20. Januar 2026

Hamburg: Mobilitätswendebehörde zieht Bilanz für 2025

 

 

Radroute 15, Max-Brauer-Allee: Neuer Radweg nach Kopenhagener Vorbild - © Stefan Warda

 

 

Hamburgs Mobilitätswendebehörde blickt zum Jahresanfang zurück: Seit 2020 sollen 343 Kilometer Radverkehrsanlagen gebaut oder saniert worden sein. Im Jahr 2025 seien rund 50 Kilometer Radverkehrsanlagen neu gebaut oder saniert worden. Insgesamt sollen 66 Prozent der Radverkehrsanlagen als geschützte Radverkehrsinfrastruktur gebaut worden sein. Die Stadt setze gezielt auf sichere, komfortable und zukunftsfähige Radverkehrsanlagen.

Besonderheiten im Jahr 2025 waren die Ablösung des Veloroutennetzkonzeptes durch das neue Radroutennetzkonzept, die Einführung der neuen Wegweisung sowie die bundesweit einzigartige Entwicklung eines standardisierten Vorgehens zur Nachrüstung von Protektionselementen an Radfahrstreifen.



 

Radroute 4, Neuer Jungfernstieg: Neue Wegweiser für das neue Radroutenkonzept - © Stefan Warda

 

Als besondere Einzelprojekte hebt die Mobilitätswendebehörde den Bau der Radbrücke Halskestraße sowie die Vergabe des Deutschen Fahrradpreises für die Radwege in der Louise-Schroeder-Straße hervor.

 

Louise-Schroeder-Straße: Ausgezeichneter Radweg (Deutscher Fahrradpreis 2025) - © Stefan Warda

 

 

Als weitere Projekte führt die Mobilitätswendebehörde u.a. auf:

  • Radroute 4, Neuer Jungfernstieg: Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit deutlicher Attraktivitätssteigerung des Straßenraums auch für Radfahrende (breite Gehwege, Bepflanzung)
  • Rund um die Hohenfelder Bucht: 4 m breite Zweirichtungsradwege einschl. einer eigenen Fuß- und Radverkehrsbrücke (geplante Radrouten 6 und 9), attraktive Gestaltung durch Einbettung in die Umgebung (Alster, Alsterpark, Hohenfelder Bucht, besondere Komfort durch rot gefärbten Asphalt)
  • Zukünftige Radroute 3, Bei St. Annen: Schaffung einer besseren Nord-Süd-Verbindung durch die Speicherstadt Richtung Hafencity durch neue eigene Radfahrstreifen und geglättetes Kopfsteinpflaster (häufig geäußerter Bürgerwunsch)
  • Halskestraße: Zweirichtungsradweg als Teil der künftigen Radroute Plus nach Geesthacht
  • Radroute 14, Max-Brauer-Allee: Radwege nach Kopenhagener Bauart
  • Bundesstraße: Ersatz der desolaten Radwege durch Radfahrstreifen
  • Wagnerstraße – Ritterstraße: Neuordnung der Radverkehrsführung und Beseitigung einer unsicheren Stelle, die immer wieder in der Kritik standen
  • Berner Straße – Fasanenweg: Protected Bikelanes im Rahmen der Grundinstandsetzung der Straße
  • Instandsetzung vorhandener Radwege auf wichtigen Achsen, insbesondere Budapester Straße (Radroute 15), Willy-Brandt-Straße, Schierenberg
  • Zahlreiche selbstständig geführte Wege in den Bezirken Bergedorf und Harburg, z. B. Weg am Neuländer See (Teil der Freizeitroute 2. Grüner Ring)

 

Radroute 4, Neuer Jungfernstieg: Tempo-20-Zone - © Stefan Warda

Zukünftige Radrouten 6 und 9, Freizeitrouten 2 und 3, Hohenfelder Brücke: Neue Fuß- und Radwegbrücke - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 3, Bei St. Annen: Neuer Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Radroute 14, Max-Brauer-Allee / Bei der Friedenseiche: Neuer Radweg nach Kopenhagener Vorbild - © Stefan Warda

Bundesstraße / Kippingstraße: Neuer Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Zukünftige Radroute 17, Ritterstraße / Wagnerstraße: Erneuerte Radfahrstreifen - © Stefan Warda

Radroute 15, Budapester Straße: Erneuerter Radweg - © Stefan Warda

Willy-Brandt-Straße, Brandstwiete: Erneuerter Radweg - © Stefan Warda

 
 

 

 

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