11. Oktober 2014

Hamburg hat erste Radfahrerdauerzählstelle

First cycle counter in Hamburg

© hamburgize.com / Stefan Warda
Radfahrerzählstellen gibt es u.a. schon in Bozen, Göttingen, Kopenhagen,


Seit Freitag wird gezählt. An der Außenalster bei der Gurlitt-Insel steht eine Säule, die die Anzahl der vorbeigefahrenen Radler misst und anzeigt. Der Bezirk Mitte hat die Zählstelle neben dem am stärksten frequentierten Radweg entlang der zukünftigen Velorouten 5 und 6 aufstellen lassen. Die Zählstelle wird erstmals in Hamburg zuverlässige Daten über die Radverkehrsbelastung rund um Uhr liefern - tagsüber und nachts, im Sommer bei bestem Radlwetter und bei Schnee und Eis, wenn gewöhnlich Hamburgs Radwege nicht geräumt werden und kaum befahrbar sind.

Zwar hat Hamburg ein Netz von sogenannten Pegelstellen, an denen die Zahl der Radler gemessen wird. Dies geschieht jedoch nur einmalig im Jahr an einem bestimmten Tag im Sommer, und an vielen Pegelstellen nicht einmal 24 Stunden lang, sondern nur von morgens bis abends. Diese Zahlenwerte sind daher leider nicht vergleichbar mit den zahlreichen automatischen Pegelstellen für den Autoverkehr, an denen ganzjährig rund um die Uhr gemssen wird.

Die durch die neue Zählstelle gewonnen Daten sollen Grundlage für die weiteren Planungen der Alsterfahrradachsen dienen.

Die angekündigte Luftstation war leider noch nicht installiert.


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10. Oktober 2014

Zwischenstand zum Fahrradklima-Test: Unterschiedliche Beteiligung

Vote for better cycling climate

https://survey.team-red.net/index.php/441565/


Zwei Wochen nach Beginn veröffentlichte der ADFC einen Zwischenstand zur Beteiligung am bundesweiten Fahrradklima-Test. Der Beteiligung war regional sehr unterschiedlich. Bislang hatte jeder 4644. Bundesbürger seine Stimme abgegeben. Unter den Millionenstädten war die Beteiligung in Hamburg (jeder 2267.) am erfolgreichsten, in München (jeder 5010.) am geringsten.

Unter den Bundesländern lag Hamburg an der Spitze, gefolgt von Berlin (jeder 2681.) und Sachsen (jeder 3009.), die drei letzten waren bislang Thüringen (jeder 10385.), Sachsen-Anhalt (jeder 11021.) und das Schlusslicht Saarland (jeder 21615.).

Einige Städte hatten eine überdurchschnittliche Teilnahme, so z.B. Ingolstadt (jeder 234.) Bocholt (jeder 267.), Regensburg (jeder 340.), Buxtehude (jeder 432.), Braunschweig (jeder 508.), Lübeck (jeder 696.), Dresden (jeder 1009.), Frankfurt (jeder 1364.), Hamburg (jeder 2267.), Köln (jeder 2638.), Berlin (jeder 2681.), Münster (jeder 2725.), Würzburg (jeder 3370.), Stuttgart (jeder 3858.).

Andere Städte lagen unter den Durchschnitt, z. B. Bremen (jeder 4688.). 



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9. Oktober 2014

Nur noch wenige Tage . . .

In a few days . . . 

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. . . . dann haben Radler endlich eine brauchbare Führung an den Hamburger Landungsbrücken. Die Markierungen für den Radstreifen neben der Bushaltestelle am Anleger ist überwiegend fertig, auf der anderen Straßenseite fehlt sie noch.


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7. Oktober 2014

Hamburger können nicht mehr mit dem Auto zum Briefeinwurf fahren

Hamburg: Last mailbox for car drivers had been removed


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Begehrtes Objekt bei Autofahrern: Der Briefkasten


Wer erinnert sich noch an die langweiligen Autofahrten mit den Eltern von Harburg oder Bergedorf nach Lokstedt, nur um am Siemersplatz die Briefpost in den dortigen Postkasten einzuwerfen. Für Autofahrer gab es schließlich nur den einen Postkasten in Hamburg. Doch das ist längst Geschichte. Auch alle Hamburger, die ausschließlich in ihren Autos leben müssen, weil sie keine andere Bleibe haben und sich nicht aus ihren Autos trauen, werden den einzigen autogerechten Postkasten Hamburgs vermissen. Die Planer der Busbeschleunigung sollen ihn beseitigt haben, schreibt jemand im Hamburger Abendblatt.

 
© hamburgize.com / Stefan Warda
Ahrensburg, Hagener Allee: Drive-In-Briefkasten für Radfahrer auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg

Tatsächlich müssen nun alle Hamburger aus ihren Autos steigen, um die Briefpost in einen Postkasten zu werfen. Da die Deutsche Post nicht alle zehn Meter Postkasten aufgestellt hat müssen die Hamburger nun sogar etwas gehen, bis sie einen Postkasten erreichen. Wahrscheinlich ist das alles sehr ungerecht. Ob die Kommunalpolitiker in Eimsbüttel es bis zur Bürgerschaftswahl Anfang nächstes Jahres schaffen werden einen neuen Autofahrerbriefkasten am Siemersplatz aufstellen zu lassen?



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6. Oktober 2014

Parkplätze in der Papenhunder Straße: Sollen Kinder mit dem Geländewagen zur Kita gefahren werden?

Parking lots in Papenhuder Straße: Should parents drop off kids at kindergarden with SUV?

 © hamburgize.com / Stefan Warda


Sehr umstritten sind die Planungen zur Busbeschleunigung für die Papenhuder Straße auf der Uhlenhorst. Wäre eine Wohn- und Geschäftsstraße lebenswerter mit breiteren Gehwegen und benutzbaren Radspuren oder mit möglichst vielen Parkplätzen, schmalen Gehwegen und unbenutzbaren Radwegen? Wenige Monate vor der nächsten Bürgerschaftswahl wird das Thema Verkehrsplanung sehr emotional hochgekocht.

Anlaß für die Aufregung ist der Verlust zweier Straßenbäume an einer besonderen Engstelle am Gehweg sowie die Aufhebung von rund 35 Stehzeugplätzen, die sich auf Teilen der eigentlichen Fahrbahnbefinden. Heute hinterlässt die Papenhuder Straße tatsächlich den Eindruck eines übergroßen Parkplates. Der nördlich anschließende Hofweg hat bei gleicher Straßenbreite und ähnlicher Struktur deutlich weniger Platz für Stehzeuge.

Einige Anlieger und Lobbyisten argumentieren, dass es schon jetzt zu wenig Parkplätze in der Papenhuder Straße gäbe und diese für den Bestand der Geschäfte, Kneipen und Restaurants nicht einmal ausreichten. Andere halten dagegen, dass breitere Gehwege und weniger Parkplätze die Geschäftswelt beleben würden, da mehr Platz zum Flanieren und für Außengastronomie geplant ist. Kritiker sehen die Verkehrssicherheit ihrer Kinder durch den Rückbau der unbenutzbaren Fakeradwege gefährdet. Zukünftig gäbe es allerdings breitere Gehwege, die von Kinder bis zum zehnten Lebensjahr benutzt werden dürfen. Ältere Radler hätten zukünftig einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn, auf der ohnehin nur rund 6000 Autos am Tag fahren.

Für alle Interessierten findet heute eine wichtige Sondersitzung des zuständigen Regionalausschusses in der St. Gertruds-Kirche, Immenhof 6, um 19 Uhr statt.

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