7. Juli 2014

Verbotene Radwegbenutzungspflichten

Illegal Cycle Track Obligation


© hamburgize.com / Stefan Warda
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Seit 1998 gilt in Deutschland eine grundlegend geänderte Regelung zur Benutzung von Radwegen. Nur noch solche Radwege müssen benutzt werden, die mit einem runden blauen Verkehrszeichen mit einem weißen Fahrrad gekennzeichnet sind. Für das Erfordernis der Kennzeichnung gelten zwei Grundvoraussetzungen: Die besondere Beschaffenheit des Radwegs nach definierten Mindest- und Standardkriterien und besondere Sicherheitsgründe.Trifft eine dieser beiden Vorraussetzungen nicht zu darf die Radwegbenutzungspflicht nicht angeordnet werden. Zudem ist die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht in einem Fall ganz besonders klar geregelt: Innerhalb von Tempo 30-Zonen darf es laut der StVO eindeutig keine Radwegbenutzungspflichten geben.

§45 (1c) StVO: Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an. Die Zonen-Anordnung darf sich weder auf Straßen des überörtlichen Verkehrs (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) noch auf weitere Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) erstrecken. Sie darf nur Straßen ohne Lichtzeichen geregelte Kreuzungen oder Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295), Leitlinien (Zeichen 340) und benutzungspflichtige Radwege (Zeichen 237, 240, 241 oder Zeichen 295 in Verbindung mit Zeichen 237) umfassen. An Kreuzungen und Einmündungen innerhalb der Zone muss grundsätzlich die Vorfahrtregel nach § 8 Absatz 1 Satz 1 („rechts vor links“) gelten. Abweichend von Satz 3 bleiben vor dem 1. November 2000 angeordnete Tempo 30-Zonen mit Lichtzeichenanlagen zum Schutz der Fußgänger zulässig.

Doch immer noch sind in Deutschland benutzungspflichtige Radverkehrsanlagen innerhalb von Tempo 30-Zonen anzutreffen - fünfzehn Jahre nach Einführung dieser Vorschrift. Ist es nun Unkenntnis, Unwille oder Ignoranz der Behörden die Schilder zu entfernen?  Vor allem in kleineren Kommunen hat es immer noch diverse blaue Schilder innerhalb von Tempo 30-Zonen.

Radfahrer befinden sich angesichts solcher Anforderungen in einer Zwickmühle. Zunächst sind die aufgestellten Schilder verbindlich. Solange sie im Straßenraum aufgestellt sind müssen sie befolgt werden. Doch ist gerade in den bemängelten Fällen festzustellen, dass viele Radfahrer sich nicht an die Anordnungen halten und als "Kampfradler" auf den Fahrbahnen radeln. Zudem stellt sich gleich die Frage nach einer grundsätzlichen Akzeptanz der Verkehrsregeln, wenn Radfahreer mit durch solche Schikanen konfrontiert werden. Werden Verkehrsanordnungen an anderen Stellen noch ernst genommen, wenn an der Straßenencke vorher illegal aufgestellte Verkehrszeichen zu nicht nachvollziehbaren Radverkehrsführungen zwingen? Auch im Falle eines Unfalls könnten Radlern u.U. eine Mitschuld angelastet werden, falls sie in der Tempo 30-Zone nicht auf dem Gehweg geradelt sind. Eine "fahrradfreundliche Stadt" zwingt Radfahrer erst gar nicht zu absurdem Verkehrsverhalten.


Vier Beispiele

Bad St. Peter-Ording: Im Ortsteil Dorf sollen Radfahrer immer noch den relativ schmalen Gehweg entlang des Heedweg befahren - absolut unverständlich.


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Wittdün auf Amrum: Die Inselstraße befindet sich in einer Tempo 30-Zone. Richtung Ortsausgang hat es einen einseitigen Gemeinsamen Geh- und Radweg (VZ240). In den Ort hinein müssen Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. Die Gehwege sind für Radfahrer tabu. Wer soll das begreifen?


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Lörrach: Die Stadt Lörrach, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg , zählte zu den Pilotkommunen RadKULTUR Baden-Württemberg 2012. Lörrach erhielt unter den drei ersten Städten besondere Landesfördermittel zur Förderung von mehr Radverkehr und Sicherheit. Trotz mehrfacher Hinweise an den Fachbereich Straßen / Verkehr / Sicherheit der Stadt Lörrach hat es aber immer noch benutzungspflichtige Radverkehrsanlagen in der Konrad-Adenauer-Straße im Stadtteil Stetten - kein schönes Bild für eine angeblich "fahrradfeundliche Stadt". Abschnittsweise sollen Radfahrer den linken Gehweg befahren. In Gegenrichtung muss allerdings abschnittsweise die Fahrbahn benutzt werden, oder aber der Gehweg darf abschnittsweise im Schritttempo benutzt werden. Wer soll das verstehen?


