausreichend. Die Einhaltung der Grenzwerte müsse schon früher als erst in etwa elf Jahren erreicht werden. Immerhin verstößt die Stadt ja schon seit Jahren gegen die EU-Grenzwerteverordnung, und versuchte sich bislang immer wieder mit Beantragung von Ausnahmegenehmigungen aus der Verantwortung zu ziehen.
Vor allem Dieselfahrzeuge tragen zu der überhöhten Stickstoffbelastung in Hamburg bei. Doch wie soll die Stadt eine zeitnahe Reduktion herbeiführen? Der neue Senat wird mit seiner Verkehrspolitik und der Hinhaltetaktik eine entscheidende Rolle bei der Aufgabenlösung spielen. Kann eine ambitioniertere Förderung des Radverkehrs allein zu einer Lösung beitragen? Es wird wohl auf den Umfang der Maßnahmen und deren Auswirkungen ankommen.
Das Verwaltungsgericht bescheinigte der Stadt, dass der fortgeschriebene Luftreinhalteplan nicht den Anforderungen genügt. Als geeignete Maßnahmen nannte das Gericht einen erhöhten Mitteleinsatz für einen Flottenaustausch des ÖV, des Stadtrundfahrtverkehrs und der Behördenfahrzeuge mit emmissionsarmen oder emmissionsfreien Antrieben. Auch seien die bislang vorgenommen Anstrengungen im Bereich Radverkehr (die Stadt verweist hier auf das StadtRAD) nicht ausreichend ambitioniert gewesen. Konkrete Maßnahmen habe aber die Stadt zu treffen.
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- Ehemalige "Umwelthauptstadt" Hamburg bekommt Umweltprobleme
- Radverkehr in Hamburg: Kommt jetzt der große Wurf?
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