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Lörrach, Konrad-Adenauer-Straße: Gemeinsamer Geh- und Radweg in der Tempo 30-Zone! - © Stefan Warda

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Kampfradlerinnen in Lörrach in der Tempo 30-Zone - © Stefan Warda

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Unsinnige bzw. unzulässige Verkehrsregelungen fördern regelwidriges Verkehrsverhalten - © Stefan Warda


Husum: Auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadtzentrum hatte es 2012 noch benutzungspflichtige Radwege entlang der Straße Damm. Nach Hinweis an die Kommune wurden die Verkehrszeichen 241 mittlerweile abmontiert. Die schmalen Radwege neben recht schmalen Gehwegen brauchen Radfahrer nicht mehr befahren - eine erfreuliche Lösung. Ohnehin legten Radfahrer Am Damm die Verkehrsregeln ganz individuell aus. Vielleicht ist der Damm daher ein Fall für eine Fahrradstraße?


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Husum, Damm 2012: Radwegbenutzungspflicht in der Tempo 30-Zone und Kampfradlerin - © Stefan Warda

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Husum, Damm 2014: Keine Radwegbenutzungspflicht in der Tempo 30-Zone - © Stefan Warda

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Husum, Damm 2012: Radwegbenutzungspflicht in der Tempo 30-Zone - © Stefan Warda
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Husum, Damm 2014: Keine Radwegbenutzungspflicht in der Tempo 30-Zone - © Stefan Warda

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Husum, Damm: Gefährliches Radwegende ohne Aufleitung auf die Fahrbahn - © Stefan Warda

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Husum, Damm: Gehweg- und Geisterradeln aufgrund schlechter Verkehrsführungen. Die Ausweisung als Fahrradstraße könnte viele Probleme beheben . . . - © Stefan Warda



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Das ganz normale Kampfparken

Aggressive Parking

Aktualisiert
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Regelmäßig wird berichtet, dass laut irgendwelcher mysteriöser Umfragen Radfahrer die regeluntreuesten Verkehrsteilnehmer in Deutschland seien sollen. Wie regeltreu sind denn andere Verkehrsteilnehmer? Beruhen die Urteile und Bewertungen ggf. auf Regelunkenntnis? Ein ganz typisches Beispiel von regelwidrigem Verkehrsverhalten ist das Kampfparken. Besonders unverständlich ist regelwidriges Parken auf Geh- oder Radwegen in Bereichen, wo Parken direkt daneben auf der Fahrbahn erlaubt ist.


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Bad St. Peter-Ording: Im Ortsteil Böhl hat es entlang der Böhler Landstraße beidseitig Radwege und zu dem noch die Verkehrszeichen 240 (eine gewöhnliche, aber merkwürdige Kombination in St. Peter-Ording). Im gesamten Straßenverlauf gibt es kein Halte- oder Parkverbote. Autofahrer dürfen also ganz legal überall im Verlauf der Straße halten oder parken - auf der Fahrbahn. Ein Parkplatzmangel ist nicht vorhanden, Parkplatzsuchverkehr absolut nicht notwendig. Doch bei solch großzügigen Angeboten fühlen sich die vermeintlich moralisch "überlegenen" Verkehrsteilnehmer vollkommen überfordert. Sie halten und parken lieber illegal auf dem Radweg bzw. dem gemeinsamen Geh- und Radweg anstelle ganz legal auf der Fahrbahn. Unsere lieben Autofahrer denken schließlich kameradschaftlich an ihresgleichen und halten die Fahrbahn frei für ungehinderten Autoverkehrsfluß - blockieren damit den Radverkehrsfluss und behindern den Fußgängerverkehr.


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Unangenehm in solchen Situationen ist das Stalking durch ertappte Kampfparker. Einer der abgebildeten Kampfparker legte es auf eine Verfolgungsfahrt auf der falschen Straßenseite an - nachdem er die Kamera entdeckte, und verlangte die Herausgabe des Bildmaterials. Vielleicht nur weil Kinder im Fahrzeug waren gab es wenigstens keine gewalttätige Auseinandersetzung . . .


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6. Juli 2014

Lärmaktionstage: Hamburg huldigt dem Lärm

Noise Action Days: Hamburg Pays Homage to Noisiness






Einmal jährlich veranstaltet Hamburg im Rahmen der Lärmaktionspläne ein ganz besonderes Lärmvergnügen. Dazu reisen Lärmfreunde aus aller Welt an. Die Stadt gewährt den Gästen sich für ein langes Wochenende mit ihren mitgebrachten Lärmmaschinen unter den Straßenverkehr zu mischen. Höhepunkt der Lärmaktionstage ist eine 33 Kilometer lange Lärmparade, die eine halbe Stunde andauert und auch durch Wohngebiete geleitet wird. Nicht bei allen Hamburgern stößt der Lärmfetisch auf Gegenliebe. An der Hamburger Hochstraße rief eine ältere Dame den Lärmenden vom Balkon offenbar ungehört entgegen: "Hört das bald endlich auf hier!? Das ist eine Unverschämtheit!" Was konnte diese Stimme schon gegen einen Lärmkonvoi anrichten, in dem sich die Lärmenden mit Helmen gegen den Lärm schützten?


"Das ist eine Unverschämtheit!"


Für alle Lärmliebhaber die Extended Version



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4. Juli 2014

Lärm-Tage Hamburg

Noise Pollution Days Hamburg
Aktualisiert

Der Bezirk Mitte hat auch für dieses Jahr die Lärmtage zwischen Großmarkt und Pepermölenbek sowie der Veddel genehmigt. Zehntausende nicht genehmigte oder manipulierte Lärmgeräte werden den Hamburgern das Wochenende versüssen. Denn den Betreibern der Lärmgeräte geht es nicht um Rücksichtnahme, sondern um Selbstdarstellung. Ich mache Lärm, also bin ich. Je lauter, desto geiler. Manchem Lärmer wünscht man einfach nur noch mehr Hirn unter den Helm angesichts des Höllenlärms - und den verantwortlichen Politikern und Vertretern des Bezirksamt mehr Fingerspitzengefühl. Die Anwohner in den betroffenen Stadtteilen finden unnötigen Lärm nicht unbedingt schön. Wozu macht Hamburg denn Lärmaktionspläne?

Ich mache Lärm, also bin ich - Je lauter, desto geiler


http://www.ardmediathek.de/tv/defacto/Machtlos-gegen-Motorradl%C3%A4rm/hr-fernsehen/Video?documentId=15863614&bcastId=3437388

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3. Juli 2014

Das etwas andere Möbelhaus

The Different Kind of Furniture Store

Aktualisiert am 17.09.2016
IKEA Altona - © Stefan Warda


Diese Woche eröffnete die schwedische Möbelhauskette IKEA ihre erste innerstädtische Filiale in Deutschland in Hamburg-Altona. Das neue Möbelhaus, das nicht wie üblich in die Breite, sondern in die Höhe geht, liegt nur wenige Gehminuten entfernt vom Bahnhof Altona entfernt an Altonas traditionsreicher Einkaufsstraße, der Großen Bergstraße. Die IKEA-Filiale ersetzt in der Fußgängerzone ein früheres Kaufhaus, das nach dem Weggang von KARSTADT viele Jahre lang leer stand. Läutet IKEA damit eine Trendwende ein, weg vom Möbelhaus an der Autobahn und zurück zum Möbelhaus in bester Citylage?


IKEA Altona - © Stefan Warda
 

Im Vorfeld hatte es im Stadtteil rund um die Große Bergstraße nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner der Möbelhausansiedlung. Anwohner befürchten Verdrängung, Verteuerung der Mietwohnungen und ein Verkehrschaos. Eine Verdrängung hatte es in den 1970er Jahren gegeben, als nach radikalem Flächenabriss die südliche Seite der Großen Bergstraße mit Plattenbauten im Stil der Zeit neu aufgebaut wurde. Bis heute steht die wuchtige Bebauung auf der Südseite im Kontrast zum kleinteiligen eher niedrigen Altbaubestand auf der Nordseite. Mit einer Sanierung der Betonklötze und der Verkehrsberuhigung der Großen Bergstraße sollte der Niedergang der Einkaufsstraße gestoppt werden. Die Ottensener Hauptstraße zur anderen Seite des Altonaer Bahnhofs hat heute wegen des weitgehenden Erhalts der Bausubstanz und des Straßenräumes weit mehr Charme als die Große Bergstraße.


Schon mal darüber nachgedacht ohne Auto ins Möbelhaus zu fahren?

IKEA Altona - © Stefan Warda

IKEA Altona - © Stefan Warda

IKEA Altona - © Stefan Warda


Nun bleibt abzuwarten, wie das Möbelhaus als Ersatz für das frühere Vollsortimentwarenhaus das Viertel um die Große Bergstraße verändern wird. Doch was ist noch anders als nur die Lage des Kaufhauses? Nach dem Betreten des Kaufhauses im Erdgeschoss schnappt sich der Kunde einen Einkaufswagen, setzt ihn auf spezielle Transportbänder neben den Rolltreppen oder nutzt die Aufzüge, um in die beiden oberen Geschäftsetagen zu gelangen. Ist der Einkaufswagen dort zu voll geworden oder sind die Artikel aus der Warenausgabe zu sperrig hat der Käufer dort die Wahl zwischen verschiedenen Transportmöglichkeiten. Er kann den Einkaufswagen in den Fahrstuhl schieben, um dann auf das Autoparkdeck zu gelangen. Er kann aber auch die Artikel umpacken auf eines der IKEA-eigenen Lastenräder, Leihanhänger, auf Sackkarren oder Bollerwagen. Die Ausleihe eines der fünf Cargo-Bikes in der zweiten Etage ist bis zu drei Stunden kostenlos. Wer geübt ist schafft innerhalb dieser Zeit den Transport sogar bis nach Wandsbek. Cargobikes müssen in Hamburg ohnehin überwiegend auf der Fahrbahn gefahren werden, da die meisten "Radwege" mit solchen Fahrzeugen nicht benutzbar sind. Somit geht der Transport schneller voran als auf  hoppeligen und kurvigen Bonsai-"Radwegen" mit kurzen Grünphasen an beampelten Kreuzungen - trotz vorhandener Radwegbenutzungspflicht an vielen Hauptverkehrsstraßen. Wer sich die Fahrt mit dem Cargo-Bike nicht zutraut oder zu unbequem ist geht zum Fahrradkuriercounter. IKEA arbeitet in Kooperation mit einem Fahrradkurierdienst, der den Möbelhauseinkauf mit Cargo-E-Bike und ggf. Hänger für 9,90 € bis St. Pauli, Ottensen oder Othmarschen ausliefert, für 15.90 € gar bis Groß-Flottbek, Eimsbüttel, Harvestehude oder Altstadt, für 19,90 € auch bis Osdorf, St. Georg oder Winterhude. Größere Lasten können per Lastentaxi nach Hause gebracht werden. Kurier-Mitarbeiterin Bianca Romahn nimmt die Einkäufe entgegen. Gestern zeigte sie sich überrascht über den bisherigen unerwartet großen Zuspruch des Lieferservices. Ein Kunde habe seit Öffnung des Kaufhauses schon zum zweiten Mal den Einkauf mit dem Kurierfahrrad transportieren lassen.


Wirtschaftsverkehr

IKEA Altona - © Stefan Warda


Für Kleineinkäufe reicht auch die Rückfahrt mit dem eigenen Rad oder dem ÖV - oder gar zu Fuß. Zwischen Kassenbereich und Fahrstühlen steht nahe des Ausgangs sogar ein Fahrkartenautomat für diverse Regionaltarife (HVV, SH-Tarif) zur Verfügung - ein netter Service. So braucht gar nicht erst im Altonaer Bahnhof ein Ticket gelöst werden. Vor dem Eingang hat es längs der Kaufhausfront zahlreiche - allerdings noch minderwertige - Fahrradständer, die laut IKEA-Sprecherin Dorothea Giese-James demnächst durch dauerhafte Fahrradbügel ersetzt werden sollen. Nach ihrer Einschätzung seien in den ersten drei Öffnungstagen etwa 90 Prozent der Kunden ohne Auto angereist - eine erfreuliche Bilanz. Die Parkdecks mit mehr als 700 Stellplätzen seien bislang weitgehend ungenutzt geblieben. Vielleicht ändert sich die Verkehrsmittelwahl noch am Wochenende. Das befürchtete Verkehrschoas ist aber bislang ausgeblieben. Offenbar geht Möbeleinkauf auch ohne Auto.


IKEA Altona - © Stefan Warda




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